Rechtsprechung
   BGH, 11.11.2010 - III ZR 57/10   

Volltextveröffentlichungen (18)

  • lexetius.com

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

    BGB § 314 Abs. 1 Satz 1, § 626 Abs. 1

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses wegen Umzugs - Kann der Kunde eines auf zwei Jahre geschlossenen Vertrags über die Erbringung verschiedener Telekommunikationsleistungen einen enthaltenen DSL-Anschluss aufgrund eines Wohnsitzwechsels nicht mehr nutzen, steht ihm kein außerordentliches Kündigungsrecht zu.

  • IWW
  • openjur.de

    §§ 313, 314, 626 BGB
    Kein Recht zur außerordentlichen Kündigung eines DSL-Vertrages nach Umzug, wenn Provider am neuen Wohnort keine Leistungen erbringen kann

  • bundesgerichtshof.de PDF

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 314 Abs 1 S 1 BGB, § 626 Abs 1 BGB
    DSL-Vertrag: Vorzeitige Kündigung wegen Umzugs des Anschlussinhabers - Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • LawCommunity.de

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • Telemedicus

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • JurPC

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • aufrecht.de

    Kündigung eines DSL-Vertrages bei Umzug

  • Jurion

    Kündigung eines Vertrags über einen DSL-Anschluss vor Ablauf der vereinbarten Frist bei Umzug des Inhabers an einen Ort ohne Verfügbarkeit von DSL-fähigen Leitungen

  • czarnetzki.eu PDF

    Keine vorzeitige Kündigung DSL-Vertrag bei Umzug

  • kanzlei.biz

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags; Umzug in Gemeinde ohne DSL-Versorgung; Internet; Internettelefonie; Grundgebühren; Dienstvertrag; Umzug; Telefon

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Umzug - fristlose Kündigung des bestehenden DSL-Vertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kündigung eines Vertrags über einen DSL-Anschluss vor Ablauf der vereinbarten Frist bei Umzug des Inhabers an einen Ort ohne Verfügbarkeit von DSL-fähigen Leitungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (39)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    §§ 314 Abs. 1 S. 2; 626 Abs. 1 BGB
    DSL-Anschluss kann bei Umzug nicht vorzeitig gekündigt werden

  • IWW (Pressemitteilung)

    DSL-Anschluss bei Umzug nicht vorzeitig kündbar

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    DSL-Verträge - Keine vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund bei Umzug in unversorgtes Gebiet

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    DSL-Anschluss: Vorzeitige Kündigung bei Umzug möglich

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Vorzeitige Kündigung des DSL-Anschlusses wegen Umzug

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    DSL: Wer sich bindet, trägt das Umzugsrisiko

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug auch wenn am neuen Ort kein DSL-Anschluss verfügbar ist

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Keine Sonderkündigungsrecht eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation)

    Umzug kein Grund für DSL-Kündigung

  • mitfugundrecht.de (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Umzug und der 24-Monats-Telefonvertrag

  • Berliner Mieterverein (Leitsatz)

    Kündigung des DSL-Anschlusses

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Kein DSL-Anschluss im Dorf Kunde darf seinen Internetvertrag deswegen nicht vorzeitig kündigen

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Kündigung eines DSL-Anschlusses wegen Umzugs

  • online-und-recht.de (Kurzinformation)

    Umzug an Wohnort ohne DSL kein Grund für Kündigung des DSL-Flatrate-Vertrages

  • ra-dr-graf.de (Kurzmitteilung)

    § 626 Abs. 1, § 314 Abs. 1 Satz 2 BGB
    Bei Umzug kein Recht zur außerordentlichen Kündigung eines DSL-Anschlusses

  • medi-ip.de (Kurzinformation)

    Kein Sonderkündigungsrecht des DSL-Anschlusses bei Umzug

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Wer umzieht, kann seinen DSL-Anschluss nicht vorzeitig kündigen

  • antiquariatsrecht.de (Kurzinformation)

    Vorzeitige Kündigung des DSL-Anschlusses wegen Umzug

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Zur vorzeitigen Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Keine Sonderkündigung bei Wohnortwechsel ohne DSL-Anschluss

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • dr-schenk.net (Kurzinformation)

    Telefonvertrag: Keine fristlose Kündigung bei Umzug

  • haerlein.de (Leitsatz)

    Umzug kein Grund für DSL-Kündigung?

