Rechtsprechung
| BGH, 03.06.2008 - XI ZR 319/06 |
Volltextveröffentlichungen (14)
- lexetius.com
BGB §§ 123, 276, §§ 195, 199 Abs. 1 Nr. 2; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1
- Betriebs-Berater
Zu den subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns
- openjur.de
- bundesgerichtshof.de
- IWW
- rws-verlag.de
Verjährungsbeginn von Schadensersatzansprüchen eines Mietpool-Teilnehmers gegen die finanzierende Bank wegen Aufklärungsverschuldens
- Deutsches Notarinstitut
BGB §§ 123, 276, §§ 195, 199 Abs. 1 Nr. 2, 488 ff.; EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1
Kenntnis des Erwerbers von unzureichenden Mietpooleinnahmen begründet noch nicht Kenntnis von diesbezüglicher vorvertraglicher Täuschung durch Vermittler und damit keinen Verjährungsbeginn - NWB SteuerXpert START
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Beginn der Verjährung von Schadensersatzansprüchen wegen vorvertraglichen Aufklärungsverschuldens der finanzierenden Bank
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Immobilienanlagen - Aufklärungsverschulen: Verjährung d. Schadensersatzanspruchs
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Zu den subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Verjährungsbeginn von Schadensersatzansprüchen eines Mietpool-Teilnehmers gegen die finanzierende Bank wegen Aufklärungsverschuldens
Kurzfassungen/Presse (3)
- zbb-online.com (Leitsatz)
BGB §§ 123, 276, 195, 199 Abs. 1 Nr. 2, EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1
Zu den Voraussetzungen der Verjährung eines Schadensersatzanspruchs des Anlegers wegen eines aufklärungspflichtigen Wissensvorsprungs der finanzierenden Bank über eine arglistige Täuschung durch den Anlagevermittler - kanzlei-klumpe.de
, S. 3 (Kurzinformation)
Zur Frage des Verjährungsbeginns von Schadenersatzansprüchen wegen Aufklärungsverschulden (hier: Pflichtverletzung durch finanzierende Bank bei geforderter Teilnahme an einem Mietpool)
- wgk.eu (Kurzinformation)
§§ 123, 276, 195, 199 I Nr.2 BGB; Art. 229 § 6 IV 1 EGBGB
Verjährungsbeginn bei Aufklärungspflichtverletzungen (Schrottimmobilien)
Besprechungen u.ä. (2)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Fehlende Mieteinnahmen vermitteln nicht Kenntnis der arglistigen Täuschung! (IMR 2008, 319)
- EWiR-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 2,90 €) (Entscheidungsbesprechung)
Verjährungsbeginn von Schadensersatzansprüchen eines Mietpool-Teilnehmers gegen die finanzierende Bank wegen Aufklärungsverschuldens
Verfahrensgang
- LG Hannover, 16.12.2005 - 13 O 38/05
- OLG Celle, 30.08.2006 - 3 U 28/06
- BGH, 03.06.2008 - XI ZR 319/06
- OLG Celle, 14.01.2009 - 3 U 28/06
- BGH, 11.01.2011 - XI ZR 46/09
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 2008, 2576
- ZIP 2008, 1714
- MDR 2008, 1053
- VersR 2009, 1630
- WM 2008, 1346
- BB 2008, 1814
- IMR 2008, 319
Wird zitiert von ... (128)
- BGH, 23.06.2009 - XI ZR 171/08
Wohnungseigentum
Zutreffend ist ferner, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Senat, BGHZ 171, 1, Tz. 23 ff. und Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 23; BGH, Urteile vom 25. Oktober 2007 - VII ZR 205/06, WM 2008, 40, Tz. 22 f. und vom 9. November 2007 - V ZR 25/07, WM 2008, 89, Tz. 8) dieser Stichtag für den Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist nicht allein maßgeblich ist.Vielmehr bedarf es in einem solchen Fall - wie der erkennende Senat in zwei nach Erlass des Berufungsurteils ergangenen Urteilen zu vergleichbaren Sachverhalten entschieden und im Einzelnen begründet hat - weitergehender Feststellungen zu den subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB, als sie das Berufungsgericht hier getroffen hat (Urteile vom 27. Mai 2008 - XI ZR 132/07, WM 2008, 1260, Tz. 34 und vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 30 ff.).
(1) Wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils mit Urteilen vom 27. Mai 2008 (XI ZR 132/07, WM 2008, 1260, Tz. 34) und vom 3. Juni 2008 (XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 30 ff.) entschieden und im Einzelnen begründet hat, setzt die Feststellung der Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB in Fällen, in denen sich die Gläubiger - wie hier - auf eine Aufklärungspflicht wegen eines aufklärungspflichtigen Wissensvorsprungs im Hinblick auf eine arglistige Täuschung durch den Vertrieb berufen, jedenfalls zwei Feststellungen des Tatrichters voraus.
