Rechtsprechung
   BVerwG, 10.07.2003 - 4 CN 2.02   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Sanierungssatzung; Unwirksamkeit; Fehlerbehebung; Rückwirkungsanordnung; räumlicher Geltungsbereich; Einbeziehung früher festgelegter Sanierungsgebiete; Sanierungsziele; Zeitrahmen; Aufhebung der Sanierungssatzung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Baurecht - Nichtige Sanierungssatzung: Ergänzendes Verfahren

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Sanierungssatzung; Unwirksamkeit; Fehlerbehebung; Rückwirkungsanordnung; räumlicher Geltungsbereich; Einbeziehung früher festgelegter Sanierungsgebiete; Sanierungsziele; Zeitrahmen; Aufhebung der Sanierungssatzung

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DVBl 2003, 1464
  • BauR 2004, 53
  • NVwZ 2003, 1389
  • ZfBR 2003, 771



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Wird zitiert von ... (23)  

  • VGH Baden-Württemberg, 08.07.2010 - 5 S 3092/08  

    Nachträgliche Unwirksamkeit einer Sanierungssatzung?

    Nur dann, wenn ihre Realisierung in absehbarer Zeit zu erwarten ist, sind sie auch "erforderlich" bzw. liegen im öffentlichen Interesse (vgl. BVerwG, Urt. v. 10.07.2003 - 4 CN 2.02 -, Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 6).

    Objektive Gründe, dass sich die Sanierung inzwischen als endgültig nicht mehr durchführbar erwiese, weil keine Aussicht mehr bestünde, die Sanierungsmaßnahmen zügig durchzuführen und innerhalb eines absehbaren Zeitraums abzuschließen (vgl. BVerwG, Urt. v. 10.07.2003, a. a. O.), liegen auch im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung nicht vor.

    Solches lässt sich auch nicht retrospektivisch aus dem bisherigen Zeitablauf herleiten (vgl. BVerwG, Urt. v. 10.07.2003, a. a. O.), zumal bislang weder die in der "Grobanalyse" vorgesehene Frist für langfristige Maßnahmen (bis 2012) noch die nunmehr in § 142 Abs. 3 Satz 3 BauGB vorgesehene Frist von 15 Jahren überschritten ist.

  • BVerwG, 11.10.2006 - 10 CN 2.05  

    Zweckverband; Gründung; Verkündung; Bekanntmachung; kumulative Bekanntmachung;

    Wurde - wie die Vorinstanz selbst betont - die Veröffentlichung im "Thüringer Tag" und damit die Beachtung der entsprechenden satzungsrechtlichen Vorgabe tatsächlich unmöglich, so stellt sich die Frage, ob die Bekanntmachungsregelung nach den Grundsätzen über die Teil- und Gesamtungültigkeit von Normen (vgl. z.B. Beschluss vom 27. Januar 1998 - BVerwG 4 NB 3.97 - Buchholz 406.12 § 1 BauNVO Nr. 24 S. 18; Urteil vom 10. Juli 2003 - BVerwG 4 CN 2.02 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 6 S. 5) teilweise, nämlich bezogen auf die unmöglich gewordene Form der Bekanntmachung, oder sogar insgesamt ihre Verbindlichkeit einbüßte.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2011 - 2 D 146/08  

    Wann wird Plangebiet Sanierungsgebiet?

    BVerwG, Urteil vom 10. Juli 2003 - 4 CN 2.02 -, BRS 66 Nr. 226 = juris Rn. 19; OVG NRW, Urteile vom 23. Oktober 2007 - 7 D 37/07.NE -, juris Rn. 93, und vom 16. Oktober 2006 - 7 D 69/05.NE -, BRS 70 Nr. 214 = juris Rn. 63; Roeser, in: Berliner Kommentar zum BauGB, 3. Auflage, Stand: September 2007, § 136 Rn. 5.

    BVerwG, Urteil vom 10. Juli 2003 - 4 CN 2.02 -, BRS 66 Nr. 226 = juris Rn. 19; Hess. VGH, Urteil vom 30. September 2010 - 4 C 1718/09.N -, juris Rn. 48.

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  • VGH Hessen, 30.09.2010 - 4 C 1718/09  

    Sanierungssatzung unwirksam

    Zum anderen muss eine Aussicht darauf bestehen, dass sich die städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen innerhalb eines absehbaren Zeitraums durchführen lassen; ist dies nicht zu erwarten, ist die Anwendung des städtebaulichen Sanierungsrechts, insbesondere die Festlegung eines Sanierungsgebietes nach § 142 BauGB, rechtswidrig (vgl. dazu: BVerwG, Urteil 10.07.2003 - BVerwG 4 CN 2.02 - BRS 66 Nr. 226 - sowie Köhler, a.a.O., § 136 Rn 13).

    Damit die bereits im Zeitpunkt der Entscheidung über die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes zu fordernde vorläufige Kosten- und Finanzierungsübersicht (s. dazu auch: OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24.04.1991 - 10 C 11555/90 - Juris-Dokument, Rn 24) von auch nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 10.07.2003 - BVerwG 4 CN 2.02 - BRS 66 Nr. 226) zu fordernden realistischen Annahmen ausgeht, hätte es vorliegend für die Antragsgegnerin nahegelegen, das von ihr bereits in Auftrag gegebene Sachverständigengutachten des Dr. Mayer-Klenk, das im November 2008 und damit nur wenige Monate nach der Beschlussfassung vorlag, abzuwarten, um dessen Ergebnis in die abwägende Entscheidung über die Durchführbarkeit der Sanierung unter Kosten- bzw. Finanzierungsaspekten einbeziehen zu können.

