Rechtsprechung
| BVerwG, 01.03.1995 - 8 C 36.92 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Jurion
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Verfahrensgang
- VG Freiburg, 20.08.1991 - 6 K 2/89
- VGH Baden-Württemberg, 15.06.1992 - 8 S 2728/91
- BVerwG, 01.03.1995 - 8 C 36.92
- VGH Baden-Württemberg, 16.12.1997 - 8 S 931/95
- BVerwG, 29.06.1998 - 8 B 64.98
Zeitschriftenfundstellen
- NJW 1995, 2303
- NVwZ 1995, 991 (Ls.)
Wird zitiert von ... (46)
- BVerwG, 05.11.2001 - 9 B 50.01
Verfahrensrecht - Müllabfuhr: Anschlusszwang für Ferienhaus?
Ein Fall, in dem nur durch Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung das rechtliche Gehör (vgl. Art. 103 Abs. 1 GG, § 108 Abs. 2 VwGO) gewährt werden kann und deswegen eine Rechtspflicht zur Wiedereröffnung anzunehmen ist (vgl. z.B. BVerwG, Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3), lag hier nicht vor. - BVerwG, 20.01.2005 - 3 C 15.04
Tierseuchenrecht; gemeiner Wert eines Tieres; gemeiner Wert eines Tieres auch …
dd) Unter Anwendung dieser bundesrechtlichen Vorgaben ist die Höhe des gemeinen Wertes der Tiere nach § 287 Abs. 1 ZPO i.V.m. § 173 VwGO vom Tatsachengericht zu schätzen (vgl. dazu Urteile vom 7. Mai 1981 - BVerwG 2 C 25/80 - Buchholz 310 § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 32; vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36/92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3 - vom 16. Juli 1998 - BVerwG 2 C 12/98 - Buchholz 232 § 78 BBG Nr. 42 -).Das Gericht muss über umstrittene "Ausgangs- und Anknüpfungstatsachen" Beweis erheben, bevor dann Schätzungen auf der so gesicherten Tatsachenbasis getroffen werden können (Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36/92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3).
Das Revisionsgericht ist in diesem Zusammenhang auf die Prüfung beschränkt, ob die Schätzung durch das Tatsachengericht auf grundsätzlich fehlerhaften Erwägungen beruht, weil der Schätzung unrichtige Maßstäbe zu Grunde gelegt wurden, ob wesentliche Tatsachen außer acht gelassen oder sonstige Rechtsvorschriften oder Denk- und Erfahrungssätze verletzt worden sind (Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36/92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3; BGH, Urteil vom 10. Juli 1984 - VI ZR 262/82 - BGHZ 92, 85 ).
- VG Lüneburg, 09.07.2008 - 5 A 134/06
Schadensersatz bei Beschädigung öffentlicher Straßen im Zuge des Bahnbaus; …
Dazu ist der Schadenseintritt zeitlich zu bestimmen, die Lebensdauer der Anlage zu prognostizieren und der Wertzuwachs für den Geschädigten zu bemessen (BVerwG, Urteil vom 1.3.1995 - 8 C 36/92 - NJW 1995, 2303, 2306).Diese Vorgehensweise ist nicht zu beanstanden (vgl. auch BVerwG, Urteil vom 1.3.1995 - 8 C 36/92 - NJW 1995, 2303, 2306 f.).
Für die Bemessung der Höhe des Schadensersatzanspruchs ist maßgeblich der Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung (BVerwG, Urteil vom 1.3.1995 - 8 C 36/92 - NJW 1995, 2303, 2305).