Von einer solchen Kenntnis oder grob fahrlässigen Unkenntnis der Gläubiger ist danach nur auszugehen, wenn diese die tatsächlichen Umstände gekannt oder infolge grober Fahrlässigkeit nicht gekannt haben, aus denen sich ergab, dass sie im Zusammenhang mit dem Wohnungserwerb arglistig getäuscht worden waren, und darüber hinaus die Umstände, die den Schluss auf einen insoweit bestehenden Wissensvorsprung des Schuldners zuließen (Senatsurteile vom 27. Mai 2008 - XI ZR 132/07, WM 2008, 1260, Tz. 34 und vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 30).
Notwendig ist also die Feststellung von Tatsachen, aus denen sich ergibt, dass die Kläger Kenntnis von tatsächlichen Umständen hatten oder sich ohne nennenswerte Mühe hätten verschaffen können, aus denen sie auf eine arglistige Täuschung schließen konnten (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 31).
Zudem sind Feststellungen dazu erforderlich, dass den Klägern auch bekannt oder aufgrund grober Fahrlässigkeit unbekannt war, dass die Beklagte von der arglistigen Täuschung durch den Vertrieb Kenntnis hatte (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 32).
Soweit das Berufungsgericht darauf abgestellt hat, die Verträge seien bereits 1993 geschlossen worden und den Klägern seien aus den jährlichen Mietpoolabrechnungen der Folgejahre auch die mangelnden Erträge bekannt gewesen, genügt auch das nicht für eine Kenntnis der tatsächlichen Umstände, die auf eine arglistige Täuschung schließen ließen, wie der Senat in dem Urteil vom 3. Juni 2008 (XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 31 f.) näher dargelegt hat (ebenso Senatsurteil vom 27. Mai 2008 - XI ZR 132/07, WM 2008, 1260, Tz. 34).
Es hätte daher zusätzlicher Feststellungen dazu bedurft, dass die Kläger Kenntnis von tatsächlichen Umständen hatten oder ohne nennenswerte Mühe hätten haben können, aus denen sie entnehmen konnten, dass die Differenz zwischen versprochener und erzielter Miete ihre Ursache in einer arglistigen Täuschung über die erzielbare Miete hatte (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 31).
Denn erst an diesen Wissensvorsprung knüpft die diesbezügliche Rechtspflicht der Beklagten zur Aufklärung an (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 32).
(c) Dies übersieht die Revisionserwiderung auch, soweit sie im Widerspruch zu dem genannten Urteil des erkennenden Senats vom 3. Juni 2008 (XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 27 ff.) geltend macht, Verjährung sei eingetreten, weil die Kläger mit dem vom Berufungsgericht festgestellten Kenntnisstand bereits vor dem 1. Januar 2002 ohne weiteres in der Lage gewesen wären, mit Aussicht auf Erfolg eine Klage zu erheben.
Die Revisionserwiderung berücksichtigt insoweit nicht, dass in Fällen unzureichender Aufklärung zu der Kenntnis der den Ersatzanspruch begründenden tatsächlichen Umstände auch speziell die Kenntnis der Umstände einschließlich der wirtschaftlichen Zusammenhänge gehört, aus denen sich die Rechtspflicht zur Aufklärung ergibt (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 27 m.w.N.).
Knüpft diese - wie hier - an einen zur Aufklärung verpflichtenden Wissensvorsprung über eine arglistige Täuschung an, ist - wozu entsprechende Feststellungen des Berufungsgerichts fehlen - die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis der Gläubiger von den tatsächlichen Umständen erforderlich, aus denen sich gerade ergibt, dass sie im Zusammenhang mit dem Wohnungserwerb arglistig getäuscht worden sind, und zusätzlich die Kenntnis der Umstände, die den Schluss auf einen insoweit bestehenden Wissensvorsprung der Beklagten zulassen (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 30).
Die Revisionserwiderung verkennt in diesem Zusammenhang die Darlegungs- und Beweislast, nach welcher es der Beklagten als der Schuldnerin obliegt, darzutun, dass die Kläger bereits vor dem 1. Januar 2002 Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von der arglistigen Täuschung und dem bei der Beklagten insoweit bestehenden Wissensvorsprung hatten (Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 25 m.w.N.).
- BGH, 23.09.2008 - XI ZR 262/07
Immobilienanlagen - Unsichere Rechtslage: Wann beginnt Verjährungsfrist?