  • haufe.de (Kurzinformation)

    DSL-Anschluss: Umzug in unvernetzte Gegend kein Grund für vorzeitige Kündigung

  • it-recht-kanzlei.de (Pressemitteilung)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • kpw-law.de (Kurzinformation)

    Kündigung des DSL-Anschlusses aus wichtigem Grund bei Umzug in ein unversorgtes Gebiet?

  • lp-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    DSL und Umzug - Versorgungsrisiko bleibt beim Mieter

  • lto.de (Kurzinformation)

    Umzug berechtigt nicht zu vorzeitiger Kündigung eines DSL-Anschlusses

  • lto.de (Kurzinformation)

    Umzug berechtigt nicht zu vorzeitiger Kündigung eines DSL-Anschlusses

  • tp-partner.com (Kurzinformation)

    Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Anschlusses bei Umzug

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Internetrecht - DSL-Vertrag ist auch bei Umzug auf "weißen Fleck" einzuhalten

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Keine vorzeitige Kündigung von DSL-Anschluss bei Umzug // Kunden müssen auch in Orten ohne Anschluss zahlen

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Keine vorzeitige Kündigung von DSL-Anschluss bei Umzug // Verbraucherschützer fordern gesetzliche Regelung

Besprechungen u.ä. (4)

  • czarnetzki.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Keine vorzeitige Kündigung DSL-Vertrag bei Umzug

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 10 (Entscheidungsbesprechung)

    Umzug gewährt kein Sonderkündigungsrecht bei einem längerfristig abgeschlossenen DSL-Anschluss

  • netzrecht.org (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Sonderkündigungsrecht von DSL-Verträgen bei Umzug

  • rechtsanwalt-leisner.de (Entscheidungsbesprechung)

    DSL-Vertrag darf nicht wegen Umzugs gekündigt werden

Sonstiges (2)

  • Telemedicus (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 11.08.2012)

    Das neue Sonderkündigungsrecht bei DSL-Verträgen

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 11.11.2010, Az.: III ZR 57/10 (Keine vorzeitige Kündigung eines DSL-Vertrags wegen Umzugs)" von Dr. Axel Sodtalbers, original erschienen in: MMR 2011, 196 - 197.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2011, 916
  • NZM 2011, 828
  • NJ 2011, 125
  • VersR 2011, 1321
  • WM 2011, 81
  • MMR 2011, 194
  • MIR 2010, Dok. 174



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 04.05.2016 - XII ZR 62/15  

    Zur außerordentlichen Kündbarkeit von langfristigen Fitness-Studioverträgen

    Dabei trägt allerdings der Kunde, der einen längerfristigen Vertrag über die Erbringung einer Leistung abschließt, grundsätzlich das Risiko, diese aufgrund einer Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse nicht mehr nutzen zu können (BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 12; vgl. auch § 537 Abs. 1 BGB).

    Die Gründe für einen Wohnortwechsel - sei er auch berufsbedingt - liegen in aller Regel allein in der Sphäre des Kunden und sind von ihm - anders als von dem Anbieter der Leistungen - beeinflussbar (vgl. BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 12).

    Zwar weist die Revision zutreffend darauf hin, dass der Gesetzgeber als Reaktion auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 11. November 2010 (III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916), wonach ein DSL-Vertrag nicht infolge eines Wohnortwechsels außerordentlich kündbar ist, mit § 46 Abs. 8 Satz 3 TKG ein Sonderkündigungsrecht für den Nutzer unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten geschaffen hat, wenn die Telekommunikations-Leistung am neuen Wohnort nicht angeboten wird (vgl. BT-Drucks. 17/5707 S. 70).

