Rechtsprechung
| AG Bonn, 06.05.2010 - 106 C 94/10 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Einstweilige Verfügung; Freischaltung Telefonanschluss
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
ZPO § 91 a
Einstweilige Verfügung; Freischaltung Telefonanschluss - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Erledigung eines Antrags auf Freischaltung des Telefonanschlusses sowie des dazugehörigen DSL-Ports für Drittanbieter
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- online-und-recht.de (Kurzinformation)
Keine einstweilige Verfügung bei fehlender Nutzungsmöglichkeit des Telefonanschlusses
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Fehlende telefonische Erreichbarkeit begründet keine einstweilige Verfügung
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 01.06.2011 - 8 C 2.10
Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder; …
Auszug aus AG Bonn, 06.05.2010 - 106 C 94/10
Rn. 6 Eine einstweilige Verfügung mit dem beantragten Inhalt würde eine Vorwegnahme der Hauptsache darstellen, denn eine Freischaltung und Portierung wäre nach einer entsprechenden Anordnung nicht mehr rückgängig zu machen gewesen (vgl. hierzu auch AG Böblingen, Beschluss vom 16.11.2009, 3 C 1895/09; LG Stuttgart, Beschluss vom 21.12.2009, 4 T 51/09; AG Tiergarten, Beschluss vom 27.01.2010, 8 C 2/10; AG Tiergarten, Beschluss vom 17.12.2009, 8 C 155/09). - AG Böblingen, 13.11.2009 - 3 C 1895/09
Keine Rufnummern-Portierung im Wege der einstweiligen Verfügung
Auszug aus AG Bonn, 06.05.2010 - 106 C 94/10
Rn. 6 Eine einstweilige Verfügung mit dem beantragten Inhalt würde eine Vorwegnahme der Hauptsache darstellen, denn eine Freischaltung und Portierung wäre nach einer entsprechenden Anordnung nicht mehr rückgängig zu machen gewesen (vgl. hierzu auch AG Böblingen, Beschluss vom 16.11.2009, 3 C 1895/09; LG Stuttgart, Beschluss vom 21.12.2009, 4 T 51/09; AG Tiergarten, Beschluss vom 27.01.2010, 8 C 2/10; AG Tiergarten, Beschluss vom 17.12.2009, 8 C 155/09). - LG Stuttgart, 21.12.2009 - 4 T 51/09
Keine Rufnummerportierung im Wege der einstweiligen Verfügung
Auszug aus AG Bonn, 06.05.2010 - 106 C 94/10
Rn. 6 Eine einstweilige Verfügung mit dem beantragten Inhalt würde eine Vorwegnahme der Hauptsache darstellen, denn eine Freischaltung und Portierung wäre nach einer entsprechenden Anordnung nicht mehr rückgängig zu machen gewesen (vgl. hierzu auch AG Böblingen, Beschluss vom 16.11.2009, 3 C 1895/09; LG Stuttgart, Beschluss vom 21.12.2009, 4 T 51/09; AG Tiergarten, Beschluss vom 27.01.2010, 8 C 2/10; AG Tiergarten, Beschluss vom 17.12.2009, 8 C 155/09).
- AG Brandenburg, 29.11.2019 - 31 C 121/18
Anspruch auf Beseitigung eines hässlichen Grenzzauns?
Das Feststellungsbegehren der Klägerseite ist somit zwar grundsätzlich als zulässige anzusehen, jedoch hat die Klägerin hier in dieser Sache keinen Anspruch auf Feststellung, dass eine teilweise Erledigung des Rechtsstreits eingetreten ist, da eine Erledigung nur dann anzunehmen ist, wenn der Rechtsstreit insoweit auch zulässig und begründet war und erst nach Rechtshängigkeit ein erledigendes Ereignis eingetreten ist (AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: "juris"). - AG Brandenburg, 16.07.2021 - 31 C 79/21
Zwangsversteigerung: Sachverständiger darf Grundstück besichtigen
Die einseitige Erledigungserklärung bildet nämlich eine gemäß § 264 Nr. 2 ZPO privilegierte Antragsänderung (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15, u.a. in: DStR 2017, Seiten 889 ff.; BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2580 f.; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 544 ff.; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98, u.a. in: NJW 2002, Seiten 442 f.; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87, u.a. in: NJW 1989, Seiten 2885 ff.; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16, u.a. in: NJW-RR 2016, Seite 1342; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").Im Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung kann insofern aber grundsätzlich - wenn die Verfügungsklägerseite die Hauptsache für erledigt erklärt und die Verfügungsbeklagte dieser Erledigung widerspricht - auch durch ein Urteil die Erledigung der Hauptsache festgestellt werden, wenn der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet war und dieser Antrag dann erst durch das erledigende Ereignis später unzulässig und/oder unbegründet wurde (OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 10421 = "juris"; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00, u.a. in: WRP 2001, Seiten 1099 ff.; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85, u.a. in: WRP 1985, Seiten 660 f.; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82, u.a. in: WRP 1982, Seiten 599 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78, u.a. in: WRP 1978, Seiten 832 f.; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18, u.a. in: NJW-RR 2018, Seiten 1341 ff.; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17, u.a. in: AfP 2018, Seiten 89 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").