Bei der Beurteilung der Frage, wann der Gläubiger diese Kenntnis besitzt, kann, auch bei Bereicherungsansprüchen (BGH, Beschluss vom 19. März 2008 - III ZR 220/07, WM 2008, 1077, 1078 Tz. 8), weitgehend auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu § 852 Abs. 1 BGB a.F. zurückgegriffen werden (Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27, m.w.Nachw.).Danach muss dem Anspruchsberechtigten die Erhebung einer Feststellungsklage Erfolg versprechend, wenn auch nicht risikolos möglich sein (st.Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 2003 - VI ZR 379/02, NJW 2004, 510; Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27; jeweils m.w.Nachw.).
Hingegen ist es in der Regel nicht erforderlich, dass der Anspruchsberechtigte aus den ihm bekannten Tatsachen die zutreffenden rechtlichen Schlüsse zieht (BGHZ 170, 260, 271 Tz. 28; Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27).
- BGH, 08.07.2010 - III ZR 249/09
Immobilienanlagen - Grob fahrlässige Unkenntnis des Beratungsfehlers
Für eine dahingehende Kenntnis oder grobfahrlässige Unkenntnis des Klägers trägt der Beklagte als Schuldner die Darlegungs- und Beweislast (…BGHZ 171, 1, 11 Rn. 32; BGH, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06 - NJW 2008, 2576, 2578 Rn. 25).
- BGH, 10.11.2009 - XI ZR 252/08
Verbraucherrecht - Widerruf: Rückforderungsdurchgriff beim verbundenen Geschäft
Ein solcher Wissensvorsprung liegt vor, wenn die Bank positive Kenntnis davon hat, dass der Kreditnehmer von seinem Geschäftspartner oder durch den Fondsprospekt über das finanzierte Geschäft arglistig getäuscht wurde (st. Rspr. des Senats, siehe etwa Urteile vom 10. Juli 2007 - XI ZR 243/05, WM 2007, 1831, Tz. 14, vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 12 und vom 24. März 2009 - XI ZR 456/07, WM 2009, 1028, Tz. 35, jeweils m.w.N.).Insoweit handelt es sich um Fragen der Würdigung des konkreten Einzelfalles, die jeweils dem Tatrichter obliegt und deshalb in der Revisionsinstanz nur beschränkt darauf überprüft werden kann, ob die tatrichterliche Würdigung ohne weiteres vertretbar ist, nicht gegen Denkgesetze verstößt und nicht auf verfahrenswidriger Tatsachenfeststellung beruht (vgl. Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 18 m.w.N.).
In Fällen der vorliegenden Art, in denen Schadensersatzansprüche wegen Verschuldens bei Vertragsschluss im Streit stehen, bei denen zunächst eine wirksame vertragliche Verpflichtung des getäuschten Kreditnehmers zur Erbringung von Zahlungen besteht, handelt es sich insoweit hingegen nicht um wiederkehrende Leistungen im Sinne des § 197 BGB aF (vgl. auch Senat, Urteile vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 22 f. und vom 23. Juni 2009 - XI ZR 171/08, BKR 2009, 372, Tz. 11).
- BGH, 23.09.2008 - XI ZR 253/07
Immobilienanlagen - Mahnbescheid: "Schadensersatz wegen Beratungsverschuldens"
Bei der Beurteilung der Frage, wann der Gläubiger diese Kenntnis besitzt, kann, auch bei Bereicherungsansprüchen (BGH, Beschluss vom 19. März 2008 - III ZR 220/07, WM 2008, 1077, 1078 Tz. 8), weitgehend auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 852 Abs. 1 BGB a.F. zurückgegriffen werden (Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27 m.w.Nachw.).Danach muss dem Anspruchsberechtigten die Erhebung einer Feststellungsklage Erfolg versprechend, wenn auch nicht risikolos möglich sein (st.Rspr., vgl. BGH, Urteil vom 14. Oktober 2003 - VI ZR 379/02, NJW 2004, 510; Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27; jeweils m.w.Nachw.).
Hingegen ist es in der Regel nicht erforderlich, dass der Anspruchsberechtigte aus den ihm bekannten Tatsachen die zutreffenden rechtlichen Schlüsse zieht (BGHZ 170, 260, 271 Tz. 28; Senat, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349 Tz. 27).
- BGH, 11.09.2012 - XI ZR 56/11
Bauvertrag - Recht auf Selbstbeseitigung eines Mangels entsteht mit Fristablauf!
