Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 04.09.2002 - 10 W 7/02   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zur Zulässigkeit von Gegenvorstellungen gegen Entscheidungen, die auf ein fristgebundenes Rechtsmittel hin ergehen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Verfahrensgang

  • LG Halle, 07.08.2002 - 7 OH 6/01
  • OLG Naumburg, 04.09.2002 - 10 W 7/02

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2003, 353



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Wird zitiert von ... (4)  

  • OLG Köln, 07.03.2005 - 16 Wx 191/04  

    Verfahrensrecht - Gehörsrüge wegen Fristversäumnis unbeachtlich

    Ein Anwalt hat sich aber über die jeweils in Kraft tretenden gesetzlichen Neuregelungen im Rechtsmittelsystem zu orientieren und sich gerade zu dem bis zum 31.12.2004 von einem uneinheitlichen Meinungsbild gekennzeichneten Problembereich außerordentlicher Rechtsbehelfe kundig zu machen, zumal es auf der Hand liegt, dass bei Entscheidungen, die in den Vorinstanzen nur mit befristeten Rechtsmitteln anfechtbar sind, wie dies gem. § 45 Abs. 1 WEG in WEG-Sachen der Fall ist und die deshalb einer formellen Rechtskraft zugänglich sind, auch außerordentliche Rechtsbehelfe nur befristet möglich sein können (vgl. OLG Naumburg NJW-RR 2003, 353).
  • VerfGH Berlin, 20.11.2007 - VerfGH 137/04  

    Kammergerichtliche Ablehnung des Antrags auf Umgangsregelung des

    Dabei kann die vor Einführung des Rechtsbehelfs der Anhörungsrüge durch § 29 a FGG umstrittene Frage offen bleiben, ob die Gehörsrüge des § 321 a ZPO a. F. im Verfahren der Freiwilligen Gerichtsbarkeit und hier auf zweitinstanzliche Entscheidungen entsprechende Anwendung finden konnte (vgl. dafür: OLG Karlsruhe, FGPrax 2003, 214; OLG Köln, NJW-RR 2003, 374; OLG Naumburg, NJW-RR 2003, 353; dagegen: Schmidt, in: Keidel/Kuntze/Winkler, a. a. O., § 12 Rn. 178; dazu auch Bumiller/Winkler, Freiwillige Gerichtsbarkeit, 8. Aufl. 2006, § 29 a Rn. 2).
  • OLG Düsseldorf, 15.01.2004 - 24 U 36/03  

    Verfahrensrecht - Entscheidung bei offensichtlich unzulässiger Gehörsrüge?

    Ob mit einer in der obergerichtlichen Rechtsprechung (OLG Sachsen-Anhalt NJW-RR 2003, 353; OLG Celle -13. ZS- NJW 2003, 906 und 2. -ZS- MDR 2003, 1311; OLG Thüringen NJW 2003, 3495; OLG Hamburg NJOZ 2003, 2867; und im Schrifttum (Müller NJW 2002, 2743, 2745; Voßkuhle NJW 2003, 2193, 2198 Zöller/Gummer, ZPO, 24. Aufl., § 567 Rn 23; MünchKomm/Lipp, ZPO, 2. Aufl., § 567 Rn. 13; Thomas/Putzo/Reichhold, ZPO, 24. Aufl., § 321a Rn. 18; Baumbach/Lauterbach/Hartmann/Albers, ZPO, 58. Aufl., Grundz § 567 Rn. 5; Schmidt MDR 2002 915, 918) vertretenen, aber sehr umstrittenen Ansicht (ablehnend OLG Oldenburg NJW 2003, 149; OLG Celle -20. ZS- OLGR Celle 2003, 316und 11. -ZS- OLGR Celle 2003, 437; OLG Rostock MDR 2003, 1012; OLG Stuttgart OLGR Stuttgart 2003, 364; OLG Bamberg OLGR Bamberg 2003, 264; OLG Karlsruhe, Beschluss v. 06.11.2003 zit. nach juris; Münch DStR 2002, 133; Greger NJW 2002, 3049, 3051; Zöller/Vollkommer, aaO, § 321a Rn. 4; Musielak ZPO, 3. Aufl., § 321a Rn. 1; Hannich/Meyer-Seitz/Engers, ZPO-Reform 2002, § 321a Rn. 13) davon auszugehen ist, dass die auf Art. 103 Abs. 1 GG gestützte so genannte Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs (als Gegenvorstellung) zulässig ist, kann dahingestellt bleiben.
  • KG, 02.03.2004 - 7 U 125/03  

    Berufungszurückweisung durch Beschluss: Zulässigkeit der Gehörsrüge

    Die Gründe für diese gesetzliche Neuregelung - die Chance zur instanzinternen Behebung schweren Verfahrensunrechts sowie zugleich die Entlastung des BVerfG (vgl. Zöller/Vollkommer, 23. Aufl. 2002, § 321a ZPO Rdn. 1) - treffen in gleicher Weise auf formell unanfechtbare Beschlüsse zu (OLG Naumburg, OLGR Naumburg 2003, 174).
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