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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,2677
BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85 (https://dejure.org/1985,2677)
BVerwG, Entscheidung vom 08.03.1985 - 1 DB 12.85 (https://dejure.org/1985,2677)
BVerwG, Entscheidung vom 08. März 1985 - 1 DB 12.85 (https://dejure.org/1985,2677)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Aufhebung einer Einbehaltungsanordnung - Einleitungsbehörde - Pflichtgemäßes Ermessen - Ausschluss der Rückwirkung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BDO §§ 91, 92, § 95 Abs. 2, § 96

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 76, 344
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (10)

  • BVerwG, 03.06.1983 - 1 DB 14.83

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können Anordnungen der Einleitungsbehörde über die Einbehaltung von Gehalt steilen im Verfahren nach § 95 Abs. 3 BDO, also noch vor endgültigem Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens, auch mit rückwirkender Kraft aufgehoben werden; und zwar sowohl was den Umfang als auch den Grund der jeweiligen Anordnung betrifft, etwa weil der von der Einleitungsbehörde bestimmte Vomhundertsatz der Einbehaltung ermessensfehlerhaft festgesetzt war (BVerwGE 33, 332 [BVerwG 18.08.1969 - II DB 5/69] [334 ff.]; 46, 166 [167]; 63, 127 [129]; Beschlüsse vom 14. Mai 1980 - BVerwG 1 DB 8, 80 - 24. April 1980 - BVerwG 1 DB 9, 80 - 29. April 1980 - BVerwG 1 DB 12.80 - 5. Oktober 1982 - BVerwG 1 DB 19.82 - 25. März 1983 - BVerwG 1 DB 4, 83 - 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - 13. Januar 1984 - BVerwG 1 DB 27.83 - [BVerwG Dok.Ber.

    Richtig ist zwar, daß Ermessensentscheidungen im Anwendungsbereich der vorläufigen Maßnahme gemäß § 92 BDO, die vom Gericht nur auf Ermessensfehler hin überprüft werden können, grundsätzlich zu begründen sind, weil sonst für das Gericht nicht erkennbar wird, ob das Ermessen fehlerfrei ausgeübt worden ist (Beschluß vom 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - mit weiteren Nachweisen).

  • BVerwG, 18.02.1985 - 1 DB 14.85
    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Auslegung, Tragweite und Folgen der ausschließlich in die Zukunft weisenden Verfügung der Einleitungsbehörde vom 13. Juni 1984 stehen nicht in Frage; streitig ist unter den Beteiligten nur, ob die Einleitungsbehörde eine solche Verfügung erlassen durfte, ohne die Einbehaltung von Gehaltsteilen des Beamten gleichzeitig rückwirkend aufzuheben und damit die Grundlage dafür zu schaffen, daß die gemäß § 92 BDO von 1982 bis 1984 einbehaltenen Teile der Dienstbezüge des Beamten sofort und nicht erst nach Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens unter den Voraussetzungen des § 96 Abs. 2 und 3 BDO ausgezahlt werden (vgl. Beschluß vom 18. Februar 1985 - BVerwG 1 DB 14.85 -).

    Die Möglichkeit, eine Rückwirkung auszuschließen, ist nicht etwa nur auf den vom Disziplinarsenat des Oberverwaltungsgerichts ... mit Beschluß vom 30. Dezember 1964 (ZBR 1966, 32 Nr. 15) entschiedenen Fall beschränkt, daß sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des betroffenen Beamten inzwischen zu seinem Nachteil verändert haben (vgl. auch Beschluß vom 18. Februar 1985 - BVerwG 1 DB 14.85 -).

  • BVerwG, 13.01.1984 - 1 DB 27.83
    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können Anordnungen der Einleitungsbehörde über die Einbehaltung von Gehalt steilen im Verfahren nach § 95 Abs. 3 BDO, also noch vor endgültigem Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens, auch mit rückwirkender Kraft aufgehoben werden; und zwar sowohl was den Umfang als auch den Grund der jeweiligen Anordnung betrifft, etwa weil der von der Einleitungsbehörde bestimmte Vomhundertsatz der Einbehaltung ermessensfehlerhaft festgesetzt war (BVerwGE 33, 332 [BVerwG 18.08.1969 - II DB 5/69] [334 ff.]; 46, 166 [167]; 63, 127 [129]; Beschlüsse vom 14. Mai 1980 - BVerwG 1 DB 8, 80 - 24. April 1980 - BVerwG 1 DB 9, 80 - 29. April 1980 - BVerwG 1 DB 12.80 - 5. Oktober 1982 - BVerwG 1 DB 19.82 - 25. März 1983 - BVerwG 1 DB 4, 83 - 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - 13. Januar 1984 - BVerwG 1 DB 27.83 - [BVerwG Dok.Ber.

