Gesetzgebung
| BGBl. I 1951 S. 463 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 1951 Teil I Nr. 34, ausgegeben am 23.07.1951, Seite 463
- Verordnung über den Warenverkehr mit den Währungsgebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DM-Ost) - Interzonenhandelsverordnung -
- vom 18.07.1951
Verordnungstext
Wird zitiert von ... (19)
- BGH, 02.04.1996 - GSSt 2/95
Deutsche Einheit und die Strafbarkeit wegen Zuwiderhandlungen gegen die …
Rn. 23 1. Die Strafbarkeit beruht auf Art. VIII MRG Nr. 53 in der Neufassung vom 19. September 1949 (BAnz Nr. 2 vom 27. September 1949) in Verbindung mit Art. 1 MRG Nr. 53 und der Interzonenhandelsverordnung (IZHVO) vom 18. Juli 1951 (BGBl I 463) in der Fassung vom 22. Mai 1968 (BAnz Nr. 97 aus 1968). - BVerfG, 16.02.1965 - 1 BvL 15/62
Devisenbewirtschaftungsgesetz
Rn. 6 2. Das Verfahren ist wie folgt geregelt: Das Verbringen von Waren aus dem Wirtschaftsgebiet der DM-Ost in das Bundesgebiet bedarf nach Art. 1 des Gesetzes Nr. 53 in Verbindung mit § 1 der Interzonenhandelsverordnung (IZHVO) vom 18. Juli 1951 -- BGBl. I S. 463 -- der Genehmigung, die durch Ausstellung einer "Bezugsgenehmigung" erteilt wird; für den umgekehrten Vorgang (Verbringung von Waren in die SBZ) bedarf es eines "Warenbegleitscheins". - BVerwG, 29.05.1964 - VII C 8.63
Rechtsgrundlage für die Erteilung von Bezugsgenehmigungen im Interzonenhandel - …
Die Klägerin hat Klage erhoben und zur Begründung vorgetragen, seit dem 5. Mai 1955, dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des Überleitungsvertrages, seien das Militärregierungsgesetz Nr. 53 sowie die auf Grund dieses Gesetzes ergangene Interzonenhandelsverordnung vom 18. Juli 1951 (BGBl. I S. 463) - IZHVO - am Grundgesetz zu messen.Rechtsgrundlage für die Erteilung von Bezugsgenehmigungen im Interzonenhandel ist das Militärregierungsgesetz Nr. 53 in Verbindung mit § 4 der Verordnung über den Warenverkehr mit den Währungsgebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DM-Ost) vom 18. Juli 1951 (BGBl. I S. 463) - Interzonenhandelsverordnung = IZHVO - und der auf Grund der Ermächtigung in der letzten Vorschrift ergangenen Regelung in § 7 Abs. 1 der 2. Durchführungsverordnung vom 1. Januar 1951 (Bundesanzeiger Nr. 191) in der Fassung der 9. Durchführungsverordnung vom 24. Februar 1953 (Bundesanzeiger Nr. 41).
- BGH, 14.12.1994 - 5 StR 210/94
Strafbarkeit des ungenehmigten Verbringens von Waren in die frühere DDR; Begriff …
Rn. 13 aa) Das Gesetz Nr. 53 und die ergänzenden Vorschriften des Besatzungsrechts sind jahrzehntelang nicht geändert worden; dagegen sind die ergänzenden Vorschriften des Bundesrechts, die die Anwendung des Gesetzes Nr. 53 maßgeblich bestimmten (InterzonenhandelsVO vom 18. Juli 1951 - BGBl. I S. 463 idF der VO vom 22. Mai 1968 - BAnz. Nr. 97 - DVO zur InterzonenhandelsVO vom 1. März 1979 - BAnz. Nr. 47 -, zuletzt geändert durch VO vom 24. September 1987 - BAnz. Nr. 189a -), häufig Änderungen unterworfen gewesen, die den wechselnden Verhältnissen Rechnung trugen. - BGH, 12.10.1995 - 1 StR 578/94
Wiedervereinigung - Strafrechtliche Ahndung - Außenwirtschaftsgesetz
Die Lieferungen erfolgten ohne die nach Art. 1 Abs. 1 d und Abs. 2 des Militärregierungsgesetzes Nr. 53 (MRG Nr. 53, Amtsblatt der Militärregierung - amerikanisches Kontrollgebiet - Ausgabe O vom 21. September 1949 und Amtsblatt der Militärregierung - britisches Kontrollgebiet - Nr. 39 vom 8. Oktober 1949 Teil 5 B, jeweils in der Neufassung vom 18. September 1949, BAnz. Nr. 2 vom 27. September 1949) und der Interzonenhandelsverordnung (IZH-VO vom 18. Juli 1951, BGBl. I S. 463, in der Fassung vom 22. Mai 1968, BAnz. Nr. 97) erforderliche Genehmigung (sog. Warenbegleitschein). - BGH, 03.12.1962 - III ZR 117/61
Rechtsmittel
Die Klägerin schloß den Vertrag vorbehaltlich der Genehmigung der westdeutschen Behörden, weil sie nach der Interzonenhandelsverordnung (vom 18. Juli 1951 - BGBl. I 463 - Verordnung für den Warenverkehr mit dem Währungsgebiet der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank DM-Ost) für die geplante Einfuhr einer Bezugsgenehmigung bedurfte.Die Klägerin konnte auch nicht erwarten, daß nur nach der Bekanntmachung 215 vorgegangen würde, weil es sich um ein Geschäft mit der sowjetischen Besatzungszone handelte, das auf Grund der Interzonenhandelsverordnung vom 18. Juli 1951 (BGBl. I, 463) abzuwickeln war, so daß die Klägerin noch einer besonderen Bezugsgenehmigung für die Einfuhr bedurfte.
