Rechtsprechung
| BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- BDiszG, 08.02.1978 - IV VL 36/77
- BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 22.02.1979 - 1 D 18.78
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Nach ständiger Rechtsprechung der Disziplinargerichte des Bundes zerstört ein Beamter, der sich an den ihm amtlich anvertrauten Geldern vergreift, das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen in aller Regel derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; 7, 91; BVerwGE 33, 16 [BVerwG 11.05.1967 - I D 5/67]; BVerwG Dok.Ber. B 1975, 145;Urteile vom 2. März 1978 - BVerwG 1 D 62.77 -, 18. Juli 1978 - BVerwG 1 D 51.77 - und22. Februar 1979 - BVerwG 1 D 18.78 -).Dies gilt allerdings nur für die Fälle, in denen der Beamte befugt ist, Geld bei der von ihm selbst geführten Kasse abzuheben (vgl.Urteil vom 22. Februar 1979 - BVerwG 1 D 18.78 -).
- BDH, 07.12.1966 - I D 30/66
Versetzung eines Beamten als Disziplinarmaßnahme - Gehaltsabhebungsverfahren der …
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn es sich um ein einmaliges, unbedachtes Versagen eines sonst tadelfreien Beamten handelt oder wenn als Tatmotiv eine ausweglose unverschuldete Notlage in Frage kommt oder wenn der Beamte sich aus einer seelischen Ausnahme Situation heraus zu den ihm an sich wesensfremden Zugriffen hat hinreißen lassen (BVerwGE 33, 3 [5]; 43, 266 [268]).Dies mindert das Gefühl für die Schwere der Verfehlung auch bei der Hingabe ungedeckter Schecks erheblich (vgl. Urteil vom 7. Dezember 1966 - BDH 1 D 30.66 - [BVerwGE 33, 3]); denn die Erwartung, der Scheck werde bei der nächsten Gehaltszahlung Deckung finden, steht hier im Mittelpunkt der Vorstellungen des Beamten.
- BVerwG, 31.08.1971 - I D 25.71
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn es sich um ein einmaliges, unbedachtes Versagen eines sonst tadelfreien Beamten handelt oder wenn als Tatmotiv eine ausweglose unverschuldete Notlage in Frage kommt oder wenn der Beamte sich aus einer seelischen Ausnahme Situation heraus zu den ihm an sich wesensfremden Zugriffen hat hinreißen lassen (BVerwGE 33, 3 [5]; 43, 266 [268]).
- BVerwG, 02.03.1978 - 1 D 62.77
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Nach ständiger Rechtsprechung der Disziplinargerichte des Bundes zerstört ein Beamter, der sich an den ihm amtlich anvertrauten Geldern vergreift, das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen in aller Regel derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; 7, 91; BVerwGE 33, 16 [BVerwG 11.05.1967 - I D 5/67]; BVerwG Dok.Ber. B 1975, 145;Urteile vom 2. März 1978 - BVerwG 1 D 62.77 -, 18. Juli 1978 - BVerwG 1 D 51.77 - und22. Februar 1979 - BVerwG 1 D 18.78 -). - BVerwG, 18.07.1978 - 1 D 51.77
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Nach ständiger Rechtsprechung der Disziplinargerichte des Bundes zerstört ein Beamter, der sich an den ihm amtlich anvertrauten Geldern vergreift, das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen in aller Regel derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; 7, 91; BVerwGE 33, 16 [BVerwG 11.05.1967 - I D 5/67]; BVerwG Dok.Ber. B 1975, 145;Urteile vom 2. März 1978 - BVerwG 1 D 62.77 -, 18. Juli 1978 - BVerwG 1 D 51.77 - und22. Februar 1979 - BVerwG 1 D 18.78 -). - BVerwG, 09.07.1974 - I D 31.74
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Auch insoweit entlastet den Beamten aber, daß er nicht nur willens war, den Fehlbetrag in kürzester Zeit auszugleichen, sondern auch aufgrund präsenter Mittel dazu in der Lage war (vgl.Urteile vom 17. März 1972 - BVerwG 2 D 17.71 - [BVerwG Dok.Ber. B 1972, 4336], 9. Juli 1974 - BVerwG 1 D 31.74 - [BVerwG Dok.Ber. B 1974, 287]). - BDH, 11.05.1967 - I D 5/67
Auszug aus BVerwG, 20.04.1979 - 1 D 40.78
Nach ständiger Rechtsprechung der Disziplinargerichte des Bundes zerstört ein Beamter, der sich an den ihm amtlich anvertrauten Geldern vergreift, das in ihn von der Verwaltung gesetzte Vertrauen in aller Regel derart nachhaltig, daß er nicht mehr Beamter bleiben kann (BDHE 1, 41; 7, 91; BVerwGE 33, 16 [BVerwG 11.05.1967 - I D 5/67]; BVerwG Dok.Ber. B 1975, 145;Urteile vom 2. März 1978 - BVerwG 1 D 62.77 -, 18. Juli 1978 - BVerwG 1 D 51.77 - und22. Februar 1979 - BVerwG 1 D 18.78 -).
- BVerwG, 23.08.1988 - 1 D 16.88
Beamtenrecht - Dienstvergehen - Ungedeckter Gehaltsscheck - Bargeldentnahme
Schon in seiner Entscheidung vom 20. April 1979 (BVerwG 1 D 40.78) hat der Senat zu einem ähnlich gelagerten Fall ausgeführt, daß der Zugriff auf amtlich anvertrautes Geld seinen Anknüpfungspunkt im wesentlichen in dem bei der Post geübten Gehaltsabhebungsverfahren finde. - BVerwG, 04.06.1986 - 1 D 142.85
Minderung der Kassenbestände durch einen Schalterbeamten der Post - Verletzung …
Das gilt allerdings nur für die Fälle, in denen der Beamte befugt ist, Geld von der von ihm selbst geführten Kasse abzuheben, wie es hier der Fall war (Urteile vom 20. April 1979 - BVerwG 1 D 40.78 - und vom 23. Mai 1980 - BVerwG 1 D 53.79 - ). - BVerwG, 08.02.1989 - 1 D 18.88
Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen einen Beamten
Schon in seiner Entscheidung vom 20. April 1979 (BVerwG 1 D 40.78) hat der Senat zu einem ähnlich gelagerten Fall ausgeführt, daß der Zugriff auf amtlich anvertrautes Geld gegen ordnungsgemäß ausgefertigten Postscheck seinen Anknüpfungspunkt im wesentlichen in dem bei der Post geübten Gehaltsabhebungsverfahren finde. - BVerwG, 08.02.1980 - 1 D 38.79
Rechtsmittel
Die Wiedergutmachungabsicht vermag eine mildere Beurteilung in aller Regel nicht zu rechtfertigen, da amtliche Gelder nicht dazu bestimmt sind, dem Kreditbedürfnis der mit ihrer Verwaltung betrauten Beamten zu dienen (BDHE 1, 67; BVerwG Dok.Ber. B 1972, 4295; 1975, 205; Urteile vom 20. April 1979 - BVerwG 1 D 40.78 - und 27. Juni 1979 - BVerwG 1 D 58.78 -).
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