    B 1984, 96]), weil das Dienstvergehen, in dessen Verdacht der Beamte stand, nicht schwer genug war, um die Erwartung der Dienstentfernung zu rechtfertigen (Beschlüsse vom 27. August 1970 - BVerwG 1 DB 4, 70 - [BVerwG Dok.Ber. B 1970, 3862]; 4. März 1982 - BVerwG 1 DB 19.81 - 19. Oktober 1983 - BVerwG 1 DB 27.83 - 12. März 1984 - BVerwG 1 DB 6, 84 -), oder der Verdacht selbst nicht stark genug war, um eine Wahrscheinlichkeit für die Überführung des Beamten zu begründen (Beschlüsse vom 9. September 1982 - BVerwG 1 DB 21.82 - 12. November 1984 - BVerwG 1 DB 39.84 -).

  • BVerwG, 18.08.1969 - II DB 5.69
    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können Anordnungen der Einleitungsbehörde über die Einbehaltung von Gehalt steilen im Verfahren nach § 95 Abs. 3 BDO, also noch vor endgültigem Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens, auch mit rückwirkender Kraft aufgehoben werden; und zwar sowohl was den Umfang als auch den Grund der jeweiligen Anordnung betrifft, etwa weil der von der Einleitungsbehörde bestimmte Vomhundertsatz der Einbehaltung ermessensfehlerhaft festgesetzt war (BVerwGE 33, 332 [BVerwG 18.08.1969 - II DB 5/69] [334 ff.]; 46, 166 [167]; 63, 127 [129]; Beschlüsse vom 14. Mai 1980 - BVerwG 1 DB 8, 80 - 24. April 1980 - BVerwG 1 DB 9, 80 - 29. April 1980 - BVerwG 1 DB 12.80 - 5. Oktober 1982 - BVerwG 1 DB 19.82 - 25. März 1983 - BVerwG 1 DB 4, 83 - 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - 13. Januar 1984 - BVerwG 1 DB 27.83 - [BVerwG Dok.Ber.
  • BVerwG, 04.05.1984 - 1 DB 11.84

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Die Pflicht der Einleitungsbehörde, die Berechtigung von Anordnungen nach §§ 91 ff. BDO fortlaufend zu überwachen, sie insbesondere auch jeweils dem Stand der Beweisaufnahme in einem sachgleichen Strafverfahren anzupassen (Beschluß vom 4. Mai 1984 - BVerwG 1 DB 11.84 -), muß jedoch nicht zwangsläufig dazu führen, daß mit Erlaß der einen Verfügung die rückwirkende Beseitigung von Folgen der anderen verbunden ist, die vorher und gleichfalls nur vorläufig ergangen war.
  • BVerwG, 29.04.1980 - 1 DB 12.80

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können Anordnungen der Einleitungsbehörde über die Einbehaltung von Gehalt steilen im Verfahren nach § 95 Abs. 3 BDO, also noch vor endgültigem Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens, auch mit rückwirkender Kraft aufgehoben werden; und zwar sowohl was den Umfang als auch den Grund der jeweiligen Anordnung betrifft, etwa weil der von der Einleitungsbehörde bestimmte Vomhundertsatz der Einbehaltung ermessensfehlerhaft festgesetzt war (BVerwGE 33, 332 [BVerwG 18.08.1969 - II DB 5/69] [334 ff.]; 46, 166 [167]; 63, 127 [129]; Beschlüsse vom 14. Mai 1980 - BVerwG 1 DB 8, 80 - 24. April 1980 - BVerwG 1 DB 9, 80 - 29. April 1980 - BVerwG 1 DB 12.80 - 5. Oktober 1982 - BVerwG 1 DB 19.82 - 25. März 1983 - BVerwG 1 DB 4, 83 - 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - 13. Januar 1984 - BVerwG 1 DB 27.83 - [BVerwG Dok.Ber.
  • BVerwG, 05.10.1982 - 1 DB 19.82

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts können Anordnungen der Einleitungsbehörde über die Einbehaltung von Gehalt steilen im Verfahren nach § 95 Abs. 3 BDO, also noch vor endgültigem Abschluß des förmlichen Disziplinarverfahrens, auch mit rückwirkender Kraft aufgehoben werden; und zwar sowohl was den Umfang als auch den Grund der jeweiligen Anordnung betrifft, etwa weil der von der Einleitungsbehörde bestimmte Vomhundertsatz der Einbehaltung ermessensfehlerhaft festgesetzt war (BVerwGE 33, 332 [BVerwG 18.08.1969 - II DB 5/69] [334 ff.]; 46, 166 [167]; 63, 127 [129]; Beschlüsse vom 14. Mai 1980 - BVerwG 1 DB 8, 80 - 24. April 1980 - BVerwG 1 DB 9, 80 - 29. April 1980 - BVerwG 1 DB 12.80 - 5. Oktober 1982 - BVerwG 1 DB 19.82 - 25. März 1983 - BVerwG 1 DB 4, 83 - 3. Juni 1983 - BVerwG 1 DB 14.83 - 13. Januar 1984 - BVerwG 1 DB 27.83 - [BVerwG Dok.Ber.
  • BVerwG, 04.03.1982 - 1 DB 19.81

