Gesetzgebung
| BGBl. II 1953 S. 331 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 1953 Teil II Nr. 15, ausgegeben am 27.08.1953, Seite 331
- Gesetz betreffend das Abkommen vom 27. Februar 1953 über deutsche Auslandsschulden
- vom 24.08.1953
Gesetzestext
Wird zitiert von ... (36)
- BVerfG, 21.10.1987 - 2 BvR 373/83
Teso
So sind etwa die Parteien des Londoner Schuldenabkommens vom 27. Februar 1953 (BGBl. II S. 333 ff.) davon ausgegangen, daß die Bundesrepublik Deutschland die Verbindlichkeiten "Deutschlands" schuldet (vgl. zahlreiche Erwägungen der Präambel) -- es wurde nicht eine Schuld- oder gar bloße Haftungsübernahme für die Verbindlichkeiten eines untergegangenen Schuldners vereinbart. - BGH, 12.12.2008 - V ZR 49/08
Anspruch des Eigentümers auf Löschung von Grundpfandrecht?
Art. 16 des Abkommens vom 27. Februar 1953 über deutsche Auslandsschulden (LSchA, BGBl II 1953, 331) sieht das Erlöschen der Schuld erst nach vollständiger Erfüllung des Regelungsplanes durch den Schuldner vor (…vgl. Gurski, Das Abkommen über deutsche Auslandsschulden, 2. Aufl., Art. 16 Anm. 2). - BVerfG, 13.05.1996 - 2 BvL 33/93
Zwangsarbeit
Rn. 11 Art. 5 Abs. 2 und 4 des Abkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 (BGBl. II S. 331; im folgenden: Londoner Schuldenabkommen -- LondSchAbk) bestimmen: .
- BGH, 25.10.2005 - XI ZR 353/04
Anspruch auf Rückzahlung einer 1925 emittierten Teilschuldverschreibung der …
aa) Das Londoner Abkommen über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 (BGBl. II 333), das die vor dem 8. Mai 1945 begründeten Auslandsverbindlichkeiten unter anderem auch der Gebietskörperschaften der Bundesrepublik Deutschland vor der Wiedervereinigung regelte, ist, wie auch die Revision nicht verkennt, auf Auslandsschulden der Gebietskörperschaften aus den Neuen Bundesländern nicht unmittelbar anwendbar. - OLG Köln, 03.12.1998 - 7 U 222/97
Entschädigunspflicht wegen geleisteter Zwangsarbeit während der NS-Diktatur
Rn. 196 Aus Art. 5 Abs. 2 des Abkommens über deutsche Auslandsschulden (Londoner Schuldenabkommen) vom 27.02.1953 (BGBl. II 333) kann nicht gefolgert werden, dass Entschädigungsansprüche nach allgemeinem Haftungsrecht bestehen. - OLG Stuttgart, 20.06.2000 - 12 U 37/00
Verjährung von Ansprüchen von Zwangsarbeitern gegenüber dem …
Ob Verjährung bereits vor Inkrafttreten von Art. 5 Abs. 2 des LSA am 24.08.1953 (BGBl II S. 331) eingetreten ist, wie die Beklagte annimmt, kann dahinstehen. - BGH, 19.06.1973 - VI ZR 74/70
Entschädigung in Geld für während des zweiten Weltkrieges geleistete Zwangsarbeit …
Mit Recht hat das Berufungsgericht der Klage den Erfolg versagt, da ihr die Bestimmung des Art. 5 Abs. 2 des Abkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 - BGBl II 331 - (im folgenden: LondSchAbk) entgegensteht.Entscheidend ist, daß das LondSchAbk durch das Zustimmungsgesetz vom 24. August 1953 (BGBl. II 331), das auch in Berlin gilt (Berlin-Gesetz vom 2. September 1953 GVBl 979), innerstaatliches Recht geworden ist.
- BGH, 23.10.1953 - I ZR 106/52
Rechtsmittel
Die Klägerin ist der Anregung des Beklagten, das Passivrubrum dementsprechend zu ändern, nicht gefolgt, ist aber insbesondere im Hinblick auf das inzwischen auch von Schweden ratifizierte Abkommen vom 27. Februar 1953 über deutsche Auslandsschulden (Gesetz vom 24. August 1953, BGBl. II, 331; Bekanntmachung vom 30. September 1953 Abs. 2, BGBl 11, 556; Gesetz zur Ausführung des Abkommens vom 27. Februar 1953 über deutsche Auslandsschulden vom 24. August 1953, BGBl. I, 1003) von der mit dem Klagantrag zu 1) erhobenen Zahlungsklage zur Feststellungsklage übergegangen.Hinsichtlich des Fortbestehens der Passivlegitimation des Deutschen Reiches für Schadensersatzforderungen von Auslandsgläubigern hat sich auch durch das inzwischen im Verhältnis zu Schweden in Kraft getretene Londoner Schulden-Abkommen vom 27. Februar 1953 (BGBl. II, 331; II, 556) nichts geändert.
