Rechtsprechung
| BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Erheblich verminderte Schuldfähigkeit als Milderungsgrund - Unterhaltsbeitrag bei ausreichendem Einkommen der Ehefrau und Zinseinnahmen aus Ersparnissen
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BDiszG, 22.06.1981 - IV VL 26/81
- BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 01.03.1977 - 1 D 99.76
Disziplinarmaßnahme bei Augenblickstat - Fortsetzung des Beamtenverhältnisses - …
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Als solche, den Fortbestand des Beamtenverhältnisses ermöglichende Ausnahmegründe werden von der Rechtsprechung nur das Handeln in einer unverschuldeten, ausweglos erscheinenden wirtschaftlichen Notlage, das Handeln in einer schockartig ausgelösten psychischen Zwangssituation sowie eine Verhaltensweise anerkannt, die sich als die einmalige, unbedachte und persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines Beamten kennzeichnet, der sich ansonsten stets tadelfrei verhalten und auch im Dienst bewährt hat (vgl. BVerwGE 53, 256). - BVerwG, 24.11.1976 - 1 D 27.76
Sachgleiches Strafverfahren - Zahlung einer Geldbuße - Einstellung des Verfahrens
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Durch Urteile vom 27. März 1968 - BVerwG 1 D 43.67 - (BVerwGE 33, 132) und vom 13. November 1970 - BVerwG 1 D 20.70 - (BVerwG Dok.Ber. B 1971, 3947) sowie vom 24. November 1976 - BVerwG 1 D 27.76 - (insoweit in BVerwGE 53, 211 [BVerwG 24.11.1976 - I D 27/76] nicht abgedruckt) hat das Bundesverwaltungsgericht schließlich Gehaltskürzungen für notwendig gehalten bei Beamten, die Briefe in der Absicht geöffnet hatten, darin vermutete pornografische Literatur zur Kenntnis zu nehmen. - BVerwG, 27.03.1968 - I D 43.67
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Durch Urteile vom 27. März 1968 - BVerwG 1 D 43.67 - (BVerwGE 33, 132) und vom 13. November 1970 - BVerwG 1 D 20.70 - (BVerwG Dok.Ber. B 1971, 3947) sowie vom 24. November 1976 - BVerwG 1 D 27.76 - (insoweit in BVerwGE 53, 211 [BVerwG 24.11.1976 - I D 27/76] nicht abgedruckt) hat das Bundesverwaltungsgericht schließlich Gehaltskürzungen für notwendig gehalten bei Beamten, die Briefe in der Absicht geöffnet hatten, darin vermutete pornografische Literatur zur Kenntnis zu nehmen.
- BVerwG, 13.11.1970 - I D 20.70
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Durch Urteile vom 27. März 1968 - BVerwG 1 D 43.67 - (BVerwGE 33, 132) und vom 13. November 1970 - BVerwG 1 D 20.70 - (BVerwG Dok.Ber. B 1971, 3947) sowie vom 24. November 1976 - BVerwG 1 D 27.76 - (insoweit in BVerwGE 53, 211 [BVerwG 24.11.1976 - I D 27/76] nicht abgedruckt) hat das Bundesverwaltungsgericht schließlich Gehaltskürzungen für notwendig gehalten bei Beamten, die Briefe in der Absicht geöffnet hatten, darin vermutete pornografische Literatur zur Kenntnis zu nehmen. - BDH, 15.06.1966 - II D 15/66
Verurteilung eines Postbeamten zu fünf Monaten Gefängnis und Entfernung aus dem …
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Mit Urteil vom 15. Juni 1966 - BDH 2 D 15.66 - (ZBR 1966, 384) hat der Bundesdisziplinarhof in einem vergleichbaren Fall auf die damals noch mögliche Disziplinarmaßnahme der Herabstufung in den Dienstalterstufen und des Versagens des Aufsteigens im Gehalt erkannt. - BVerwG, 29.06.1972 - II D 10.72
Auszug aus BVerwG, 25.05.1982 - 1 D 80.81
Durch Urteil vom 29. Juni 1972 - BVerwG 2 D 10.72 - (BVerwGE 43, 368 [BVerwG 29.06.1972 - II D 10/72]) hat das Bundesverwaltungsgericht einen Postbeamten in ein Amt derselben Laufbahn mit geringerem Endgrundgehalt versetzt, der einen Privatbrief geöffnet, gelesen und alsdann vernichtet hatte, nachdem er bereits zuvor einen Brief mit einer Werbesendung für Sexualliteratur geöffnet, den Inhalt herausgenommen und gelesen und ihn sodann mit dem Briefumschlag vernichtet hatte.
