Rechtsprechung
   BGH, 30.09.2004 - I ZR 261/02   

Volltextveröffentlichungen (14)

mehr
  • bundesgerichtshof.de
  • IWW
  • rws-verlag.de

    Zulässigkeit der telefonischen Rechtsberatung durch Anwalt zum Minutenpreis ("Telekanzlei")

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Telefonische Rechtsberatung

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsanwaltmoebius.de

    Rechtsberatung von Anwalt mittels Hotline per Telefon ist nicht wettbewerbswidrig

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Telekanzlei"; Höhe der Anwaltsgebühren bei telefonischer Rechtsberatung; Berechnung eines Minutenpreises

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Kommunikation & Recht(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Telefonische Rechtsberatung zum Minutenpreis - Telekanzlei

  • Betriebs-Berater

    Telekanzlei: Telefonische Rechtsberatung zum Minutenpreis

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zulässigkeit der telefonischen Rechtsberatung durch Anwalt zum Minutenpreis ("Telekanzlei")

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Telefonische Rechtsberatung durch Rechtsanwälte zum Minutenpreis von 5 DM bzw. für eine Mindestgebühr von 30 DM ist nicht grundsätzlich wettbewerbswidrig

  • recht-gehabt.de (Kurzinformation)

    Missbräuchliche Abmahnung: Wann ist eine Abmahnung missbräuchlich?

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2005, 1266
  • ZIP 2005, 1048
  • MDR 2005, 1019
  • GRUR 2005, 433
  • FamRZ 2005, 883 (Ls.)
  • VersR 2005, 1708
  • WM 2005, 706
  • MMR 2005, 376
  • BB 2005, 794
  • K&R 2005, 273
  • AnwBl 2005, 359
  • WRP 2005, 598



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BGH, 20.11.2008 - I ZR 122/06  

    20 % auf alles

    Wegen der zentralen Bedeutung des Preises einer Ware für die Kaufentscheidung ist die wettbewerbsrechtliche Relevanz einer irreführenden Preisangabe in der Regel ohne weiteres gegeben (BGH, Urt. v. 30.9.2004 - I ZR 261/02, GRUR 2005, 433, 436 = WRP 2005, 598 - Telekanzlei; Bornkamm in Hefermehl/Köhler/Bornkamm aaO § 5 Rdn. 7.2).
  • BGH, 01.06.2006 - I ZR 268/03  

    Gebührenvereinbarung II

    Ihre Verletzung ist wettbewerbswidrig i.S. von § 1 UWG a.F. und §§ 3, 4 Nr. 11 UWG (BGH, Urt. v. 30.9.2004 - I ZR 261/02, GRUR 2005, 433, 435 = WRP 2005, 598 - Telekanzlei; Urt. v. 30.9.2004 - I ZR 135/02, FamRZ 2005, 1086; zu der Mindestpreisvorschrift des § 4 Abs. 2 HOAI: BGH, Urt. v. 15.5.2003 - I ZR 292/00, GRUR 2003, 969, 970 = WRP 2003, 1350 - Ausschreibung von Vermessungsleistungen).
  • OLG Düsseldorf, 29.06.2006 - 24 U 196/04  

    Rechtsanwälte - Sittenwidrigkeit einer Honorarvereinbarung

    Zwar ist umstritten, ob der unterlassene Hinweis Einfluss auf die Wirksamkeit des Honorarversprechens hat (so etwa Hartmann, KostenG, 35. Aufl., § 4 RVG Rn. 16 m.w.N.) oder ob sein Fehlen nur berufsrechtliche Konsequenzen haben kann (so Engels MDR 1999, 1244 sub Nr. 111 aE; so wohl auch BGH NJW 2003, 819, 821 sub Nr. 11.3a,cc und NJW 2005, 1266, 1268; a. A. Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert, aaO, § 3 Rn. 5 aE) und im Übrigen gemäß § 3 Abs. 1 Satz 2 BRAGO nur dazu führt, dass mangels Kenntnis von der Überschreitung der gesetzlichen Gebühren Leistungen nicht als freiwillig gelten und deshalb gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB rückforderbar sind (so Gerold/Schmidt/v. Eicken/Madert, aaO; vgl. auch BGH NJW 2004, 2818, 2819).

    Auch der Bundesgerichtshof geht davon aus, dass ein solcher Hinweis bei Vertragsabschluss jedenfalls aus berufsrechtlichen (NJW 2003, 819, 821[Anwalts-Hotline]), unter Umständen auch aus wettbewerbsrechtlichen Gründen (NJW 2005, 1266, 1268 [Telekanzlei]) geboten ist.

