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Rechtsprechung
   VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,32761
VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03 (https://dejure.org/2007,32761)
VG Schleswig, Entscheidung vom 03.12.2007 - 1 A 85/03 (https://dejure.org/2007,32761)
VG Schleswig, Entscheidung vom 03. Dezember 2007 - 1 A 85/03 (https://dejure.org/2007,32761)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (13)

  • OVG Niedersachsen, 21.09.2004 - 10 LC 28/04

    Festlegung der gesetzlichen Grundlagen einer Gebühr als Voraussetzung eine …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Für die Zulässigkeit der Anfechtungsklage ist es zunächst unerheblich, ob der Klagegegner bei Erlass der angefochtenen Bescheide wirksam beliehen war und hoheitlich handeln konnte; es ist allein darauf abzustellen, wie der Bürger als Empfänger eines mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehenen Gebührenbescheides diesen verstehen durfte (vgl. Nds. OVG, U. v. 21.09.2004 10 LC 28/04 , zitiert nach juris).

    Nach vorstehenden Maßstäben handelt es sich bei der Registrierung der Anzeige von Bestandsveränderungen nach § 24 g VVVO durch den Schlachtbetrieb, sei es durch Meldung mit Meldekarte oder Telefax (Tarifstelle 2.1.24.2) oder durch Direktmeldung über Internet an die Zentrale Datenbank HI-Tier (Tarifstelle 2.1.24.3) um eine Amtshandlung (vgl. auch Urteile VG Oldenburg v. 21.01.2004 7 A 163/03 und OVG Lüneburg v. 21.09.2004 10 LC 28/04 , zitiert nach juris) i. S. einer Leistung der Beklagten.

  • VG Oldenburg, 21.01.2004 - 7 A 163/03

    Gebühren für die Entgegennahme und Bearbeitung von Anzeigen an die …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Nach vorstehenden Maßstäben handelt es sich bei der Registrierung der Anzeige von Bestandsveränderungen nach § 24 g VVVO durch den Schlachtbetrieb, sei es durch Meldung mit Meldekarte oder Telefax (Tarifstelle 2.1.24.2) oder durch Direktmeldung über Internet an die Zentrale Datenbank HI-Tier (Tarifstelle 2.1.24.3) um eine Amtshandlung (vgl. auch Urteile VG Oldenburg v. 21.01.2004 7 A 163/03 und OVG Lüneburg v. 21.09.2004 10 LC 28/04 , zitiert nach juris) i. S. einer Leistung der Beklagten.

    Eine solche temporäre Haftung übernimmt auch ein Schlachthofbetreiber wie die Klägerin (vgl. VG Oldenburg, U. v. 21.01.2004 7 A 163/03 , zitiert nach juris).

  • BVerwG, 17.04.2002 - 9 CN 1.01

    Normenkontrolle; Handelsmarktsatzung; Gebühren; Gebührenkalkulation; …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Dabei ist eine ungefragte gerichtliche Fehlersuche im Zweifel nicht sachgerecht, wenn sie das Rechtsschutzbegehren eines Klägers aus dem Auge verliert und es entspricht in der Regel nicht einer sachgerechten Handhabung der gerichtlichen Kontrolle, die Abgabenkalkulation ungefragt einer Detailprüfung zu unterziehen (BVerwG, U. v. 17. April 2002 9 CN 1.01 , BVerwGE 116, 188).
  • BVerwG, 30.04.2003 - 6 C 5.02

    Gebühren für Rufnummernzuteilung; Äquivalenzprinzip; Kostendeckungsprinzip; …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Das Äquivalenzprinzip verbietet die Festsetzung der Gebühr völlig unabhängig von den Kosten der gebührenpflichtigen Leistung (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. April 2003 6 C 5.02 , NVwZ 2003, 1385).
  • VGH Hessen, 12.12.2005 - 5 N 3851/04

    Verwaltungsgebühr; Voranzeige; Klärschlamm; Entgegennahme und Erfassung

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Danach ist der Klägerin (die sich auf einen Beschluss des VGH Kassel v. 12.12.2005 5 N 3851/04 bezieht) nicht in ihrer Auffassung zu folgen, dass das Registrieren (einschließlich der Erfassung und der Plausibilitäts-/Fehlerüberprüfung) einer gesetzlich vorgeschriebenen Meldung durch eine Behörde keine Amtshandlung darstelle, sondern diese sich allenfalls erst aus einer daran anknüpfenden Prüfung als zweitem Arbeitsschritt ergebe (vgl. auch OVG Lüneburg vom 28.04.2006 10 ME 159/05 ).
  • BVerfG, 14.05.1986 - 2 BvL 2/83

    Einkommensteuerrecht

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Ausgangspunkt ist, dass das Gesetz als wichtigstes rechtsstaatliches Element, auf das der Bürger sein Verhalten ausrichten muss und darf, einen Vertrauenstatbestand schafft und Rechtssicherheit gewährt (vgl. BVerfGE 72, 200 (242)).
  • BVerwG, 22.10.1992 - 3 C 2.90

