Rechtsprechung
   BAG, 27.03.1996 - 5 AZR 576/94   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anforderungen an eigenhändige Unterschrift unter bestimmende Schriftsätze

  • betriebsraete.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenhändige Unterschrift unter Revisionsbegründung

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  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Eigenhändige Unterschrift unter Revisionsbegründung

  • Betriebs-Berater

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Verfahrensgang

  • ArbG Hamburg, 25.10.1991 - 9 Ca 194/91
  • LAG Hamburg, 07.01.1994 - 3 Sa 2/92
  • BAG, 27.03.1996 - 5 AZR 576/94

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1996, 3164
  • BB 1996, 1892
  • BB 1997, 947
  • DB 1996, 1988
  • NZA 1996, 1115



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Wird zitiert von ... (32)  

  • BAG, 24.01.2008 - 6 AZR 519/07  

    Wartezeitkündigung - Schriftform - Kündigungsfrist

    Der Schriftzug muss sich als Wiedergabe eines Namens darstellen und die Absicht einer vollen Unterschriftsleistung erkennen lassen, selbst wenn er nur flüchtig niedergelegt und von einem starken Abschleifungsprozess gekennzeichnet ist (BAG 27. März 1996 - 5 AZR 576/94 - AP ZPO § 518 Nr. 67 = EzA ArbGG 1979 § 72 Nr. 21; BGH 27. September 2005 - VIII ZB 105/04 - NJW 2005, 3775).
  • BAG, 20.09.2006 - 6 AZR 82/06  

    Zurückweisung einer Kündigung wegen Nichtvorlage einer Vollmacht

    Vielmehr genügt das Vorliegen eines die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnenden Schriftzuges, der individuelle und entsprechend charakteristische Merkmale aufweist, die die Nachahmung erschweren, der sich als Wiedergabe eines Namens darstellt und der die Absicht einer vollen Unterschriftsleistung erkennen lässt, selbst wenn er nur flüchtig niedergelegt und von einem starken Abschleifungsprozess gekennzeichnet ist (BAG 27. März 1996 - 5 AZR 576/94 - AP ZPO § 518 Nr. 67 = EzA ArbGG 1979 § 72 Nr. 21; BGH 27. September 2005 - VIII ZB 105/04 - NJW 2005, 3775).
  • BGH, 29.09.1998 - XI ZR 367/97  

    Einhaltung von Fristen durch Übermittlung von nicht unterzeichneten Computerfaxen

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung aller obersten Gerichtshöfe des Bundes, daß bestimmende Schriftsätze grundsätzlich eigenhändig von der postulationsfähigen Person unterschrieben sein müssen (vgl. RGZ 119, 62, 63; RGZ 151, 82, 84 f.; Senatsbeschluß vom 8. Oktober 1991 - XI ZB 6/91, NJW 1992, 243; BGH, Beschluß vom 4. Mai 1994 - XII ZB 21/94, NJW 1994, 2097; BGH, Urteil vom 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, VersR 1998, 340 m.w.Nachw.; BAG, Urteil vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94, NJW 1996, 3164; BVerwG, Beschluß vom 27. Oktober 1961 - VI B 2, 7/61, NJW 1962, 555; Urteil vom 6. Dezember 1988 - 9 C 40/87, NJW 1989, 1175 f.; BSG, Beschluß vom 24. Februar 1992 - 7 BAr 86/91, Breithaupt 1992, 787 f.; Urteil vom 20. Dezember 1990 - 4 REg 41/89, SozSich 1991, 222 (Leitsatz); BFH, Urteil vom 7. August 1974 - II R 169/70, DB 1975, 88).

    Um dem Gebot der eigenhändigen Unterschrift zu genügen, muß aber die Kopiervorlage von einem postulationsfähigen Rechtsanwalt unterschrieben worden sein und diese Unterschrift auf der bei Gericht eingehenden Kopie wiedergegeben werden (vgl. BGH, Beschluß vom 11. Oktober 1989 - IVa ZB 7/89, WM 1989, 1820, 1821; Beschluß vom 20. September 1993 - II ZB 10/93, NJW 1993, 3141; Beschluß vom 4. Mai 1994 - XII ZB 21/94, NJW 1994, 2097; BAG, Urteil vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94, NJW 1996, 3164; Ebnet NJW 1992, 2985, 2987; Eckert/Scalia DStR 1996, 1608, 1611; Pape/Notthoff NJW 1996, 417, 419).

