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Rechtsprechung
   VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,16150
VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,16150)
VK Münster, Entscheidung vom 25.09.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,16150)
VK Münster, Entscheidung vom 25. September 2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,16150)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Europaweite Ausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen (Sammlung und Transport von Abfällen) einschließlich der Behältergestellung und dem Behälterservice; Eröffnung eines Nachprüfungsverfahrens mittels einer den Maßstäben des § 107 Abs. 2 Gesetz gegen ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Nachvollziehbare Behauptungen reichen für eine Rüge nach § 107 GWB aus! (IBR 2007, 1365)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (13)

  • OLG München, 07.08.2007 - Verg 8/07

    Substantiierte Rüge

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Unter Hinweis auf eine Entscheidung des OLG München, Verg 8/07, trägt sie vor, dass der Antrag nicht dem § 108 Abs. 1 GWB entsprochen habe.

    Auch das OLG München, 07.08.2007, Verg 8/07, vertritt die Auffassung, dass ein Antrag nicht dem § 108 Abs. 1 GWB entspricht, wenn die Vollständigkeit der Angebote der anderen Bieter sowie deren Eignung ohne weiteren Tatsachenvortrag negiert werden.

    dd) Allerdings muss auch ersichtlich sein, dass die Nachweise ,,verlangt" werden und sich deren Vorlage nicht nur positiv auf eine Bewertung auswirken kann, OLG Düsseldorf, 06.06.2007, Verg 8/07; BayObLG, 28.05.2003, Verg 6/03.

  • BGH, 18.02.2003 - X ZB 43/02

    Zulässigkeit einer Vorlage; Anfechtbarkeit der Aufhebung einer Ausschreibung

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Vielmehr könne eine sachgerechte, transparente und auf Gleichbehandlung aller Bieter abzielende Vergabeentscheidung nur getroffen werden, wenn hinsichtlich aller relevanten Umstände eine Vergleichbarkeit der Angebote gewährleistet ist (vgl. BGH, 18.02.2003, X ZB 43/02).

    Die Kammer hält dies für zutreffend, weil aufgrund der Entscheidung des BGH vom 18.02.2003, X ZB 43/02, die Vollständigkeit der Angebote von diesen formalen Voraussetzungen abhängig gemacht wird und seit dem die Bewertung der wettbewerblichen Relevanz einer fehlenden Erklärung nicht mehr erforderlich ist.

  • BayObLG, 28.05.2003 - Verg 6/03

    Vergabeverfahren: Angebot - Bieterausschluss - neues Vorbringen im …

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Wie die Leistung selbst eindeutig und erschöpfend zu beschreiben ist, erfordert es das Prinzip der Gleichbehandlung nach § 2 VOL/A auch, eine objektive Mehrdeutigkeit der Ausschreibungsunterlagen hinsichtlich geforderter Belege nicht zum Nachteil eines Bieters ausschlagen zu lassen, BayObLG, 28.05.2003, Verg 6/03; OLG Rostock, 08.03.2006, 17 Verg 16/05; OLG Saarbrücken, 30.07.2007, 1 Verg 3/07.

    dd) Allerdings muss auch ersichtlich sein, dass die Nachweise ,,verlangt" werden und sich deren Vorlage nicht nur positiv auf eine Bewertung auswirken kann, OLG Düsseldorf, 06.06.2007, Verg 8/07; BayObLG, 28.05.2003, Verg 6/03.

  • OLG Düsseldorf, 19.07.2006 - Verg 27/06

    Vergaberecht: Verstoß gegen das Transparenz- und Gleichbehandlungsgebot

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    c) Dabei gilt nach OLG Düsseldorf, 19.07.2006, Verg 27/06, dass die völlig vage und pauschale Behauptung einer Rechtsverletzung nicht ausreicht.

    d) Wenn aber ein den Maßstäben des § 107 Abs. 2 GWB genügende Darlegung der Verletzung von Bieterrechten das Nachprüfungsverfahren eröffnet hat, können andere Vergaberechtsverletzungen zum Gegenstand desselben Nachprüfungsverfahrens gemacht werden, mögen diese bis dahin auch nur andeutungsweise oder gar nicht im Streit gewesen und erst im Verlaufe der Vergabenachprüfung zu Tage getreten sein, OLG Düsseldorf, 19.07.2006, Verg 27/06.

