Rechtsprechung
| BGH, 29.04.2004 - III ZR 279/03 |
Volltextveröffentlichungen (9)
mehr- IWW
- NWB SteuerXpert START
- zvi-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
BGB §§ 807, 627 Abs. 1
Kein Zahlungsanspruch eines Inkassobüros gegen Auftragsgeber schon durch Ausgabe von "Service-Coupons" - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rechtsnatur eines mit der Ausgabe von sog. "Service-Coupons" verbundenen Inkassovertrages
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Inkassorecht - Inkassoleistungen sind Dienste höherer Art
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Kurzfassungen/Presse
- zbb-online.com (Leitsatz)
BGB §§ 807, 627 Abs. 1
Kein Zahlungsanspruch eines Inkassobüros gegen Auftragsgeber schon durch Ausgabe von "Service-Coupons"
Zeitschriftenfundstellen
- NJW-RR 2004, 989
- MDR 2004, 1126
- WM 2004, 2398
Wird zitiert von ... (19)
- BGH, 06.07.2006 - IX ZR 121/05
Insolvenzrecht - Kautionsversicherungsvertrag erlischt mit Verfahrenseröffnung
Als Geschäftsbesorgung ist jede selbständige Tätigkeit wirtschaftlicher Art zur Wahrnehmung fremder Vermögensinteressen anzusehen, für die ursprünglich der Geschäftsherr selbst zu sorgen hatte, die ihm aber durch den Geschäftsbesorger abgenommen wird (BGHZ 45, 223, 228 f; BGH, Urt. v. 29. April 2004 - III ZR 279/03, WM 2004, 2398 f). - BAG, 12.07.2006 - 5 AZR 277/06
Annahmeverzug - Fristlose Kündigung bei Vertrauensstellung
Dem entspricht auch die neuere Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Anwendung des § 627 BGB auf Baubetreuungsverträge (9. Juni 2005 - III ZR 436/04 - WM 2005, 1667), Inkassoaufträge (29. April 2004 - III ZR 279/03 - NJW-RR 2004, 989), Rechtsanwaltsverträge (4. Juli 2002 - IX ZR 153/01 - NJW 2002, 2774), Steuerberaterverträge (19. November 1992 - IX ZR 77/92 - NJW-RR 1993, 374), Internatsverträge (28. Februar 1985 - IX ZR 92/84 - NJW 1985, 2585), Partnerschaftsvermittlungsverträge (5. November 1998 - III ZR 226/97 - NJW 1999, 276) und Beraterverträge (9. März 1995 - III ZR 44/94 -NJW-RR 1995, 1058). - BGH, 03.02.2005 - III ZR 268/04
Inkassopraxis - AGB: Keine volle Vergütung bei teilweiser Leistung
(2) Die von den Parteien vereinbarte Einziehung von Forderungen des Beklagten durch die als Inkassobüro tätige Klägerin ist als Geschäftsbesorgungsdienstvertrag (§ 675 Abs. 1 BGB) zu qualifizieren (vgl. Senatsurteil vom 29. April 2004 - III ZR 279/03 - BGHReport 2004, 1065).
