Rechtsprechung
| OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Beamter; Folgen einer bestandskräftigen Versetzungsverfügung; kein Schadensersatzanspruch
- Judicialis
BGB § 839 Abs. 3; ; HeLBG Nr. 6 § 8; ; VwGO § 124 Abs. 2 Nr. 1
- ra.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Klage eines Beamten gegen seine Versetzung wegen Verletzung der Fürsorgepflicht; Unterlassen eines Widerspruchs gegen den mit ordnungsgemäßer Rechtmittelbelehrung versehenen Versetzungsbescheid
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Saarlouis, 14.09.2004 - 12 K 27/04
- OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BVerwG, 18.04.2002 - 2 C 19.01
Beförderung, unterbliebene - ohne Bewerbung; dienstliche Beurteilung, Streit um - …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Denn ein Wahlrecht zwischen alsbaldigem Primärrechtsschutz und einem späteren Schadensersatzbegehren stand dem Kläger nicht zu vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 18.4.2002 - 2 C 19/01 -, ZBR 2003, 137 = DÖD 2002, 250 = IÖD 2002, 243, vom 28.5.1998 - 2 C 29/97 -, BVerwGE 107, 29 = NJW 1998, 3288 = DÖD 1999, 34 = IÖD 1998, 254 =ZBR 2000, 421, und vom 3.12.1998 - 2 C 22/97 -, NVwZ 1999, 542 = ZBR 1999, 199 =DÖD 1999, 209 =IÖD 1999, 170, sowie Beschluss vom 5.10.1998 - 2 B 56/98 -, Buchholz 237.5 § 8 HeLBG Nr. 6. - BVerwG, 28.05.1998 - 2 C 29.97
Beförderung, Schadenersatzanspruch eines Beamten für entgangene - und …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Denn ein Wahlrecht zwischen alsbaldigem Primärrechtsschutz und einem späteren Schadensersatzbegehren stand dem Kläger nicht zu vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 18.4.2002 - 2 C 19/01 -, ZBR 2003, 137 = DÖD 2002, 250 = IÖD 2002, 243, vom 28.5.1998 - 2 C 29/97 -, BVerwGE 107, 29 = NJW 1998, 3288 = DÖD 1999, 34 = IÖD 1998, 254 =ZBR 2000, 421, und vom 3.12.1998 - 2 C 22/97 -, NVwZ 1999, 542 = ZBR 1999, 199 =DÖD 1999, 209 =IÖD 1999, 170, sowie Beschluss vom 5.10.1998 - 2 B 56/98 -, Buchholz 237.5 § 8 HeLBG Nr. 6. - BVerwG, 27.05.1982 - 2 C 50.80
Umfang der Ansprüche eines Beamten auf gerichtlichen Rechtsschutz bei einer …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Die vom Kläger hiermit vage angedeutete verfahrensrechtliche Aufklärungspflicht gebietet dem Tatrichter nur, solche Umstände aufzuklären, auf die es nach seiner eigenen materiell-rechtlichen Auffassung, die er seinem Urteil zugrunde legt, ankommt; ob diese seine Auffassung zutrifft, ist keine Frage des Verfahrensrechts, sondern des materiellen Rechts vgl. u. a. BVerwG, Urteil vom 27.5.1982 - 2 C 50/80 -, NJW 1983, 187 (189) mit weiteren Nachweisen.
- BVerwG, 05.08.1997 - 1 B 144.97
Verwaltungsprozeßrecht - Darlegungserfordernis bei Grundsatzrevision, …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Die Aufklärungsrüge kann nämlich nicht dazu dienen, Beweisanträge zu ersetzen, die eine Partei zumutbarer Weise hätte stellen können, jedoch zu stellen unterlassen hat vgl. in diesem Zusammenhang BVerwG, Beschluss vom 5.8.1997 - 1 B 144/97 -, NJW-RR 1998, 784 mit weiteren Nachweisen, sowie Beschlüsse des Senats vom 29.8.2001 - 1 Q 58/00 -, vom 1.2.2000 - 1 Q 48/99 -, vom 26.8.1998 - 1 Q 95/98 -, und vom 7.5.1997 - 1 Q 16/97 - siehe auch Beschluss des Senats vom 28.9.2004 - 1 Q 17/04 -, DÖD 2005, 36 (allerdings unter fehlerhaftem Beschlussdatum 5.10.2004) =ZBR 2005, 104 (Leitsätze). - BVerwG, 03.12.1998 - 2 C 22.97
Beförderung, Schadenersatzanspruch eines Beamten wegen unterbliebener - bei …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Denn ein Wahlrecht zwischen alsbaldigem Primärrechtsschutz und einem späteren Schadensersatzbegehren stand dem Kläger nicht zu vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 18.4.2002 - 2 C 19/01 -, ZBR 2003, 137 = DÖD 2002, 250 = IÖD 2002, 243, vom 28.5.1998 - 2 C 29/97 -, BVerwGE 107, 29 = NJW 1998, 3288 = DÖD 1999, 34 = IÖD 1998, 254 =ZBR 2000, 421, und vom 3.12.1998 - 2 C 22/97 -, NVwZ 1999, 542 = ZBR 1999, 199 =DÖD 1999, 209 =IÖD 1999, 170, sowie Beschluss vom 5.10.1998 - 2 B 56/98 -, Buchholz 237.5 § 8 HeLBG Nr. 6. - BVerwG, 09.12.1999 - 2 C 38.98