  • VK Münster, 19.09.2006 - VK 12/06

    Geforderte Erklärungen fehlen: Ausschluss auch im VOL/A-Verfahren

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Demgegenüber beziehen sich Eignungsnachweise auf die Person des Bieters und seine wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit, OLG Düsseldorf, 22.12.2004, Verg 81/04; VK Münster, 19.09.2006, VK 12/06.

    Die mit dem Fehlen von Erklärungen verbundenen schwerwiegenden Folgen gebieten es, dass die Vergabestelle eindeutig bestimmt, welche Erklärungen sie für die Angebotswertung fordert, VK Sachsen, 07.08.2007, 1 SVK/051- 07, und zu welchem Zeitpunkt diese vorzulegen sind, VK Münster, 19.09.2006, VK 12/06.

  • OLG Düsseldorf, 05.04.2006 - Verg 3/06

    Ausschluss vom Vergabeverfahren wegen fehlender Preisangabe nach § 21 Abs. 1 Satz …

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    cc) Dem steht auch nicht die Entscheidung des OLG Düsseldorf, 05.04.2005, Verg 3/06 entgegen.
  • BGH, 26.09.2006 - X ZB 14/06

    Antragsbefugnis eines Bieters im Nachprüfungsverfahren; Ausschluss eines Bieters …

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Dazu führte der BGH, 26.09.2006, X ZB 14/06 aus, dass die Schlüssigkeit dieser Darlegung ­ wie auch sonst, wenn es darum geht, ob ausreichend vorgetragen worden istnicht davon abhängig sei, dass der Antragsteller positive Kenntnis von den als Tatsache behaupteten Umständen hat.
  • BVerfG, 29.07.2004 - 2 BvR 2248/03

    Zu den Anforderungen an die Antragsbefugnis im vergaberechtlichen …

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts, 29.07.2004, 2 BvR 2248/03, sind an die Darlegung eines Schadens im Sinne des § 107 Abs. 2 GWB keine hohen Anforderungen zu stellen, um das verfassungsrechtliche Gebot, effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, nicht zu unterlaufen.
  • OLG Düsseldorf, 13.04.2006 - Verg 10/06

    Vergaberecht: Voraussetzungen für eine Doppelbewerbung

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Dabei ist aber zu beachten, dass nach Auffassung des OLG Düsseldorf, 13.04.2006, Verg 10/06, auch für den Bereich der VOL/A der Wortlaut des § 25 Nr. 1 Abs. 2 lit. a) VOL/A den Ausschluss eines vermeintlich unvollständigen Angebots nicht ohne weiteres in das Ermessen der Vergabestellen stellt.
  • OLG Rostock, 08.03.2006 - 17 Verg 16/05

    Mischkalkulation: Angabe von Baustellengemeinkosten

    Auszug aus VK Münster, 25.09.2007 - VK 20/07
    Wie die Leistung selbst eindeutig und erschöpfend zu beschreiben ist, erfordert es das Prinzip der Gleichbehandlung nach § 2 VOL/A auch, eine objektive Mehrdeutigkeit der Ausschreibungsunterlagen hinsichtlich geforderter Belege nicht zum Nachteil eines Bieters ausschlagen zu lassen, BayObLG, 28.05.2003, Verg 6/03; OLG Rostock, 08.03.2006, 17 Verg 16/05; OLG Saarbrücken, 30.07.2007, 1 Verg 3/07.
  • OLG Düsseldorf, 22.12.2004 - Verg 81/04

    Anforderungen an die Eignung bei Nachunternehmereinsatz

  • OLG Düsseldorf, 20.05.2005 - Verg 19/05

    Änderung der Verdingungsunterlagen

  • OLG Saarbrücken, 30.07.2007 - 1 Verg 3/07

    Unklare Verdingungsunterlagen gehen zu Lasten der Vergabestelle

  • OLG Düsseldorf, 23.01.2008 - Verg 36/07

    Zuverlässigkeitsnachweis des Bieters im Vergabeverfahren durch Bescheinigung des …