Im Falle der einseitigen Erledigungserklärung muss das Gericht somit jetzt prüfen, ob die Hauptsache des einstweiligen Verfügungsverfahrens erledigt ist, ob also der eingereichte Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zulässig und begründet war und nur durch ein nach Rechtshängigkeit des Verfahren eingetretenes Ereignis gegenstandslos geworden ist (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15, u.a. in: DStR 2017, Seiten 889 ff. BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07, u.a. in: NJW 2008, Seiten 2580 f.; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03, u.a. in: NJW-RR 2006, Seiten 544 ff.; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98, u.a. in: NJW 2002, Seiten 442 f.; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87, u.a. in: NJW 1989, Seiten 2885 ff.; OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 10421 = "juris"; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16, u.a. in: NJW-RR 2016, Seite 134; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00, u.a. in: WRP 2001, Seiten 1099 ff.; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85, u.a. in: WRP 1985, Seiten 660 f.; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82, u.a. in: WRP 1982, Seiten 599 f.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78, u.a. in: WRP 1978, Seiten 832 f.; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18, u.a. in: NJW-RR 2018, Seiten 1341 ff.; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17, u.a. in: AfP 2018, Seiten 89 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").
Anderenfalls würde der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung jedoch durch Urteil zurückgewiesen werden, da jeder Verfügungsbeklagte - wie § 269 Abs. 1 ZPO zeigt - grundsätzlich auch ein Recht auf ein Urteil über jeden gegen ihn erhobenen prozessualen Anspruch hat (BGH, Urteil vom 05.05.1994, Az.: III ZR 98/93, u.a. in: NJW 1994, Seiten 2895 f.; BGH, Urteil vom 27.02.1992, Az.: I ZR 35/90, u.a. in: NJW 1992, Seiten 2235 ff.; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87, u.a. in: NJW 1989, Seiten 2885 ff.; BGH, Urteil vom 14.05.1979, Az.: II ZR 15/79, u.a. in: MDR 1979, Seiten 1000 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u.a. in: BeckRS 2010, Nr. 12915 = "juris").
- AG Brandenburg, 05.06.2025 - 30 C 17/24
Wann können die Vorauszahlungen erhöht werden?
Diese einseitige Erledigungserklärung bildet nämlich eine gemäß § 264 Nr. 2 ZPO privilegierte Antragsänderung (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15; BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).Rn. 71 In diesem Fall kann aber insofern grundsätzlich - wenn die Klägerseite die Hauptsache für erledigt erklärt und der Beklagte dieser Erledigung widerspricht - auch durch ein Urteil die Erledigung der Hauptsache festgestellt werden, wenn der ursprüngliche Klageantrag zu Ziffer I. bis zum erledigenden Ereignis zulässig und begründet war und dieser Antrag dann erst durch das erledigende Ereignis später unzulässig und/oder unbegründet wurde (OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).
Rn. 72 Im Falle der einseitigen Erledigungserklärung muss das Gericht somit jetzt nur noch prüfen, ob die Hauptsache hinsichtlich des ursprünglichen Klageantrags zu Ziffer I. tatsächlich erledigt ist, ob also der ursprünglich eingereichte Klageantrag zu Ziffer I. zulässig und begründet war und nur durch ein nach Rechtshängigkeit des Verfahren eingetretenes Ereignis gegenstandslos geworden ist (BGH, Urteil vom 10.01.2017, Az.: II ZR 10/15; BGH, Urteil vom 19.06.2008, Az.: IX ZR 84/07; BGH, Urteil vom 13.09.2005, Az.: X ZR 62/03; BGH, Urteil vom 07.06.2001, Az.: I ZR 157/98; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87; OLG Hamburg, Urteil vom 21.05.2019, Az.: 7 U 109/18; OLG Köln, Beschluss vom 17.05.2016, Az.: I-1 W 9/16; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001, Az.: 6 U 98/00; OLG Köln, Urteil vom 15.05.1985, Az.: 6 U 42/85; OLG Köln, Urteil vom 28.05.1982, Az.: 6 U 36/82; OLG Karlsruhe, Urteil vom 13.09.1978, Az.: 6 U 20/78; LG Fulda, Urteil vom 17.08.2018, Az.: 1 S 33/18; LG München I, Urteil vom 11.09.2017, Az.: 9 O 11793/17; AG Brandenburg an der Havel, Beschluss vom 05.07.2018, Az.: 31 C 107/18, u.a. in: Grundeigentum 2018, Seiten 1155 f.; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).
Rn. 76 Anderenfalls würde der Antrag jedoch durch Urteil zurückgewiesen werden, da jeder Beklagte grundsätzlich auch ein Recht auf ein Urteil über jeden gegen ihn erhobenen prozessualen Anspruch hat (BGH, Urteil vom 05.05.1994, Az.: III ZR 98/93; BGH, Urteil vom 27.02.1992, Az.: I ZR 35/90; BGH, Urteil vom 08.02.1989, Az.: IVa ZR 98/87; BGH, Urteil vom 14.05.1979, Az.: II ZR 15/79; AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10).
- AG Brandenburg, 26.11.2014 - 31 C 263/14 Das Feststellungsbegehren der Verfügungsklägerseite ist somit zwar grundsätzlich als zulässige anzusehen, jedoch hat die Verfügungsklägerin hier in dieser konkreten Sache keinen Anspruch auf Feststellung, dass eine Erledigung des Verfahrens eingetreten ist, da eine Erledigung nur dann anzunehmen wäre, wenn das Verfahren zulässig und begründet gewesen war und erst nach Anhängigkeit/Rechtshängigkeit tatsächlich ein erledigendes Ereignis eingetreten wäre (AG Bonn, Urteil vom 06.05.2010, Az.: 106 C 94/10, u. a. in: "juris").
- AG München, 15.05.2014 - 158 C 11272/14
Verfügungsverfahren bei Anschlusssperrung
c) Grundsätzlich wäre es dem Antragsteller zumutbar auf einen mobilen Internetzugriff auszuweichen (vgl. AG Brühl, Urteil vom 06.05.2010, Az. 106 C 94/10; AG Bühl, 13.11.2012, Az. 7 C 275/12).
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