- BAG, 15.12.2011 - 8 AZR 692/10
Betriebsstilllegung - selbständiger Betriebsteil - Abgrenzung zum …
Das entspricht dem Wesen eines Geschäftsbesorgungsvertrags (§ 675 Abs. 1 BGB), mit dem die Wahrnehmung fremder Vermögensinteressen durch eine selbständige Tätigkeit wirtschaftlicher Art vereinbart wird (BGH 29. April 2004 - III ZR 279/03 - NJW-RR 2004, 989). - BGH, 09.06.2011 - III ZR 203/10
Vertrag über ambulante pflegerische Leistungen
Der Senat stimmt dem Oberlandesgericht Stuttgart (…aaO S. 231) darin zu, dass der Umgang mit pflegebedürftigen Menschen, der neben Fachwissen auch den persönlichen Lebensbereich in einer vertraulichen bis intimen Form betrifft, nicht hinter der Betreuung durch einen Inkassobeauftragten (vgl. hierzu Senatsurteil vom 29. April 2004 - III ZR 279/03, NJW-RR 2004, 989), einen Partnerschaftsvermittler (vgl. BGH, Urteil vom 1. Februar 1989 - IVa ZR 354/87, BGHZ 106, 341, 345 f) oder Angehörige anderer Berufe im Gesundheitsbereich zurückbleibt (vgl. zum Krankengymnasten AG Andernach NJW-RR 1994, 121; zum Heilpraktiker LG Kassel NJW-RR 1999, 1281;… vgl. im Einzelnen Münch-Komm-BGB/Henssler, 5. Aufl., § 627 Rn. 20;… Staudinger/Preis, BGB, Bearb. 2002, § 627 Rn. 19). - OLG Saarbrücken, 03.12.2009 - 8 U 578/08
Pflicht eines Inkassobüros zur Herausgabe selbst angelegter Akten
Denn bei dem auf die Einziehung von Forderungen des Auftraggebers gerichteten Inkassovertrag vom 12.8.2002 handelt es sich um einen entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrag, der das Inkassobüro als Geschäftsbesorger gegenüber dem Auftraggeber als Geschäftsherrn verpflichtet, eine selbstständige Tätigkeit wirtschaftlicher Art zur Wahrnehmung fremder Vermögensinteressen zu führen (vgl. BGH NJW-RR 2004, 989 Rdnr. 9, zit. nach juris;… Palandt/Sprau, BGB, 67. Aufl., § 675 Rdnr. 23).Denn in dem Schreiben der Klägerin vom 26.6.2007 wäre die Kündigung dieses Vertrags zu sehen, die gemäß § 627 Abs. 1 BGB bei Inkassoverträgen als Geschäftsbesorgungsdienstverträgen jederzeit zulässig ist (vgl. BGH NJW-RR 2004, 989 Rdnr. 8, 13, zit. nach juris).
- OLG Brandenburg, 19.10.2006 - 12 U 70/06
Geschäftsbesorgung: Pflichten eines landwirtschaftlichen Beraters bei der …
Zwischen den Parteien bestand ein auf entgeltliche Geschäftsbesorgung gerichteter Vertrag, da der Beklagte aufgrund eines entsprechenden Einverständnisses mit der Klägerin zur Wahrnehmung deren Vermögensinteressen selbständige Tätigkeiten wirtschaftlicher Art vorzunehmen hatte, und ihm hierfür eine Vergütung zustand (vgl. BGH NJW-RR 2004, 989;… Palandt/Sprau, BGB, 65. Auflage, § 675 Rn. 2). - OLG Brandenburg, 28.07.2010 - 7 U 132/09
Ansprüche des Auftraggebers auf Auskehr von Zahlungen für den Erwerb von …
Das folgt bereits aus der von der Beklagten selbst vorgetragenen (Bl. 46, 225, 235, 307 d.A.) Ausübung einer Inkassovollmacht der Klägerin, weshalb es auf die weitergehende Ausgestaltung des Rechtsverhältnisses der Parteien hier nicht ankommt; denn die Ausübung einer Inkassotätigkeit ist eine Geschäftsbesorgung (BGH NJW-RR 2004, 989;… Palandt/Sprau, BGB, 69. Aufl., § 675, Rn. 29). - OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 23/10
Ansprüche des Franchisenehmers gegen den -geber auf Auskunft über …
Dagegen fehlt es an dem Merkmal der Geschäftsbesorgung für einen anderen, wenn der Aufgabenkreis des Geschäftsherrn mit Hilfe des Vertragspartners überhaupt erst geschaffen werden soll (BGH, BGHZ 45, 223, 228; BGH, NJW-RR 2004, 989). - OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 24/10
Ansprüche des Franchisenehmers gegen den -geber auf Auskunft über …
Dagegen fehlt es an dem Merkmal der Geschäftsbesorgung für einen anderen, wenn der Aufgabenkreis des Geschäftsherrn mit Hilfe des Vertragspartners überhaupt erst geschaffen werden soll (BGH, BGHZ 45, 223, 228; BGH, NJW-RR 2004, 989). - OLG Stuttgart, 31.07.2008 - 2 U 17/08
Pflegeversicherungsrecht: Unwirksame Klauseln in Pflegeverträgen ambulanter …
- KG, 20.01.2011 - 19 U 70/10
Umfang des Auskunftsrechts des Gesellschafters einer Kommanditgesellschaft …
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 22/10
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 20/10
Rechte und Pflichten aus einem Franchisevertrag; Rechnatur von Beiträgen des …
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 21/10
Rechte und Pflichten aus einem Franchisevertrag; Rechnatur von Beiträgen des …
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 28/10
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 25/10
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 26/10
- OLG Düsseldorf, 06.04.2011 - U (Kart) 27/10
Rechtsprechung
| BGH, 17.02.2004 - X ZR 108/02 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- lexetius.com
BGB (Fassung: bis 31. 12. 2001) § 324 Abs. 1; ZPO § 286 G
- bundesgerichtshof.de
- NWB SteuerXpert START
BGB (Fassung: bis 31.12.2001) § 324 Abs. 1; ZPO § 286 G
- rechtsportal.de
Sekundäre Darlegungslast des Schuldners für die Ersparnis von Aufwendungen
- ibr-online
Mietrecht - Wer muss ersparte Aufwendungen darlegen und beweisen?
