Scheckgesetz

   5. Abschnitt - Gekreuzter Scheck und Verrechnungsscheck (Art. 37 - 39)   
Artikel 38

(1) Ein allgemein gekreuzter Scheck darf vom Bezogenen nur an einen Bankier oder an einen Kunden des Bezogenen bezahlt werden.

(2) Ein besonders gekreuzter Scheck darf vom Bezogenen nur an den bezeichneten Bankier oder, wenn dieser selbst der Bezogene ist, an dessen Kunden bezahlt werden. Immerhin kann der bezeichnete Bankier einen anderen Bankier mit der Einziehung des Schecks betrauen.

(3) Ein Bankier darf einen gekreuzten Scheck nur von einem seiner Kunden oder von einem anderen Bankier erwerben. Auch darf er ihn nicht für Rechnung anderer als der vorgenannten Personen einziehen.

(4) Befinden sich auf einem Scheck mehrere besondere Kreuzungen, so darf der Scheck vom Bezogenen nur dann bezahlt werden, wenn nicht mehr als zwei Kreuzungen vorliegen und die eine zum Zwecke der Einziehung durch Einlieferung in eine Abrechnungsstelle erfolgt ist.

(5) Der Bezogene oder der Bankier, der den vorstehenden Vorschriften zuwiderhandelt, haftet für den entstandenen Schaden, jedoch nur bis zur Höhe der Schecksumme.

 

Anmerkung der Redaktion:

Die Vorschrift ist bislang nicht in Kraft getreten (vgl. Art. 1 Abs. 1 Satz 2 EGSchG).

Rechtsprechung zu Art. 38 ScheckG

Literatur im Internet zu Art. 38 ScheckG

Querverweise

Auf Art. 38 ScheckG verweisen folgende Vorschriften:
    ScheckG
      Gekreuzter Scheck und Verrechnungsscheck

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