- BVerwG, 04.10.2001 - 4 BN 45.01
Verhinderungsplanung und Beweis des ersten Anscheins; Anforderungen an die …
Voraussetzung aber ist ein Sachverhalt, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist (vgl. BVerwG, Urteile vom 21. September 2000 - BVerwG 2 C 5.99 - NJW 2001, 1878 und vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3; vgl. auch BGH, Urteile vom 18. März 1987 - IV a ZR 205/85 - BGHZ 100, 214 und vom 30. September 1993 - IX ZR 73/93 - BGHZ 123, 311 ). - BGH, 29.04.2008 - VIII ZB 61/07
Pachtrecht - Übertragung von Anlieferungs-Referenzmengen
In der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass sich auch aus öffentlich-rechtlichen Sonderverbindungen Nebenpflichten ergeben können (vgl. BVerwG, NJW 1995, 2303, 2304). - BVerwG, 01.12.1995 - 8 B 150.95
Verwaltungsprozeßrecht: Beweis des ersten Anscheins hinsichtlich …
Zu Recht wendet die Beklagte hiergegen ein, die darauf gegründete Überzeugungsbildung beruhe auf einem unvollständig ermittelten Sachverhalt sowie auf einem unzulässigen Beweis des ersten Anscheins (vgl. zu letzterem Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - NJW 1995, 2303 ff.).Der darin liegende Verzicht auf weitere Maßnahmen zur Aufklärung der Schadensverursachung - etwa durch Einholung eines Sachverständigengutachtens - ist mit § 86 Abs. 1 VwGO dann - aber auch nur dann - vereinbar, wenn es um einen Sachverhalt geht, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist und es deshalb rechtfertigt, die besonderen Umstände des einzelnen Falles in ihrer Bedeutung zurücktreten zu lassen und ohne weiteres von einem bestimmten Kausalitätsverlauf auszugehen (Urteil vom 1. März 1995, a.a.O.; BGH, Urteil vom 18. März 1987 - IV a ZR 205/85 - BGHZ 100, 214 [216]; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 24. März 1987 - 22 A 893/85 - OVGE 39, 93 [95]).
- BVerwG, 24.08.1999 - 8 C 24.98
Verfahrensrecht - Berücksichtigung des Anscheinsbeweises im Verwaltungsprozess
Die Anscheinsbeweisführung setzt einen Sachverhalt voraus, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist und es rechtfertigt, die besonderen Umstände des einzelnen Falls in ihrer Bedeutung zurücktreten zu lassen (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3 S. 1 ). - BVerwG, 31.08.2005 - 8 C 11.05
Vermögensrecht
Die Anscheinsbeweisführung setzt voraus, dass ein Sachverhalt vorliegt, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist und es deshalb rechtfertigt, die besonderen Umstände des einzelnen Falles in ihrer Bedeutung zurücktreten zu lassen (vgl. Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3). - OVG Rheinland-Pfalz, 08.07.2009 - 8 C 10399/08
Abwägungsgebot; Abweichungszulassung; Alternative; Alternativenprüfung; …
Dieses Ermessen ist jedoch an dem Gebot der Gewährung rechtlichen Gehörs (§ 108 Abs. 2 VwGO) auszurichten und kann sich ggf. zu einer entsprechenden Verpflichtung verdichten (vgl. BVerwG, Urteil vom 1. März 1995, NJW 1995, S. 2303 sowie juris Rn. 34, m.w.N.). - BVerwG, 17.01.2002 - 7 C 15.01
Redlicher Erwerb; volkseigenes Grundstück; Eigenheim; Manipulation; Veräußerung …
Ein Anscheinsbeweis, aus dem sich eine solche Vermutung ableiten ließe, setzt einen Sachverhalt voraus, der nach der Lebenserfahrung regelmäßig auf einen bestimmten Verlauf hinweist und es rechtfertigt, die besonderen Umstände des Einzelfalls in ihrer Bedeutung zurücktreten zu lassen (vgl. Urteil vom 1. März 1995 - BVerwG 8 C 36.92 - Buchholz 303 § 287 ZPO Nr. 3). - OVG Hamburg, 13.06.2006 - 3 Bf 294/03
Wahl zum Studierendenparlament der Universität nicht auf rechtmäßiger Grundlage …
- OVG Schleswig-Holstein, 19.10.2001 - 4 A 822/00
Inanspruchnahme, unerlaubte Einleitung
- VG Gelsenkirchen, 16.07.2009 - 5 K 558/06
Gewerbesteuer, Haftungsinanspruchnahme, Geschäftsführer, Steuererklärung, Abgabe, …
- VGH Baden-Württemberg, 16.08.2002 - 8 S 455/02
Subsidiarität des öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs; pVV aus …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2003 - 15 A 4115/01
Schadensersatz im Kanalbenutzungsverhältnis
- OVG Schleswig-Holstein, 21.08.2006 - 2 LA 55/06
- BVerwG, 24.08.2006 - 10 B 46.06
- OVG Rheinland-Pfalz, 25.04.2006 - 6 A 10145/06
Vergabe - Zwingender Ausschluss von Angeboten aufgrund Mischkalkulation!