- Judicialis
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Zusammenfassung von "Informationspflichten der nicht risikobelasteten Partei im Zivilprozess" von Ass. Dr. Daniel Waterstraat, LL.M., original erschienen in: ZZP 2005, 459 - 484.
Zeitschriftenfundstellen
- NJW-RR 2004, 989
- MDR 2004, 898
- WM 2005, 571
- BauR 2004, 882 (Ls.)
Wird zitiert von ... (17)
- BGH, 06.07.2011 - VIII ZR 340/10
Mietrecht - Betriebkosten: Mieter trägt Beweislast für Unwirtschaftlichkeit!
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs finden die Grundsätze der sekundären Darlegungslast nur Anwendung, wenn der an sich Darlegungsbelastete außerhalb des für seinen Anspruch erheblichen Geschehensablaufs steht, der Gegner aber alle erheblichen Tatsachen kennt und ihm nähere Angaben zumutbar sind (BGH, Urteile vom 17. Februar 2004 - X ZR 108/02, NJW-RR 2004, 989 unter II 2 b bb;… vom 17. Januar 2008 - III ZR 239/06, NJW 2008, 982 Rn. 16). - BGH, 15.07.2009 - VIII ZR 217/06
Rückzahlung des Kaufpreises für die Übernahme des Geschäftsbereichs Privatkunden …
Dabei trifft die Darlegungs- und Beweislast für die Höhe des erhaltenen Vorteils als Voraussetzung der Anrechungspflicht gemäß § 324 Abs. 1 Satz 2 BGB aF grundsätzlich den Gläubiger, d.h. im Sinn der Formulierung des Gesetzes den "anderen Teil", hier mithin die Käuferin (vgl. BGH, Urteil vom 17. Februar 2004 - X ZR 108/02, WM 2005, 571, unter II 2 b bb m.w.N.) und damit den Kläger.Allerdings ist der Schuldner - hier die Beklagte - nach den Grundsätzen der so genannten sekundären Darlegungslast gehalten, Angaben über innerbetriebliche und deshalb dem Gegner unzugängliche Vorgänge zu machen, wenn er unschwer hierzu in der Lage ist und die Fallumstände eine entsprechende Beweisführungserleichterung nahe legen (BGH, Urteil vom 17. Februar 2004, aaO).
- BAG, 25.04.2006 - 3 AZR 78/05
Anrechnung von Vordienstzeiten
Sie besteht, wenn die primär darlegungspflichtige Partei außerhalb des darzulegenden Geschehensablaufs steht und keine näheren Kenntnisse der maßgebenden Tatsachen besitzt, während der Prozessgegner sie hat und ihm nähere Angaben zumutbar sind (vgl. ua. BAG 10. Mai 2005 - 9 AZR 230/04 - AP SGB IX § 81 Nr. 8 = EzA SGB IX § 81 Nr. 7, auch zur Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung vorgesehen, zu B II 2 a bb der Gründe; BGH 3. Mai 2002 - V ZR 115/01 -NJW-RR 2002, 1280, zu II 2 der Gründe; 17. Februar 2004 - X ZR 108/02 - NJW-RR 2004, 989, zu II 2 b bb der Gründe).