    Die zusätzliche Zeitersparnis, die durch die unmittelbare Übermittlung der den Schriftsatz enthaltenden Datei durch Computerfax oder e-mail erzielt wird, ist so geringfügig, daß sie die erheblichen Gefahren und Manipulationsmöglichkeiten, die durch den notwendigen Verzicht auf die Unterschrift des allein postulationsfähigen Prozeßbevollmächtigten geschaffen werden, nicht aufwiegt (vgl. auch BAG NJW 1996, 3164, 3165).

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  • BAG, 19.01.1999 - 9 AZR 679/97  

    Annahmeverzug nach Kündigungsrücknahme

    Damit sind die Anforderungen erfüllt, die das Bundesarbeitsgerichts an die Einhaltung der Schriftform (§ 130 Nr. 6 ZPO) für durch Telekopie übermittelte Rechtsmittelschriften aufstellt (vgl. BAG Beschluß vom 14. März 1989 - 1 AZB 26/88 - BAGE 61, 201 = AP Nr. 10 zu § 130 ZPO; BAG Urteil vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94 - AP Nr. 67 zu § 518 ZPO; Düwell, NZA 1999, 291 ff., m.w.N.).
  • GemSOGB, 05.04.2000 - GmS-OGB 1/98  

    Verfahrensrecht - Rechtsmitteleinlegung per Computerfax wirksam?

    Dementsprechend ist die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax in allen Gerichtszweigen uneingeschränkt zulässig, ein Verfahren, das sich von der Übermittlung im Telefaxdienst der Bundespost nicht wesentlich unterscheidet (vgl. BverfG - 2. Kammer des Ersten Senats -, NJW 1996, 2857; BGH, Beschlüsse vom 20. September 1993 - II ZB 10/93, NJW 1993, 3141, vom 27. November 1996 - VIII ZB 38/96, VersR 1997, 853 und vom 8. Oktober 1997 - XII ZB 124/97, NJW 1998, 762; BAG, Urteil vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94, NJW 1996, 3164 f.; Hoppmann, VersR 1992, 1068 m. w. Nachw.).
  • BFH, 16.03.1999 - X R 41/96  

    Unterzeichnung mit Paraphe

    a) Der für bestimmende Schriftsätze vorgeschriebenen Schriftform ist nach herrschender Meinung im Hinblick auf den Sicherungszweck der eigenhändigen Unterschrift grundsätzlich nicht genügt, wenn das Schriftstück mit einer Abkürzung, einer sog. Paraphe, unterzeichnet ist, bei der offenbleibt, ob eine endgültige Erklärung gewollt ist (s. dazu z.B. BFH-Entscheidungen in BFHE 140, 424, BStBl II 1984, 445; vom 28. September 1988 X R 32-34/88, BFH/NV 1989, 505; vom 12. September 1991 X R 38/91, BFH/NV 1992, 50; in BFH/NV 1995, 222, 223; in BFH/NV 1997, 764; ebenso die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 28. September 1998 II ZB 19/98, NJW 1999, 60, 61, und des Bundesarbeitsgerichts --BAG-- vom 27. März 1996 5 AZR 576/94, Der Betrieb --DB-- 1996, 1988; w.N. bei Gräber, a.a.O., § 64 Rz. 23).

