Rechtsprechung
| BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
WBO § 7 § 17 Abs. 4 S. 1 § 21 Abs. 2 S. 1
Recht der Soldaten, Wehrbeschwerdeverfahren, Anforderungen an die Beschwerdebegründung bei Antrag auf gerichtliche Entscheidung - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 23.02.1972 - I WB 1.70
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Die Bezugnahme auf frühere Schriftsätze genügt zur Begründung des Antrags auf gerichtliche Entscheidung nicht (ständige Rechtsprechung: BVerwGE 43, 308, 310 und BVerwGE 73, 90 m.w.N.).Durch die Notwendigkeit einer Begründung innerhalb von zwei Wochen soll der Antragsteller im Wehrbeschwerdeverfahren dazu angehalten werden, sein Vorbringen alsbald kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Antrags zu überzeugen (vgl. Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 -, BVerwGE 43, 308 (310), vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 - und Beschluß vom 19. August 1992 - BVerwG 1 WB 157.91 -).
- BVerwG, 29.10.1980 - 1 WB 86.79
Antrag auf gerichtliche Entscheidung - Bezugnahme auf frühere Schriftsätze - …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Die Bezugnahme auf frühere Schriftsätze genügt zur Begründung des Antrags auf gerichtliche Entscheidung nicht (ständige Rechtsprechung: BVerwGE 43, 308, 310 und BVerwGE 73, 90 m.w.N.).Die bloße Bezugnahme auf frühere Schreiben des Antragstellers oder seines Bevollmächtigten genügt nach der ständigen Rechtsprechung des Senats dem Begründungserfordernis des § 17 Abs. 4 Satz 1 WBO nicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Oktober 1980 - BVerwG 1 WB 86.79 -, BVerwGE 73, 90 m.w.N. und vom 24. Januar 1989 - BVerwG 1 WB 170.88 -).
- BVerwG, 03.07.1990 - 1 WB 8.90
Behandlung eines Beschwerdeverfahrens gegen das einem Soldaten erstellte negative …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Ein unabwendbarer Zufall im Sinne des § 7 Abs. 1 WBO wäre nur dann gegeben, wenn der Soldat oder sein Bevollmächtigter auch bei Anwendung der ihm nach Lage des Falles zuzumutenden Sorgfalt nicht in der Lage gewesen wäre, die Frist einzuhalten (vgl. Beschluß vom 3. Juli 1990 - BVerwG 1 WB 8.90 -).
- BVerwG, 02.07.1991 - 1 WB 178.90
Antrag auf Zulassung zur Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Durch die Notwendigkeit einer Begründung innerhalb von zwei Wochen soll der Antragsteller im Wehrbeschwerdeverfahren dazu angehalten werden, sein Vorbringen alsbald kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Antrags zu überzeugen (vgl. Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 -, BVerwGE 43, 308 (310), vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 - und Beschluß vom 19. August 1992 - BVerwG 1 WB 157.91 -). - BVerwG, 24.01.1989 - 1 WB 170.88
Antrag eines Soldaten auf heimatnahe Versetzung - Anforderungen an eine …
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Die bloße Bezugnahme auf frühere Schreiben des Antragstellers oder seines Bevollmächtigten genügt nach der ständigen Rechtsprechung des Senats dem Begründungserfordernis des § 17 Abs. 4 Satz 1 WBO nicht (vgl. Beschlüsse vom 29. Oktober 1980 - BVerwG 1 WB 86.79 -, BVerwGE 73, 90 m.w.N. und vom 24. Januar 1989 - BVerwG 1 WB 170.88 -). - BVerwG, 19.08.1992 - 1 WB 157.91
Versetzung eines Berufssoldaten - Versäumnis einer Begründungspflicht
Auszug aus BVerwG, 27.01.1998 - 1 WB 40.97
Durch die Notwendigkeit einer Begründung innerhalb von zwei Wochen soll der Antragsteller im Wehrbeschwerdeverfahren dazu angehalten werden, sein Vorbringen alsbald kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Antrags zu überzeugen (vgl. Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 -, BVerwGE 43, 308 (310), vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 - und Beschluß vom 19. August 1992 - BVerwG 1 WB 157.91 -).