    Auf die sofortigen Beschwerden der Antragsgegnerin und der Beigeladenen zu 1) wird der Beschluss der Vergabekammer bei der Bezirksregierung M. vom 25. September 2007, VK 20/07, aufgehoben und der Nachprüfungsantrag der Antragstellerin zurückgewiesen.
  • OLG Karlsruhe, 23.03.2011 - 15 Verg 2/11

    Vergabeverfahren: Differenzierung zwischen Aufklärungs- und …

    33 b) Der Begriff der "Erklärungen" in § 19 Abs. 3 lit. a VOL/A-EG wird vorrangig auf leistungsbezogene technische Merkmale bezogen, welche die Leistung und den Preis des Angebots beeinflussen (vgl. Müller-Wrede/Horn, a.a.O., § 19 EG, Rn. 88 unter Verweis auf VK Düsseldorf vom 21.01.2009 - VK 43/08 und VK Münster vom 25.09.2007 - VK 20/07 sowie VK Sachsen vom 19.07.2006 - 1/S VK/060-06).
  • VK Sachsen, 28.07.2008 - 1/SVK/037-08

    Auschluss wegen fehlenden Gewerbezentralregisterauszugs

    Für den Fall der Vorlage nicht aktueller Eignungsnachweise, hatte die Auftraggeberin allerdings folgenden, nach Auffassung der Vergabekammer unmissverständlichen Warnhinweis in die Verdingungsunterlagen aufgenommen: ,,Angebote, in denen ,,Eignungsnachweise" i. S. v. § 25 Nr. 2 Abs. 1 VOL/A fehlen bzw. nicht in der vorgeschriebenen Form bzw. nicht in der vorgeschriebenen Aktualität innerhalb der Angebotsfrist eingereicht werden, werden zwingend ausgeschlossen." Hat aber ein Auftraggeber bestimmte Unterlagen zu unbedingt zur Angebotsabgabe vorzulegenden Angebotsunterlagen erklärt, ist der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung aller Bieter verpflichtet, an dieser Voraussetzung zwingend festzuhalten (OLG Celle, B. v. 13.12.2007, 13 Verg 10/07; OLG Karlsruhe, B. v. 06.02.2007, 17 Verg 5/06; OLG München, B. v. 23.11.2006, Verg 16/06; OLG Koblenz, B. v. 13.02.2006, Az.: 1 Verg 1/06; VK Münster, B. v. 25.09.2007, VK 20/07; 1. VK Sachsen, B. v. 14.03.2007, 1/SVK/006-07).
  • VK Sachsen, 03.03.2008 - 1/SVK/002-08

    Aufklärung einer Mischkalkulation

    Der Antragstellerin ist in diesem Zusammenhang auch im Lichte der Rechtsprechung des BGH vom 26.09.2006 - X ZB 14/06 und der VK Münster, B. v. 21.11.2007 - Az.: VK 24/07; B. v. 25.09.2007 - Az.: VK 20/07) zuzugestehen, dass sie erst mit Erhalt des Schreibens nach § 13 VgV am 17.01.2008 einen Vergaberechtsverstoß, nämlich die beabsichtigte Zuschlagsentscheidung zugunsten eines Bieters trotz der vermeintlichen Möglichkeit der Unvollständigkeit des Angebots, die sich aus der Kenntnis des Bieterrundschreibens vom 03.12.2007 ergeben hat, für wahrscheinlich und möglich gehalten hat.
  • VK Südbayern, 19.03.2015 - Z3-3-3194-1-61-12/14

    Sämtliche Eignungsnachweise gehören in die Vergabebekanntmachung!