Aufstiegsverfahren, rechtswidrige Nichtauswahl zum -; Beförderung, entgangene - …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Dort hatte der beschließende Senat einer Klage auf Schadensersatz wegen Verletzung der Fürsorgepflicht trotz § 839 Abs. 3 BGB stattgegeben, weil der Beamte von seinem Dienstherrn durch Lug und Trug abgehalten worden war, die belastende Maßnahme anzufechten; auf die Revision des Dienstherrn hin hat das Bundesverwaltungsgericht durch Urteil vom 9.12.1999 - 2 C 38/98 -, ZBR 2000, 208 = DVBl. 2000, 1109, die Klage abgewiesen, denn auf unter den vom Senat festgestellten Umständen sei es dem Beamten zumutbar gewesen, sich mittels Widerspruch und Klage zur Wehr zu setzen und so den Dienstherrn zur Offenlegung der wahren Umstände zu veranlassen. - BVerwG, 05.10.1998 - 2 B 56.98
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Denn ein Wahlrecht zwischen alsbaldigem Primärrechtsschutz und einem späteren Schadensersatzbegehren stand dem Kläger nicht zu vgl. u. a. BVerwG, Urteile vom 18.4.2002 - 2 C 19/01 -, ZBR 2003, 137 = DÖD 2002, 250 = IÖD 2002, 243, vom 28.5.1998 - 2 C 29/97 -, BVerwGE 107, 29 = NJW 1998, 3288 = DÖD 1999, 34 = IÖD 1998, 254 =ZBR 2000, 421, und vom 3.12.1998 - 2 C 22/97 -, NVwZ 1999, 542 = ZBR 1999, 199 =DÖD 1999, 209 =IÖD 1999, 170, sowie Beschluss vom 5.10.1998 - 2 B 56/98 -, Buchholz 237.5 § 8 HeLBG Nr. 6. - OVG Saarland, 28.09.2004 - 1 Q 17/04
Antrag auf Abänderung einer mit der Gesamtnote "gut - 11 Punkte" abschließenden …
Auszug aus OVG Saarland, 30.06.2005 - 1 Q 90/04
Die Aufklärungsrüge kann nämlich nicht dazu dienen, Beweisanträge zu ersetzen, die eine Partei zumutbarer Weise hätte stellen können, jedoch zu stellen unterlassen hat vgl. in diesem Zusammenhang BVerwG, Beschluss vom 5.8.1997 - 1 B 144/97 -, NJW-RR 1998, 784 mit weiteren Nachweisen, sowie Beschlüsse des Senats vom 29.8.2001 - 1 Q 58/00 -, vom 1.2.2000 - 1 Q 48/99 -, vom 26.8.1998 - 1 Q 95/98 -, und vom 7.5.1997 - 1 Q 16/97 - siehe auch Beschluss des Senats vom 28.9.2004 - 1 Q 17/04 -, DÖD 2005, 36 (allerdings unter fehlerhaftem Beschlussdatum 5.10.2004) =ZBR 2005, 104 (Leitsätze).
- VGH Bayern, 19.07.2013 - 3 ZB 08.2979
Beamtenrecht; Versetzung; Fürsorgepflichtverletzung; Schadensersatz; …
Dies gilt auch im Fall einer rechtswidrigen Versetzung, wenn der Beamte nicht alle hiergegen zumutbar in Betracht kommenden Rechtsmittel ergreift (BVerwGE 29, 309; OVG Münster ZBR 2007, 213; OVG Saarlouis v. 30.6.2005 - 1 Q 90/04 - juris). - OVG Saarland, 22.11.2007 - 1 A 328/07
Schadensersatz eines Beamten wegen vorläufiger Dienstenthebung und …
Wie bereits unter Bezugnahme auf die zitierte Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 28.5.1998 dargelegt wurde, beansprucht der Rechtsgedanke des § 839 Abs. 3 BGB allgemeine Geltung im öffentlichen Recht, damit auch im Beamtenrecht insgesamt und nicht nur in Fällen des Schadensersatzes wegen unterbliebener Beförderung (wobei dem Kläger in Erinnerung zu bringen ist, dass er sein Schadensersatzbegehren erstinstanzlich - hilfsweise - auch auf eine im Jahr 2001 unterbliebene Beförderung gestützt hat) vgl. zur allgemeinen Geltung des Rechtsgedankens des § 839 Abs. 3 BGB im öffentlichen Recht (bestätigend) BVerwG, Beschluss vom 22.5.2003 - 6 B 25/03 -, dokumentiert bei juris (betreffend das Verwaltungsvertragsrecht), sowie Beschluss des Senats vom 30.6.2005 - 1 Q 88/04 - (betreffend die Geltendmachung von Schadensersatz wegen Rücknahme der Verlängerung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung); vgl. zur Geltung im Beamtenrecht allgemein Beschlüsse des Senats jeweils vom 30.6.2005 - 1 Q 89/04 - (Geltendmachung von Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwand wegen fürsorgepflichtwidrig zu spät erfolgter Versetzung bzw. Abordnung) und - 1 Q 90/04 - (Geltendmachung von Schadensersatz infolge rechtswidriger Versetzung an einen anderen Dienstort).
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