    An dieser Abgrenzung hat die höchstrichterliche Rechtsprechung trotz der verschiedenen Ausnahmen, die inzwischen für moderne technische Kommunikationsmittel anerkannt sind (s. dazu die Nachweise im Vorlagebeschluß des BGH vom 29. September 1998 XI ZR 367/97, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 1998, 2301 - Az. beim Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes: GmS-OGB 1/98), und der darin liegenden Ungleichbehandlung herkömmlicher Übermittlungsarten (s. den Zulassungsbeschluß des Senats in dieser Sache in BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140; zur Kritik im übrigen - grundlegend: Vollkommer, Formstrenge und prozessuale Billigkeit, 1993, S. 126 ff. und 260 ff., sowie in Festschrift für Hager, 1999, S. 49 ff., im übrigen: Gräber, a.a.O., § 64, Rz. 7; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 64 FGO Rz. 9; Zöller, Kommentar zur Zivilprozeßordnung, 21. Aufl., 1999, § 130 Rz. 11; W. Späth, Deutsche Steuer-Zeitung --DStZ-- 1996, 323; E. Schneider, NJW 1998, 1844, jeweils m.w.N.) im Prinzip festgehalten (s. vor allem BFH in BFH/NV 1995, 222, und in BFH/NV 1997, 764; BAG in DB 1996, 1988; BGH in NJW 1999, 60, 61, jeweils m.w.N.).

  • BAG, 18.06.1997 - 4 AZR 710/95  

    Fristlose Kündigung eines Firmentarifvertrages

    Zwar entspricht die Unterzeichnung der Berufungsschrift durch den Prozeßbevollmächtigten der Klägerin nicht denjenigen Anforderungen, die nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung an die Unterzeichnung einer Rechtsmittelschrift zu stellen sind (vgl. dazu das Urteil des Fünften Senats des Bundesarbeitsgerichts vom 27. März 1996 - 5 AZR 576/94 - AP Nr. 67 zu § 518 ZPO).
  • BGH, 28.09.1998 - II ZB 19/98  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Unterzeichnung mit einer Paraphe

    Dabei muß es sich vom äußeren Erscheinungsbild her um einen Schriftzug handeln, der erkennen läßt, daß der Unterzeichner seinen vollen Namen und nicht nur eine Abkürzung hat niederschreiben wollen; die Abzeichnung mit einer sogenannten Paraphe, bei der offenbleibt, ob eine endgültige Erklärung gewollt ist, reicht grundsätzlich nicht aus (BGH, Urt. v. 22. Oktober 1993 - V ZR 112/92, NJW 1994, 55; v. 10. Juli 1997 - IX ZR 24/97, NJW 1997, 3380, 3181, jew. m.w.N.; ebenso etwa BAG NJW 1996, 3164 f.).

    Gegen diese Rechtsprechung sind insbesondere im Hinblick auf eine weitgehende Lockerung der Anforderungen bei Benutzung der modernen Kommunikationsmittel Bedenken erhoben worden (BFH NJW 1996, 1432; Zöller/Greger, ZPO, 20. Aufl., § 130 Rdn. 11; E. Schneider, NJW 1998, 1844; anders hingegen BAG NJW 1996, 3164, 3165).

  • BAG, 05.08.2009 - 10 AZR 692/08  

    Unzulässigkeit der Berufung - Faksimile-Stempel unter der Berufungsbegründung

    (3) Auch wenn sich durch die Zulassung moderner Telekommunikationsmittel die Gestaltungs- und Manipulationsmöglichkeiten für Parteien und Parteienvertreter vergrößert haben, ist dies kein Grund, auf das Unterschriftserfordernis auch dann zu verzichten, wenn die Technik der Übermittlung den Verzicht nicht erfordert, und auf diese Weise zusätzlich zu den bestehenden noch weitere Manipulationsmöglichkeiten zu eröffnen (BAG 27. März 1996 - 5 AZR 576/94 - Rn. 25, AP ZPO § 518 Nr. 67 = EzA ArbGG 1979 § 72 Nr. 21).
  • BFH, 19.05.2000 - VIII B 13/00  

    Nicht unterzeichnete Klage; Übermittlung per Telefax

    Ebenso ist nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung anerkannt, dass bei Einlegung von (fristgebundenen) Rechtsmitteln wie auch bei bestimmenden Schriftsätzen ein bei dem Gericht eingehender Telebrief oder ein unmittelbar dem Gericht übertragenes Telefax als wirksame schriftliche Erklärung anzusehen ist, sofern die Kopiervorlage erkennbar ordnungsgemäß unterschrieben ist (vgl. BFH-Beschluss vom 12. April 1996 V S 6/96, BFH/NV 1996, 824; BGH-Beschlüsse vom 11. Oktober 1989 IVa ZB 7/89, Wertpapier-Mitteilungen/ Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 1989, 1820, 1821; vom 20. September 1993 II ZB 10/93, NJW 1993, 3141; vom 4. Mai 1994 XII ZB 21/94, NJW 1994, 2097; Urteil des Bundesarbeitsgerichts --BAG-- vom 27. März 1996 5 AZR 576/94, NJW 1996, 3164).

