Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 06.03.2013 - 3 WF 7/13   

Volltextveröffentlichungen (3)

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Wird zitiert von ... (4)  

  • OLG Jena, 22.01.2015 - 4 WF 699/14

    Unzulässigkeit einer auf fehlende Leistungsfähigkeit gestützten Beschwerde im

    Allerdings bedarf es aufgrund der Ausnahmeregelung in §§ 114 Abs. 4 Nr. 6, 257 S. 1 FamFG i.V.m. 78 Abs. 3 ZPO im vereinfachten Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger nicht der Vertretung durch einen Rechtsanwalt (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13 Rn. 1, 4 [juris] mit weit. Nachw.).

    Hierbei handelt es sich nach zutreffender Ansicht um einen Mangel der Zulässigkeit, nicht der Begründetheit (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13; OLG Bremen Beschl. vom 29.06.2012 - Az. 4 UF 62/12; OLG Frankfurt Beschl. vom 01.09.2011 - Az. 3 UF 217/11; a.A. OLG Brandenburg Beschl. vom 31.07.2014 - Az. 13 WF 136/14; Maurer, FamRZ 2014, 1.053f.]).

    In Fällen der vorliegenden Art findet keine Rechtspflegererinnerung im Sinne des § 11 Abs. 2 S. 1 RPflG statt, weil auch der letztentscheidende Amtsrichter aufgrund des vorgenannten Zulässigkeitsmangels an einer Sachentscheidung gehindert und somit ein die Entscheidungsgewalt des Beschwerdegerichts übersteigender Entscheidungsspielraum nicht eröffnet wäre (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13 Rn. 13f.; OLG Bremen Beschl. vom 29.06.2012 - Az. 4 UF 62/12 Rn. 14f.; a.A. OLG Frankfurt Beschl. vom 01.09.2011 - Az. 3 UF 217/11 Rn. 11 [zitiert jeweils nach juris]).

  • OLG Brandenburg, 17.09.2013 - 3 WF 91/13

    Familienverfahrensrecht: Präklusion im Beschwerdeverfahren wegen Unterhalts

    Im vereinfachten Unterhaltsfestsetzungsverfahren ist aber die Vorschrift des § 257 Satz 1 FamFG, wonach Anträge und Erklärungen vor dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden können, lex specialis (Senat, Beschluss vom 6.3.2013 - 3 WF 7/13, BeckRS 2013, 14979; OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, Beschluss vom 12.4.2012 - 13 WF 56/12, BeckRS 2012, 10032; Bumiller/Harders, FamFG, 10. Aufl., § 257 Rn. 2; Keidel/Giers, a.a.O., § 257 Rn. 1; a.A. Maier, in: Johannsen/Henrich, Familienrecht, 5. Aufl., § 257 FamFG Rn. 3; Hütter/Kodal, FamRZ 2009, 917, 918).

    Hingegen kommt nicht in Betracht, die Sache zum Zwecke der Durchführung eines Erinnerungsverfahrens nach § 11 Abs. 2 RPflG an den Rechtspfleger des Amtsgerichts zurückzuverweisen (Senat, Beschluss vom 6.3.2013 - 3 WF 7/13, BeckRS 2013, 14979; a.A. OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, Beschluss vom 12.4.2012 - 13 WF 56/12, BeckRS 2012, 10032; OLG Frankfurt, Beschluss vom 1.9.2011 - 3 UF 217/11, BeckRS 2011, 27025).

    In einem solchen Fall hat das Beschwerdegericht das Rechtsmittel als unzulässig zu verwerfen (Senat, Beschluss vom 6.3.2013, a.a.O.; OLG Bremen, a.a.O.; im Ergebnis auch OLG Hamm, Beschluss vom 2.2.2011 - 8 WF 251/10, BeckRS 2011, 06368; OLG Naumburg, Beschluss vom 8.6.2011 - 3 UF 37/11, BeckRS 2011, 29322; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23.6.2010 - 9 UF 45/10, BeckRS 2010, 17284; OLG Köln, Beschluss vom 2.5.2012 - 4 WF 46/12, BeckRS 2012, 11011; a.A. OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, a.a.O.; OLG Frankfurt, a.a.O.).

    Für die Verwerfung der Beschwerde, mit der allein unzulässige Einwendungen erhoben werden, sprechen auch praktische Gesichtspunkte, wie der Senat im Beschluss vom 6.3.2013, a.a.O., näher ausgeführt hat.