    Zutreffend ist auch die - auf der Grundlage der von ihm getroffenen und von der Revision nicht angegriffenen Feststellungen angestellte - weitere Erwägung des Landgerichts, wonach der Beklagte im Gegenzug für die Übernahme des Verwendungsrisikos während der Vertragslaufzeit in den Genuss geringerer monatlicher Raten gekommen ist, als wenn er einen monatlich kündbaren Vertrag abgeschlossen hätte (vgl. BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 13).

    Grundsätzlich kann derjenige, der die entscheidende Änderung der Verhältnisse, wie hier den Umzug, selbst bewirkt hat, aufgrund dieser Änderung keine Rechte herleiten (BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 17).

  • BGH, 07.03.2013 - III ZR 231/12  

    Kündigung eines DSL-Vertrages aus wichtigem Grund

    a) Der Senat neigt dazu, den Vertrag, durch den sich der Anbieter von Telekommunikationsleistungen verpflichtet, einem Kunden den Zugang zum Telefonfestnetz und Internet herzustellen, als Dienstvertrag zu qualifizieren (vgl. Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 8; Beschluss vom 23. März 2005 - III ZR 338/04, NJW 2005, 2076).

    Denn die Anforderungen an einen wichtigen Grund zur Kündigung des Rechtsverhältnisses im Sinne des § 626 Abs. 1 und des § 314 Abs. 1 Satz 2 BGB sind, wie sich aus dem Wortlaut der beiden Vorschriften ergibt, inhaltlich im Wesentlichen gleich (Senatsurteil vom 11. November 2010 aaO).

    b) Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist, dass dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht zugemutet werden kann (z.B. Senatsurteil vom 11. November 2010 aaO Rn. 9 mwN; zu § 314 BGB z.B.: BGH, Urteil vom 9. März 2010 - VI ZR 52/09, NJW 2010, 1874 Rn. 15; siehe ferner zu § 313 BGB z.B.: BGH, Urteil vom 30. April 2009 - I ZR 42/07, BGHZ 181, 77 Rn. 72).

    Dies ist im Allgemeinen nur dann anzunehmen, wenn die Gründe, auf die die Kündigung gestützt wird, im Risikobereich des Kündigungsgegners liegen (Senatsurteil vom 11. November 2010 aaO und BGH, Urteil vom 9. März 2010 aaO mwN).

    aa) Nach diesen Maßstäben hat das Berufungsgericht zu Recht dem Beklagten einen wichtigen Grund zur Kündigung des zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag zugebilligt, wobei sich die revisionsgerichtliche Kontrolle darauf beschränkt, ob der Tatrichter den Rechtsbegriff des wichtigen Grunds richtig erfasst, ob er aufgrund vollständiger Sachverhaltsermittlung geurteilt und ob er in seine Wertung sämtliche Umstände des konkreten Falls einbezogen hat (Senatsurteil vom 11. November 2010 aaO Rn. 10).

    Zu Unrecht verweist die Revision für ihre gegenteilige Ansicht auf das Senatsurteil vom 11. November 2010 (III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916 Rn. 12).

  • BGH, 27.01.2016 - XII ZR 33/15  

    Unentgeltliche Gebrauchsüberlassung von Geschäftsräumen ist Leihe!

    Die Abgrenzung der Risikobereiche ergibt sich dabei aus dem Vertrag, dem Vertragszweck und den anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen (BGH Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 9 mwN).

    Die revisionsgerichtliche Kontrolle erstreckt sich allein darauf, ob das Tatsachengericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grunds richtig erfasst, ob es aufgrund vollständiger Sachverhaltsermittlung geurteilt und ob es in seine Wertung sämtliche Umstände des konkreten Falles einbezogen hat (BGH Urteile vom 11. November 2010 - III ZR 57/10 - NJW-RR 2011, 916 Rn. 10 mwN und vom 9. März 2010 - VI ZR 52/09 - NJW 2010, 1874 Rn. 17 mwN).

