Rechtsprechung
   BGH, 26.05.2009 - VI ZR 191/08   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit der Darstellung einer spektakulären Straftat ("Kannibale von Rotenburg") in einem Spielfilm; Güter- und Interessenabwägung der Kunst- und Filmfreiheit mit dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht; Ausgeprägte Übereinstimmung zwischen dem Erscheinungsbild, dem Lebensweg und der Tat des Klägers mit den Charakteristika der Hauptfigur und der Handlung des Films; Auswirkungen von zuvor vom Straftäter selbst der Öffentlichkeit preisgegebenen Tat- und Lebensumständen auf die Abwägung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Persönlichkeitsrecht - Zulässigkeit der Verfilmung einer realen Straftat

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Spielfilm über "Kannibalen von Rotenburg" darf gezeigt werden

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Der Kannibale von Rotenburg

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Spielfilm über "Kannibalen von Rotenburg" darf gezeigt werden

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  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Spielfilm über "Kannibalen von Rotenburg" darf zugunsten der Kunst- und Filmfreiheit gezeigt werden

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    Spielfilm über "Kannibalen von Rotenburg" darf gezeigt werden

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Spielfilm über "Kannibalen von Rotenburg" darf gezeigt werden

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    «Kannibale von Rothenburg»: Lebensgeschichte darf in Spielfilm gezeigt werden

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Bundesgerichtshof erlaubt Verwertung des Horrorfilms »Rohtenburg«

  • spiegel.de (Pressebericht)

    "Kannibale von Rotenburg" darf ins Kino

  • lto.de (Kurzinformation)

    Grundrecht der Kunst- und Filmfreiheit überwiegt allgemeines Persönlichkeitsrecht, wenn Filmproduzent grausames Verbrechen als Horrorfilm verarbeitet

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Versäumnisurteil des BGH vom 26.5.2009, Az.: VI ZR 191/08 (Zulässige Persönlichkeitsdarstellung im Spielfilm "Kannibale von Rotenburg")" von RA Tobias Gostomzyk, original erschienen in: NJW 2009, 3579 - 3580.

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2009, 3576
  • MDR 2009, 1040
  • VersR 2009, 1085
  • afp 2009, 398



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Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 25.10.2011 - VI ZR 332/09  

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

    Indes gehört der Bereich der Sexualität nicht zwangsläufig und in jedem Fall zu diesem Kernbereich (vgl. Senatsurteile vom 24. November 1987 - VI ZR 42/87, VersR 1988, 497; vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08, VersR 2009, 1085 Rn. 25; BVerfG, AfP 2009, 365 Rn. 25).

    Er kann sich dann nicht gleichzeitig auf den öffentlichkeitsabgewandten Schutz seiner Intim- oder Privatsphäre berufen (vgl. Senatsurteile vom 24. November 1987 - VI ZR 42/87, aaO; vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08, aaO Rn. 26 mwN; BVerfGE 101, 361, 385).

    Er kann sich dann nicht gleichzeitig auf den öffentlichkeitsabgewandten Schutz seiner Privatsphäre berufen (vgl. Senatsurteile vom 24. November 1987 - VI ZR 42/87, VersR 1988, 497, 498; vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08, aaO, Rn. 26 mwN; BVerfGE 101, 361, 385).

    Aus diesem Grund umfasst das allgemeine Persönlichkeitsrecht den Schutz vor Äußerungen, die - wie die angegriffene Berichterstattung - geeignet sind, sich abträglich auf sein Bild in der Öffentlichkeit auszuwirken (vgl. Senatsurteile vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08, VersR 2009, 1085 Rn. 11; vom 26. Oktober 2010 - VI ZR 230/08, BGHZ 187, 200; vom 22. Februar 2011 - VI ZR 114/09, AfP 2011, 586 Rn. 11, 14, - VI ZR 115/09, [...] Rn. 11, 14 und - VI ZR 346/09 - AfP 2011, 180 Rn. 10, 13, jeweils mwN; BVerfGE 54, 148, 153; 99, 185, 193).

  • BVerfG, 17.06.2009 - 1 BvQ 26/09  

    (Erfolgloser) Antrag auf einstweilige Anordnung; allgemeines Persönlichkeitsrecht

    Das fachgerichtliche Verfahren fand seinen Abschluss in dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26. Mai 2009 - VI ZR 191/08 -, mit dem die Klage des Antragstellers abgewiesen wurde.
  • OLG Stuttgart, 16.06.2010 - 4 U 182/09  

    Zweckfremde Veröffentlichung durch Akteneinsicht erlangter Daten:

    Dafür kann unter Umständen die Schilderung von Einzelheiten aus dem Lebenslauf des Betroffenen oder die Nennung seiner Berufstätigkeit ausreichen (BGH, Urteile vom 21.6.2005 - VI ZR 122/04 - NJW 2005, 2844, juris Rn. 10; vom 26.5.2009 - VI ZR 191/08 - AfP 2009, 398, juris Rn. 9; vgl. BVerfGE 119, 1, juris Rn. 75).

    Wie bereits oben dargelegt, ist derjenige in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht von einer Veröffentlichung betroffen, der erkennbar deren Gegenstand ist (BGH, Urteile vom 21.6.2005 - VI ZR 122/04 - aaO, juris Rn. 10; vom 26.5.2009 - VI ZR 191/08 - AfP 2009, 398, juris Rn. 9; vgl. BVerfGE 119, 1, juris Rn. 75).

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  • OLG Stuttgart, 16.06.2010 - 4 U 20/10  

    Persönlichkeitsrechtsverletzung in einem Sachbuch: Identifizierende Beschreibung

    Dafür kann unter Umständen die Schilderung von Einzelheiten aus dem Lebenslauf des Betroffenen oder die Nennung seines Wohnorts und seiner Berufstätigkeit ausreichen (BGH, Urteile vom 21.6.2005 - VI ZR 122/04 - NJW 2005, 2844, juris Rn. 10; vom 26.5.2009 - VI ZR 191/08 - AfP 2009, 398, juris Rn. 9; vgl. BVerfGE 119, 1, juris Rn. 75).
  • LG Hamburg, 25.09.2009 - 324 O 84/09  

    Der Kläger stammt aus einem deutschen Fürstenhaus, dessen Oberhaupt er ist. Er

    Ob eine rechtswidrige Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Klägers vorliegt oder er den Eingriff zu dulden hat, ist für den zu beurteilenden Einzelfall im Rahmen einer umfassenden Güter- und Interessenabwägung der betroffenen Grundrechte zu entscheiden (BGH, Urteil vom 26.05.2009, Az. VI ZR 191/08, www.bundesgerichtshof.de, Rn 14, m.w.N.).
  • LG Hamburg, 16.10.2009 - 324 O 153/09  

    §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB; Artt. 1 Abs. 1, 2

    (a) Das allgemeine Persönlichkeitsrecht ist ein Rahmenrecht, dessen Reichweite nicht absolut feststeht Ob eine rechtswidrige Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Klägers vorliegt oder er den Eingriff zu dulden hat, ist für den zu beurteilenden Einzelfall im Rahmen einer umfassenden Güter- und Interessenabwägung der betroffenen Grundrechte zu entscheiden (BGH, Urteil vom 26.05.2009, Az. VI ZR 191/08, www.bundesgerichtshof.de, Rn 14, m.w.N.).
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