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    B 1984, 96]), weil das Dienstvergehen, in dessen Verdacht der Beamte stand, nicht schwer genug war, um die Erwartung der Dienstentfernung zu rechtfertigen (Beschlüsse vom 27. August 1970 - BVerwG 1 DB 4, 70 - [BVerwG Dok.Ber. B 1970, 3862]; 4. März 1982 - BVerwG 1 DB 19.81 - 19. Oktober 1983 - BVerwG 1 DB 27.83 - 12. März 1984 - BVerwG 1 DB 6, 84 -), oder der Verdacht selbst nicht stark genug war, um eine Wahrscheinlichkeit für die Überführung des Beamten zu begründen (Beschlüsse vom 9. September 1982 - BVerwG 1 DB 21.82 - 12. November 1984 - BVerwG 1 DB 39.84 -).
  • BVerwG, 12.11.1984 - 1 DB 39.84

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    B 1984, 96]), weil das Dienstvergehen, in dessen Verdacht der Beamte stand, nicht schwer genug war, um die Erwartung der Dienstentfernung zu rechtfertigen (Beschlüsse vom 27. August 1970 - BVerwG 1 DB 4, 70 - [BVerwG Dok.Ber. B 1970, 3862]; 4. März 1982 - BVerwG 1 DB 19.81 - 19. Oktober 1983 - BVerwG 1 DB 27.83 - 12. März 1984 - BVerwG 1 DB 6, 84 -), oder der Verdacht selbst nicht stark genug war, um eine Wahrscheinlichkeit für die Überführung des Beamten zu begründen (Beschlüsse vom 9. September 1982 - BVerwG 1 DB 21.82 - 12. November 1984 - BVerwG 1 DB 39.84 -).
  • BVerwG, 09.09.1982 - 1 DB 21.82

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 08.03.1985 - 1 DB 12.85
    B 1984, 96]), weil das Dienstvergehen, in dessen Verdacht der Beamte stand, nicht schwer genug war, um die Erwartung der Dienstentfernung zu rechtfertigen (Beschlüsse vom 27. August 1970 - BVerwG 1 DB 4, 70 - [BVerwG Dok.Ber. B 1970, 3862]; 4. März 1982 - BVerwG 1 DB 19.81 - 19. Oktober 1983 - BVerwG 1 DB 27.83 - 12. März 1984 - BVerwG 1 DB 6, 84 -), oder der Verdacht selbst nicht stark genug war, um eine Wahrscheinlichkeit für die Überführung des Beamten zu begründen (Beschlüsse vom 9. September 1982 - BVerwG 1 DB 21.82 - 12. November 1984 - BVerwG 1 DB 39.84 -).
  • BVerwG, 06.11.1991 - 1 DB 15.91

    Disziplinarrecht - Bemessung von Disziplinarmaßnahmen - Straftat des Vollrauschs …

    B 1984, 96; Beschluß vom 8. März 1985 - BVerwG 1 DB 12.85 - BVerwGE 76, 344).
  • BVerwG, 06.02.1995 - 1 D 44.94

    Rechtmäßigkeit der Einbehaltung eines Teils der Dienstbezüge eines Postbeamten - …

    Im Rahmen ihrer Pflicht, die Berechtigung von Anordnungen nach §§ 91 ff. BDO fortlaufend zu überwachen, sie insbesondere einer veränderten Sach- und Rechtslage anzupassen (vgl. § 95 Abs. 2 BDO;Beschluß vom 8. März 1985 - BVerwG 1 DB 12.85 - BVerwGE 76, 344 ), kann die Einleitungsbehörde die Höhe des Einbehaltungssatzes nach pflichtgemäßem Ermessen neu bestimmen.
  • VGH Hessen, 19.06.1995 - DH 1836/91

    Einleitung des förmlichen Disziplinarverfahrens gegenüber einem …

    Der Zeitpunkt einer rückwirkenden Aufhebung bestimmt sich vielmehr in jedem Einzelfall danach, aus welchem Grund - etwa wegen von Anfang an bestehender Rechtswidrigkeit oder wegen einer später eingetretenen Änderung der Verhältnisse - die Einbehaltungsanordnung nicht aufrechterhalten wird (vgl. BVerwG, Be. v. 18.08.1969 - II DB 5, 69 -, BVerwGE 33, 332, v. 08.03.1985 - 1 DB 12.85 -, BVerwGE 76, 344, u. v. 06.11.1991 - 1 DB 15.91 -, a.a.O.).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.01.2019 - 10 M 6/18

    Abänderung; Aktualisierungsbegehren; Aktualisierungspflicht; Aufhebung; …

    Auch die im Beschwerdevorbringen wiedergegebene Aussage des Bundesverwaltungsgerichts im Beschluss vom 8. März 1985 (Az. 1 DB 12.85) zur Pflicht der Einleitungsbehörde zur fortlaufenden Überwachung der Berechtigung von Anordnungen nach §§ 91 ff. BDO (…BVerwG, a. a. O., juris, Rn. 9), rechtfertigt nicht die Schlussfolgerung, das Verwaltungsgericht sei gemäß § 61 Abs. 1 DG LSA verpflichtet zu prüfen, ob die Disziplinarbehörde ihrer Aktualisierungspflicht rechtswidrig nicht nachgekommen ist.
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