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Rechtsprechung
   BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1972,608
BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70 (https://dejure.org/1972,608)
BVerwG, Entscheidung vom 15.12.1972 - I C 58.70 (https://dejure.org/1972,608)
BVerwG, Entscheidung vom 15. Dezember 1972 - I C 58.70 (https://dejure.org/1972,608)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Gebühren für Einstellungsuntersuchungen und Wiederholungsuntersuchungen - Beschäftigung von Personen im Lebensmittelgewerbe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 725
  • DÖV 1973, 826
  • DÖV 1973, 827
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (17)

  • BVerwG, 08.12.1961 - VII C 2.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Es gibt keinen verfassungs- oder bundesrechtlichen Grundsatz, daß Amtshandlungen, die ausschließlich öffentlichen Interessen dienen, gebührenfrei sein müßten (BVerwGE 8, 93 [BVerwG 13.01.1959 - I C 114/57] [95]; 13, 214 [219]; Beschluß des Senats vom 20. Juni 1972 - BVerwG I CB 16.72 - mit weiteren Nachweisen).

  • BVerwG, 13.01.1959 - I C 114.57

    Zurückweisung einer Revision; Maßnahmen im Straßenverkehr und …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Es gibt keinen verfassungs- oder bundesrechtlichen Grundsatz, daß Amtshandlungen, die ausschließlich öffentlichen Interessen dienen, gebührenfrei sein müßten (BVerwGE 8, 93 [BVerwG 13.01.1959 - I C 114/57] [95]; 13, 214 [219]; Beschluß des Senats vom 20. Juni 1972 - BVerwG I CB 16.72 - mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 20.06.1972 - I CB 16.72

    Begriff des Gewerberechts und Fragen des Bayerischen Kostengesetzes - …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Es gibt keinen verfassungs- oder bundesrechtlichen Grundsatz, daß Amtshandlungen, die ausschließlich öffentlichen Interessen dienen, gebührenfrei sein müßten (BVerwGE 8, 93 [BVerwG 13.01.1959 - I C 114/57] [95]; 13, 214 [219]; Beschluß des Senats vom 20. Juni 1972 - BVerwG I CB 16.72 - mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 14.04.1967 - IV C 179.65
    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Sie beruht nicht auf der Annahme eines dem Landesrecht übergeordneten einheitlichen bundesrechtlichen Gebührenbegriffs, sondern auf der Erkenntnis, daß das Äquivalenzprinzip der auf die Gebühren bezogene Ausdruck des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ist (BVerwGE 26, 305 [BVerwG 14.04.1967 - IV C 179/65] [309]).
  • BVerfG, 04.02.1958 - 2 BvL 31/56

    Badische Weinabgabe

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerfG, 11.10.1966 - 2 BvR 179/64

    Bundesrecht in Berlin

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerfG, 03.03.1965 - 1 BvR 208/59

    Beurkundungsbefugnis

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 05.11.1965 - VII C 119.64

    Anspruch auf Zahlung von Rundfunkgebührenanteilen - Verteilung der Einnahmen aus …

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Einen allgemeinen, einheitlichen bundesrechtlichen oder verfassungsrechtlichen Gebührenbegriff gibt es nicht (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. u.a. Beschluß vom 23. Februar 1956 - BVerwG V C 181.55 - [KStZ. 1956, 128]; BVerwGE 22, 299 [305]).
  • BVerwG, 24.03.1961 - VII C 109.60
    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 14.03.1957 - I C 16.55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 15.12.1972 - I C 58.70
    Die in der Finanz- und Rechtswissenschaft weitgehend übereinstimmende, auch von § 1 AO zur Abgrenzung der Steuer von arideren Abgabearten übernommene Umschreibung kennzeichnet die Gebühr zumeist als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (vgl., insoweit sachlich übereinstimmend, BVerfGE 7, 244 [254]; 18, 392 [396]; 20, 257 [269]; BVerwGE 2, 246 [247 f.]; 4, 342 [346]; 5, 136 [141]; 12, 162 [165]; 13, 214 [219], jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BVerwG, 13.10.1955 - I C 5.55