- BFH, 25.09.1969 - IV R 59/67 Die Remboursverbindlichkeiten, die einschließlich Zinsen in die Bilanz der OHG auf den 20. Juni 1948 aufgenommen waren und für die die OHG auch nach der Währungsreform Rückstellungen für Zinsen gebildet hatte, wurden auf Grund des Abkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 (Londoner Schuldenabkommen - LSA -, BGBl 1953 II S. 331, 333) gegenüber den ausländischen Gläubigern geregelt; die Kapitalschulden und Zinsen auf den 21. Juni 1948 wurden neu berechnet und umgerechnet zum Kurs von 13, 43 DM für 1 £ (vgl. § 10 Abs. 1 DMBG) in die DM-Eröffnungsbilanz (DMEB) per 21. Juni 1948 eingestellt.
Die Remboursverbindlichkeiten, die einschließlich Zinsen in die Bilanz der OHG auf den 20. Juni 1948 aufgenommen waren und für die die OHG auch nach der Währungsreform Rückstellungen für Zinsen gebildet hatte, wurden auf Grund des Abkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 (Londoner Schuldenabkommen - LSA -, BGBl 1953 II S. 331, 333) gegenüber den ausländischen Gläubigern geregelt; die Kapitalschulden und Zinsen auf den 21. Juni 1948 wurden neu berechnet und umgerechnet zum Kurs von 13, 43 DM für 1 £ (vgl. § 10 Abs. 1 DMBG) in die DM-Eröffnungsbilanz (DMEB) per 21. Juni 1948 eingestellt.
- BGH, 26.02.1963 - VI ZR 94/62
Rechtsmittel
Mit Recht hat das Berufungsgericht der Klage den Erfolg versagt, da ihr die Bestimmung des Art. 5 Abs. 2 des Abkommens über deutsche Auslandsschulden vom 27. Februar 1953 (BGBl. II 331) entgegensteht.Entscheidend ist vielmehr, daß das Londoner Schuldenabkommen durch das Zustimmungsgesetz vom 24. August 1953 (BGBl. II 331) innerstaatliches Recht geworden ist.
- BGH, 21.06.1955 - I ZR 74/54
Londoner Schuldenabkommen
- BGH, 06.11.1953 - IV ZB 81/53
Rechtsmittel
- BVerfG, 29.11.1996 - 2 BvL 21/93
Unzulässigkeit einer Richtervorlage
- BFH, 27.07.1965 - I 110/63 S
Beschränkte Körperschaftssteuerpflicht bei Körperschaften, die weder ihre …
- BGH, 28.06.1956 - II ZR 12/55
Wechsel mit Klausel der Scheckzahlung
- BGH, 20.09.1962 - VII ZB 1/62
Vorlegung kraft Landesrecht
- BGH, 10.11.1969 - II ZR 40/67
Persönliche Haftung für Verbindlichkeiten einer Kommanditgesellschaft (KG) - …
- BGH, 11.07.1957 - VII ZR 75/57
Rechtsmittel
- BGH, 01.03.1973 - III ZR 176/69
Enteignende Wirkung eines Zustimmungsgesetzes zum österreichischen …
- BGH, 22.06.1960 - IV ZR 47/60
Rechtsmittel
- BGH, 22.05.1958 - II ZR 281/56
Rechtsmittel
- BVerwG, 29.01.1965 - VII C 5.63
Vorliegen einer allgemeinen devisenrechtlichen Genehmigung für gültige und noch …
- BGH, 25.11.1963 - VII ZR 248/61
- BGH, 24.10.1963 - III ZR 237/61
- BGH, 02.10.1963 - IV ZR 297/62
Rechtsmittel
- BGH, 17.03.1964 - VI ZR 186/61
Zulässigkeit der Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs einer …
- BGH, 29.05.1958 - III ZR 169/56
Londoner Schuldenabkommen
- BFH, 13.01.1961 - III 234/59 U
Begriff der GM-Kreditverbindlichkeiten von spezifisch ausländischem Charakter im …
- BAG, 21.04.1960 - 5 AZR 631/57
Regelungsverfahren - Londoner Schuldenabkommen - Englische Staatsangehörige - …
- BGH, 19.11.1959 - II ZR 201/57
Rechtsmittel
- BGH, 11.07.1957 - VII ZR 203/56
Rechtsmittel
- BGH, 18.02.1955 - V ZR 48/53
Rechtsmittel
- BGH, 17.03.1964 - VI ZR 187/61
Zulässigkeit der Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs einer …
- BFH, 13.04.1962 - III 318/59
- BFH, 24.01.1962 - VII 186/58 U
Zulässigkeit der Aufrechnung von ausländischen Konversionsausgaben 1953 der …
- BGH, 22.06.1960 - IV ZR 48/60
Rechtsmittel
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