Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 15.06.2010 - VII-Verg 10/10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
mehr- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GWB § 97 Abs. 7
Rechtsfolgen einer produktorientierten Ausschreibung - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Vergabe - Bestimmungsrecht des Auftraggebers über den Beschaffungsgegenstand
Kurzfassungen/Presse
- lto.de (Kurzinformation)
Vergabestelle kann trotz Produktorientierung im Verlauf des Verfahrens gleichwertige Alternativen zulassen
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Ausschließlich Auftraggeber bestimmt den Beschaffungsgegenstand! (IBR 2010, 582)
Verfahrensgang
- VK Düsseldorf, 20.01.2010 - VK 39/09
- VK Düsseldorf, 20.01.2010 - VK-39/09
- OLG Düsseldorf, 15.06.2010 - VII-Verg 10/10
Zeitschriftenfundstellen
- IBR 2010, 582
- VergabeR 2011, 84
- ZfBR 2010, 830 (Ls.)
Wird zitiert von ... (30)
- VK Niedersachsen, 29.10.2010 - VgK-52/10
Vergabe - Rüge durch den den Bieter vetretenden Versicherungsmakler zulässig?
Grundsätzlich steht es jeder Vergabestelle frei, die auszuschreibende Leistung nach ihren individuellen Vorstellungen zu bestimmen und nur in dieser, den autonom bestimmten Zwecken entsprechenden Gestalt dem Wettbewerb zu eröffnen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15.06.2010, Az.: Verg 10/10, Beschluss vom 30.11.2009, VII-Verg 43/09, und Beschluss vom 17.11.2008, VII-Verg 52/08, jeweils zitiert nach ibr-online; OLG Jena…, Beschluss vom 26.06.2006, Az.: 9 Verg 2/06 = NZBau 2006, S. 735 ff., 736).Die Bieter können daher regelmäßig nicht davon abweichende eigene Vorstellungen durchsetzen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15.06.2010, Az.: Verg 10/10, zitiert nach ibr-online).
Entgegen der Auffassung der Antragstellerin ist auch die Forderung nach einer über der Jahreshöchstentschädigung von 25 Mio. Euro hinausgehende Abdeckung von Terrorschäden durch das ausschließliche Recht des Auftraggebers gedeckt, die zu beschaffende Leistung zu bestimmen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15.06.2010, Az.: Verg 10/10).
- OLG Düsseldorf, 22.06.2011 - Verg 15/11
Vergabe - Antragsbefugnis: Welche Anforderungen bestehen an Schadensdarlegung?
Der Rechtsverstoß bleibt indes folgenlos, weil nicht zu erkennen ist, dass die Beigeladene zu 1. oder die Antragstellerin aufgrund der - isoliert gesehen lediglich -fehlsamen Verortung einer die Eignung betreffenden Mindestanforderung in ihren Auftragschancen beeinträchtigt worden sein können (s. dazu sogleich; vgl. zu diesem Merkmal OLG Düsseldorf, u.a. Beschl. v. 15.6.2010 - VII-Verg 10/10, BA 7 ff.; Beschl. v. 14.4.2010 - VII-Verg 60/09, BA 9 f.; OLG München, Beschl. v. 21.5.2010 - Verg 2/10, VergabeR 2010, 992; Herrmann, VergabeR 2011, 2).Dies kann ein Bieter zwar tun Notwendig ist es, wie der Senat entschieden hat (vgl. insbes. Beschl. v. 15.6.2010 - VII-Verg 10/10, BA 8 f.), freilich nicht.
- OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - Verg 6/11
Vergabe - Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung - ein öffentlicher Auftrag?
Die Feststellung einer mindestens nicht ausschließbaren Beeinträchtigung der Auftragschancen des Antragstellers ist neben einer Rechtsverletzung für den Erfolg des Nachprüfungsantrags unerlässlich (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 15.6.1010 - VII-Verg 10/10; Beschl. v. 14.4.2010 - VII-Verg 60/09).
- VK Bund, 02.09.2011 - VK 1-108/11
Vergabe - Kartellrechtliche Fragen nicht im Nachprüfungsverfahren überprüfbar!
Damit ist die Entscheidung, auf einzelne Anbindungsvarianten zu verzichten, vom Bestimmungsrecht des Auftraggebers hinsichtlich des Beschaffungsgegenstands gedeckt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15. Juni 2010, VII-Verg 10/10; Beschluss vom 3. März 2010, VII-Verg 46/09; Beschluss vom 17. Februar 2010, VII-Verg 42/09).Ein Bieter kann insbesondere nicht, wie es hier die ASt versucht, vom Auftraggeber verlangen, seinen Beschaffungsbedarf so festzulegen, dass gerade sein Angebot zu bevorzugen ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15. Juni 2010, a.a.O. m.w.N.).
