Rechtsprechung
   BFH, 26.01.2000 - II B 108/98   

Volltextveröffentlichungen (4)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFH/NV 2000, 1136



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BFH, 09.04.2008 - II R 32/06  

    Verfassungsmäßigkeit der grunderwerbsteuerrechtlichen Erfassung von übertragenden

    Damit bewirkt die Verschmelzung als übertragende Umwandlung einen Rechtsträgerwechsel hinsichtlich der dem übertragenden Rechtsträger zuzurechnenden Grundstücke (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 1. April 1981 II R 87/78, BFHE 133, 97, BStBl II 1981, 488; vom 29. September 2005 II R 23/04, BFHE 210, 531, BStBl II 2006, 137; BFH-Beschlüsse vom 4. Dezember 1996 II B 116/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661; vom 20. Dezember 2000 II B 53/00, BFH/NV 2001, 817; vom 19. August 2004 II B 60/03, BFH/NV 2005, 69, und vom 7. September 2007 II B 5/07, BFH/NV 2007, 2351; zur Verschmelzung eingetragener Genossenschaften vgl. BFH-Urteil vom 16. Februar 1994 II R 125/90, BFHE 174, 185, BStBl II 1994, 866; zur übertragenden Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine eingetragene Genossenschaft vgl. BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; BFH-Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136).

    Diese zivilrechtlichen Unterschiede beider Umwandlungsarten rechtfertigen ihre grunderwerbsteuerlich unterschiedliche Behandlung (BFH-Urteil in BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136; in BFH/NV 2001, 817; in BFH/NV 2007, 2351).

    Verfassungsrechtliche Bedenken könnten insoweit allenfalls dann bestehen, wenn der Zivilgesetzgeber bei der zivilrechtlichen Ausgestaltung völlig willkürlich verfahren würde (vgl. BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136; in BFH/NV 2001, 817).

  • BFH, 07.07.2004 - II R 3/02  

    Steuerrecht - Sachliche Unbilligkeit der Erhebung von Grunderwerbsteuer

    An seiner schon im Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98 (BFH/NV 2000, 1136) vertretenen Auffassung hält der Senat fest.

    Diese zivilrechtlichen Unterschiede beider Umwandlungsarten, für die ihrerseits ein Verstoß gegen das Willkürverbot des Art. 3 Abs. 1 GG nicht erkennbar ist, rechtfertigen ihre grunderwerbsteuerlich unterschiedliche Behandlung (BFH-Beschluss in BFH/NV 2000, 1136).

  • BFH, 07.09.2007 - II B 5/07  

    GrESt: Konzern, Verschmelzung

    Der BFH hat mit Urteil vom 29. September 2005 II R 23/04 (BFHE 210, 531, BStBl II 2006, 137) seine Rechtsprechung bestätigt, dass ein Erwerbsvorgang gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG vorliegt, wenn bei Umwandlungen kraft Gesetzes ein Eigentumsübergang an Grundstücken eintritt (ebenso BFH-Urteil vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFH/NV 2004, 1439, und BFH-Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136, zur übertragenden Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine eingetragene Genossenschaft; BFH-Urteil vom 16. Februar 1994 II R 125/90, BFHE 174, 185, BStBl II 1994, 866, zur Verschmelzung von Genossenschaften).

    Die unterschiedliche grunderwerbsteuerrechtliche Behandlung von Umwandlungsvorgängen, die zu einem Rechtsträgerwechsel führen, einerseits und des bloßen Formwechsels andererseits ist mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) vereinbar, wie der BFH bereits wiederholt entschieden hat (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 1439; BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136, und vom 20. Dezember 2000 II B 53/00, BFH/NV 2001, 817).

mehr
  • FG Bremen, 21.05.2008 - 2 K 221/07  

    Entstehung der Grunderwerbsteuer bei Übertragung von Grundstücken i.R.e.