    Auch dürfe der Antragsteller solche Umstände vortragen, die er aus seiner Sicht für wahrscheinlich halte, vgl. etwa Vergabekammer Münster, Beschluss vom 25.09.2007 - VK 20/07.
  • VK Südbayern, 11.03.2015 - Z3-3-3194-1-65-12/14

    Mehrdeutige Angebote sind zwingend auszuschließen!

    Auch dürfe der Antragsteller solche Umstände vortragen, die er aus seiner Sicht für wahrscheinlich halte, vgl. etwa Vergabekammer Münster, Beschluss vom 25.09.2007 - VK 20/07.
  • VK Düsseldorf, 21.01.2009 - VK-43/08

    Eignungsnachweise in der Bekanntmachung nicht gefordert: Ausschluss?

    Weitergehende Erklärungen, die mit dem konkreten Leistungsgegenstand nicht zu tun haben, fallen zwar dem Wortlaut nach hierunter, gehören aber nicht im engeren Sinne hierzu ( 1.VK Sachsen, Beschluss vom 19.07.2006, Az.: 1/SVK/060-06; VK Münster, Beschluss vom 25.09.2007, Az.: VK 20/07; Beschluss vom 19.09.2006, Az.: VK 12/06).
  • VK Münster, 21.11.2007 - VK 24/07

    Gewichtung von Zuschlagskriterien

    Dies kann eine Kammer allein aus dem Vortrag einer Partei in der Regel nicht sicher schließen, so auch VK Münster, 25.09.2007, VK 20/07.
  • VK Hessen, 21.01.2016 - 69d-VK-03/16

    Frist zur Vorabbekanntmachung dient nicht dem Konkurrentenschutz!

    Eine völlig vage und pauschale Behauptung einer Rechtsverletzung reicht jedoch nicht aus (OLG Düsseldorf, B. v. 28. Dezember 2007 - Az.: VII - Verg 40/07; B. v. 19. Juli 2006 - Az.: VII - Verg 27/06; B. v. 23. Februar 2005 - Az.: VII - Verg 92/04; OLG Karlsruhe, B. v. 16. Juni 2010 - Az.: 15 Verg 4/10; VK Baden-Württemberg, B. v. 17. Juni 2010 - Az.: 1 VK 31/10; 3. VK Bund, B. v. 9. Mai 2011 - Az.: VK 3 - 47/11; B. v. 21. April 2011 - Az.: VK 3 - 47/11; 1. VK Sachsen, B. v. 3. März 2008 - Az.: 1/SVK/002-08; VK Münster, B. v. 25. September 2007 - Az.: VK 20/07).
  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 02.12.2011 - 1 VK 6/11

    Betrieb einer Unterkunft (VOL/A) für wohnungslose Personen

    Insofern ist ein sachgerechter Rechtsschutz in einem Vergabeverfahren in vielen Fällen nicht gewährleistet, wenn ein Bieter verpflichtet sein soll, sich vor Beginn des Verfahrens eigene Kenntnisse zu verschaffen, die er dann vortragen kann (vgl. VK Münster, Beschluss vom 21.11.2007, Az.: VK 24/07; Beschluss vom 25.09.2007, Az.: VK 20/07).
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Rechtsprechung
   VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,27777
VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,27777)
VK Arnsberg, Entscheidung vom 22.06.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,27777)
VK Arnsberg, Entscheidung vom 22. Juni 2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,27777)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • oeffentliche-auftraege.de PDF

    Eignung: Zulässigkeit der Unternehmereinsatzform des Generalübernehmers nach der VOL/A

  • VERIS
  • Wolters Kluwer

    Ausschreibung einer Verwertung und Beseitigung von Abbruchmassen und Aushubmassen nach vorangegangenen Teilnahmewettbewerb nach Verdingungsordnung für Leistungen (VOL/A) i.R. eines offenen Verfahrens; Zu enge Auslegung der Voraussetzungen der Antragsbefugnis als ...

  • ibr-online

    Zulässigkeit des Generalübernehmereinsatzes nach der VOL/A

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Ist die Deponierung von Abbruchmassen eine Nachunternehmerleistung? (IBR 2007, 517)

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 18.05.2004 - X ZB 7/04

    Anforderungen an die Darlegung von Vergabefehlern im Nachprüfungsantrag; …

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    Die Feststellung dieser Voraussetzung ist dann Sache der Begründetheitsprüfung (BGH vom 18.5.2004, Az. X ZB 7/04).