Kenntnis liegt damit vor, wenn dem Forderungsinhaber die Erhebung einer Klage, sei es auch nur in der Form der Feststellungsklage, Erfolg versprechend, wenn auch nicht risikolos möglich ist (BGH, Urteile vom 6. Mai 1993 - III ZR 2/92, BGHZ 122, 317, 324 f., vom 2. April 1998 - III ZR 309/96, BGHZ 138, 247, 252…, vom 11. Januar 2007 - III ZR 302/05, BGHZ 170, 260 Rn. 28, vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346 Rn. 27 …und vom 23. September 2008 - XI ZR 262/07, WM 2008, 2155 Rn. 15). - BGH, 20.01.2009 - XI ZR 504/07
Bankrecht - Fehlende Gesamtbetragsangabe in Darlehen
Die Regelverjährung des § 195 BGB beginnt mit dem Schluss des Jahres zu laufen, in welchem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 Abs. 1 BGB), wobei auch in Überleitungsfällen nach Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1 EGBGB für den Fristbeginn am 1. Januar 2002 die subjektiven Voraussetzungen des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB - Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis - vorliegen müssen (Senat, BGHZ 171, 8 ff., Tz. 23 ff. , Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1348 f., Tz. 23 m.w.Nachw.).Es ist in der Regel nicht erforderlich, dass der Gläubiger aus den ihm bekannten Tatsachen die zutreffenden rechtlichen Schlüsse zieht (Senat , Urteile vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, 1349, Tz. 27 …und vom 23. September 2008 - XI ZR 262/07 aaO, Tz. 15 sowie XI ZR 263/07, Umdruck S. 9, Tz. 14).
- OLG München, 27.07.2010 - 5 U 3796/09
Verschulden bei Vertragsschluss: Haftung für Mietprognosen in einem …
Dies kann der Fall sein, wenn die Bank über ihre Rolle als Kreditgeberin hinausgeht, wenn sie einen zu den allgemeinen wirtschaftlichen Risiken hinzutretenden besonderen Gefährdungstatbestand für den Kunden schafft, wenn sie sich im Zusammenhang mit der Kreditgewährung sowohl an den Bauträger als auch an einzelne Erwerber in schwerwiegende Interessenkonflikte verwickelt oder wenn sie in Bezug auf spezielle Risiken des Vorhabens einen konkreten Wissensvorsprung vor dem Darlehensnehmer hat und dies auch erkennen kann (…Urteil vom 20.03.2007 - XI ZR 414/04, WM 2007, 876, Rn. 15; Urteil vom 03.06.2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Rn. 12, jeweils mit zahlreichen weiteren Nachweisen).c) Es kommt daher nicht mehr darauf an, dass für den Nachweis des Wissensvorsprungs der Beklagten über diese vom Vertrieb begangene arglistige Täuschung den Klägern ohnehin Erleichterungen zur Seite stehen (BGH, Urteil vom 03.06.2008, a.a.O., Rn. 15 ff.).
Diese Evidenz ist nämlich ausweislich der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 03.06.2008, a.a.O., Rn. 18: Evidenz bejaht bei einem Unterschied von tatsächlich erzielten 3, 80 DM, 6,30 DM und 4, 40 DM zu prognostizierten 8, 60 DM qm-Miete) angesichts der hier vorliegenden Diskrepanz zu bejahen (s.o. II 2 a) bb): der Gesamtertrag liegt bei rund der Hälfte des Betrages, der als Ertrag laut Prognose schon nach drei Jahren erwirtschaftet sein müsste).
aa) Entgegen der Auffassung der Beklagten (Bl. 137 d. A.) reicht es für eine Kenntnis oder ein Kennenmüssen iSd § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB nämlich nicht aus, dass - wie zwischen den Parteien im Grundsatz unstreitig ist - schon in den 1990er Jahren die prognostizierten Mieterträge bei weitem nicht erreicht wurden (BGH, Urteil vom 03.06.2008, a.a.O., Rn. 25).
Dieses Zurückbleiben hinter der Prognose kann nämlich auch andere Ursachen als deren Fehlerhaftigkeit haben (BGH, Urteil vom 03.06.2008, a.a.O., Rn. 31), wie etwa die sinkende Attraktivität der Hotelanlage aufgrund einer insgesamt steigenden Bettenzahl in der Fremdenverkehrsregion oder etwa Baumängel (...); dies räumt auch die Beklagte selbst ein (...).
bb) Überdies setzt der Verjährungsbeginn im Sinne des § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 03.06.2008, a.a.O., Rn. 30 und 32) eine hinreichende Kenntnis des Gläubigers über die Person des Schuldners voraus.