    Die geringeren Anforderungen an die Schriftlichkeit in diesen Fällen der modernen Telekommunikationsmittel können aber --wie das BAG in NJW 1996, 3164 zutreffend in seiner Auseinandersetzung mit den Gründen des BFH-Beschlusses vom 29. November 1995 X B 56/95 (BFHE 179, 233, BStBl II 1996, 140) ausgeführt hat-- kein Grund sein, auf das Unterschriftserfordernis auch insoweit zu verzichten, als es die Technik der Übermittlung nicht erfordert.

  • BAG, 19.05.1999 - 8 AZB 8/99  

    Rechtsmitteleinlegung durch Telefax - Begründungsfrist

  • OLG Düsseldorf, 16.04.2012 - 24 U 166/11  

    Rechtsanwälte - Kostenrechnung: Welche Anforderungen an die Unterschrift?

  • LAG Schleswig-Holstein, 23.02.2006 - 2 Ta 5/06  

    Prozesskostenhilfe, Erfolgsaussicht, Widerruf , Vergleich , Schriftform,

  • LAG Hamm, 28.03.2000 - 4 Sa 1588/99  

    Arbeitszeugnis: Schriftform - Zwangsvollstreckung

  • LAG Berlin, 15.12.2004 - 17 Sa 1729/04  

    Elternzeit - Kündigungsschutz bei Verlängerung der Elternzeit

  • BAG, 10.10.1996 - 2 AZR 621/95  

    Ausschlussfrist: schriftliche Geltendmachung von Ansprüchen

  • LAG Berlin, 12.10.2001 - 6 Sa 1727/01  

    Berufung: Form - Unterschrift - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

  • LAG München, 12.08.2008 - 8 Sa 151/08  

    Zulässigkeit der Berufung

  • LAG Berlin, 21.05.2003 - 3 Ta 942/03  

    Anforderungen an eine Unterschrift hinsichtlich einer Kündigungsschutzklage;

  • LAG Saarland, 22.11.2006 - 2 Sa 127/05  

    Tarifauslegung - Verwaltungsangestellte in der Flugsicherung - Vorruhestand -

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.02.2012 - L 14 AS 206/12  

    Regelsätze seit dem 01.01.2011 - Prozesskostenhilfe - hinreichende

  • LAG München, 21.08.2012 - 6 Sa 1149/11  

    Befristungsabrede

  • LAG Rheinland-Pfalz, 05.03.2009 - 11 Sa 706/08  

    Verwerfung der Berufung

  • LAG Hessen, 27.10.1998 - 9 Sa 1068/98  

    Berufungsverfahren: Form - Unterschrift; Arbeitnehmerstatus: Bürogehilfin

  • LAG Mecklenburg-Vorpommern, 21.08.1997 - 1 Ta 18/97  

    Einspruch gegen Versäumnisurteil per Telefax

  • LAG Schleswig-Holstein, 18.03.1999 - 4 Sa 71/98  

    Berufungsbegründungsfrist bei Berufung per Telekopie

  • BPatG, 20.01.2000 - 11 W (pat) 76/99  

    Schriftformerfordernis des Einspruchs in Patentsachen - Einspruch per Telefax -

  • LAG Berlin, 30.01.2002 - 13 Sa 1900/01  
  • LAG Hessen, 25.02.2008 - 17 Sa 1561/07  

    Freie Tage am dienstlichen Wohnsitz - Berechnung bei Teilzeitbeschäftigung -

  • LAG Rheinland-Pfalz, 28.07.2010 - 7 Sa 405/09  

    Abgestufte Darlegungs- und Beweislast zum Schwellenwert der Beschäftigtenzahl zur

  • OVG Niedersachsen, 15.06.1999 - 4 L 2232/99  

    Sorgfaltspflicht der Partei bei der Übermittlung einer; Fristversäumung;

  • LSG Saarland, 25.05.2011 - L 2 KR 8/09  
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