Rechtsprechung
| RG, 29.04.1926 - I 174/25 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Kabelbeschädigung durch ein Kriegsschiff
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 113, 301
Wird zitiert von ... (13)
- BGH, 30.10.1984 - VI ZR 74/83
Notstand bei verkehrsbedingtem Ausweichen auf die Gegenfahrbahn
Eine solche mindestens bedingt vorsätzliche Einwirkung auf die Sache hat die Rechtsprechung für die Haftung aus § 904 Satz 2 BGB stets verlangt (RGZ 88, 211, 213 ff.; 113, 301, 302; BGHZ 6, 102, 107; OLG Stuttgart OLG Rspr. 20, 404 f.). - AG Halle/Saale, 03.12.2009 - 93 C 2078/09
Mieterhaftung für Schäden an Wohnungseingangstür
Ersatzpflichtig nach § 904 Satz 2 BGB ist nicht der Begünstigte - das wäre hier die Beklagte -, sondern der Einwirkende (RGZ 113, 301ff., 303; 156, 187ff., 190; BGHZ 6, 102ff., 105; LM § 904 BGB Nr. 2; BayObLGZ 2002, 35-46;… Palandt-Bassenge Rn. 5;… Soergel/Baur BGB 12. Aufl. Rn. 23;… Erman/Hagen/Lorenz Rn. 8 jeweils zu § 904; a.A. LG Essen NZM 1999, 95;… Staudinger/Seiler Rn. 34 ff.;… MünchKomm/Säcker Rn. 17 jeweils zu § 904). - BayObLG, 25.02.2002 - 1Z RR 331/99
Aufwendungsersatzanspruch der bayerischen Feuerwehr für Pflichteinsätze - …
Deswegen halten Rechtsprechung und Rechtslehre auch § 904 BGB für nicht anwendbar, wenn die Einwirkung auf das Eigentum in Ausübung hoheitlicher Tätigkeit erfolgt (BGHZ 117, 240/251; RGZ 113, 301/304; 156, 187/189;… Erman/Hagen/Lorenz Rn. 4;… Staudinger/ Seiler Rn. 51 jeweils zu § 904).Ersatzpflichtig nach § 904 Satz 2 BGB ist, wie das Oberlandesgericht zutreffend ausgeführt hat, nicht der Begünstigte - das wäre hier der Beklagte -, sondern der Einwirkende, also hier die Gemeinde, deren öffentlichrechtliche Einrichtung die eingreifende Feuerwehr ist (RGZ 113, 301/303; 156, 187/190; BGHZ 6, 102/105; LM § 904 BGB Nr. 2; Palandt/Bassenge Rn. 5; Soergel/Baur BGB 12. Aufl. Rn. 23; Erman/Hagen/Lorenz Rn. 8 jeweils zu § 904; a.A. LG Essen NZM 1999, 95; Staudinger/Seiler Rn. 34 ff.;.
- BGH, 13.05.1952 - I ZR 147/51
Notstandshaftung des Schiffsausrüsters
Das Reichsgericht (RGZ 113, 301 ff [303]) hat bereits ausgeführt, wenn einem Führer eines Torpedoboots die Weisung erteilt werde, ein festgefahrenes Fährschiff abzuschleppen, so liege darin zugleich die Weisung, bei Ausübung seiner Obliegenheit alles zu tun, was zur Erhaltung und Rettung des Schiffes und seiner Mannschaft erforderlich werde, und darunter fielen auch Notstandsmaßnahmen. - VG Berlin, 10.09.2025 - 35 L 650.25 Die Antragsgegnerin hat sich durch den Erlass dieses Bescheides rechtlich gebunden (ebenso VG Berlin, Beschluss vom 29. Juli 2025 - VG 7 L 174/25 V - BA, S. 8; VG Berlin, Beschluss vom 18. Juli 2025 - VG 29 L 403/25 V - BA, S. 7, VG Berlin, Beschluss vom 7. Juli 2025 - VG 8 L 290/25 V - BA, S. 8).
Dann aber kann der Erlass dieses Aufnahmebescheides nicht Voraussetzung für den Abschluss des Visumverfahrens sein (ebenso VG Berlin, Beschluss vom 29. Juli 2025 - VG 7 L 174/25 V - BA, S. 8 f.; VG Berlin, Beschluss vom 7. Juli 2025 - VG 8 L 290/25 V - BA S. 9).
- BGH, 14.10.1955 - V ZR 67/55
Beseitigung alter Wehrmachtsanlagen. Rechtsweg
Gegen die hier vertretene Auffassung sind auch nicht etwa Bedenken aus RGZ 113, 301 herzuleiten. - BGH, 25.11.1953 - V ZB 15/53
Preußisches Allgemeines Berggesetz
Angesichts des engen Zusammenhangs der einzelnen Vorschriften des Bergrechtes kann das Oberlandesgericht nicht auf andere Rechtsnormen selbständiger Bedeutung wie § 10 II 17 ALR (vgl. auch RGZ 64, 183 [186]; 122, 298 [302]; 145, 107 [109] zum Aufopferungsanspruch nach §§ 75, 76 Einl ALR sowie hierzu auch RGZ 113, 301 [306] und Urteil des Bundesgerichtshofs vom 15. Mai 1953 - V ZR 109/51 -, teilweise wiedergegeben bei Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk Nr. 4 zu LAG § 13) zur Stützung seiner Ansicht verweisen. - VG Berlin, 17.10.2025 - 37 L 374.25 Insoweit unterscheidet sich die in § 22 Satz 2 AufenthG vorausgesetzte Aufnahmeerklärung maßgeblich von der Aufnahmezusage im Sinne des § 23 Abs. 2 Satz 1 AufenthG, die nach aktueller Rechtsprechung regelmäßig als Verwaltungsakt zu qualifizieren ist (vgl. VG Berlin…, Beschluss vom 7. Juli 2025 - VG 8 L 290/25 V - juris Rn. 35; Beschluss vom 18. Juli 2025 - VG 29 L 403/25 V; Beschluss vom 29. Juli 2025 - VG 7 L 174/25 V; Beschluss vom 1. Oktober 2025 - VG 11 L 435/25 V; Beschluss vom 15. Oktober 2025 - VG 37 L 203/25 V).
- VG Berlin, 31.10.2025 - 24 L 348.25 Die Antragsgegnerin hat sich durch den Erlass dieses Bescheides rechtlich gebunden (ebenso VG Berlin, Beschluss vom 29. Juli 2025 - VG 7 L 174/25 V - EA, S. 8; VG Berlin, Beschluss vom 18. Juli 2025 - VG 29 L 403/25 V - EA, S. 7, VG Berlin, Beschluss vom 7. Juli 2025 - VG 8 L 290/25 V - EA, S. 8, VG Berlin, Beschluss vom 10. September 2025 - VG 35 L 650/25 V - EA 8).
- BGH, 23.10.1953 - V ZR 37/52
Rechtsmittel
Die Revision macht unter Berufung auf RGZ 113, 301 [302] und OLG Hamm DR 1940, 1188 Nr. 5 sowie Palandt BGB 11. Aufl. § 904 Anm. 2 a geltend, unter einer Einwirkung im Sinn des § 904 sei nur eine solche zu verstehen, die mit - wenigstens bedingtem - Vorsatz vorgenommen werde. - BGH, 15.05.1953 - V ZR 109/51
Rechtsmittel
- BGH, 29.09.1954 - VI ZR 124/53
Rechtsmittel
- VG Berlin, 30.09.2025 - 24 L 328.25
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