- BGH, 22.07.2010 - III ZR 203/09
Aktienrecht - Nichtlektüre eines Prospekts ist nicht grob fahrlässig
Für eine dahingehende Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis trägt der Schuldner - hier also die Beklagte - die Darlegungs- und Beweislast (…vgl. nur BGHZ 171, 1, 11 Rn. 32; BGH, Urteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06 - ZIP 2008, 1714, 1717, Rn. 25; Senat…, Urteil vom 8. Juli 2010, aaO). - BGH, 13.07.2010 - XI ZR 57/08
Verfahrensrecht - Zuständigkeit bei ausländischem Broker und Missbrauchsfall
Für die Berechnung der Verjährungsfrist, zu der auch der Beginn des Laufs der Verjährungsfrist nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB gehört (Senat BGHZ 171, 1, Tz. 19 ff.; Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 23), ist gemäß Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1 BGB das neue Verjährungsrecht maßgeblich, da in § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB nF mit der Gleichstellung von Kenntnis und grob fahrlässiger Unkenntnis ein zusätzlicher, über die Regelungen des § 852 BGB aF hinausgehender, verjährungsverkürzender Anwendungsfall eröffnet ist (BGH, Urteil vom 10. November 2009 - VI ZR 247/08, VersR 2010, 214, Tz. 10).Auch kommt es, abgesehen von Ausnahmefällen, nicht auf eine zutreffende rechtliche Würdigung an (vgl. BGH, Urteil vom 9. November 2007 - V ZR 25/07, WM 2008, 89, Tz. 15; Senatsurteile vom 27. Mai 2008 - XI ZR 132/07, WM 2008, 1260, Tz. 32 und vom 3. Juni 2008 - XI ZR 319/06, WM 2008, 1346, Tz. 27, jeweils m.w.N.).
- OLG Düsseldorf, 02.08.2012 - 24 U 110/11
Verfahrensrecht - Stellung eines eigenen Insolvenzantrags: Anwalt muss aufklären
- OLG Saarbrücken, 21.08.2008 - 8 U 289/07
Immobilienanlagen - Verjährungsfrist bei mehreren Beratungsfehlern?
- BGH, 26.09.2012 - VIII ZR 249/11
Rückzahlungsansprüche wegen unwirksamer Gaspreiserhöhung und die Verjährung
- BGH, 23.09.2008 - XI ZR 395/07
Bankrecht - Bank muss Anschrift des Bürgen prüfen!
- BGH, 22.09.2009 - XI ZR 230/08
Bauvertrag - Rechtzeitige Einreichung eines Güteantrags hemmt die Verjährung!
- BGH, 24.11.2009 - XI ZR 260/08
Verbraucherrecht - Erlöschen des Widerrufsrechts
- BGH, 26.09.2012 - VIII ZR 279/11
Immobilien - Preisänderungsklausel unwirksam: Wann verjährt Rückzahlungsanspruch
- BGH, 26.09.2012 - VIII ZR 240/11
- BGH, 17.11.2009 - XI ZR 36/09
Immobilien - Abstraktes Schuldversprechen mit Vollstreckungsunterverwerfung
- BGH, 24.03.2011 - III ZR 81/10
Schadensrecht - Verjährung mehrerer Pflichtverletzungen, gleicher Schadensfall
- BGH, 10.11.2009 - VI ZR 247/08
Verjährung von Schadensersatzsansprüchen wegen eines ärztlichen …
- BGH, 23.09.2008 - XI ZR 263/07
Beginn der Verjährung bei unsicherer und zweifelhafter Rechtslage
- BGH, 12.10.2010 - XI ZR 394/08
Aktienrecht - Ausl. Broker und deutscher Vermittler bei vorsätzlicher Schädigung
- OLG Karlsruhe, 02.08.2011 - 12 U 173/10
Lebensversicherungsvertrag: Haftung des Versicherers bei fehlerhafter Beratung …
- BGH, 23.09.2008 - XI ZR 266/07
Immobilienanlagen - Haustürsituation der Bank zuzurechnen?
