Rechtsprechung
| VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 11 Abs 7 FeV, § 3 Abs 1 S 1 StVG, § 46 Abs 1 S 2 FeV, Nr 9.2.2 Anl 4 FeV, § 46 Abs 1 S 1 FeV
Entziehung der Fahrerlaubnis - verkehrslexikon.de
Zur Widerlegung der Behauptung eines Erstkonsums
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- haerlein.de (Kurzinformation)
Fahrerlaubnisentzug wegen gelegentlichen Cannabiskonsums
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 23.10.2014 - 3 C 3.13
Cannabis; gelegentlicher Konsum von Cannabis; gelegentliche Einnahme von …
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Rn. 6 Von einer gelegentlichen Einnahme von Cannabis im Sinne der Nr. 9.2.2 der Anlage 4 FeV ist auszugehen, wenn der Betroffene mindestens zweimal Cannabis in voneinander unabhängigen Konsumakten eingenommen hat, sofern diese Konsumakte einen gewissen, auch zeitlichen Zusammenhang aufweisen (BVerwG, Urt. v. 23. Oktober 2014 - BVerwG 3 C 3/13 - juris Rn. 21).Nichts anderes ergibt sich aus dem von Seiten des Antragstellers in Bezug genommenen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Oktober 2014 (BVerwG 3 C 3/13 - juris, insb. Rn. 25), das sich im Übrigen im Wesentlichen mit einer anderen Rechtsfrage - nämlich der Frage der Zeitspanne zwischen zwei feststehenden Konsumvorgängen - befasst.
- OVG Berlin-Brandenburg, 03.02.2010 - 1 S 234.09
Entziehung der Fahrerlaubnis auf Grund gelegentlichen Cannabiskonsums
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.];… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15;… OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.;… OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33;… Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15).Rn. 8 Zum einen entbehrt die Behauptung des Antragstellers - dem am 11. Dezember 2015 um 19.45 Uhr eine Blutprobe mit einem festgestellten Tetrahydrocannabinol- (THC-)Wert von 12, 8 µg/l abgenommen wurde - gegenüber dem Polizeibeamten und in seiner Stellungnahme vom 21. Dezember 2015 gegenüber dem Zentraldienst der Polizei (Blatt 12 des Verwaltungsvorgangs), er habe "am Vorabend" einen Joint geraucht und er habe - so in der letztgenannten Stellungnahme - "fast 24 Stunden vergehen lassen, bis (er) das Auto genutzt habe, um zum Training zu fahren", vor dem Hintergrund der schnellen Abbauzeit von THC im menschlichen Organismus von etwa 4 - 6 Stunden (…vgl. nur Berr/Krause/Sachs: Drogen im Straßenverkehr, 2007, Rn. 477 ff., 897;… Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 41. Aufl. 2011, § 2 StVG Rn. 17f; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - BA S. 4 ) der Überzeugungskraft.
- OVG Rheinland-Pfalz, 02.03.2011 - 10 B 11400/10
Glaubhaftigkeit der Behauptung eines erstmaligen Cannabiskonsums
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (…OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.];… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15;… OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33;… Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15).
- OVG Hamburg, 15.12.2005 - 3 Bs 214/05
Anordnung der sofortigen Vollziehung bei Fahrerlaubnisentziehung als Regelfall; …
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (…OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.];… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15;… OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.;… OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33; Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15). - VGH Baden-Württemberg, 21.02.2007 - 10 S 2302/06
Mangelnde Fahreignung aufgrund Konsums von Cannabis - Erstkonsum nicht …
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (…OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.]; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15;… OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.;… OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33;… Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15). - OVG Brandenburg, 13.12.2004 - 4 B 206/04
Recht der Fahrerlaubnis einschließlich Fahrerlaubnisprüfungen
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.];… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15;… OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.;… OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33;… Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2013 - 16 B 878/13
Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen Cannabiskonsums
Auszug aus VG Cottbus, 29.07.2016 - 1 L 256/16
Dies wiederum berechtigt zu der Erwartung, dass er sich ausdrücklich auf einen - für ihn günstigen - Erstkonsum beruft und zu den Einzelheiten der fraglichen Drogeneinnahme glaubhaft erklärt; tut er das wider Erwarten nicht, erscheint es daher zulässig, hieraus für ihn nachteilige Schlüsse zu ziehen (…OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 07. April 2014 - OVG 1 S 275.13 - BA S. 3 [anders noch etwa Beschlüsse v. 03. Februar 2010 - OVG 1 S 234.09 - juris u. v. 13. Dezember 2004 - 4 B 206/04 - juris Rn. 9 ff.];… VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 - juris Rn. 15; OVG f. d. Ld. Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 27. August 2013 - 16 B 878/13 - juris Rn. 5 m. w. N. auf die st. Rspr.;… OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 02. März 2011 - 10 B 11400/10 - juris Rn. 10 ff.;… OVG Schleswig-Holstein, Urt. v. 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 - juris Rn. 33;… Hamburgisches OVG, Beschl. v. 15. Dezember 2005 - 3 Bs 214/05 - juris Rn. 15).
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.11.2023 - 1 LB 256/16
Agrarmarktdaten; Recht auf Informationszugang für Personengesellschaften
Rn. 146 Auf den am 9. Juni 2016 gestellten Antrag der Klägerin hat der Senat mit Beschluss vom 6. November 2019 - 1 L 256/16 - die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Schwerin zugelassen.Der Beschluss des Senats vom 6. November 2019 - 1 L 256/16 -, mit dem die Berufung gegen das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts Schwerin zugelassen wurde, ist der Klägerin am 14. November 2019 zugestellt worden.
- VG Cottbus, 28.12.2016 - 1 L 159/16
Hundesteuer
Rn. 17 Soweit die Antragstellerin für ihren Hund eine fehlende "Gefährlichkeit" zunächst aus der Anwendung der "Unschuldsvermutung" herleiten will, kann sie damit schon deshalb keinen Erfolg haben, weil es im Rahmen des Gefahrenabwehrrechts eine "Unschulds- bzw. Ungefährlichkeitsvermutung" nicht gibt (vgl. OVG des Saarlandes…, Beschluss vom 9. Dezember 2016 - 2 A 85/16 -, juris Rn. 12; Beschluss der Kammer vom 29. Juli 2016 - 1 L 256/16 -, juris Rn 10). - VG Cottbus, 08.12.2017 - 1 K 635/16
Hundesteuer
Rn. 33 Soweit die Klägerin darüber hinaus eine fehlende "Gefährlichkeit" ihres Hundes aus der Anwendung der "Unschuldsvermutung" herleiten will, weil alles andere einer Vorverurteilung gleichkomme, kann sie damit - abgesehen davon, dass es bei den in § 8 Abs. 3 HundehV genannten Hunderassen auf eine individuelle Gefährlichkeit zunächst, d.h. bis zur Vorlage eines Negativzeugnisses, nicht ankommt - schon deshalb keinen Erfolg haben, weil es im Rahmen des Gefahrenabwehrrechts eine "Unschulds- bzw. Ungefährlichkeitsvermutung" nicht gibt (vgl. OVG des Saarlandes…, Beschluss vom 9. Dezember 2016 - 2 A 85/16 -, juris Rn. 12; Beschluss der Kammer vom 29. Juli 2016 - 1 L 256/16 -, juris Rn 10).
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