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   BFH, 07.12.1999 - VIII R 26/94   

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    Geänderter Feststellungsbescheid über einheitliche und gesonderte Feststellung des Gewinns während des finanzgerichtlichen Verfahrens

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 16 Abs 1 Nr 2, EStG § 15 Abs 1 Nr 2, EStG § 34 Abs 2, FGO § 96 Abs 2, FGO § 120 Abs 1 S 1
    Auflösung; Ermäßigter Steuersatz; Kommanditist; Negatives Kapitalkonto

Verfahrensgang

  • FG Köln, 21.10.1993 - 5 K 4443/87
  • BFH, 07.12.1999 - VIII R 26/94

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 191, 1
  • BB 2000, 970
  • DB 2000, 959
  • BStBl II 2000, 300
  • NVwZ 2000, 1215



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Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 23.01.2003 - IV R 71/00  

    Häusliches Arbeitszimmer einer Ärztin

    Dies entspricht der im Schrifttum unter Hinweis auf das Urteil des BFH vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94 (BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300) vertretenen Ansicht, der Kläger müsse der neuen Prozesslage --obwohl der Änderungsbescheid ohne sein Zutun, kraft Gesetzes, Gegenstand des Verfahrens wurde-- durch eine Änderung seines Klage- bzw. Revisionsantrags Rechnung tragen (s. Gräber/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl. 2002, § 68 Rz. 2 und 48).
  • BFH, 29.05.2001 - VIII R 10/00  

    Einlage durch Verzicht auf nicht mehr werthaltige Darlehensforderung

    Das Grundstück Z-Straße wurde am 6. Mai 1985 verkauft, die WN-KG somit erst während des Einspruchsverfahrens I vollbeendet (zur Beteiligtenfähigkeit während des Konkurs- oder Liquidationsverfahrens vgl. BFH-Urteil vom 7. August 1986 IV R 137/83, BFHE 147, 224, BStBl II 1986, 910; Steinhauff in Hübschmann/Hepp/ Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, § 48 FGO Rz. 80 ff., m.w.N.); hinzu kommt, dass im anhängigen Verfahren lediglich die Zurechnung eines Verlustanteils in Höhe von 1 Mio. DM an die Rechtsnachfolger des E.N. (Kläger zu 3 bis 5) streitig ist und der Ausgang dieses Verfahrens ersichtlich die Höhe des für W.N. aus der Auflösung seines negativen Kapitalkontos festgestellten Gewinns nicht zu beeinflussen vermag (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFH/NV 2000, 926).

    Zum einen ist er nicht bereits dann beschwert (§ 40 Abs. 2 FGO), wenn seinen Sachanträgen in der Einspruchsentscheidung nicht entsprochen worden ist (formelle Beschwer); erforderlich ist vielmehr, dass der Hinzugezogene i.S. der §§ 40, 48 FGO in seinen steuerrechtlichen Interessen berührt wird (materielle Beschwer; ständige Rechtsprechung, BFH-Urteile in BFHE 154, 495, BStBl II 1989, 87; vom 20. September 1991 IX B 12/91, BFH/NV 1992, 157; in BFH/NV 2000, 926, jeweils m.w.N.; vgl. auch --zur Beiladung-- Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 23. August 1974 IV C 29.73, BVerwGE 47, 19).

    Zum anderen ist zu beachten, dass seine rechtlichen Interessen nur im Rahmen "der Entscheidung über den Einspruch" (§ 360 Abs. 1 AO 1977), d.h. begrenzt auf die Rechte des Einspruchsführers (§ 360 Abs. 4 AO 1977) und damit --selbst im Falle der notwendigen Hinzuziehung-- nur in den Grenzen des durch den Einspruchsführer gesteckten Einspruchsgegenstands Berücksichtigung finden können (Grundsatz der Akzessorietät; BFH-Beschluss vom 1. Februar 2000 VII B 202/99, BFH/NV 2000, 960; zur Beiladung vgl. BFH-Urteil in BFH/NV 2000, 926; Tipke/Kruse, a.a.O., § 360 AO 1977 Tz. 7; jeweils m.w.N.).

  • BFH, 20.05.2010 - IV R 74/07  

    Aussetzung des Klageverfahrens bei gesonderter und einheitlicher

    Darüber hinaus ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass ein geänderter Feststellungsbescheid auch im Hinblick auf die das gerichtliche Verfahren betreffenden Einzelfeststellungen (und damit partiell) zum Gegenstand des Klageverfahrens wird, wenn er zugleich wegen weiterer Regelungen, über die das Gericht nach dem Klageantrag nicht zu entscheiden hat, beispielsweise von den zum finanzgerichtlichen Verfahren Beigeladenen im Rahmen des außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahrens angefochten wird (vgl. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300).