- BGH, 26.09.2012 - VIII ZR 151/11
Energierecht - Gaspreiserhöhung und unwirksame AGB-Klausel
- BGH, 19.07.2010 - II ZR 57/09
Gesellschaftsrecht - Abfindung des ausscheidenden Gesellschafters ohne Bilanz
- BGH, 08.02.2011 - XI ZR 168/08
Aktienrecht - Schiedsklausel über Ansprüche des Anlegers gegen einen Dritten
- BGH, 26.09.2012 - VIII ZR 152/11
Energierecht - Gaspreiserhöhung und unwirksame AGB-Klausel
- BGH, 05.07.2011 - XI ZR 306/10
Verfahrensrecht - Zurückweisung einer Revision (Prospekthaftung)
- OLG Köln, 14.02.2012 - 18 U 142/11
Haftung der anlageberatenden Bank
- OLG Köln, 21.02.2012 - 18 U 107/11
Aufklärungspflicht der anlageberatenden Bank über Rückvergütungen bei Vermittlung …
- OLG Köln, 22.03.2012 - 18 U 104/11
Pflicht der anlageberatenden Bank zur Aufklärung über Rückvergütungen bei …
- OLG Hamm, 07.11.2012 - 30 U 80/11
Hotelinhaber haftet nach Gewalttat von Reinigungskraft // Schmerzensgeld für Gast …
- BGH, 03.05.2011 - XI ZR 373/08
Kapitalanlage - Aufklärungspflichtverletzung bei Termingeschäften
- OLG Köln, 30.08.2012 - 18 U 42/11
Klagen von 16 Immobilienfonds-Anlegern zurückgewiesen
- BGH, 14.01.2010 - VII ZR 213/07
Bauvertrag - Rückzahlung des Mangelbeseitigungskostenvorschusses: Verjährung?
- OLG Köln, 30.08.2012 - 18 U 79/11
Klagen von 16 Immobilienfonds-Anlegern zurückgewiesen
- BGH, 03.05.2011 - XI ZR 374/08
Kapitalanlage - Aufklärungspflichtverletzung bei Termingeschäften
- OLG Nürnberg, 30.03.2009 - 14 U 297/07
Darlehensvertrag mit der Sparkasse: Fristlose Kündigung wegen Verweigerung der …
- OLG Köln, 05.10.2012 - 20 U 71/11
- OLG Düsseldorf, 24.11.2008 - 9 U 50/08
Haftung eines in den USA ansässigen Brokerhauses für Verluste eines Anlegers aus …
- BGH, 11.01.2011 - XI ZR 46/09
Täuschung über Vermittlungsprovision bei Objektfinanzierung
- VGH Bayern, 10.03.2010 - 14 BV 08.2444
§ 195 BGB, § 199 Abs 1 Nr 1 BGB, § 199 Abs 1 Nr 2 BGB, § …
- BGH, 11.07.2012 - IV ZR 164/11
Versicherungsrecht - Erfüllungsansprüche gegen Lebensversicherung
- OLG Düsseldorf, 24.11.2008 - 9 U 51/08
Haftung eines in den USA ansässigen Brokerhauses für Verluste eines Anlegers aus …
- BGH, 18.12.2008 - III ZR 56/08
Verjährung von Schadensersatzansprüchen eines Kapitalanlegers gegen den …
- OLG Hamm, 13.02.2012 - 5 U 113/11
Wirksamkeit der Aufrechnung mit einer verjährten Schadensersatzforderung gegen …
- BGH, 14.05.2009 - I ZR 82/07
Mecklenburger Obstbrände
- OLG Celle, 08.09.2009 - 8 U 46/09
Schadensersatzanspruch gegenüber einer Lebensversicherungsgesellschaft aus culpa …
- VGH Bayern, 10.03.2010 - 14 B 09.630
Unterschiedsbetrag des Familienzuschlags; Verjährung; Anspruchsentstehung; …
- BGH, 07.07.2011 - III ZR 90/10
Kapitalanlage - Beratungspflichtverletzung in Kapitalanlage als Altersversorgung
- OLG Köln, 07.02.2012 - 18 U 135/11
Anforderungen an die Darstellung des Verlustrisikos im Prospekt eines …
- OLG Köln, 09.02.2012 - 18 U 95/11
Abweisung der Klage gegen die Verantwortlichen eines geschlossenen …
- OLG Köln, 14.02.2012 - 18 U 158/11
Anforderungen an die Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse eines …
- BGH, 15.11.2011 - XI ZR 54/09
Bankrecht - Unerlaubte Handlung bei aussichtslosen Börsentermingeschäften
- OLG Köln, 20.03.2012 - 18 U 147/11
Haftung des Treuhandkommanditisten eines geschlossenen Immobilienfonds wegen …
- OLG Frankfurt, 08.10.2012 - 23 U 93/11