    Die Anknüpfung an den zivilrechtlichen Unterschied sei entgegen der Auffassung des BFH in den Beschlüssenvom 26. Januar 2000 II B 108/98 (BFH/NV 2000, 1136) undvom 20. Dezember 2000 II B 53/00 (BFH/NV 2001, 817) sachlich nicht gerechtfertigt.

    Er berief sich auf die BFH-Beschlüsse in BFH/NV 2000, 1136 und BFH/NV 2001, 817 sowie auf das Urteil des Hessischen FG vom 16. März 2006 5 K 4400/02 (EFG 2006, 1091), dessen Entscheidungsgründe er wörtlich in der Einspruchsentscheidung wiedergab.

    Die zivilrechtlichen Unterschiede beider Gesellschaftsformen rechtfertigen das unterschiedliche steuerrechtliche Ergebnis (vgl. dazu, dass die Grunderwerbsteuer an die zivilrechtlichen Gegebenheiten anknüpft, z.B. Fischer in Boruttau, a.a.O., Vorb Rz 166 - 168; BFH-Beschluss in BFH/NV 2000, 1136).

  • BFH, 29.08.2007 - II B 108/06  

    GrESt: Differenzierung zwischen formwechselnder Umwandlung und übertragender

    Es fehlt insbesondere jede Auseinandersetzung mit den Gründen, die nach der Rechtsprechung des BFH (Entscheidungen vom 7. Juli 2004 II R 3/02, BFHE 206, 374, BStBl II 2004, 1006; vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136; vom 4. Dezember 1996 II B 116/96, BFHE 181, 349, BStBl II 1997, 661) einen Verstoß der unterschiedlichen grunderwerbsteuerrechtlichen Behandlung eines Grundstücksübergangs aufgrund einer formwechselnden Umwandlung einerseits und der übertragenden Umwandlung andererseits gegen den Gleichheitssatz ausschließen.
  • BFH, 19.08.2004 - II B 60/03  

    GrESt: grundsätzliche Bedeutung bei Umwandlung

    c) Bezüglich des Vorbringens, die unterschiedliche Behandlung formwechselnder und übertragender Umwandlungen verstoße gegen den Gleichheitssatz, fehlt es an einer Auseinandersetzung mit den Beschlüssen des Bundesfinanzhofs vom 26. Januar 2000 II B 108/98 (BFH/NV 2000, 1136) sowie vom 20. Dezember 2000 II B 53/00 (BFH/NV 2001, 817) und der Darlegung, weshalb trotz dieser Beschlüsse (erneuter) Klärungsbedarf bestehen soll.
  • BFH, 20.12.2000 - II B 53/00  

    Grunderwerbsteuerrechtliche Zuordnung von Grundstücken

    Im Beschluss vom 26. Januar 2000 II B 108/98 (BFH/NV 2000, 1136) ist ausgeführt, die Grunderwerbsteuer knüpfe an die zivilrechtlichen Gegebenheiten an und erfasse daher die mit einem Rechtsträgerwechsel verbundene übertragende, nicht aber die nur formwechselnde Umwandlung.
  • FG Hessen, 16.03.2006 - 5 K 4400/02  

    Grunderwerbsteuer bei Verschmelzung einer Genossenschaft

    Gleichwohl ist Art. 3 Abs. 1 GG erst dann verletzt, wenn der Gesetzgeber eine völlig willkürlich erscheinende Gestaltung gewählt hätte (s. insgesamt BFH-Beschlüsse vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136, vom 20. Dezember 2000 II B 53/00, BFH/NV 2001, 817, und vom 19. August 2004 II B 60/03, BFH/NV 2005, 69).
  • FG Sachsen-Anhalt, 11.07.2001 - 2 K 422/99  

    Umwandlung einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks in eine eingetragene

    Der Senat weicht mit der vorliegenden Entscheidung von der Rechtsauffassung des Bundesfinanzhofs - BFH - ab (z. B. Beschluss des BFH vom 26. Januar 2000 II B 108/98, BFH/NV 2000, 1136 ); die Revision war deswegen gemäß § 115 Abs. 2 Nr. 2 Finanzgerichtsordnung - FGO - zuzulassen.
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