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Rechtsprechung
   OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2025,25000
OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24 (https://dejure.org/2025,25000)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 07.08.2025 - 8 W 66/24 (https://dejure.org/2025,25000)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 07. August 2025 - 8 W 66/24 (https://dejure.org/2025,25000)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 2355 BGB, § 2356 Abs 1 S 1 BGB
    Erbscheinsverfahren: Alleinerbenstellung bei Einsetzung mehrerer Erben und Vermächtnisnehmer; Wirksamkeit einer letztwilligen Verfügung bei Vorliegen einer Testamentskopie

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 2355, 2356
    Erbscheinsverfahren; Vorlage einer Kopie anstelle der Unterschrift der letztwilligen Verfügung

  • erbrechtsiegen.de

    Erbschein beantragen ohne Original-Testament: Hohe Hürden beim Nachweis

Kurzfassungen/Presse (7)

  • OLG Zweibrücken (Pressemitteilung)

    Eine Kopie ist nun mal kein Original

  • lto.de (Kurzinformation)

    Testament unwirksam: Ein zweifelhaftes Abendessen

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Anforderungen an die Erbeinsetzung und den Nachweis eines Testaments bei Vorlage nur …

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Plötzlich Alleinerbin: Vermeintliche Testamentskopie überzeugt Gerichte nicht

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Kopie statt Original? Kein Erbschein bei Zweifeln an der wirksamen Errichtung des Original-Testaments

  • arber-seminare.de (Kurzinformation)

    Auslegung eines Testaments bei fehlender Differenzierung zwischen Erbeinsetzung und Vermächtnis

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Antrag auf Erteilung eines eine Alleinerbin ausweisenden Erbscheins; Nachweis eines testamentarischen Erbrechts

Besprechungen u.ä.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 2025, 285
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (8)

  • OLG Frankfurt, 12.03.2014 - 20 W 357/13

    Anforderungen an den Nachweis eines testamentarischen Erbrechts bei …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Rn. 25 Gemäß §§ 2355, 2356 Abs. 1 S. 1 BGB ist zum Nachweis eines testamentarischen Erbrechts grundsätzlich die Urschrift der letztwilligen Verfügung vorzulegen, auf die das Erbrecht gestützt wird (OLG Frankfurt a.M. Beschluss vom 12.03.2014 - 20 W 357/13, BeckRS 2014, 125126 Rn. 23).

    Dies gilt ebenso für den Nachweis des Inhaltes der Erklärung (OLG Frankfurt a.M. Beschluss vom 12.03.2014 - 20 W 357/13, BeckRS 2014, 125126 Rn. 24.).

  • OLG Schleswig, 12.08.2013 - 3 Wx 27/13

    Testamentsauslegung: Heranziehung mehrerer Zweifelsregeln bei Auslegung eines …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Kann nach der Durchführung der gebotenen Ermittlungen im Erbscheinsverfahren die Errichtung bzw. die Existenz eines formgültigen Testaments des behaupteten Inhalts nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden, so trägt derjenige die Feststellungslast, der seine behauptete Erbenstellung aus diesem Testament ableitet (…Senatsbeschluss vom 19.07.2022, a.a.O.; OLG Köln…, Beschluss vom 02.12.2016, Az.: 2 Wx 550/16, bei juris Rn. 34 und 36; OLG Schleswig, Beschluss vom 12.08.2013, Az.: 3 Wx 27/13, bei juris Rn. 43).
  • OLG Köln, 02.12.2016 - 2 Wx 550/16

    Gültigkeit eines nicht mehr auffindbaren Testaments

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Kann nach der Durchführung der gebotenen Ermittlungen im Erbscheinsverfahren die Errichtung bzw. die Existenz eines formgültigen Testaments des behaupteten Inhalts nicht mit der erforderlichen Sicherheit festgestellt werden, so trägt derjenige die Feststellungslast, der seine behauptete Erbenstellung aus diesem Testament ableitet (…Senatsbeschluss vom 19.07.2022, a.a.O.; OLG Köln, Beschluss vom 02.12.2016, Az.: 2 Wx 550/16, bei juris Rn. 34 und 36; OLG Schleswig…, Beschluss vom 12.08.2013, Az.: 3 Wx 27/13, bei juris Rn. 43).
  • OLG Düsseldorf, 05.08.2016 - 3 Wx 74/16