- OLG Düsseldorf, 21.05.2012 - Verg 3/12
Vergabe - Bewertung des Angebotspreises mit 50%: Wirtschaftlichkeitsverstoß?
Dies veranlasst ausnahmsweise jedoch keine Korrektur am Vergabeverfahren, denn dadurch sind die Auftragschancen der Antragstellerin unzweifelhaft nicht beeinträchtigt worden (vgl. zu diesem Element der Begründetheitsprüfung bei Nachprüfungsanträgen OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.10.2010 - VII-Verg 47/10; Beschl. v. 15.6.2010 VII-Verg 10/10; Beschl. v. 14.4.2010 - VH-Verg 80/09, IBR 2010, 580, 582 VergabeR 2011, 78; OLG München, u.a. Beschl. v. 21.5.2010 Verg 2/10, VergabeR 2010, 992; ebenso: 1. Vergabekammer des Bundes im angefochtenen Beschluss vom 9.1.2012 - VK 1-162/11, BA 19; Herrmann, VergabeR 2011, 2 ff.; a.A. Müller-Wrede, NZBau 2011, 650; Mantler, VergabeR 2011, 82, 83 f.). - OLG Düsseldorf, 10.08.2011 - Verg 36/11
Vergabe - Wann kann (muss) die Leistung nicht eindeutig beschrieben werden?
Darauf kommt es bei nach § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB gestellten Nachprüfungsanträgen indes, und zwar auch bei der Begründetheit solcher Anträge, nicht an (vgl. zu Letzterem grundsätzlich OLG München, Beschl. v. 21.5.2010 - Verg 2/10, VergabeR 2010, 992; OLG Celle, Beschl. v. 12.5.2010 - 13 Verg 3/10; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 14.4.2010 - VII-Verg 60/0; Beschl. v. 15.6.2010 - VII-Verg 10/10; Beschl. v.27.10.2010 - VII-Verg 47/10; Herrmann, VergabeR 2011, 2). - OLG Düsseldorf, 01.08.2012 - Verg 105/11
Vergabe - Verstoß gegen Abfallrecht? Was prüfen Vergabekammer/-senat?
Jedoch ist im Streitfall auszuschließen, dass die Antragstellerin ursächlich aufgrund der Pressemitteilung des Antragsgegners in ihren Aussichten, den Auftrag zu erlangen, beeinträchtigt worden ist (vgl. OLG Düsseldorf. Beschl. v. 14.4.2010 - VII-Verg 60/09; Beschl. v. 15.6.2010 - VII-Verg 10/10). - OLG Düsseldorf, 27.06.2012 - Verg 7/12
Vergabe - Produktspezifische Leistungsbeschreibung: Muss VSt Alternative prüfen?
Der Senat (Beschlüsse vom 17.02.2010 - VII-Verg 42/09 - ISM-Funk; vom 03.03.2010 - VII-Verg 46/09 - Kleinlysimeter; s. auch vom 15.06.2010 - VII-Verg 10/10 - unterbrechungsfreie Stromversorgung; vom 22.09.2009 - VII-Verg 25/09 - Latexfreiheit; vom 11.02.2009 - VII-Verg 64/08 - Diktiergeräte) sowie das Oberlandesgericht München (Beschluss vom 09.09.2010 - Verg 10/10 - Bestuhlung; s. auch schon Beschluss vom 28.06.2007 - Verg 7/07 - Laserdrucker) gehen davon aus, dass die Bestimmung des Auftraggebers über die Beschaffung der Ausschreibung und Vergabe vorgelagert ist (so auch Scharen, GRUR 2009, 345). - OLG Brandenburg, 07.12.2010 - Verg W 16/10
Vergabe - Preis einziges Zuschlagskriterium: Nebenangebote zulässig?
Vorher hatte das OLG Düsseldorf sie in Beschlüssen vom 7.1., 23.3.2010 und 15.6.2010 in den Verfahren VII-Verg 61/09 und VII-Verg 10/10 bereits in obiter dicta vertreten (zitiert jeweils nach Juris). - OLG Düsseldorf, 25.04.2012 - Verg 100/11
Vergabe - Voraussetzungen für Gesamt- statt Losvergabe?