    In sich widersprüchliche Angaben zum Nachunternehmereinsatz führen ebenso wie fehlende Angaben hierzu zum zwingenden Ausschluss eines Angebots, da die Vergleichbarkeit der Angebote dann nicht mehr gewährleistet ist (BGH v. 18.5.2004, AZ.: X ZB 7/04; BGH vom 7.6.2005, Az.: X ZR 19/02, OLG Düsseldorf vom 26.11.2003, VII Verg 53/03, zu widersprüchlichen Angaben mit der Folge zwingenden Ausschlusses bei Nachunternehmererklärungen: OLG Düsseldorf vom 5.5.2004, Az.:Verg 10/04, OLG Naumburg v.2510.2005, Az.: Verg 05/05, Bay OLG v.11.2.2004,Az.: Verg 1/04, VK Sachsen bei Doppelbenennung v.20.4.2006, Az: 1/SVK/29/06).

  • OLG Koblenz, 10.04.2003 - 1 Verg 1/03

    Vergabeverfahren: Wiederholte Rügepflicht bei Aufhebung der Ausschreibung und …

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    Die Antragsgegnerin verweist hierzu auf die Entscheidung des OLG Koblenz vom 10.04.2003 (Az.: 1 Verg 1/03).

    Ein Mangel in Sinne der Rechtsprechung des OLG Koblenz vom 10.4.2003 , Az.: 1 Verg 1/03 ist mithin nicht erkennbar.

  • OLG Düsseldorf, 21.12.2005 - Verg 69/05

    Nachunternehmereinsatz im Rahmen der VOL/A

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    Bei widersprüchlichen Erklärungen über diese Tatsache seien Angebote vom weiteren Vergabeverfahren zwingend auszuschließen (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.12.2005, Verg 69/05 u. a.).

    Aus der Entscheidung des OLG Düsseldorf vom 21.12.2005 , Az.: VII Verg 69/05 ergibt sich zweifelsfrei , dass der Begriff des Nachunternehmers in der VOB/A mit dem des Unterauftragnehmers der VOL/A gleichzusetzen ist (II c1 der Begründung).

  • BVerfG, 29.07.2004 - 2 BvR 2248/03

    Zu den Anforderungen an die Antragsbefugnis im vergaberechtlichen …

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    Diese Auffassung ist noch einmal vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden (BVerfG vom 29.7.2004, Az.: 2 BvR 2248/03).
  • OLG Düsseldorf, 05.05.2004 - Verg 10/04

    Bindung des Bieters an die Benennung eines Nachunternehmers

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    In sich widersprüchliche Angaben zum Nachunternehmereinsatz führen ebenso wie fehlende Angaben hierzu zum zwingenden Ausschluss eines Angebots, da die Vergleichbarkeit der Angebote dann nicht mehr gewährleistet ist (BGH v. 18.5.2004, AZ.: X ZB 7/04; BGH vom 7.6.2005, Az.: X ZR 19/02, OLG Düsseldorf vom 26.11.2003, VII Verg 53/03, zu widersprüchlichen Angaben mit der Folge zwingenden Ausschlusses bei Nachunternehmererklärungen: OLG Düsseldorf vom 5.5.2004, Az.:Verg 10/04, OLG Naumburg v.2510.2005, Az.: Verg 05/05, Bay OLG v.11.2.2004,Az.: Verg 1/04, VK Sachsen bei Doppelbenennung v.20.4.2006, Az: 1/SVK/29/06).
  • BGH, 07.06.2005 - X ZR 19/02