  • BVerwG, 24.03.2010 - 4 BN 60.09  

    Sanierungssatzung; städtebauliche Sanierungsmaßnahmen; Substanzmängel;

    Ob ein Gebiet städtebauliche Missstände aufweist, beurteilt sich nach der Gesamtsituation des Einzelfalls (BGH, Urteil vom 8. Mai 1980 - III ZR 27/77 - BGHZ 77, 338 - juris Rn. 14) und beruht auf prognostischen Annahmen (vgl. auch Urteil vom 10. Juli 2003 - BVerwG 4 CN 2.02 - Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 6 - juris Rn. 21).
  • OVG Niedersachsen, 22.01.2009 - 12 KN 29/07  

    Grundzüge der Planung i.R.e. ergänzenden Verfahrens

    Unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten begegnet ein derartiges Vorgehen keinen grundlegenden Bedenken, denn ein Vertrauen in die Ungültigkeit einer Norm ist regelmäßig nicht schutzwürdig (vgl. BVerwG, Urteil vom 10.7.2003 - 4 CN 2.02 -, ZfBR 2003, 771; Lemmel, a. a. O., Rdnrn. 92 ff.; Quass/Kukk, a. a. O., Rdnr. 58).
  • BVerwG, 11.10.2006 - 10 CN 3.05  
    Wurde wie die Vorinstanz selbst betont die Veröffentlichung im Thüringer Tag und damit die Beachtung der entsprechenden satzungsrechtlichen Vorgabe tatsächlich unmöglich, so stellt sich die Frage, ob die Bekanntmachungsregelung nach den Grundsätzen über die Teil- und Gesamtungültigkeit von Normen (vgl. z.B. Beschluss vom 27. Januar 1998 BVerwG 4 NB 3.97 Buchholz 406.12 § 1 BauNVO Nr. 24 S. 18; Urteil vom 10. Juli 2003 BVerwG 4 CN 2.02 Buchholz 406.11 § 136 BauGB Nr. 6 S. 5) teilweise, nämlich bezogen auf die unmöglich gewordene Form der Bekanntmachung, oder sogar insgesamt ihre Verbindlichkeit einbüßte.
  • OVG Rheinland-Pfalz, 13.06.2007 - 10 B 10457/07  

    Richterwahlausschuss, Mitglieder, Beschlussfassung, Abstimmung, Motive,

    Soweit der Antragsteller wegen der Eignungsprognose in seiner dienstlichen Beurteilung in der Beschwerde darauf hinweist, dass sie sich "nicht aus den Erkenntnissen und Erfahrungen speist, die Gegenstand zurückliegender Beurteilungen gewesen sind", und sich dazu auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Dezember 2002, NVwZ 2003, 1389, beruft, ist ihm bereits entgegenzuhalten, dass eine über die Höchstbewertung hinausgehende Eignungsbeurteilung nicht möglich ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.10.2006 - 7 D 69/05  

    Sanierungsverfahren: Klärung der Eigentumsverhältnisse!

    BVerwG, Urteil vom 10.7.2003 - 4 CN 2.02 -, a.a.O.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2008 - 7 D 37/07  
    vgl. BVerwG, Urteil vom 10. Juli 2003 - 4 CN 2.02 -, BRS 66 Nr. 226.
  • BVerwG, 03.02.2004 - 4 BN 44.03  
  • BVerwG, 03.02.2004 - 4 BN 43.03  
  • OVG Schleswig-Holstein, 01.04.2004 - 1 KN 17/03  

    Verfahrensrecht - NKV: Objektives Kontrollinteresse erforderlich!

  • VG Bremen, 23.02.2005 - 1 K 2694/02  

    Zur Erhebung eines Sanierungsausgleichsbetrages nach

  • VG Arnsberg, 21.03.2006 - 4 K 143/05  

    Dacheindeckung mit schwarzen Dachpfannen in Soest außerhalb der historischen

  • VG Mainz, 09.12.2008 - 3 K 71/08  

    1. Der Gemeinde steht bei der Abgrenzung eines Sanierungsgebietes ein

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2010 - 14 A 731/10  

    Grundsatz der Teilbarkeit und des mutmaßlichen Willens des Normgebers

  • VG Arnsberg, 25.02.2009 - 1 K 1052/07  

    Folgenschwerer Abwägungsfehler - Ausweisung einer Eiche in Wilnsdorf-Wilden als

  • VG Göttingen, 10.09.2003 - 2 B 118/03  

    Zu den gesetzlichen Voraussetzungen und der Ermittlung einer Vorauszahlung auf

  • OVG Rheinland-Pfalz, 12.04.2005 - 6 A 12246/04  
  • VG Osnabrück, 31.10.2003 - 2 A 99/00  

    Vorauszahlung auf den Sanierungsausgleichsbetrag; Sanierungsausgleichsbetrag:

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.06.2010 - 2 S 23.10  

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Aufhebung der Sanierungssatzung;

  • VG Ansbach, 09.09.2010 - AN 18 K 09.00798  

    Erneute Veränderungssperre; individuelle Geltungsdauer; konkludente

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