  • BGH, 07.12.2011 - IV ZR 50/11  

    Kein Ausschluss jeder außerordentlichen Kündigung eines Vertrages über eine

    Voraussetzung für eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund ist, dass dem Kündigenden die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen nicht zugemutet werden kann (BGH, Urteil vom 11. November 2010 - III ZR 57/10, WM 2011, 81 unter II 1 b).
  • LG Koblenz, 23.02.2011 - 12 S 246/10  

    Muss Anbieter bei Umzug des Kunden neuen DSL-Anschluss stellen?

    Ein Sonderkündigungsrecht der bestehenden Telefon- und Internetdienstleistungsverträge besteht bei einem Umzug nicht (BGH, Urteil vom 11.11.2010, Az.: III ZR 57/10).

    Die Beklagte nimmt insoweit auf das Urteil des BGH vom 11.11.2010, III ZR 57/10 Bezug.

    Wird der Kündigungsgrund hingegen aus Vorgängen hergeleitet, die dem Einfluss des Kündigungsgegners entzogen sind und aus der eigenen Interessensphäre des Kündigenden herrühren, rechtfertigt dies nur in Ausnahmefällen die fristlose Kündigung (vgl. BGH, Urteil v. 11.11.2010 - III ZR 57/10 Rn. 9 m.w.N).

    Aus dem vereinbarten Telekommunikationsvertrag, welcher nach der Rechtsprechung des BGH als Dienstleistungsvertrag zu qualifizieren ist, ergibt sich für die Beklagte die Pflicht, am vertraglich vereinbarten Ort, die vereinbarten Telefon- und Internetverbindungen bereitzustellen (BGH, Urteil. v. 11.11.2010 - III ZR 57/10, Rn.8; BGH NJW 2005, 2076).

    In einem solchen Fall berechtigt dies den Dienstberechtigten nicht, den vereinbarten Dienstleistungsvertrag außerordentlich zu kündigen (BGH Urteil v. 11.11.2010 - III ZR 57/10).

  • LG Bonn, 05.08.2014 - 8 S 103/14  

    Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen aus einem zwischen den Parteien geschlossenen

    Im Allgemeinen müssen die Umstände, auf die die Kündigung gestützt wird, dem Risikobereich des Kündigungsgegners entstammen; auf Vorgänge, die dem Einfluss des Kündigungsgegners entzogen sind und aus der eigenen Interessensphäre des Kündigenden herrühren, kann eine Kündigung allenfalls in Ausnahmefällen gestützt werden (BGH NJW 1990, 2889, 2890; NJW-RR 2001, 677, 678, 2010, 1874, 1875; 2011, 916).

    Maßgeblich für die Abgrenzung der Risikobereiche sind der Vertrag, der Vertragszweck und die anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen (BGH NJW 2010, 1874, 1875; NJW-RR 2011, 916).

    So soll beispielsweise der Kunde, der einen längerfristigen Vertrag über die Erbringung einer Dienstleistung abschließt, grundsätzlich das Risiko tragen, die Leistungen aufgrund einer Veränderung seiner persönlichen Verhältnisse nicht mehr nutzen zu können (BGH NJW-RR 2011, 916, 917 zum Umzug an einen Ort ohne DSL-fähige Leitungen).

  • AG Siegburg, 11.02.2014 - 112 C 131/13  

    Zahlungsansprüche aus einem Fitnessstudiovertrag bei mehrwöchigem Zahlungsverzug

    Ein Umzug aus familiären oder beruflichen Gründen stellt in der Regel keinen ausreichenden Grund für eine fristlose Kündigung dar (BGH NJW-RR 2011, 916, 917 zum DSL-Vertrag; LG München, ZGS 2008, 357 zum Telekommunikationsvertrag über einen Festnetzanschluss; AG Bonn, Urt. v. 12.08.2009, Az. 104 C 311/09 zum Fitnessstudiovertrag).