    Schadensersatzansprüche eines zwingend von der Ausschreibung auszuschließenden …

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    In sich widersprüchliche Angaben zum Nachunternehmereinsatz führen ebenso wie fehlende Angaben hierzu zum zwingenden Ausschluss eines Angebots, da die Vergleichbarkeit der Angebote dann nicht mehr gewährleistet ist (BGH v. 18.5.2004, AZ.: X ZB 7/04; BGH vom 7.6.2005, Az.: X ZR 19/02, OLG Düsseldorf vom 26.11.2003, VII Verg 53/03, zu widersprüchlichen Angaben mit der Folge zwingenden Ausschlusses bei Nachunternehmererklärungen: OLG Düsseldorf vom 5.5.2004, Az.:Verg 10/04, OLG Naumburg v.2510.2005, Az.: Verg 05/05, Bay OLG v.11.2.2004,Az.: Verg 1/04, VK Sachsen bei Doppelbenennung v.20.4.2006, Az: 1/SVK/29/06).
  • OLG Düsseldorf, 26.11.2003 - Verg 53/03

    Aufklärungspflichten einer kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft über …

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    In sich widersprüchliche Angaben zum Nachunternehmereinsatz führen ebenso wie fehlende Angaben hierzu zum zwingenden Ausschluss eines Angebots, da die Vergleichbarkeit der Angebote dann nicht mehr gewährleistet ist (BGH v. 18.5.2004, AZ.: X ZB 7/04; BGH vom 7.6.2005, Az.: X ZR 19/02, OLG Düsseldorf vom 26.11.2003, VII Verg 53/03, zu widersprüchlichen Angaben mit der Folge zwingenden Ausschlusses bei Nachunternehmererklärungen: OLG Düsseldorf vom 5.5.2004, Az.:Verg 10/04, OLG Naumburg v.2510.2005, Az.: Verg 05/05, Bay OLG v.11.2.2004,Az.: Verg 1/04, VK Sachsen bei Doppelbenennung v.20.4.2006, Az: 1/SVK/29/06).
  • BayObLG, 11.02.2004 - Verg 1/04

    Voraussetzungen für den Ausschluss in Vergabesachen

    Auszug aus VK Arnsberg, 22.06.2007 - VK 20/07
    In sich widersprüchliche Angaben zum Nachunternehmereinsatz führen ebenso wie fehlende Angaben hierzu zum zwingenden Ausschluss eines Angebots, da die Vergleichbarkeit der Angebote dann nicht mehr gewährleistet ist (BGH v. 18.5.2004, AZ.: X ZB 7/04; BGH vom 7.6.2005, Az.: X ZR 19/02, OLG Düsseldorf vom 26.11.2003, VII Verg 53/03, zu widersprüchlichen Angaben mit der Folge zwingenden Ausschlusses bei Nachunternehmererklärungen: OLG Düsseldorf vom 5.5.2004, Az.:Verg 10/04, OLG Naumburg v.2510.2005, Az.: Verg 05/05, Bay OLG v.11.2.2004,Az.: Verg 1/04, VK Sachsen bei Doppelbenennung v.20.4.2006, Az: 1/SVK/29/06).
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Rechtsprechung
   VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,50485
VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,50485)
VK Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 29.05.2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,50485)
VK Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 29. Mai 2007 - VK 20/07 (https://dejure.org/2007,50485)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Berechtigung des Auftraggebers zur Forderung von Verpflichtungserklärungen der Subunternehmer mit Angebotsabgabe; Bauteilelieferant als Nachunternehmer; Unterauftragserteilung als bloßes Indiz für eine Nachunternehmerleistung; "Reine Hilfsfunktionen" als selbstständige ...

 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (7)

  • OLG Schleswig, 05.02.2004 - 6 U 23/03

    Vergaberecht: Ausschreibung, Nachunternehmer, Vorlieferant, Selbstausführung, …

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    Als Abgrenzungskriterium ist es nicht dienlich (vgl. OLG Schleswig, Beschl. v. 05.02.2004, 6 U 23/03).

    Die Rechtsnatur der Beziehung zwischen dem Bieter und dem Vorfertigungsunternehmen ist allerdings für die Beantwortung der Frage, ob ein Nachunternehmerverhältnis liegt, nicht von entscheidender Bedeutung (vgl. OLG Schleswig, Beschl. v. 05.02.2004, 6 U 23/03).