- BVerwG, 24.01.2006 - 1 WB 15.05
Rechtsbehelfsbelehrung; Begründung; truppendienstliche Erstmaßnahme; …
Diese soll unüberlegte Anträge auf gerichtliche Entscheidung verhindern und den jeweiligen Antragsteller anhalten, sein Vorbringen innerhalb der vorgeschriebenen Frist kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Rechtsschutzbegehrens zu überzeugen (vgl. u.a. Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 - <BVerwGE 43, 308 [310]>, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 -NZWehrr 1998, 167 [f.]>, vom 14. September 1999 - BVerwG 1 WB 18.99, 19.99 - und vom 26. September 2000 - BVerwG 1 WB 57.00 -). - BVerwG, 15.05.2003 - 1 WB 4.03
Dienstposten; Höherdotierung; Dienstpostenwechsel; Konkurrentenantrag; …
Dieses nach § 43 Abs. 1 VwGO statthafte Klageziel unterliegt aber ebenfalls der Subsidiaritätsklausel des § 43 Abs. 2 VwGO, der im Wehrbeschwerdeverfahren entsprechende Anwendung findet (Beschlüsse vom 21. November 1995 - BVerwG 1 WB 35.95 - m.w.N., vom 18. November 1997 - BVerwG 1 WB 46.97 - <BVerwGE 113, 158 [160] = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 27 = NZWehrr 1998, 26 = NVwZ 1998, 403 = ZBR 1998, 242>, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 -NZWehrr 1998, 167> und vom 21. Februar 2002 - BVerwG 1 WB 63.01 -). - BVerwG, 31.07.2002 - 1 WB 16.02
Versetzung eines Bundeswehrangehörigen auf eine andere Dienstposition - Antrag …
Dies folgt aus der Subsidiaritätsklausel des § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO, der auf Wehrbeschwerdeverfahren entsprechende Anwendung findet (Beschlüsse vom 21. November 1995 - BVerwG 1 WB 35.95 - m.w.N., vom 18. November 1997 - BVerwG 1 WB 46.97 - <BVerwGE 113, 158 [160] = Buchholz 236.1 § 10 Nr. 27 = NZWehrr 1998, 26 = NVwZ 1998, 403 = ZBR 1998, 242 >, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - < Buchholz 311 § 17 Nr. 26 = NZWehrr 1998, 167> und vom 21. Februar 2002 - BVerwG 1 WB 63.01 -).Denn insoweit hätte der Antragsteller seine Rechte ebenfalls durch einen Verpflichtungs- oder Anfechtungsantrag geltend machen können (vgl. Beschlüsse vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - und vom 19. Mai 1998 - BVerwG 1 WB 76, 77.97 -).
- BVerwG, 31.01.2007 - 1 WB 34.06
Begründungserfordernis; Beschleunigungsgebot; Rechtsschutzbedürfnis; …
Durch die Notwendigkeit einer Begründung (innerhalb von zwei Wochen) soll der Antragsteller im Wehrbeschwerdeverfahren dazu angehalten werden, sein Vorbringen kritisch zu überprüfen (stRspr, vgl. u.a. Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 - BVerwGE 43, 308 , vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 -, vom 19. August 1992 - BVerwG 1 WB 157.91 - und vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - Buchholz 311 § 17 WBO Nr. 26 = NZWehrr 1998, 167). - BVerwG, 26.02.2008 - 1 WB 1.07
Habilitation; Konkurrentenantrag; Leistungsprinzip; Personalberater-Ausschüsse; …
Rn. 26 a) Der Antrag ist schon deshalb unzulässig, weil nach der im Wehrbeschwerdeverfahren entsprechend anwendbaren Vorschrift des § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO die Feststellung der Rechtswidrigkeit nicht begehrt werden kann, soweit der Antragsteller seine Rechte durch Gestaltungs- oder Leistungsklage - hier insbesondere durch einen Anfechtungs- oder Verpflichtungsantrag - verfolgen kann oder hätte verfolgen können (stRspr, vgl. Beschlüsse vom 21. November 1995 - BVerwG 1 WB 35.95 - Buchholz 311 § 17 WBO Nr. 6, vom 18. November 1997 - BVerwG 1 WB 46.97 - BVerwGE 113, 158 = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 27 = NZWehrr 1998, 26, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - Buchholz 311 § 17 WBO Nr. 26 = NZWehrr 1998, 167, vom 15. Mai 2003 - BVerwG 1 WB 4.03 - Buchholz 236.1 § 3 SG Nr. 31, vom 22. September 2005 - BVerwG 1 WB 22.05 - sowie zuletzt vom 8. März 2007 - BVerwG 1 WB 38.06 -). - BVerwG, 22.09.2005 - 1 WB 22.05 Dies ergibt sich aus § 43 Abs. 2 VwGO, der im Wehrbeschwerdeverfahren entsprechende Anwendung findet (ständige Rspr.: vgl. u.a. Beschlüsse vom 21. November 1995 - BVerwG 1 WB 35.95 - m.w.N., vom 18. November 1997 - BVerwG 1 WB 46.97 - <BVerwGE 113, 158 [160] = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 27 = NZWehrr 1998, 26 = NVwZ 1998, 403 = ZBR 1998, 242>, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 -
NZWehrr 1998, 167>, vom 21. Februar 2002 - BVerwG 1 WB 63.01 - und vom 15. Mai 2003 - BVerwG 1 WB 4.03 - ). - BVerwG, 15.05.2003 - 1 WB 11.03
Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit der Versetzung eines Berufssoldaten - …
Dies folgt aus der Subsidiaritätsklausel des § 43 Abs. 2 Satz 1 VwGO, der auf Wehrbeschwerdeverfahren entsprechende Anwendung findet (Beschlüsse vom 21. November 1995 - BVerwG 1 WB 35.95 - m.w.N., vom 18. November 1997 - BVerwG 1 WB 46.97 - <BVerwGE 113, 158 [160] = Buchholz 236.1 § 10 SG Nr. 27 = NZWehrr 1998, 26 = NVwZ 1998, 403 = ZBR 1998, 242 >, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - < Buchholz 311 § 17 WBO Nr. 26 = NZWehrr 1998, 167> und vom 21. Februar 2002 - BVerwG 1 WB 63.01 -). - BVerwG, 26.09.2000 - 1 WB 57.00
Zurückweisung einer Beschwerde durch den Bundesminister - Aufhebung der …
Die Begründungspflicht soll unüberlegte Anträge auf gerichtliche Entscheidung verhindern und den Antragsteller anhalten, sein Vorbringen innerhalb der vorgeschriebenen Frist kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Rechtsschutzbegehrens zu überzeugen (Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 - <BVerwGE 43, 308 [310]>, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 - < Buchholz 311 § 17 Nr. 26 = NZWehrr 1998, 167 [f.]> und vom 14. September 1999 - BVerwG 1 WB 18, 19.99 - <NZWehrr 2000, 122 = DÖV 2000, 121> m.w.N.). - BVerwG, 09.03.2000 - 1 WB 79.99
Sinn und Zweck des Begründungserfordernises im Wehrbeschwerdeverfahren - …
Sinn und Zweck der Begründungspflicht ist es, unüberlegte Anträge auf gerichtliche Entscheidung zu verhindern und den Soldaten anzuhalten, sein Vorbringen innerhalb der vorgeschriebenen Frist kritisch zu überprüfen, um sich gegebenenfalls von der Aussichtslosigkeit seines Rechtsschutzbegehrens zu überzeugen (Beschlüsse vom 23. Februar 1972 - BVerwG 1 WB 1.70 - <BVerwGE 43, 308 [310]>, vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 -und vom 14. September 1999 - BVerwG 1 WB 18, 19.99 - <DÖV 2000, 121> m.w.N.). - BVerwG, 08.03.2006 - 1 WB 58.05 Deshalb muss - wie sich bereits aus dem Wortlaut des § 17 Abs. 4 Satz 1 WBO ergibt ("Der Antrag ist ... zu begründen") - in der Begründung des Antrags auf gerichtliche Entscheidung im Einzelnen dargelegt werden, aus welchen Gründen die angefochtene (Beschwerde-)Entscheidung nach Auffassung des Antragstellers rechtswidrig ist (vgl. Beschlüsse vom 27. Januar 1998 - BVerwG 1 WB 40.97 -
NZWehrr 1998, 167 = ZBR 1998, 218 [LS]> m.w.N., vom 14. Juli 2004 - BVerwG 1 WB 9.04 - und vom 16. September 2004 - BVerwG 1 WB 35.04 - jeweils m.w.N.).
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