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 27.06.1956 - I A 13.55
  • BVerwG, 12.02.1970 - I B 28.69

    Gebührenpflichtigkeit einer Wiederholungsuntersuchung gemäß § 18 Abs. 2 des …

  • BVerwG, 26.05.1970 - I C 35.67

    Gebührenpflichtigkeit von Einstellungsuntersuchungen gemäß § 18 Abs. 1 …

  • BVerwG, 07.12.1967 - I B 38.67

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Erhebung von …

  • BVerwG, 07.12.1967 - I B 43.67

    Einstellungsuntersuchung des Gesundheitsamtes gegen Vorauszahlung einer Gebühr - …

  • BVerwG, 07.12.1967 - I B 58.67
  • BSG, 03.09.1987 - 6 RKa 1/87

    Unkostenbeitrag - Beitragserhebung - Honorar für Leistungen im Notfalldienst - …

    Einen solchen gibt es jedoch nicht (BVerwGE 22, 299, 305; 26, 305, 309; BVerwG DÖV 1973, 826).

    Geltung zuerkannt (BVerwGE 12, 162, 169; 22, 299, 305; BVerwG DÖV 1973, 826).

  • BVerwG, 07.11.1980 - 1 C 22.78

    Importeur von Fertigpackungen - Füllmenge - Normadressat der Füllmengenregelung - …

    So führt das Fehlen einer Veranlassung im finalen Sinne - also eines zielgerichteten Verhaltens des Gebührenschuldners im Hinblick auf die Amtshandlung - nicht dazu, daß die Erhebung von Gebühren unzulässig wird (so schon BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 1972 - BVerwG 1 C 58.70 - [Buchholz 418.42 § 18 BSeuchG Nr. 3 - NJW 1973, 725]; ferner für die Abschiebungskosten eines Ausländers; BVerwG, Urteil vom 3. Oktober 1979 - BVerwGE 59, 13 [20 ff.] -).

    Schließlich steht der Erhebung von Gebühren auch nicht entgegen, daß die gebührenpflichtige Amtshandlung überwiegend oder gar ausschließlich im öffentlichen Interesse erfolgt (BVerwG, Urteil vom 15. Dezember 1972 - BVerwG 1 C 58.70 - [a.a.O.] m.w.N.; früher schon BVerwGE 8, 93 [95]; 12, 162 [164]; 13, 214 [219]) oder daß es sich um eine Verwaltungsleistung handelt, die dem - gegebenenfalls untätigen oder jedenfalls sich leistungsneutral verhaltenden - Gebührenschuldner aufgedrängt wird (BVerwGE 8, 93 [95]; 12, 162 [163 f.]; 34, 248 [251]).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 04.09.2007 - 7 A 10255/07

    Keine Verwaltungsgebühren für Baustellenkontrollen bei der Reparatur von …

    Selbst wenn anerkannt ist, dass eine Sonderrechtsbeziehung und Zurechnung nicht daran scheitern müssen, dass die Aufgabe im überwiegenden öffentlichen Interesse erfolgt (vgl. BVerwG, NJW 1973, 725, 726), so reicht eine lediglich im eigenen Interesse liegende Wahrnehmung von Aufgaben für die Zurechnung nicht aus.
  • BVerwG, 06.03.1973 - I C 53.69

    Rechtmäßigkeit der Gebührenpflicht des Arbeitgebers für …

    Es verstößt nicht gegen Bundesrecht, wenn nach Landesrecht (hier: Landesgebührengesetz für Rheinland-Pfalz) der Inhaber des Betriebes (§ 17 BSeuchG) zur Zahlung der Gebühren für die in § 18 BSeuchG vorgesehenen Einstellungs- und Wiederholungsuntersuchungen verpflichtet ist (wie Urteil vom 15. Dezember 1972 - BVerwG I C 58.70 - betr. hessische Gebührenregelung).

    Er hält hieran fest aus den im Urteil vom 15. Dezember 1972 - BVerwG I C 58.70 - bereits dargelegten folgenden Erwägungen:.