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.03.1996 - 5 A 3812/92
Wird der Gefahrenverdacht (nachträglich) widerlegt, besteht kein Anspruch der …
- BVerwG, 24.08.2006 - 10 B 45.06
- OVG Nordrhein-Westfalen, 11.04.1996 - 22 A 3106/94
Stadt haftet bei leichtfertiger Baumpflanzung
- OVG Bremen, 27.02.2004 - 1 A 481/03
Straßenrecht - Folgenbeseitigungsanspruch wegen zu hoher Bordsteinkante
- OVG Schleswig-Holstein, 14.06.2006 - 2 KN 6/05
Abfallrecht, Anzeigepflicht, Benutzungsverhältnis, Duldungspflicht, Einrichtung, …
- OVG Schleswig-Holstein, 23.04.2008 - 2 LB 37/07
Adressat; Falschbezeichnung; Feststellungsklage; Klagebefugnis; …
- BVerwG, 10.01.2000 - 8 B 334.99
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.01.1996 - 22 A 3091/93
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.05.1997 - 22 A 302/96
- OVG Nordrhein-Westfalen, 31.08.1998 - 3 A 1222/92
Erschließungsbeitragsrecht:
- BVerwG, 18.11.1999 - 7 B 136.99
- OVG Rheinland-Pfalz, 14.01.2010 - 7 A 10941/09
Haftung aus Kanalbenutzungsverhältnis
- BVerwG, 15.11.1999 - 7 B 132.99
- VG Gelsenkirchen, 08.12.2006 - 15 K 2607/03
Hausanschlußkanal; Straßenkanal; Instandsetzung; Kanalbenutzungsverhältnis
- OVG Niedersachsen, 09.06.2008 - 12 LA 301/07
Schließung einer Zufahrt; Entscheidung ohne (weitere) mündliche Verhandlung; …
- OVG Schleswig-Holstein, 22.12.2004 - 2 LB 136/03
Selbstverwaltungsaufgabe, Aufgabenübertragung, Anschlussbeitrag, Schadensersatz, …
- OLG Dresden, 09.06.2010 - 5 U 26/09
Bauhaftung - Beschädigung öffentlicher Leitungen durch Baggerarbeiten
- OVG Rheinland-Pfalz, 22.06.2001 - 2 A 10129/01
- VG Stuttgart, 21.03.2006 - 11 K 2983/04
Einbürgerungsanspruch; Ausschlussgründe; Bestrebungen gegen die Sicherheit der …
- VG Münster, 24.04.2007 - 1 K 464/06
- VG München, 16.02.2009 - M 10 E 08.5859
Gebührenminderung wegen einmaligen Nichtabholens des Restmülls
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.1996 - 22 A 4136/93
- VG Stuttgart, 07.03.2006 - 11 K 2983/04
Besteht die einem Einbürgerungsbewerber vorgeworfene Unterstützungshandlung …
- OLG Jena, 31.05.2011 - 4 U 1012/10
zur Haftung bei mangelnder Asservierung einer Schusswaffe
- VG Minden, 16.11.1998 - 8 K 3437/97
- VG Köln, 30.01.2001 - 14 K 7566/95
- VG Schleswig, 12.12.2001 - 9 A 245/00
Kostenerstattung, Grundstücksanschluss, Organisationsermessen, Abwasseranlage, …
- VG Würzburg, 23.03.2009 - W 2 K 09.44
Schadensersatz; Kanalbenutzungsverhältnis; Grundurteil
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