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  • BGH, 03.05.2007 - I ZR 137/05  

    Rechtsanwälte - Wettbewerbsrechtliche Anforderungen an Erstberatung

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass es sich bei den berufsrechtlichen Preisvorschriften der Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung bzw. des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes um Marktverhaltensregelungen i.S. des § 4 Nr. 11 UWG handelt (BGH, Urt. v. 30.9.2004 - I ZR 261/02, GRUR 2005, 433, 435 = WRP 2005, 598 - Telekanzlei).

    Der Bundesgerichtshof hatte zum früheren Recht bereits entschieden, dass eine vollständig vom Gegenstandswert gelöste Zeitgebühr zulässig war (BGH GRUR 2005, 433 - Telekanzlei).

  • BGH, 09.06.2008 - AnwSt (R) 5/05  

    Abgrenzung zwischen Anwalts- und Inkassotätigkeit; Erfolgshonorar nur bei

    Der Anwaltsgerichtshof hat daher zu Recht die Auffassung vertreten, dass sich die von dem Beschwerdeführer vorgenommene Pauschalierung auf eine ganz bestimmte Vergütung ohne Berücksichtigung der Umstände des Einzelmandats verbietet (so auch OLG Hamm, NJW 2004, 3269; OLG Köln, NJW 2006, 923, 924; a.A. Braun in Festschrift für Madert, 2006, S. 43, 51; vgl. aber für Zeitvereinbarungen: BGHZ 152, 153, 160/161 - Anwalts-Hotline; BGH, Urt. vom 30. September 2004 - I ZR 261/02, NJW 2005, 1266, 1267 - Telekanzlei).
  • OLG Düsseldorf, 19.07.2007 - 24 U 46/06  

    Gebühren des Rechtsanwalts - zur Wirksamkeit und Angemessenheit einer

    Allerdings wird auch hier die Aufklärung des Mandanten über die Tatsache der gesetzlichen Gebührenüberschreitung und deren Maß nicht kraft Gesetzes zur Wirksamkeitsbedingung des Gebührenversprechens gemacht (vgl. BGH NJW 2005, 1266 sub Nr. 11.4c,cc).

    Ob ein solcher Fall gegeben ist, hängt von den für den Rechtsanwalt erkennbaren Umständen des Einzelfalls unter Berücksichtigung von Treu und Glauben im Rechtsverkehr ab (vgl. BGH NJW 1998, 136, 137; 2005, 1266; FamRZ 2006, 478 m. w. N.).

  • OLG Hamm, 23.10.2012 - 4 U 134/12  

    Abmahnkosten, Zahlungsanspruch, Freistellungsanspruch

    Dies gilt umso mehr, als selbst eine eigene umfangreiche Abmahntätigkeit des Klägers für sich genommen nicht geeignet wäre, einen Missbrauch zu belegen (vgl. BGH GRUR 2005, 433 - Telekanzlei ).
  • KG, 21.06.2005 - 5 U 15/05  

    Urheberrecht: Mündliche Einwilligung in eine Werkänderung im Vorfeld des

    Soweit der Antragsgegner nach der hier gegebenen Begründung des Verbotes demselben zukünftig leichter - unter weitgehender Übernahme ihrer Bearbeitung - entgehen könnte, ist dies ein bloßer Reflex, der grundsätzlich weder den Streitgegenstand noch die Beschwer eines Klägers oder den Kostenausspruch berührt (vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2004, I ZR 261/02, Umdruck S. 14).

    Wenn der Kläger sein prozessuales Begehren (bezogen auf die konkrete "Verletzungsform" , vgl. BGH, Urteil vom 30. September 2004, I ZR 261/02 - Telekanzlei, Umdruck Seite 14 = GRUR 2005, 433, 436; abweichend im Verständnis etwa Nirk/Kurtze, GRUR 1980, 645, 646 ff.) schlicht auf das Verbot der Handlung, so wie sie begangen worden ist beschränkt, verbleibt ihm ein weitgehendes Bestimmungsrecht hinsichtlich dessen, was Gegenstand seines - aus dem Antrag allein nicht erkennbaren - prozessualen Begehrens sein soll.