  • VG München, 12.10.2017 - M 10 K 16.5954

    Rechtswidrigkeit der Erhebung einer Sondernutzungsgebühr bei fehlender …

    Rn. 18 Die verfassungsgerichtliche Rechtsprechung kennzeichnet die Gebühr als eine öffentliche Abgabe, welche eine Gegenleistung für eine besondere Inanspruchnahme oder Leistung der Verwaltung darstellt (BVerfG, U. v. 15.12.1972, NJW 1973, 725, 726 m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts kann der Charakter der Gebühr als einer Vorzugslast auch gewahrt sein, wenn derjenige zur Zahlung der Gebühr verpflichtet ist, zu dessen Gunsten die Amtshandlung vorgenommen wird oder die Inanspruchnahme erfolgt (BVerfG, U.v. 15.12.1972, a.a.O.).

  • BVerwG, 28.02.1986 - 7 C 22.85

    Rechtsgültigkeit - Zustellung einer Paketsendung - Empfänger - Zustellgebühr

    Einen allgemeinen, einheitlichen bundesrechtlichen - etwa verfassungsrechtlichen - Gebührenbegriff gibt es nicht (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Dezember 1972 - BVerwG 1 C 58.70 - NJW 1973, 725 ).
  • VG Minden, 15.05.2013 - 3 K 2023/12

    Grundgesetzliche Kompetenz der Länder zur Regelung von Verwaltungsgebühren; …

    Rn. 36 Vgl. zum Vorstehenden: BVerfGE 50, 217, 225 f.; BVerwG, Urteil vom 24.03.1961 - 7 C 109.60 -, Rdn. 27 f., zitiert nach juris; BVerwG, Urteil vom 15.12.1972 - 1 C 58.70; BVerwG, Urteil vom 07.11.1980 - I C 46.77, Rdn. 18 ff., zitiert nach juris; BVerwG, Urteil vom 22.10.1992 3 C 2.90 -, Rdn. 18, zitiert nach juris; BVerwG, Urteil vom 03.03.1994 4 C 1.93, Rdn. 37 ff., zitiert nach juris; OVG NRW, Urteil vom 16.06.1999 - 9 A 3817/98 -, Rdn. 18, zitiert nach juris; Susenberger/Weißauer/Lenders, GebG NRW, § 1, Anm. 3a).
  • VGH Baden-Württemberg, 02.06.1992 - 14 S 1804/90

    Voraussetzungen für die sachliche Gebührenfreiheit einer Amtshandlung

    Einen Rechtsgrundsatz, daß Amtshandlungen, die (mittelbar) öffentlichen Zwecken dienen, gebührenfrei sein müßten, gibt es nicht (BVerwG, Urteil vom 15.12.1972, DÖV 1973, 827 m.w.N.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 04.09.2007 - 7 A 10255/07/07

    Telekommunikationsunternehmen, Telekommunikationslinie, Baustellenkontrolle, …

    Selbst wenn anerkannt ist, dass eine Sonderrechtsbeziehung und Zurechnung nicht daran scheitern müssen, dass die Aufgabe im überwiegenden öffentlichen Interesse erfolgt (vgl. BVerwG, NJW 1973, 725, 726), so reicht eine lediglich im eigenen Interesse liegende Wahrnehmung von Aufgaben für die Zurechnung nicht aus.
  • OVG Saarland, 22.01.1992 - 1 W 113/91

    Gebühren für die Durchsuchung von Fluggästen und mitgeführten Gegenständen; …

    Damit liegt in der Durchführung der Durchsuchungen eine - auch - der Antragstellerin individuell zurechenbare öffentliche Leistung, an die von Verfassungs wegen eine Gebührenerhebung anknüpfen darf (vgl. in diesem Zusammenhang BVerfG, Beschluß vom 06.02.1979, BVerfGE 50, 217 [226], sowie BVerwG, Urteile vom 15.12.1972, NJW 1973, 725, vom 07.11.1980, GewA 1981, 243, und vom 23.08.1991 - 8 C 37.90 -, noch nicht veröffentlicht).
  • BVerwG, 09.12.1985 - 5 B 77.85

    Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision - Rechtmäßigkeit der …

  • VG Stuttgart, 09.05.1990 - 16 K 3873/89
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