    Auf Vorgänge, die dem Einfluss des Kündigungsgegners entzogen sind und aus der Risikosphäre des Kündigenden stammen, kann eine außerordentliche Kündigung grundsätzlich nicht gestützt werden (BGH NJW-RR 2011, 916; BGH NJW 2010, 1874).

    Die Beklagte hat die Laufzeit von 24 Monaten um eines günstigeren Nutzungsentgelts willen bewusst in Kauf genommen (vgl. BGH NJW-RR 2011, 916).

  • AG Kehl, 04.02.2013 - 5 C 441/12  

    Anspruch des Kunden auf Fortsetzung eines Internetserviceprovidervertrages nach

    Bei dem streitgegenständlichen Telekommunikationsvertrag handelt es sich um einen Dienstvertrag, für den die Regelungen der §§ 611 ff. BGB gelten (vgl. BGH NJW 2005, 2076, NJW-RR 2011, 916).

    Ein Fortsetzungsanspruch besteht demnach nicht, wenn die Leistung am neuen Wohnsitz des Kunden grundsätzlich nicht angeboten wird (vgl. BGH NJW-RR 2011, 916).

  • BSG, 28.11.2014 - B 4 AS 196/14 B  

    Parallelentscheidung zu BSG - B 4 AS 195/14 B - v. 28.11.2014

    Denn ob bestimmte Umstände zivilrechtlich als wichtiger Grund für eine (fristlose) Kündigung zu werten sind, ist weitgehend eine Tatsachenfrage und revisionsrechtlich nur daraufhin zu überprüfen, ob das Tatsachengericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig erfasst hat (vgl BGH vom 9.3.2010 - VI ZR 52/09; BGH vom 11.11.2010 - III ZR 57/10).
  • OLG Dresden, 16.08.2012 - 5 U 1350/11  

    Wirtschaftliche Unmöglichkeit; Wegfall der Geschäftsgrundlage; Kündigung

    Eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach § 543 Abs. 1 BGB scheidet aus, denn sie setzt grundsätzlich voraus, dass der Kündigungsgrund in der Person oder dem Risikobereich des Kündigungsgegners begründet ist (vgl. BGH, Urteil vom 13.12.1995, XII ZR 185/93, ZMR 1996, 309; Senatsurteil vom 03.12.2002, 5 U 1270/02, NJW 2003, 1819; ebenso allgemein zur Kündigung aus wichtigem Grund: BGH, Urteil vom 11.11.2010, III ZR 57/10, NJW-RR 2011, 916).
  • AG Lahr, 10.12.2010 - 5 C 121/10  

    Mitnahme eines Telefonanschlusses bei Umzug

  • BSG, 28.11.2014 - B 4 AS 195/14 B  

    Bedürftigkeit eines darlehensgebenden Grundsicherungsempfängers; Vorliegen eines

  • BSG, 28.11.2014 - B 4 AS 194/14 B  

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache; Umfang der Darlegungspflicht;

  • OLG Celle, 14.11.2014 - 2 U 111/14  

    Vermieter erwirbt kein Eigentum: Vertragsstrafe auch ohne vereinbarte Obergrenze

  • OVG Rheinland-Pfalz, 29.09.2015 - 2 A 10736/14  

    Kündigung einer zwischen benachbarten Schulträgern abgeschlossenen öffentlich

  • LG Gießen, 15.02.2012 - 1 S 338/11  

    Fitnessstudiovertrag: Außerordentliche Kündigung wegen Wohnsitzwechsel;

  • AG Bremen, 16.10.2014 - 10 C 47/14  

    Fitnessstudiovertrag - Umzug - Kündigungsgrund

  • AG Wismar, 10.12.2012 - 2 C 371/11  

    Zur fristlosen Kündigung eines Telefonvertrags bei Umzug

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