    Eine solche Aufklärung begründet keine unzulässige Nachverhandlung über einen bei Angebotsabgabe nicht feststehenden Nachunternehmereinsatz (OLG Schleswig, Beschl. v. 05.02.2004, 6 U 23/03).

  • BGH, 18.05.2004 - X ZB 7/04

    Anforderungen an die Darlegung von Vergabefehlern im Nachprüfungsantrag; …

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    Es ist insoweit für die Antragsbefugnis ausreichend, dass die Antragstellerin - wie vorliegend - schlüssig behauptet, welche vergaberechtlichen Vorschriften verletzt worden sein sollen und die Rechtsverletzung ihre Chancen auf Zuschlagserteilung beeinträchtigt haben (vgl. BGH, VergabeR 2004, S. 473).
  • OLG Düsseldorf, 17.05.2004 - Verg 12/03

    Erstattung der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    Die Beigeladene trägt ihre Kosten selbst, da sie sich weder schriftsätzlich noch mit eigenen Sachanträgen aktiv am Verfahren vor der Vergabekammer beteiligt hat (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.05.2004, Verg. 12/03; OLG Thüringen, Beschl. v. 04.04.2003, 6 Verg 4/03).
  • OLG Naumburg, 26.01.2005 - 1 Verg 21/04

    "Ingenieurleistung"; Begriff der Nachunternehmerleistung bei einem Bauauftrag; …

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    In der Frage, wann die Grenze vom reinen Zulieferer zum Nachunternehmer überschritten wird, besteht in der vergaberechtlichen Spruchpraxis und Literatur Einigkeit, dass "reine Hilfsfunktionen" wie Speditionsleistungen, Baugerätevermietungen oder Baustoffzulieferungen keine selbständigen Nachunternehmerleistungen sind (OLG Naumburg, Beschl. v. 26.01.2005, 1 Verg 21/04; VK Sachsen, Beschl. v. 20.04.2006, 1/SVKl029-06; VK Lüneburg, Beschl. v. 20.05.2005, VgK-18/2005; Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, VOB, 10. Aufl. 2003, Einf.
  • OLG Dresden, 25.04.2006 - 20 U 467/06

    Anwendbarkeit von § 115 Abs. 1 GWB und § 13 VgV auf ein Vergabeverfahren …

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    Auch die Lieferung von standardisierten Bauelementen/Waren wird als nachunternehmerfreie Lieferleistung angesehen (so OLG Dresden, Beschl. v. 25.04.2006, 20 U 467/06).
  • OLG Jena, 04.04.2003 - 6 Verg 4/03

    Kostenerstattungspflicht des Beigeladenen

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    Die Beigeladene trägt ihre Kosten selbst, da sie sich weder schriftsätzlich noch mit eigenen Sachanträgen aktiv am Verfahren vor der Vergabekammer beteiligt hat (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.05.2004, Verg. 12/03; OLG Thüringen, Beschl. v. 04.04.2003, 6 Verg 4/03).
  • VK Niedersachsen, 20.05.2005 - VgK-18/05

    Rüge: Unverzüglichkeit der Rüge bei erkennbaren Vergabeverstößen (Unterlassung …

    Auszug aus VK Rheinland-Pfalz, 29.05.2007 - VK 20/07
    In der Frage, wann die Grenze vom reinen Zulieferer zum Nachunternehmer überschritten wird, besteht in der vergaberechtlichen Spruchpraxis und Literatur Einigkeit, dass "reine Hilfsfunktionen" wie Speditionsleistungen, Baugerätevermietungen oder Baustoffzulieferungen keine selbständigen Nachunternehmerleistungen sind (OLG Naumburg, Beschl. v. 26.01.2005, 1 Verg 21/04; VK Sachsen, Beschl. v. 20.04.2006, 1/SVKl029-06; VK Lüneburg, Beschl. v. 20.05.2005, VgK-18/2005; Rusam in: Heiermann/Riedl/Rusam, VOB, 10. Aufl. 2003, Einf.
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