Bankenhaftung bei finanzierter Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds
- BGH, 11.07.2012 - IV ZR 151/11
Versicherungsrecht - Ansprüche gegen englische Lebensversicherung
- OLG Hamm, 07.10.2008 - 34 U 89/07
Aufklärungspflichten des finanzierenden Kreditinstituts bei steuersparenden …
- BGH, 31.05.2011 - XI ZR 90/09
Immobilien - Aufklärungspflicht der Finanzierungsbank bei arglistiger Täuschung
- OLG Saarbrücken, 31.01.2012 - 4 U 45/11
Begriff der Verhandlungen im Sinne von § 203 BGB; Verwertung von …
- BGH, 28.02.2012 - XI ZR 192/11
Verjährungsfrist bei verlorener Kenntnis von Daten vor dem 1.1.2002
- BGH, 11.07.2012 - IV ZR 286/10
Versicherungsrecht - Ansprüche gegen englische Lebensversicherung
- BGH, 06.02.2009 - V ZR 26/08
Umfang des rechtlichen Gehörs im Zivilverfahren; Hinweispflichten des …
- BGH, 16.06.2011 - III ZR 200/09
Kapitalanlage - Schadensersatzanspruch gegen Anlageberater
- OLG Celle, 08.01.2009 - 11 U 70/08
Verjährung: Grob fahrlässiges Handeln eines Kapitalanlegers
- OLG Frankfurt, 27.05.2009 - 23 U 69/07
Immobilienfonds - Prospekthaftung wegen Unvollständigkeit und Intransparenz
- OLG Frankfurt, 10.02.2010 - 23 U 42/09
Vorvertragliche Aufklärungspflichten im Rahmen der Prospekthaftung
- OLG Stuttgart, 17.03.2010 - 3 U 160/09
Bauvertrag - Private Vermögensverwaltung führt nicht zur Unternehmereigenschaft
- BGH, 19.07.2010 - II ZR 58/09
Gesellschaftsrecht - Abfindungsbilanz bei Ausscheiden eines Gesellschafters?
- OLG Frankfurt, 23.09.2008 - 14 U 227/05
Kauf einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage: Schadensersatz- und …
- OLG Hamm, 02.03.2009 - 31 U 42/07
Schadensersatzansprüche gegen die finanzierende Bank beim Erwerb einer …
- OLG Saarbrücken, 19.03.2009 - 8 U 197/08
Immobilien - Grundschuld bei mehreren Bruchteilseigentümer
- OLG Düsseldorf, 08.09.2009 - 24 U 28/09
Zeitpunkt der Entstehung der Bürgschaftsforderung bei der Besicherung von …
- OLG Karlsruhe, 07.12.2010 - 17 U 133/09
- OLG Köln, 20.12.2011 - 15 U 89/11
Ansprüche eines Immobilienfonds wegen unterbliebener Due-Diligence-Prüfung eines …
- OLG München, 11.05.2009 - 19 U 1665/09
Kapitalanlagerecht: Umfang der vorvertraglichen Aufklärungspflicht bei einem …
- OLG Düsseldorf, 29.01.2010 - 16 U 171/08
Pflichten des Anlageberaters
- OLG Frankfurt, 24.03.2010 - 13 U 110/09
Immobilienanlagen - Emmissionsprospekt reicht für Auskunfstpflicht
- LG Aachen, 08.07.2010 - 1 O 23/10
- OLG Hamm, 12.03.2012 - 31 U 167/06
- OLG Frankfurt, 02.05.2012 - 23 U 39/09
Anlageberatung: Notwendige Angaben im Verkaufsprospekt eines Immobilienfonds
- OLG Brandenburg, 28.10.2009 - 4 U 47/08
Aufklärungspflichten einer Bank bei Finanzierung einer Kapitalanlage
- OLG Hamm, 19.04.2010 - 31 U 86/09
Beratungspflichten einer Bank bei Finanzierung einer Fondsbeteiligung
- OLG Hamm, 19.04.2010 - 31 U 79/09
Pflichten der kreditgebenden Bank im Rahmen der Finanzierung eines …
- BGH, 29.11.2011 - XI ZR 50/11
Kapitalanlage - Stillschweigender Anlageberatungsvertrag
- OLG Frankfurt, 16.11.2011 - 23 U 103/11
Rückabwicklung einer Beteiligung an DG-Fonds Nr. 31 (Haftung des …
- OLG Celle, 26.01.2012 - 8 U 126/11
Lebensversicherung SKR-Modell
- OLG Hamm, 02.02.2012 - 5 U 110/11
Hemmung der Verjährung durch Anbringung eines Prozesskostenhilfegesuchs
- OLG Düsseldorf, 28.02.2012 - 24 U 77/11
Rechtsanwälte - RA lässt Anspruch verjähren: Schaden mit Verjährungsvollendung?
