Rechtsprechung
| BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Pflichtwidriges Verhalten im Dienst - Diebstahl als Dienstvergehen - Dienstpflicht des Beamten zu achtungswürdigem und vertrauenswürdigem Verhalten - Dienstpflicht des Beamten zu uneigennütziger Amtsführung - Entfernung aus dem Dienst als Disziplinarmaßnahme - Bindung ...
Verfahrensgang
- BDiszG, 27.06.2001 - II VL 2/01
- BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (7)
- BVerfG, 29.10.1969 - 2 BvR 545/68
Verbot der Doppelbestrafung bei straf- und berufsgerichtlicher Verurteilung
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Das aus dem verfassungsrechtlichen Rechtsstaatsprinzip folgende Verhältnismäßigkeitsgebot beansprucht auch bei der Verhängung von Disziplinarmaßnahmen Geltung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 29. Oktober 1969 - 2 BvR 545/68 - BVerfGE 27, 180 [BVerfG 29.10.1969 - 2 BvR 545/68]; Beschluss vom 4. Oktober 1977 - 2 BvR 80/77 - BVerfGE 46, 17 [BVerfG 04.10.1977 - 2 BvR 80/77]). - BVerwG, 20.02.2002 - 1 D 19.01
Beamter des mittleren Dienstes (Bundesvermögensverwaltung); Vermittlung einer von …
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Das vorliegende Disziplinarverfahren ist nach bisherigem Recht, d.h. nach den Verfahrensregeln und -grundsätzen der Bundesdisziplinarordnung fortzuführen (vgl. z.B. Urteil vom 20. Februar 2002 - BVerwG 1 D 19.01). - BVerfG, 04.10.1977 - 2 BvR 80/77
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Durchführung eines …
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Das aus dem verfassungsrechtlichen Rechtsstaatsprinzip folgende Verhältnismäßigkeitsgebot beansprucht auch bei der Verhängung von Disziplinarmaßnahmen Geltung (vgl. BVerfG, Beschluss vom 29. Oktober 1969 - 2 BvR 545/68 - BVerfGE 27, 180 [BVerfG 29.10.1969 - 2 BvR 545/68]; Beschluss vom 4. Oktober 1977 - 2 BvR 80/77 - BVerfGE 46, 17 [BVerfG 04.10.1977 - 2 BvR 80/77]).
- BVerwG, 29.11.2000 - 1 D 13.99
Postobersekretär bei der Deutschen Post AG; Vorwurf des Zugriffs auf …
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Ein Lösungsbeschluss ist unter anderem möglich, wenn neue Beweismittel - z.B. neue Sachverständigengutachten - vorgelegt werden, die dem Strafgericht nicht zur Verfügung standen und nach denen die strafgerichtlichen Feststellungen offenbar unrichtig sind oder jedenfalls auf erhebliche Zweifel stoßen (Urteil vom 29. November 2000 - BVerwG 1 D 13.99 - BVerwGE 112, 243 = Buchholz 235 § 18 BDO Nr. 2). - BVerwG, 08.06.1983 - 1 D 112.82
Strafverfahren - Disziplinarverfahren - Disziplinarmaß - Grundsatz der …
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Die Auflösung des Dienstverhältnisses beruht dann auf der schuldhaften Verletzung von Dienstpflichten durch die Beamtin und ist dieser daher als für alle öffentlich-rechtlichen und privaten Beschäftigungsverhältnisse vorhersehbare Rechtsfolge derartiger Pflichtverletzungen zuzurechnen (stRspr, vgl. z.B. Urteil vom 8. Juni 1983 - BVerwG 1 D 112.82 - BVerwGE 76, 87 [BVerwG 08.06.1983 - 1 D 112/82]; vgl. auch BVerfG - 3. Kammer -, Beschluss vom 21. Dezember 1988 - 2 BvR 1522/88 -). - BVerwG, 29.08.2001 - 1 D 8.00
Bestreiten der subjektiven Voraussetzungen eines Dienstvergehens - Absehen von …
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Wer diese für den geordneten Postbetrieb unabdingbare Vertrauensgrundlage zerstört, kann in der Regel nicht Beamter bleiben (stRspr, vgl. z.B. Urteil vom 29. August 2001 - BVerwG 1 D 8.00 - m.w.N.). - BVerfG, 21.12.1988 - 2 BvR 1522/88
Auszug aus BVerwG, 10.04.2002 - 1 D 20.01
Die Auflösung des Dienstverhältnisses beruht dann auf der schuldhaften Verletzung von Dienstpflichten durch die Beamtin und ist dieser daher als für alle öffentlich-rechtlichen und privaten Beschäftigungsverhältnisse vorhersehbare Rechtsfolge derartiger Pflichtverletzungen zuzurechnen (stRspr, vgl. z.B. Urteil vom 8. Juni 1983 - BVerwG 1 D 112.82 - BVerwGE 76, 87 [BVerwG 08.06.1983 - 1 D 112/82]; vgl. auch BVerfG - 3. Kammer -, Beschluss vom 21. Dezember 1988 - 2 BvR 1522/88 -).
- BVerwG, 18.05.1983 - 1 D 65.82
Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung eines Sprengstoffanschlags …
Wohl gibt es keinen Grundsatz, daß schuldhaft unerlaubtes Fernbleiben vom Dienst regelmäßig die Dienstentfernung zur Folge habe und nur bei gewissen typisierten Ausnahmegründen die Fortsetzung des Beamtenverhältnisses möglich und noch zumutbar sei; der Senat hat vielmehr wiederholt zum Ausdruck gebracht, daß auch in diesen Fällen der Verletzung beamtenrechtlicher Grundpflichten der ganze Katalog von Disziplinarmaßnahmen zur Verfügung stehe, der im Rahmen des § 5 BDO im Einzelfall in Betracht kommen könne, und daß die Auswahl ausschließlich an den Verhältnissen und Umständen des jeweiligen Einzelfalles orientiert vorgenommen werden müsse (Urteil vom 27. Januar 1982 - BVerwG 1 D 20.01 - Urteil vom 13. Oktober 1981 - BVerwG 1 D 10.81 - Urteil vom 14. Mai 1981 - BVerwG 1 D 43.80 -).
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