Jedoch ist für den Erfolg des Nachprüfungsantrags vorauszusetzen, dass die Rechtsverletzung - mindestens nicht ausschließbar - kausal auch zu einer Verschlechterung der Auftragschancen des Antragstellers geführt hat (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 27.10.2010 - VII-Verg 47/10; Beschl. v. 15.6.2010 - VII-Verg 10/10; Beschl. v. 14.4.2010 - VII-Verg 60/09, IBR 2010, 580, 582; OLG München, u.a. Beschl. v. 21.5.2010 - Verg 2/10, VergabeR 2010, 992; siehe auch BGH Beschl. v. 18.5.2004 - X ZB 7/04, VergabeR 2004, 473, 476 [im Zusammenhang mit der Antragsbefugnis]: ... ist nicht erforderlich, dass der behauptete Verstoß gegen vergaberechtliche Vorschriften tatsächlich vorliegt und den behaupteten Schaden (kausal) ausgelöst hat oder auszulösen droht, "der Nachprüfungsantrag also in der Sache begründet" ist. - OLG München, 31.08.2010 - Verg 12/10
Vergabe - Ausschluss wegen nicht vorgelegter Eignungsnachweise
- VK Mecklenburg-Vorpommern, 21.02.2012 - 1 VK 7/11
Vergabe - Leistungsbeschreibung widersprüchlich: Was muss der Bieter tun?
- VK Münster, 24.06.2011 - VK 6/11
Vergabe - "Blaustein nur aus Irland": Produktneutrale Ausschreibung?
- VK Bund, 01.03.2012 - VK 2-05/12
Vergabenachprüfungsverfahren: Kartellrecht als Prüfungsmaßstab?
- VK Münster, 26.07.2012 - VK 17/12
Vergabe - Anderes Produkt angeboten: Wie ist die Gleichwertigkeit zu prüfen?
- VK Niedersachsen, 05.10.2010 - VgK-39/10
Vergabe - Auftraggeber in Festsetzung von Bewertungskriterien frei!
- OLG Düsseldorf, 17.01.2011 - Verg 2/11
Zurückweisung eines Antrags auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der …
- VK Niedersachsen, 27.09.2011 - VgK-40/11
Vergabe - Gebot der produktneutralen Ausschreibung: Welche Ausnahmen?
- VK Bund, 06.07.2011 - VK 1-60/11
Vergabe - Wahl der Zuschlagskriterien: Sind die Gründe zu dokumentieren?
- VK Bund, 01.06.2012 - VK 1-46/12
- VK Bund, 01.06.2012 - VK 1-49/12
- VK Brandenburg, 08.11.2010 - VK 51/10
Vergabe - Preis einziges Zuschlagskriterium: Keine Nebenangebote zulässig!
- VK Münster, 23.09.2011 - VK 11/11
Vergabe - Festsetzung der Inventarsummen
- VK Bund, 25.11.2011 - VK 1-135/11
- VK Bund, 29.09.2010 - VK 1-91/10
- VK Bund, 09.11.2010 - VK 3-108/10
- VK Bund, 02.12.2010 - VK 1-115/10
- VK Sachsen-Anhalt, 25.05.2011 - 1 VK LSA 58/10
Vergabe - Alleiniges Zuschlagskriterium Preis: Nebenangebote zugelassen?
- VK Bund, 13.01.2012 - VK 3-179/11
- VK Bund, 13.01.2012 - VK 3-176/11
Rechtsprechung
| OLG München, 09.09.2010 - Verg 10/10 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Vergabeverfahren: Abweichung von den zwingenden Vorgaben des Leistungsverzeichnisses als Ausschlussgrund
- BAYERN | RECHT
§ 101a GWB, § 101b Abs 1 GWB, § 107 Abs 3 Nr 1 GWB, § 8 Nr 3 Abs 5 VOL A, § 25 Nr 1 Abs 1 Buchst d VOL A
Vergabeverfahren: Abweichung von den zwingenden Vorgaben des Leistungsverzeichnisses als Ausschlussgrund - oeffentliche-auftraege.de
- ibr-online
Vergabe - Abweichung von Ausschreibung: Ausschluss!
Kurzfassungen/Presse
- lto.de (Kurzinformation)
Materialabweichungen des Angebots von zwingenden Vorgaben im Leistungsverzeichnis führt zum Ausschluss vom Wettbewerb
Besprechungen u.ä.
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Zuschlag vor Ablauf der Wartefrist: Vertrag unwirksam! (IBR 2010, 642)
Verfahrensgang
- VK Nordbayern, 02.07.2010 - 21.VK-3194-23/10
- OLG München, 13.08.2010 - Verg 10/10
- OLG München, 09.09.2010 - Verg 10/10
Zeitschriftenfundstellen
- IBR 2010, 642
Wird zitiert von ... (3)
- OLG Düsseldorf, 01.08.2012 - Verg 10/12
Vergabe - Auswahl des Beschaffungsgegenstands: Wie frei ist der Auftraggeber?