- BGH, 08.03.2007 - IX ZR 284/03
Teilweise Zulassung der Revision betreffend ein zum Zeitpunkt der …
Das Berufungsurteil weicht in den Anforderungen an die Darlegungslast nicht von der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ab (vgl. BGH, Urt. v. 17. Februar 2004 - X ZR 108/02, WM 2005, 571, 573).Das ist hier jedenfalls nach dem Urteil vom 17. Februar 2004 (aaO) nicht mehr der Fall.
- BGH, 25.01.2005 - X ZR 46/03
Anforderungen an den Nachweis beratungsrichtigen Verhaltens
Den Anspruchsteller trifft die Beweislast für die rechtsbegründenden Tatsachen, der Gegner muß den Beweis für rechtshemmende, rechtshindernde oder rechtsvernichtende Tatsachen erbringen (BGHZ 113, 222, 224 f.;… Sen. Urt. v. 17.7.2001 - X ZR 71/99, NJW 2001, 3535, zu § 326 BGB a.F.; zur Aufwendungsersparnis Sen. Urt. v. 17.2.2004 - X ZR 108/02, BGH-Report 2004, 786).Der Beklagten wird hierdurch auch keine von ihr nicht zu erbringende Darlegung auferlegt; etwaigen Schwierigkeiten könnte zudem über Beweiserleichterungen begegnet werden (vgl. Sen. Urt. v. 17.2.2004, aaO m.w.N.).
- OLG Brandenburg, 07.03.2007 - 7 U 198/05
Anfechtungsrecht: Anspruch des anfechtenden Gläubigers auf Auskunftserteilung …
Das mag zwar dazu führen, dass eine Erleichterung der Darlegungslast nach den Grundsätzen der sekundären Behauptungslast zu erwägen ist (vgl. BGH MDR 2004, 898, 899; 2003, 99; NJW 1999, 579, 580;… Zöller/Greger, a.a.O., Rn. 24 vor § 284).Die sekundäre Darlegungslast führt lediglich dazu, dass ein bestreitender Vortrag der sekundär darlegungspflichtigen Partei als unzureichend behandelt werden kann, wenn sie ihr Vorbringen nicht hinreichend substantiiert (BGH MDR 2004, 898, 899); zugunsten der primär darlegungspflichtigen Partei ist lediglich eine Substantiierungserleichterung gegeben (…vgl. Zöller/Greger, a.a.O., Rn. 34 c vor § 284).
- OLG Stuttgart, 15.10.2008 - 20 U 19/07
Anfechtung von Hauptversammlungsbeschlüssen: Berichtspflichten des Vorstands über …
Richtigerweise kehrt sich von Extremfällen abgesehen nicht ohne Weiteres die Beweislast um, sondern es obliegt der beklagten Gesellschaft nach allgemeinen Grundsätzen eine sekundäre Darlegungslast, die aus der Mitwirkungspflicht der Gegenpartei nach § 138 Abs. 2 ZPO folgt, wenn ein primär darlegungspflichtiger Kläger in solchen Fällen substantiiert ernsthafte Anhaltspunkte für die behauptete Tatsache aus dem Wahrnehmungsbereich der Gesellschaft vorträgt (…Würthwein a.a.O. Rn. 246, 249; vgl. auch BGHZ 71, 40, 48; 103, 184, 197; 167, 204, 212;… LG Köln a.a.O.;… K. Schmidt in Scholz, GmbHG, 10. Aufl., § 45 Rn. 161;… allgemein etwa Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 28. Aufl., § 138 Rn. 12;… Zöller/Greger a.a.O. vor § 284 Rn. 34, je m.w.N.) und es daraufhin der Gegenpartei zumutbar ist, zu diesen Umständen, die sie kennt oder kennen muss, nähere Angaben zu machen (BGH NJW 1999, 714 f; NJW-RR 2004, 989 f; NJW 2005, 2614, 2615, je m.w.N.; vgl. auch BGH NJW-RR 2004, 556). - BGH, 25.09.2009 - V ZR 13/09