- BVerwG, 11.11.1997 - 1 D 7.97
Disziplinarmaßnahmen wegen der Verletzung des Postgeheimnisses und des …
Ob eine der Post übergebene Sendung nach § 354 Abs. 2 Nr. 1 StGB verschlossen ist oder nicht, hängt von den Umständen des Einzelfalles ab und unterliegt der tatrichterlichen Beurteilung (RGSt 16, 284; OLG Stuttgart, NStZ 1984, 25 m.w.N.; vgl. auch Urteil vom 25. April 1984 - BVerwG 1 D 74.83 - <BVerwGE 76, 152 = BVerwG DokBer B 1984, 189 = PersV 1984, 339> zu einer mit einem Klammerverschluß versehenen Warensendung, in deren Öffnung der Senat keine Verletzung des Postgeheimnisses gesehen hat, anders aber im Falle eines Adhäsionsverschlusses: Urteil vom 25. Mai 1982 - BVerwG 1 D 80.81 - ).Der Rechtsprechung des Senats liegt die Tendenz zugrunde, die Verletzung des Postgeheimnisses dann schärfer zu maßregeln, wenn - z.B. durch die Öffnung gewöhnlicher Briefsendungen bewußt in die Intim- oder Privatsphäre der Postkunden eingegriffen wird, erlangte Kenntnisse an postfremde Personen weitergegeben werden oder der Inhalt der Sendungen nach dem Betrachten vernichtet wird (Degradierung: Urteile vom 15. Dezember 1965 - BDH II D 55/65 - , vom 15. Juni 1966 - BDH II D 15/66 - <ZBR 1966, 384 = BDH DokBer 1967, 2915>, vom 29. Juni 1972 - BVerwG II D 10.72 - <BVerwGE 43, 368 [BVerwG 29.06.1972 - II D 10/72] = BVerwG DokBer B 1973, 27>, vom 24. November 1982 - BVerwG 1 D 107.81 - , vom 5. Juni 1984 - BVerwG 1 D 82.83 - <BVerwGE 76, 172 = BVerwG DokBer B 1984, 259 = ZBR 1984, 383 = PersV 1986, 27> und vom 19. Februar 1991 - BVerwG 1 D 10.89 - ; Entfernung aus dem Dienst: Urteil vom 25. Mai 1982 - BVerwG 1 D 80.81 - a.a.O.).
- BVerwG, 07.02.1989 - 1 D 21.88
Zerstörung des Vertrauensverhältnisses zwischen Dienstherrn und Beamten durch die …
Das gilt, wie ausgeführt, jedenfalls dann, wenn das Postgeheimnis mit dem Ziel verletzt wird, Zugang zu aneignungsfähigem Inhalt von Postsendungen zu gewinnen (vgl. Pschollkowski, Die Personalvertretung, 1984, 490 mit Rechtsprechungsübersicht, ferner Urteile vom 28. Januar 1982 - BVerwG 1 D 22.81 - und 25. Mai 1982 - BVerwG 1 D 80.81 -). - BVerwG, 03.11.1993 - 1 D 68.92
- BVerwG, 12.04.1983 - 1 D 53.82
Entwendung von Briefen mit Scheckformularen durch einen Schalterbeamten der …
Hat sich ein Beamter überhaupt durch seine Schuld vertrauensunwürdig und damit untragbar gemacht, so gebieten es die Belange des Dienstherrn ebenso wie die der Allgemeinheit, das Dienstverhältnis durch Urteil aufzulösen (Urteil vom 25. Mai 1982 - BVerwG 1 D 80.81 - [BVerwG Dok. Ber. B 1982, 276]). - BVerwG, 12.04.1983 - 1 D 43.82
Beraubung von Postsendungen durch einen Zustellbeamten der Deutschen Bundespost - …
Wenn sich ein Beamter überhaupt schuldhaft objektiv untragbar gemacht hat, so gebieten es das Interesse des Diensthernn und der Öffentlichkeit an der Sicherung der Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes, das Beamtenverhältnis durch Entfernung aus dem Dienst aufzulösen (Urteil vom 25. Mai 1982 - BVerwG 1 D 80.81 - [BVerwG Dok.Ber. B 1982, 276]).
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