Das Vergaberecht regelt demnach nicht, was der öffentliche Auftraggeber beschafft, sondern nur die Art und Weise der Beschaffung (überwiegende Rechtsprechung der Vergabesenate der OLG, vgl. allein OLG München, Beschl. v. 28.7.2008 - Verg 10/08, BeckRS 2008, 17225; Beschl. v. 9.9.2010 - Verg 10/10, Bestuhlung; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 17.2.2010 - VII-Verg 42/09, ISM-Funk; Beschl. v. 3.3.2010 - VII-Verg 46/09, Klein-Lysimeter; Beschl. v. 27.6.2012 - VII-Verg 7/12, Fertigspritzen, BA 6; Jaeger, ZWeR 2011, 365, 366; Scharen GRUR 2009, 345 - jeweils m. w. N.). - OLG Koblenz, 16.11.1999 - 3 U 45/99
Bauvertrag - Ist die Verwendung einer Verschnittmengenklausel in AGB zulässig?
Eine solche Entscheidung ist, worauf die Beschwerdeführer zu Recht verwiesen haben, dem Vergabeverfahren zeitlich und sachlich vorgelagert, so dass es aus vergaberechtlicher Sicht grundsätzlich im Belieben des Auftraggebers steht, die Bauleistung frei nach seinen Vorstellungen zu bestimmen und nur in dieser - ihren autonomen Zwecken entsprechenden - Gestalt dem Wettbewerb zu öffnen, der nach den Maßgaben des Vergaberechts zu organisieren ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 27.06.2012, VII-Verg 7/12 "Fertigspritze" - in juris ab Tz. 23 m.w.N; OLG München, Beschluss v. 09.09.2010, Verg 10/10 "Gestühl Hörsaal"; aber auch Thüringer OLG, Beschluss v. 26.06.2006, 9 Verg 2/06 "### -Bibliothek", VergabeR 2007, 220 - in juris Tz. 22).Während ein Teil der vergaberechtlichen Rechtsprechung hiervon schon dann ausgeht, wenn für die zu beschaffende Leistung mehrere Lösungsvarianten in Betracht kommen und der Auftraggeber versäumt hat, sich zunächst einen Marktüberblick zu verschaffen und sodann zu begründen, warum eine andere als die von ihm letztlich gewählte Lösung nicht in Betracht kommt (…so Thüringer OLG, a.a.O.; OLG Celle, Beschluss v. 22.05.2008, 13 Verg 1/08 "Farbdoppler-Ultraschallsystem"), erachten andere Spruchkörper grundsätzlich eine Markterforschung oder Markterkundung nicht für notwendig (…vgl. OLG Düsseldorf, a.a.O.; zuvor bereits Beschlüsse v. 17.02.2010, VII-Verg 42/09 "ISM-Funk"; v. 03.03.2010, VII-Verg 46/09 "Kleinlysimeter"; v. 15.06.2010, VII-Verg 10/10 "unterbrechungsfreie Stromversorgung").
- VK Nordbayern, 06.09.2012 - 21.VK-3194-15/12
Vergabe - Angebotenes gegenüber ausgeschriebenem Fabrikat gleichwertig?
Die Antragbefugnis ist jedoch anzuerkennen, wenn nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden kann, ob das Angebot des vor dem Beschwerdeführer liegenden Bieters einem Zuschlag an den Antragsteller entgegenstehen wird (OLG München 09.09.2010 - Verg 10/10).
Rechtsprechung
| OLG München, 13.08.2010 - Verg 10/10 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Vergabenachprüfungsverfahren: Zuschlagserteilung unter Verstoß gegen die Fristenregelung
- BAYERN | RECHT
§ 101b Abs 2 GWB, § 107 Abs 3 Nr 1 GWB
Vergabenachprüfungsverfahren: Zuschlagserteilung unter Verstoß gegen die Fristenregelung - ax-schneider-gruppe.de
- ibr-online
Vergabe - § 101b Abs. 2 GWB Sondervorschrift zu § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB?
Sonstiges
- wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG München vom 13.08.2010, Az.: Verg 10/10 (Wartefrist; Rügeobliegenheit; Feststellung der Unwirksamkeit bei fehlendem sonstigen Vergabeverstoß)" von RA/FABau-/ArchR Dr. Thomas Waldner, original erschienen in: VergabeR 2011, 113.
Verfahrensgang
- VK Nordbayern, 02.07.2010 - 21.VK-3194-23/10
- OLG München, 13.08.2010 - Verg 10/10
- OLG München, 09.09.2010 - Verg 10/10
Zeitschriftenfundstellen
- NZBau 2011, 59
- BauR 2011, 308
- VergabeR 2011, 111
Wird zitiert von ...
- OLG Düsseldorf, 28.07.2011 - Verg 20/11
Vergabe - Vertragsschluss mit Tochtergesellschaft: In-House-Vergabe?
Das OLG München (Beschluss vom 13.08.2010 - Verg 10/10, VergabeR 2011, 111) und Waldner (VergabeR 2011, 113) gehen davon aus, dass ein derartiges Erfordernis, welches sich nicht unmittelbar aus dem Gesetzeswortlaut ergibt, nicht besteht.
Für Blogger: