Rechtsprechung
| BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84 |
Zitiervorschläge
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Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Disziplinarverfahren gegen einen Postbeamten - Veruntreuung von Nachnahmebeträgen und Gebühren
Verfahrensgang
- BDiszG, 22.11.1983 - XIII VL 44/83
- BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 01.03.1977 - 1 D 99.76
Disziplinarmaßnahme bei Augenblickstat - Fortsetzung des Beamtenverhältnisses - …
Auszug aus BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Ein Beamter, der sich an ihm amtlich anvertrautem Geld vergreift, um es für eigene Zwecke einzusetzen, zerstört in aller Regel das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; BVerwGE 43, 266 [BVerwG 31.08.1971 - I D 25/71]; 53, 4 [BVerwG 14.02.1975 - I D 62/74]; 53, 256 [BVerwG 08.02.1977 - I D 57/76]). - BVerwG, 08.02.1977 - 1 D 57.76
Disziplinarmaß bei Konnivenz - Tatsächliche Feststellungen des Strafgerichts - …
Auszug aus BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Ein Beamter, der sich an ihm amtlich anvertrautem Geld vergreift, um es für eigene Zwecke einzusetzen, zerstört in aller Regel das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; BVerwGE 43, 266 [BVerwG 31.08.1971 - I D 25/71]; 53, 4 [BVerwG 14.02.1975 - I D 62/74]; 53, 256 [BVerwG 08.02.1977 - I D 57/76]). - BVerwG, 31.08.1971 - I D 25.71
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Ein Beamter, der sich an ihm amtlich anvertrautem Geld vergreift, um es für eigene Zwecke einzusetzen, zerstört in aller Regel das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; BVerwGE 43, 266 [BVerwG 31.08.1971 - I D 25/71]; 53, 4 [BVerwG 14.02.1975 - I D 62/74]; 53, 256 [BVerwG 08.02.1977 - I D 57/76]). - BVerwG, 12.03.1975 - 1 D 5.75
Milderungsgründe bei Amtsunterschlagung - Absehen von Höchstmaßnahme - …
Auszug aus BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Ein Beamter, der sich an ihm amtlich anvertrautem Geld vergreift, um es für eigene Zwecke einzusetzen, zerstört in aller Regel das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; BVerwGE 43, 266 [BVerwG 31.08.1971 - I D 25/71]; 53, 4 [BVerwG 14.02.1975 - I D 62/74]; 53, 256 [BVerwG 08.02.1977 - I D 57/76]). - BVerwG, 14.02.1975 - I D 62.74
Postbeamter - Diebstahl bei dienstlicher Verrichtung - Maßnahmebemessung
Auszug aus BVerwG, 04.06.1984 - 1 D 22.84
Ein Beamter, der sich an ihm amtlich anvertrautem Geld vergreift, um es für eigene Zwecke einzusetzen, zerstört in aller Regel das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; BVerwGE 43, 266 [BVerwG 31.08.1971 - I D 25/71]; 53, 4 [BVerwG 14.02.1975 - I D 62/74]; 53, 256 [BVerwG 08.02.1977 - I D 57/76]).
- BVerwG, 28.11.1984 - 1 D 108.84
Einsatz bei der Deutschen Bundespost im Kassendienst und Schalterdienst - …
Wer daher diese für das Funktionieren des öffentlichen Dienstes unabdinguare Grundlage zerstört, muß nach ständiger Rechtsprechung aller Disziplinargerichte grundsätzlich mit der Auflösung des Beamtenverhältnisses rechnen (vgl. zuletzt Urteile vom 4. Juni 1984 - BVerwG 1 D 22.84 -, vom 10. Juli 1984 - BVerwG 1 D 60.84 - und vom 31. Oktober 1984 - BVerwG 1 D 58.84 -). - VG Meiningen, 14.08.2000 - 6 D 60013/98
Entfernung eines Polizisten aus dem Dienst bei schwerem Dienstvergehen; …
Zwar kann zu seinen Gunsten angenommen werden, dass sowohl der hier im Mittelpunkt stehende Anschuldigungspunkt als auch die übrigen Verfehlungen ihren Grund nicht in einer gezielten, rigorosen Bereicherungsabsicht haben, sondern das Resultat in einer - für einen Polizeibeamten jedoch nicht mehr hinnehmbaren - "Schludrigkeit" und Nachlässigkeit, möglicherweise auch in einer gesteigerten Bequemlichkeit sind; doch lässt sich aus diesen Tatumständen ein durchgreifender Milderungsgrund nicht ableiten (BVerwG 1 D 22.84).
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