  • OLG Hamm, 28.04.2009 - 4 U 216/08  

    Indizien für Rechtsmissbrauch bei Abmahnungen

    Grundsätzlich ist dabei zu berücksichtigen, dass die Abmahnpraxis von Mitbewerbern und Verbänden und die klageweise Anspruchsverfolgung dem Interesse (auch) der Allgemeinheit an der Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs dienen und deshalb, auch bei umfangreichen Tätigkeiten, insoweit für sich allein einen Missbrauch noch nicht hinreichend belegen (BGH GRUR 2005, 433, 434 - Telekanzlei; OLG Frankfurt GRUR-RR 2007, 56; Ohly-Piper, a.a.O., § 8 Rn. 184).
  • OLG Köln, 03.02.2006 - 6 U 190/05  

    Berufsrecht - Grünes Licht für anwaltliche Verrechnungsstellen?

    Die Entscheidung "Telekanzlei" (BGH GRUR 2005, 433, 435) verhält sich nur über den hier nicht einschlägigen Absatz 1 des § 49 b BRAO, dessen Marktbezug als Mindestpreisvorschrift anders als bei dem Regelungsinhalt des Absatz 4 auf der Hand liegt.
  • OLG Hamm, 20.05.2010 - 4 U 225/09  

    Informationspflichten in Webshops bei iPhone-Abruf

  • OLG Stuttgart, 28.12.2006 - 2 U 134/06  

    Rechtsanwälte - Werbung mit Gebührenunterschreitung?

  • OLG Düsseldorf, 29.08.2006 - 24 U 183/05  

    Anforderungen an die Form einer Honorarvereinbarung; Rechtsfolgen eines

  • OLG Hamm, 19.05.2009 - 4 U 23/09  

    Begriff des Missbrauchs

  • OLG Hamm, 26.05.2009 - 4 U 27/09  

    Anforderungen an die Vorabbelehrung über das Widerrufsrecht bei einem

  • AGH Rheinland-Pfalz, 31.01.2006 - 1 AGH 27/05  
  • OLG Hamm, 02.06.2005 - 4 U 12/05  

    Wettbewerbswidriges Angebot einer anwaltlichen Erstberatung mit einer

  • AGH Bayern, 09.11.2005 - BayAGH I - 39/04  
  • OLG Hamm, 12.11.2009 - 4 U 93/09  

    Abmahnmissbrauch

  • OLG Oldenburg, 16.09.2010 - 1 U 75/10  

    Wettbewerbsverstoß im Internet: Irreführende Werbung bei dem Angebot eines

  • OLG Köln, 18.11.2005 - 6 U 149/05  

    Forderungseinzug durch Rechtsanwälte zum Pauschalpreis

  • OLG Hamm, 28.04.2009 - 4 U 9/09  

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Abmahnungstätigkeit eines Wettbewerbers

  • OLG Hamm, 18.03.2010 - 4 U 223/09  

    Begriff des Missbrauchs i.S. von § 8 Abs. 4 UWG

  • OLG Düsseldorf, 18.09.2012 - 20 U 58/12  
  • OLG Düsseldorf, 15.11.2005 - 20 U 116/05  
  • OLG Hamm, 01.04.2008 - 4 U 10/08  

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Geltendmachung eines wettbewerbsrechtlichen

  • OLG Hamm, 14.05.2009 - 4 U 17/09  

    Rechtsmissbräuchlichkeit einer Abmahnung und der Geltendmachung von

  • OLG Hamm, 16.06.2009 - 28 U 1/09  

    Umfang des Schadens bei Verletzung der Pflicht eines Rechtsanwalts zum Hinweis

  • OLG Hamm, 02.03.2010 - 4 U 217/09  

    Anforderungen an die Feststellung rechtsmissbräuchlichen Verhaltens bei der

  • OLG Hamm, 23.11.2010 - 4 U 136/10  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung mit erkauften Bewertungen

  • OLG Hamm, 28.07.2011 - 4 U 55/11  

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Verfolgung wettbewerbsrechtlicher

  • OLG Hamm, 22.11.2011 - 4 U 98/11  

    Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung von Mobilfunkzubehör mit der Angabe "volle

  • OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 65/10  

    Irreführende Werbung - CD-Box mit Neueinspielungen darf nicht den Eindruck von

  • OLG Düsseldorf, 21.06.2011 - 24 U 155/10  

    Rechtsanwälte - Keine Hinweispflicht auf Honorarhöhe!

  • OLG Hamm, 01.09.2011 - 4 U 41/11  

    Zum unlauteren Wettbewerbsverhalten von Anwälten durch Abmahnung wegen Gebrauchs

  • OLG Hamm, 26.07.2011 - 4 U 49/11  

    Von zu hohen Streitwerten und überhöhten Vertragsstrafen / Weitere Entscheidung

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