    Dementsprechend ist das Klageverfahren analog § 74 FGO auch auszusetzen, wenn während der Anhängigkeit des finanzgerichtlichen Rechtsstreits über die gesonderte und einheitliche Gewinnfeststellung ein geänderter Feststellungsbescheid ergeht und ein Beigeladener gegen diesen (Änderungs-) Bescheid Einspruch einlegt; dies gilt selbst dann, wenn der Änderungsbescheid zwar (auch) einen anderen Regelungsgegenstand - und damit auch einen anderen Streitgegenstand - betrifft, dessen außergerichtliche oder gerichtliche Überprüfung jedoch Auswirkungen auf das anhängige Klageverfahren haben kann (BFH-Urteil in BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300; Gräber/ Koch, a. a. O., § 74 Rz 13).

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  • BFH, 31.03.2004 - I R 83/03  

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei Wertpapier-Risikogeschäften einer GmbH mit ihren

    Das kann auch in einem nachfolgenden Revisionsverfahren --was hiermit geschieht-- klargestellt werden; es handelt sich bei dieser Klarstellung nicht um eine (dem BFH grundsätzlich nicht mögliche, vgl. Senatsurteil vom 27. Mai 1981 I R 112/79, BFHE 133, 526, BStBl II 1982, 192; s. auch BFH-Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300) Aufhebung des Beiladungsbeschlusses.
  • BFH, 03.09.2009 - IV R 17/07  

    Beiladung einer Personengesellschaft in Insolvenz/Konkurs zum Klageverfahren

    In der Rechtsprechung des BFH ist deshalb bereits mehrfach darauf hingewiesen worden, dass das auf überhöhten Entnahmen beruhende negative Kapitalkonto selbst dann gewinnerhöhend aufzulösen ist, wenn auf die Geltendmachung von Ausgleichsansprüchen angesichts der Vermögenslage des Kommanditisten (Mitunternehmers) verzichtet wird (BFH-Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300; BFH-Beschluss vom 24. März 1993 IV B 79/92, BFH/ NV 1993, 658; gl. A. Bitz in Littmann/ Bitz/ Pust, a. a. O., § 15a Rz 58, a. E.; Schmidt/ Wacker, a. a. O., § 16 Rz 472; Verfügung der Oberfinanzdirektion München vom 7. Mai 2004 S 2241-26 St 41/42, Finanz-Rundschau - FR - 2004, 731, zu 1.2. a. E.).
  • BFH, 23.01.2001 - VIII R 30/99  

    Tätigkeitsvergütungen bei Anwendung des § 15 a EStG

    Zu diesem Klageverfahren ist zwar die Gesellschaft grundsätzlich beizuladen (§ 60 Abs. 3 FGO i.V.m. § 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO n.F., § 48 Abs. 1 Nr. 3 FGO a.F.; zur Gewinnfeststellung vgl. Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300; zur Feststellung nach § 15a Abs. 4 EStG vgl. Urteil vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94, BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, m.w.N.).
  • BFH, 21.01.2004 - VIII R 15/02  

    Kindergeld: Monatsprinzip

    Es war auch nicht verpflichtet, dieses Verfahren entsprechend § 74 FGO auszusetzen, wie dies bei (teilweise) identischen Streitgegenständen geboten gewesen wäre (vgl. dazu u.a. BFH-Urteil vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300, m.w.N.).
  • BFH, 09.02.2011 - IV R 15/08  

    Klageänderung bei Gewinnfeststellungsbescheiden - Rechtsschutzmöglichkeiten

    Damit wird ein nachträglich geänderter Gewinnfeststellungsbescheid nach § 68 FGO nur hinsichtlich der bereits zulässig mit der Klage angefochtenen Besteuerungsgrundlagen (partiell) Gegenstand des anhängigen Verfahrens (vgl. bereits: BFH-Urteile vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300, unter II. 1.; vom 20. Mai 2010 IV R 74/07, BFHE 229, 71, BStBl II 2010, 1104, unter II. 3.).
  • BFH, 16.09.2009 - X R 17/06  

    Bindung an ein rechtskräftiges Urteil - Abänderbarkeit von Versorgungsleistungen

    Es ist indessen anerkannt, dass ein notwendig Beigeladener, ungeachtet seiner Berechtigung, abweichende Anträge zu stellen (§ 60 Abs. 6 Satz 2 FGO), sich im Rahmen des von den Hauptbeteiligten vorgegebenen Verfahrens- und Streitstands halten muss (BFH-Urteile vom 25. August 1987 IX R 98/82, BFHE 151, 506, BStBl II 1988, 344, und vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94, BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300; Brandis in Tipke/Kruse, a.a.O., § 60 FGO Rz 104).
  • BFH, 11.12.2006 - VIII B 20/06  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung und der Divergenz

    b) Das vermeintliche Divergenzurteil des BFH vom 7. Dezember 1999 VIII R 26/94 (BFHE 191, 1, BStBl II 2000, 300) betrifft weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht einen mit dem Streitfall vergleichbaren Sachverhalt.
  • FG München, 23.11.2005 - 1 K 170/04  

    Zeitpunkt des Beginns einer Mitunternehmerschaft

  • FG Köln, 27.04.2006 - 10 K 1703/05  

    Veranlagung nach Schätzungsbescheid

  • FG Hamburg, 28.05.2003 - V 281/98  

    Wirksamkeit einer Erklärung über die Rücknahme eines Einspruchs

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