  • OLG Brandenburg, 16.09.2013 - 3 WF 91/13

    Statthaftigkeit der Rechtspflegeerinnerung im vereinfachten Unterhaltsverfahren

    Im vereinfachten Unterhaltsfestsetzungsverfahren ist aber die Vorschrift des § 257 Satz 1 FamFG , wonach Anträge und Erklärungen vor dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle abgegeben werden können, lex specialis (Senat, Beschluss vom 6.3.2013 - 3 WF 7/13, BeckRS 2013, 14979; OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, Beschluss vom 12.4.2012 - 13 WF 56/12, BeckRS 2012, 10032; Bumiller/Harders, FamFG , 10. Aufl., § 257 Rn. 2; Keidel/Giers, aaO., § 257 Rn. 1; a.A. Maier, in: Johannsen/Henrich, Familienrecht, 5. Aufl., § 257 FamFG Rn. 3; Hütter/Kodal, FamRZ 2009, 917, 918).

    Hingegen kommt nicht in Betracht, die Sache zum Zwecke der Durchführung eines Erinnerungsverfahrens nach § 11 Abs. 2 RPflG an den Rechtspfleger des Amtsgerichts zurückzuverweisen (Senat, Beschluss vom 6.3.2013 - 3 WF 7/13, BeckRS 2013, 14979; a.A. OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, Beschluss vom 12.4.2012 - 13 WF 56/12, BeckRS 2012, 10032; OLG Frankfurt, Beschluss vom 1.9.2011 - 3 UF 217/11, BeckRS 2011, 27025).

    In einem solchen Fall hat das Beschwerdegericht das Rechtsmittel als unzulässig zu verwerfen (Senat, Beschluss vom 6.3.2013, aaO.; OLG Bremen, aaO.; im Ergebnis auch OLG Hamm, Beschluss vom 2.2.2011 - 8 WF 251/10, BeckRS 2011, 06368; OLG Naumburg, Beschluss vom 8.6.2011 - 3 UF 37/11, BeckRS 2011, 29322; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23.6.2010 - 9 UF 45/10, BeckRS 2010, 17284; OLG Köln, Beschluss vom 2.5.2012 - 4 WF 46/12, BeckRS 2012, 11011; a.A. OLG Brandenburg, 4. Familiensenat, aaO.; OLG Frankfurt, aaO.).

    Für die Verwerfung der Beschwerde, mit der allein unzulässige Einwendungen erhoben werden, sprechen auch praktische Gesichtspunkte, wie der Senat im Beschluss vom 6.3.2013, aaO., näher ausgeführt hat.

  • OLG Jena, 22.01.2015 - 4 WF 699/15

    Beachtlichkeit der fehlenden Leistungsfähigkeit im Beschwerdeverfahren gegen die

    Allerdings bedarf es aufgrund der Ausnahmeregelung in §§ 114 Abs. 4 Nr. 6, 257 S. 1 FamFG i.V.m. 78 Abs. 3 ZPO im vereinfachten Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger nicht der Vertretung durch einen Rechtsanwalt (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13 Rn. 1, 4 [juris] mit weit. Nachw.).

    Hierbei handelt es sich nach zutreffender Ansicht um einen Mangel der Zulässigkeit, nicht der Begründetheit (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13; OLG Bremen Beschl. vom 29.06.2012 - Az. 4 UF 62/12; OLG Frankfurt Beschl. vom 01.09.2011 - Az. 3 UF 217/11; a.A. OLG Brandenburg Beschl. vom 31.07.2014 - Az. 13 WF 136/14; Maurer, FamRZ 2014, 1.053f.]).

    In Fällen der vorliegenden Art findet keine Rechtspflegererinnerung im Sinne des § 11 Abs. 2 S. 1 RPflG statt, weil auch der letztentscheidende Amtsrichter aufgrund des vorgenannten Zulässigkeitsmangels an einer Sachentscheidung gehindert und somit ein die Entscheidungsgewalt des Beschwerdegerichts übersteigender Entscheidungsspielraum nicht eröffnet wäre (vgl. OLG Brandenburg Beschl. vom 06.03.2013 - Az. 3 WF 7/13 Rn. 13f.; OLG Bremen Beschl. vom 29.06.2012 - Az. 4 UF 62/12 Rn. 14f.; a.A. OLG Frankfurt Beschl. vom 01.09.2011 - Az. 3 UF 217/11 Rn. 11 [zitiert jeweils nach juris]).

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