Rechtsprechung
| BGH, 15.05.1984 - VI ZR 155/82 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
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Beschwer bei Zuerkennung eines Schmerzensgeld-Kapitalbetrages anstelle einer Rente
Zeitschriftenfundstellen
- MDR 1985, 40
- VersR 1984, 739
- JR 1984, 501
Wird zitiert von ... (7)
- BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95
Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines …
Allerdings muß der Kläger nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, um dem Bestimmtheitsgebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO zu genügen, auch bei unbezifferten Leistungsantragen nicht nur die tatsächlichen Grundlagen, sondern auch die Größenordnung des geltend gemachten Betrages so genau wie möglich angeben (Senatsurteil vom 9. Juli 1974 - VI ZR 236/73 - VersR 1974, 1182, 1183, Beschluß vom 21. Juni 1977 - VI ZA 3/75 - VersR 1977, 861, Urteil vom 13. Oktober 1981 - VI ZR 162/80 - VersR 1982, 96, vom 9. November 1982 - VI ZR 23/81 - VersR 1983, 151, vom 15. Mai 1984 - VI ZR 155/82 - VersR 1984, 739, 740, vom 24. September 1991 - VI ZR 60/91 - VersR 1992, 374, BGH, Urteil vom 24. April 1975 - III ZR 7/73 VersR 1975, 856, 857). - BGH, 20.05.2011 - V ZR 175/10
Wohnungseigentum - Nichtigkeit von Beschlüssen der WEG-Versammlung
Ergibt der Vergleich der in der Klage aufgestellten Rechtsbehauptung mit dem Inhalt der ergangenen Entscheidung, dassdem Kläger das zuerkannt worden ist, was er begehrt hat, so fehlt ihm ein schutzwürdiges Interesse an der Abänderung der Entscheidung in der Rechtsmittelinstanz (BGH, Urteil vom 15. Mai 1984 - VI ZR 155/82, VersR 1984, 739, 741, [...] Rn. 11).Das kann bejaht werden, wenn es lediglich um eine unterschiedliche rechtliche Zuordnung des Klagebegehrens geht, die auf den rechtskraftfähigen Inhalt der Entscheidung keinen Einfluss hat (BGH, Urteil vom 15. Mai 1984 - VI ZR 155/82, VersR 1984, 739, 741, [...] Rn. 15; vgl. auch BGH, Urteil vom 21. Juni 1968 - IV ZR 594/68, BGHZ 50, 261, 264 f.).
- BGH, 24.09.1991 - VI ZR 60/91
Beschwer bei Unterschreitung der Schmerzensgeldforderung
Dabei muß, was im Streitfall beachtet ist, dem Bestimmtheitsgebot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO durch eine hinreichend genaue Darlegung des anspruchsbegründenden Sachverhalts und Angabe wenigstens der ungefähren Größenordnung des verlangten Betrages genügt werden (Senatsurteile vom 28. Februar 1984 - VI ZR 70/82 - VersR 1984, 538, 540; vom 15. Mai 1984 - VI ZR 155/82 - VersR 1984, 739, 740 jeweils m.w.N.).
- BGH, 07.03.1989 - VI ZR 183/88 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BVerfG, 02.02.1994 - 1 BvR 1245/89
Verfassungsmäßigkeit des § 2273 Abs. 1 BGB
Eine zutreffende Unterrichtung über den Inhalt eines Testamentes oder eines Erbvertrages ist für die davon Betroffenen für alle weiteren Schritte und alle späteren Verfahren entscheidend und kann als eine notwendige Maßnahme im Vorfeld der Wahrung von Gehörsrechten aus Art. 103 Abs. 1 GG bezeichnet werden (vgl. Bökelmann, JR 1984, S. 501 ). - OLG Köln, 18.12.1991 - 13 U 217/91
BGB § 823, § 847
Läßt man diese Umstände des Mitverschuldens der Klägerin und der beiderseitigen Mitverursachungs-anteile in dem gebotenen Umfang als Bemessungs-faktoren in die Gesamtabwägung einfließen - der Ersatzpflichtige haftet nämlich entgegen der Ansicht des Landgerichts nicht auf die entsprechende Quote eines angemessenen Schmerzensgeldes, sondern auf ein Schmerzensgeld, das unter Berücksichtigung des Mithaftungsanteils angemessen ist (vgl. BGH VersR 1970, 624, 625; 1984, 739, 740, ständige Rechtsprechung) -, so erscheint dem Senat insgesamt ein Schmerzensgeld von DM 3.000,00 angemessen. - OLG Dresden, 20.01.2004 - 14 U 1198/03
Bauvertrag - Mängelhaftung wegen Verletzung der Leistungstreuepflicht?
Die Frage, ob eine Beschwer vorliegt, ist allein nach verfahrensrechtlichen Gesichtspunkten zu beurteilen (BGH VersR 1984, 739 ff. m.w.N.).
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