    Zulassungsstelle; Haftung

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Es reicht aus, wenn die Amtshandlung im öffentlich-rechtlichen Pflichtenkreis des Betroffenen ergeht (vgl. BVerwG, U. v. 22.10.1992 3 C 2/90 , zitiert nach juris; Praxis der Kommunalverwaltung, VwKostG, § 1, Erl. 7.1.2 m.w.N.).
  • BVerwG, 26.06.1970 - VII C 10.70

    Feststellung von Rechtswidrigkeit und Nichtigkeit von Verwaltungsakten - Umgehung …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    (Vgl. auch BVerwG, U. v. 26.06.1970 VII C 10.70 , zitiert nach juris).
  • BVerwG, 26.06.1987 - 8 C 21.86

    Anfechtungsklage - Rechnung - Widerspruchsbescheid - Verwaltungsakt - …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Der Empfänger eines Gebührenbescheides braucht, was die weitere Rechtsverfolgung angeht, nicht klüger sein, als die den Bescheid oder den Widerspruchbescheid erlassende Behörde (vgl. BVerwG, U. v. 26.06.1987 8 C 21.86 , BVerwGE 78, 3).
  • BVerwG, 23.05.1995 - 1 C 32.92

    Einstandspflicht - Träger der Insolvenzsicherung - Betriebliche Altersversorgung …

    Auszug aus VG Schleswig, 03.12.2007 - 1 A 85/03
    Diese Vorschrift richtet sich an die Träger der öffentlichen Verwaltung und normiert den in der ständigen Rechtsprechung für die Übertragung hoheitlicher Aufgaben auf Private geforderten Gesetzesvorbehalt, da selbständige Verwaltungseinheiten geschaffen und diesen öffentlich-rechtliche Befugnisse übertragen werden (vgl. BVerfG 1 BvR 859/81, NJW 1987, 2501; BVerwG 1 C 32.92 BVerwGE 98, 280; U. v. 22.111994 1 C 22.92, BVerwGE 97, 117;… Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 6. Aufl., § 1, Rn. 231 m.w.N.).
  • BVerwG, 22.11.1994 - 1 C 22.92

    Pensions-Sicherungs-Verein - Insolvenzsicherung - Mitteilungs- und …

  • BVerfG, 20.02.1986 - 1 BvR 859/81

    Grundrechtsfähigkeit von juristischen Personen - TÜV

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.09.1979 - XVI A 2693/78
  • VG München, 17.12.2014 - M 21 K 12.4365

    Bewerberauswahl für den Laufbahnaufstieg nach § 20 ELV

    Rn. 56 Es liegt hier ein Verstoß gegen den sog. institutionellen Gesetzesvorbehalt wegen Übertragung hoheitlicher Funktionen auf Privatrechtssubjekte ohne ausreichende normative Grundlage vor (rechtswidrige "faktische Beleihung", vgl.: VG Schleswig v. 03.12.2007, Az. 1 A 85/03, Rn. 27 bei juris; Hoppe/Bleicher, NVwZ 1996, 421 [423]; Steiner, DAR 1996, 272 [274];… Seidel, Privater Sachverstand und staatliche Garantenstellung im Verwaltungsrecht, 2000, S. 32, 50, 89, 241 ff.).

    Aus diesem Grund bedarf es dann eines Handelns des Gesetzgebers: Eine Übertragung von hoheitlichen Aufgaben auf Privatrechtssubjekte (Beleihung) ist nur durch oder aufgrund eines Gesetzes zulässig (z.B.: BVerwG v. 22.11.1994, Az. 1 C 22/92 = BVerwGE 97, 117 ff.; BVerwG v. 26.08.2010, Az. 3 C 35.09 = NVwZ 2011, 368 [370 f.]; BremStGH v. 15.01.2002, Az. St 1/01 = NVwZ 2003, 81 [82]; BayVGH v. 17.12.1991, Az. 11 B 91.2603 = BayVBl. 1992, 374 f.; OVG Münster v. 27.09.1979, Az. XVI A 2693/78 = DÖV 1980, 528 [529]; HessVGH v. 17.03.2010, Az. 5 A 3242/09.Z = NVwZ 2010, 1254 f.; OVG Münster v. 06.03.1997, Az. 5 B 3201/96 = NVwZ 1997, 806 f.; VG Schleswig v. 03.12.2007, Az. 1 A 85/03, Rn. 27 bei juris; zur Frage der Rechtmäßigkeit der Übertragung der Auswahlentscheidung für ein Volksfest auf ein auch mit Privatrechtssubjekten besetztes Gremium: BayVGH v. 17.02.1999, Az. 4 B 96.1710 = NVwZ 1999, 1122 ff.; BayVGH v. 31.03.2003, Az. 4 B 00.2823 = BayVBl. 2003, 501; BayVGH v. 15.03.2004, Az. 22 B 03.1362 = BayVBl. 2004, 494).

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