- BVerwG, 28.06.1963 - VII C 137.61
Durchführung der Preisangleichung - Handel mit der Sowjetzone - Gepflogenheiten …
Es kommt hinzu, daß sich die Lieferung der Beklagten in die Sowjetzone im Rahmen des Interzonenhandelsabkommens vollzog und der Interzonenhandel, wie sich aus § 1 der Interzonenhandelsverordnung vom 18. Juli 1951 (BGBl. I S. 463) ergibt, nur den Handelsverkehr zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetzone zum Gegenstand hat. - BGH, 02.12.1958 - VIII ZR 154/57 Unter die Geschäfte ira Sinne dieser Verordnung fallen sowohl Verpflichtungs- als auch Er füllungsgeschäfte , Das Verfahren über die Genehmigung - bei der Wareneinfuhr Bezugsgenehmigung genannt - bestimmt sich nach der Interzonenhandelsverordnung vom 18. Juli 1951 (BGBl 1951 I 463) mit ihren Durchführungsverordnungen, die gemäß der Verordnung des Berliner Senats vom 6, Oktober 1951 (GVB1 1951, 911) auch in Westberlin geltendes Hecht ist (…Langen, Kommentar zum Devisengesetz 3. Aufl, D XI Rand-Nr. 12), in Verbindung, mit dem Abkommen über den Handel zwischen den Währungs gebieten der Deutschen Mark (BM-West) und den Währungs gebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DH-Ost) - Berliner Abkommen - vom 20 .
- BVerwG, 29.05.1964 - VII C 6.63
Bedeutung der Zustimmung der Bundesbehörde bei der Erteilung von Genehmigungen im …
Bei der rechtlichen Beurteilung ist von der Wirksamkeit des Militärregierungsgesetzes Nr. 53, der auf diesem Gesetz in Verbindung mit der 1. DVO zu diesem Gesetz beruhenden Verordnung über den Warenverkehr mit den Währungsgebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DM-Ost) vom 18. Juli 1951 (BGBl. I S. 463) - Interzonenhandelsverordnung = IZHVO - sowie der Durchführungsverordnungen auszugehen, die der Bundesminister für Wirtschaft auf Grund der ihm in der Interzonenhandelsverordnung erteilten Ermächtigung erlassen hat. - BVerwG, 17.11.1967 - VII C 34.66
Ablehnung eines Warenbegleitscheins - Zustimmung des Bundesamts für gewerbliche …
Die auf den alliierten Devisengesetzen beruhende Interzonenhandelsverordnung vom 18. Juli 1951 (BGBl. I S. 463) mit späteren Änderungen enthält in ihrem § 4 eine ganz allgemein gefaßte Ermächtigung für den Bundesminister für Wirtschaft, befristete Vorschriften darüber zu erlassen, unter welchen Voraussetzungen eine Bezugsgenehmigung oder ein Warenbegleitschein zu erteilen ist. - BVerwG, 17.11.1967 - VII C 181.65
- BGH, 14.06.1972 - VIII ZR 163/70
Voraussetzungen für den Verlust des Eigentums an einer beweglichen Sache - …
- BVerwG, 29.05.1964 - VII C 7.63
Voraussetzungen für die Zustimmung durch Vorbehalt der delegierenden …
- BGH, 13.07.1959 - II ZR 216/57
Wechsel im Interzonenhandelsverkehr
- BVerwG, 12.07.1962 - I C 123.59
Heranziehung zu Zoll und Ausgleichssteuer für in der sowjetischen Besatzungszone …
- BGH, 20.12.1961 - VIII ZR 192/60
Rechtsmittel
- BGH, 20.03.1962 - I ZR 180/60
Rechtsmittel
- BGH, 20.11.1956 - VIII ZR 31/56
Rechtsmittel
- BGH, 29.06.1954 - 2 StR 307/53
Rechtsmittel
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