Kaufrecht - Zum Begriff des Hauptwohnsitzes
Bei einem der igen Informationsdefizit des Gläubigers kann der Schuldner nach den in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entwickelten Grundsätzen der sekundären Darlegungslast (dazu: BGHZ 120, 320, 327 f. ; 145, 170, 184 ; BGH, Urt. v. 17. Februar 2004, X ZR 108/02, WM 2005, 571, 573;… Urt. v. 27. April 2009, II ZR 253/07, WM 2009, 1145, 1146) gehalten sein, auf Grund eines erwiderungsfähigen Primärvortrags des Gläubigers seinerseits zu dem Geschehen vorzutragen. - OLG Hamm, 13.03.2008 - 28 U 71/07
Vergütungsvereinbarung - Keine Begrenzung auf das Fünffache der gesetzlichen …
Dies gilt umso mehr, als ausschließlich er aus eigenem Erleben wissen kann, welche konkreten Tätigkeiten er mit welchem konkreten Zeitaufwand ausgeübt hat, und ihn insoweit ohnehin eine sekundäre Darlegungslast treffen würde (…vgl. BGH in NJW 2008, 982 [984 Rdn. 16];… NZI 2007, 457 [459 Rdn. 18];… GRUR 2007, 629 [630 Rdn. 12]; NJW-RR 2005, 180 [182]; NJW-RR 2004, 989 [990]; NJW 1999, 714; BGHZ 145, 35 [41] = NJW 2000, 3201). - OLG Stuttgart, 03.12.2008 - 20 W 12/08
Handelsregistereintragung eines Squeeze-out-Beschlusses: Offensichtliche …
Der beklagten Gesellschaft obliegt allerdings eine sekundäre Darlegungslast, die aus der Mitwirkungspflicht der Gegenpartei nach § 138 Abs. 2 ZPO folgt, wenn ein primär darlegungspflichtiger Kläger in solchen Fällen substantiiert ernsthafte Anhaltspunkte für die behauptete Tatsache aus dem Wahrnehmungsbereich der Gesellschaft vorträgt (…dazu Hüffer, a.a.O., § 243 Rn. 60;… Hüffer in MünchKomm, AktG, a.a.O., § 243 Rn. 136 ff.;… K. Schmidt in Großkomm, a.a.O., § 246 Rn. 81;… Würthwein in Spindler/Stilz, a.a.O., § 243 Rn. 246, 249; vgl. auch BGHZ 71, 40, 48; BGHZ 103, 184, 197; BGHZ 167, 204, 212;… K. Schmidt in Scholz, GmbHG, 10. Aufl., § 45 Rn. 161;… allg. etwa Reichold in Thomas/Putzo, ZPO, 29. Aufl., § 138 Rn. 12;… Zöller/Greger, a.a.O., vor § 284 Rn. 34) und es daraufhin der Gegenpartei zumutbar ist, zu diesen Umständen, die sie kennt oder kennen muss, nähere Angaben zu machen (BGH NJW 1999, 714 f.; NJW-RR 2004, 989 f.; NJW 2005, 2614, 2615, je m.w.N.; vgl. auch BGH NJW-RR 2004, 556). - OLG München, 07.12.2006 - 29 U 3845/06
Nachweis der Unternehmensbezogenheit einer urheberrechtsverletzenden Handlung
- OLG Frankfurt, 24.05.2007 - 26 W 51/07
Vollstreckungsimmunität bei der Zwangsvollstreckung aus gerichtlichen Titeln …
- OLG Brandenburg, 18.02.2010 - 5 U 106/08
Rückabwicklung eines Grundstückskaufvertrages
- OLG Brandenburg, 16.06.2011 - 5 U 33/10
Rücktritt vom Kaufvertrag über Waldflächen zur Neueinrichtung eines …
- LG Dresden, 20.08.2010 - 4 S 26/10
Zur Wirksamkeit einer Klausel über die Vorleistungspflicht in AGB eines …
- LG Düsseldorf, 17.12.2009 - 19 S 47/09
- KG, 21.07.2011 - 27 U 11/11
Bauvertrag - Pauschalpreisvertrag: Keine Mehrvergütung bei Mengenmehrung?