- OLG Brandenburg, 17.12.2008 - 4 U 50/08
Bankdarlehen zur Finanzierung einer Eigentumswohnung: Wissensvorsprung und …
- LG Frankfurt/Main, 30.06.2009 - 26 O 68/09
- OLG Düsseldorf, 18.11.2010 - 6 U 39/10
Pflicht des freien Anlageberaters zur Aufklärung über Vermittlungsprovisionen und …
- OLG Köln, 07.12.2010 - 24 U 51/10
- OLG Düsseldorf, 27.01.2011 - 2 U 18/09
Ansprüche wegen Verletzung eines Patents für ein Verfahren zur …
- OLG Celle, 12.01.2012 - 8 U 151/11
Haftung bei Kapitalanlage nach dem sog. Europlan: Verjährungseinrede des …
- OLG Oldenburg, 10.06.2010 - 14 UF 3/10
Unterhalt, Verwirkung, Prozessbetrug, Offenbarungspflicht
- OLG Koblenz, 02.09.2010 - U 1200/09
Formularmäßige Vereinbarung eines Preisanpassungs- und eines …
- OLG Karlsruhe, 26.05.2011 - 4 U 187/09
Haftung wegen bedingt vorsätzlicher Schädigung gem. § 826 BGB durch den …
- OLG Celle, 26.01.2012 - 8 U 186/11
Englische Lebensversicherung
- OLG Saarbrücken, 31.08.2010 - 4 U 550/09
Verjährung von übergegangenen Ansprüchen aus unerlaubter Handlung; Maßgebliche …
- OLG Brandenburg, 04.04.2012 - 5 U 52/11
Verjährung von Ansprüchen wegen Pflichtverletzungen des Anlageberaters
- OLG Hamm, 24.04.2012 - 28 U 152/11
Rechtsanwälte - Verjährung des Anspruch gegen einen Rechtsanwalt
- BGH, 09.02.2009 - II ZR 157/08
Rechtsfehlerhafte Annahme eines Gerichts in Bezug auf die Verjährung eines …
- OLG München, 06.09.2010 - 5 W 1997/10
Steuersparende Anlagemodelle: Darlegungslast des Anlegers für arglistige …
- OLG Hamm, 28.02.2011 - 6 U 217/10
Beginn der Verjährung von Regressansprüchen eines Sozialversicherungsträgers
- OLG Hamm, 08.03.2012 - 34 U 6/11
- LG Bamberg, 28.01.2009 - 2 O 88/08
- OLG Hamm, 29.06.2009 - 31 U 173/06
Umfang der Risikoaufklärungspflicht der Erwerb einer Eigentumswohnung …
- OLG München, 15.12.2009 - 5 U 1590/09
(Bankenhaftung: Beginn der Verjährung eines Anspruchs aus culpa in contrahendo …
- OLG Stuttgart, 25.03.2010 - 13 U 136/09
- LG Bamberg, 28.01.2009 - 2 O 82/08
Haftung bei Kapitalanlagegeschäften (fremdfinanzierte Lebensversicherung): …
- OLG Frankfurt, 17.06.2009 - 17 U 318/08
Verjährung von Ansprüchen wegen fehlerhafter Anlagevermittlung
- LG Hamburg, 05.11.2009 - 309 O 320/08
Rückabwicklung der Fondsbeteiligung wegen Verletzung der Beratungspflicht
- OLG München, 20.04.2010 - 28 U 5125/09
Bauvertrag - GSB: Wann beginnt die Verjährung des Schadensersatzanspruchs?
- OLG Frankfurt, 05.01.2011 - 17 U 162/10
Anforderungen an die Beratungspflichten einer Bank bei der Vermittlung einer …
- OLG Köln, 22.03.2011 - 9 U 177/10
Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers
- LG Düsseldorf, 20.01.2010 - 5 O 212/09
- LG Düsseldorf, 20.01.2010 - 5 O 121/09
- LG Bayreuth, 25.05.2011 - 22 O 579/10
Anlageberatungsvertrag: Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung
- LG Duisburg, 24.03.2010 - 11 O 58/09
- OLG Frankfurt, 08.06.2010 - 14 U 129/09
- LG Köln, 28.07.2010 - 20 O 445/09
- VG Gelsenkirchen, 30.08.2010 - 12 K 2749/09
Verjährung, Verwirkung, Zulage, Besoldung, unzulässige Rechtsausübung
- LG Bonn, 21.10.2011 - 10 O 330/10
Sachmangel bei PKW, Gasanlage
- VG Augsburg, 28.06.2012 - Au 2 K 11.283
Nachzahlung von Teilen des Familienzuschlags; Einrede der Verjährung; unzulässige …
- VG München, 20.01.2012 - M 6a K 11.2499
Autoradio; Zweitgerätefreiheit; geänderte Rechtsprechung; rechtsgrundlose …
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