    Testamentsauslegung hinsichtlich Erbeinsetzung oder Vermächtnisanordnung

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Auch wenn die Beteiligten - insbesondere die Beschwerdeführerin - im Lauf des Verfahrens nicht konkret dazu vorgetragen haben, mit welchen Werten diese Gegenständen zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung zu veranschlagen waren, ist es ohne weitere Anhaltspunkte nicht naheliegend und deshalb auch nicht davon auszugehen, dass die Zuwendungen an die Beteiligte zu 1) derart überwiegen und damit den Hauptgegenstand des Nachlasses bilden (vgl. dazu etwa OLG Frankfurt…, Beschluss vom 01.07.2021 - 20 W 75/19, BeckRS 2021, 42412 Rn. 72: mind. 80%; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.08.2016 - I-3 Wx 74-16, ErbR 2016, 712: weitaus größter Teil des Vermögens), dass sie als alleinige Erbin und die übrigen Beteiligten lediglich als Vermächtnisnehmer anzusehen sind.
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2021 - 3 Wx 151/20

    Beschwerde gegen die Zurückweisung eines Erbscheinsantrags; Kopie eines vom …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Verbleibende (auch nur geringe) Zweifel gehen zu Lasten desjenigen, der sein Erbrecht aus dem nicht vorliegenden Testament ableiten will (st. Rspr. des Senats, vgl. zuletzt etwa Beschlüsse vom 11.05.2023 - 8 W 63/22 und 19.07.2022 - 8 W 82/21; ebenso u.a. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 12.03.2021 - I-3 Wx 151/20, ErbR 2021, 600).
  • OLG Frankfurt, 01.07.2021 - 20 W 75/19

    Zur Berücksichtigung von "Schwarzgeld" bei der Testamentsauslegung

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Auch wenn die Beteiligten - insbesondere die Beschwerdeführerin - im Lauf des Verfahrens nicht konkret dazu vorgetragen haben, mit welchen Werten diese Gegenständen zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung zu veranschlagen waren, ist es ohne weitere Anhaltspunkte nicht naheliegend und deshalb auch nicht davon auszugehen, dass die Zuwendungen an die Beteiligte zu 1) derart überwiegen und damit den Hauptgegenstand des Nachlasses bilden (vgl. dazu etwa OLG Frankfurt, Beschluss vom 01.07.2021 - 20 W 75/19, BeckRS 2021, 42412 Rn. 72: mind. 80%; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 05.08.2016 - I-3 Wx 74-16, ErbR 2016, 712: weitaus größter Teil des Vermögens), dass sie als alleinige Erbin und die übrigen Beteiligten lediglich als Vermächtnisnehmer anzusehen sind.
  • BayObLG, 05.12.2000 - 1Z BR 115/00

    Pflichten des Richters in Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Gründend auf den für die Errichtung eines Testaments geltenden strikten (u.a. auch der Abgrenzung von Vorüberlegungen und Entwürfen dienenden) Formvorschriften (vgl. etwa BayObLG FamRZ 2001, 771) müssen Errichtung, Form und der Inhalt der Urkunde im Einzelnen so nachgewiesen sein, als hätte die entsprechende Urkunde dem Gericht tatsächlich im Original vorgelegen.
  • OLG Brandenburg, 06.03.2025 - 3 W 24/24

    Ungerechtfertigter Erbscheinsantrag wegen der Unwirksamkeit der …

    Auszug aus OLG Zweibrücken, 07.08.2025 - 8 W 66/24
    Rn. 21 Hat ein Erblasser nicht ausdrücklich einen oder mehrere Erben eingesetzt oder legt die Bezeichnung als Erbe aufgrund sonstiger Umstände den Schluss nahe, dass sie nicht im rechtlich zutreffenden Sinne verwendet worden ist und wurden lediglich Verfügungen über einzelne Nachlassbestandteile getroffen, die aber zusammen den gesamten Nachlass erschöpfen, ist nach ganz allgemeiner und zutreffender Ansicht davon auszugehen, dass diese Verfügungen auch eine Erbeinsetzung enthalten, weil nicht anzunehmen ist, dass der Erblasser überhaupt keinen Erben berufen wollte (vgl. nur OLG Brandenburg Beschluss vom 06.03.2025 - 3 W 24/24, BeckRS 2025, 6635 Rn. 27).
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