Rechtsprechung
| BVerwG, 03.02.1986 - 1 B 4.86 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Bedürfnis für die Bestellung eines weiteren Sachverständigen - Der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige als Beruf - § 36 Gewerbeordnung (GewO) als eine Berufsausübungsschranke - § 36 Gewerbeordnung (GewO) als eine objektive Berufszugangsregelung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GG Art. 12; GewO § 36
Bedürfnisprüfung bei öffentlicher Bestellung eines Sachverständigen - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Rheinland-Pfalz, 26.03.1985 - 6 A 101.83
- OVG Rheinland-Pfalz, 26.03.1985 - 6 A 101/83
- BVerwG, 03.02.1986 - 1 B 4.86
- BVerfG, 25.03.1992 - 1 BvR 298/86
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 29.05.1957 - I C 212.54
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 03.02.1986 - 1 B 4.86
Der Senat hat in seiner Entscheidung vom 29. Mai 1957 - BVerwG 1 C 212.54 - (BVerwGE 5, 95 [BVerwG 29.05.1957 - I C 212/54] [96]) befunden, es sei zulässig, auf einem bestimmten Sachgebiet nur so viele Sachverständige zu bestellen, wie benötigt werden, um eine sachverständige Beratung des Publikums zu gewährleisten.Auch diese Frage hat der Senat in der vorerwähnten Entscheidung vom 29. Mai 1957 - BVerwG 1 C 212.54 - (…a.a.O.) bejaht.
- BVerwG, 11.12.1972 - I C 5.71
Auszug aus BVerwG, 03.02.1986 - 1 B 4.86
In seinem Urteil vom 11. Dezember 1972 - BVerwG 1 C 5.71 - (Buchholz 451.20, § 36 GewO Nr. 5) hat der Senat seine Auffassung bekräftigt, wonach der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige keinen gesonderten Beruf ausübt.
- BVerfG, 25.03.1992 - 1 BvR 298/86
Sachverständigenbestellung
M... -- Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Prof. Dr. Hans-Jörg Birk, Bopserstraße 17, Stuttgart 1 -- 1. unmittelbar gegen a) den Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 1986 -- BVerwG 1 B 4.86 --, b) das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 26. März 1985 -- 6 A 101/83 --, 2. mittelbar gegen § 36 Abs. 1 der Gewerbeordnung.Der Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 1986 - BVerwG 1 B 4.86 - und das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 26. März 1985 - 6 A 101/83 -verletzen den Beschwerdeführer in seinem Grundrecht aus Artikel 12 Absatz 1 des Grundgesetzes.
- BVerwG, 26.06.1990 - 1 C 10.88
Öffentliche Bestellung als Sachverständiger: Sachkundenachweis
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (vgl. BVerwGE 5, 95 [BVerwG 29.05.1957 - I C 212/54]; Urteil vom 11. Dezember 1972 - BVerwG 1 C 5.71 - Buchholz 451.20 § 36 GewO Nr. 5 = GewArch. 1973, 263; Beschluß vom 3. Februar 1986 - BVerwG 1 B 4.86 - Buchholz a.a.O. Nr. 8 = GewArch. 1986, 127) übt der öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige keinen gesonderten Beruf, sondern den jedermann zugänglichen Beruf des Sachverständigen aus. - VGH Baden-Württemberg, 18.09.1990 - 14 S 1252/90
Zur satzungsgemäßen Einführung einer generellen Höchstaltersgrenze für öffentlich …
Diese stellt die Zuerkennung einer besonderen Qualifizierung dar, die der Aussage des beeidigten Sachverständigen einen erhöhten Wert verleiht (vgl. BVerwG, Urteil vom 29.05.1957, GewArch 1956, 57, 78; Beschluß vom 03.02.1986, GewArch 1986, 127; Urteil vom 26.06.1990 -- 1 C 10.88 --).
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