Rechtsprechung
   VGH Bayern, 14.10.2003 - 11 CS 03.2433   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • archive.org

    Drogen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Führen eines Kraftfahrzeugs unter Amphetamineinfluss

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (27)  

  • VGH Bayern, 09.05.2005 - 11 CS 04.2526

    behauptete Wiedererlangung der Fahreignung während des Entziehungsverfahrens;

    Ebenfalls nicht bezweifelt hat der Antragsteller im Beschwerdeverfahren, dass die bei ihm am 24. Januar 2004 vorhandene THC-COOH-Konzentration von 64, 9 ng/ml den Schluss rechtfertigt, dass er dieses Betäubungsmittel, wie das die Nummer 9.2.2 der Anlage 4 zur Fahrerlaubnis-Verordnung voraussetzt, (mindestens) "gelegentlich" konsumiert hat (vgl. zur diesbezüglichen Aussagekraft von THC-COOH-Werten, die sich - bei unmittelbar nach der Teilnahme am Straßenverkehr entnommenen Blutproben - auf 10 ng/ml Blut oder darüber belaufen, u.a. BayVGH vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433; BayVGH vom 3.2.2004 Az. 11 CS 04.157; BayVGH vom 11.11.2004, a.a.O.; BayVGH vom 14.1.2005 Az. 11 CS 04.3119; BayVGH vom 21.1.2005, a.a.O.).
  • VGH Bayern, 03.02.2004 - 11 CS 04.157

    Entziehung der Fahrerlaubnis, gelegentlicher Cannabiskonsum, keine Trennung

    Jedenfalls ein gelegentlicher Cannabiskonsum ist durch den bei der Untersuchung einer dem Antragsteller im Rahmen der Verkehrskontrolle vom 11. Mai 2003 entnommenen Blutprobe festgestellten THC-COOH-Wert von 77 ng/ml Blut belegt (vgl. hierzu BayVGH vom 1.10.2003 Az. II ZB 03.2205; vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433; vom 19.1.2004 Az. 11 CS 03.3278).

    Er hält vielmehr an der in den Beschlüssen vom 14. Oktober 2003 Az. 11 CS 03.2433 und vom 19. Januar 2004 Az. 11 CS 03.3278 in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung anderer Obergerichte (vgl. VGH Mannheim vom 7.3.2003 DAR 2003, 236 = ZfS 2003, 266; OVG Lüneburg vom 11.7.2003 DAR 2003, 480 = NVwZ-RR 2003, 899) vertretenen Auffassung fest, dass in Fällen der vorliegenden Art die Straßenverkehrsbehörde auch ohne weitere gutachtliche Aufklärung zur Annahme fehlender Fahreignung berechtigt ist und demgemäß nach § 3 Abs. 1 StVG, § 46 Abs. 1 Satz 1 FeV die Fahrerlaubnis zu entziehen hat.

  • VGH Bayern, 11.11.2004 - 11 CS 04.2348

    Cannabiskonsum - Fahrtauglichkeit

    Zwar kann aufgrund der nach dem Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität M. vom 29. April 2004 in der dem Antragsteller am 12. März 2004 entnommenen Blutprobe festgestellten THC-COOH-Konzentration von 24, 0 ng/ml Blut davon ausgegangen werden, dass der Antragsteller zumindest gelegentlich Cannabis konsumiert hatte (vgl. BayVGH vom 01.10.2003 Az. II ZB 03.2205; vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433 [BA 2004, 561]).
  • VG Augsburg, 25.05.2005 - Au 3 S 05.413

    Auch bei einem THC-COOH-Wert von 31 ng/ml ist ein Rückschluss auf regelmäßigen

    aa) Die Rechtsprechung nimmt bei THC-COOH-Werten ab 5, 0 ng/ml gelegentlichen Cannabiskonsum an, da sich nur bei gelegentlichem Konsum eine Wirkstoffkombination über diesem Wert feststellen lasse (Himmelreich, DAR 2002, 28; Daldrup u.a. BA 2000, 39; dem folgend BayVGH vom 3.2.2004, 11 CS 04.157; vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433; NdsOVG vom 11.7.2003, DAR 2003, 480; OVG NRW vom 7.1.2003, DAR 2003, 187; VG Augsburg vom 23.12.2003, BA 2004, 294).

    Nur bei besonders hohen Werten können Rückschlüsse für den Konsum über einen längeren Zeitraum gezogen werden (regelmäßiger Konsum bei über 150 ng/ml THC-COOH, BayVGH vom 14.10.2003, a.a.O.).

  • VG Augsburg, 17.02.2004 - Au 3 K 04.20

    Cannabis - Aufklärungsmaßnahmen

    Der beim Kläger festgestellte Wert für THC-COOH von 6, 5 mg/L belegt einen wiederholten und damit gelegentlichen Konsum von Cannabis (BayVGH vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433; NdsOVG vom 11.7.2003, DAR 2003, 480; OVG NRW vom 7.1.2003, DAR 2003, 187).

    Wäre beim Kläger ein THC-Wert von mehr als 2, 0 ng/ml festgestellt worden, wäre damit grundsätzlich ein mangelndes Trennvermögen auf Grund der Untersuchungsergebnisse ohne weiteres (§ 11 Abs. 7 FeV) erwiesen (BayVGH vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433; NdsOVG, a.a.O.).

  • VGH Bayern, 19.01.2004 - 11 CS 03.3278
    Jedenfalls ein gelegentlicher Cannabiskonsum ist durch den laut rechtsmedizinischem Gutachten vom 20. August 2003 festgestellten THC-COOH-Wert von 109, 8 ng/ml Blut, wie das Verwaltungsgericht zutreffend angenommen hat, belegt (vgl. hierzu zuletzt BayVGH v. 1.10.2003 Az. II ZB 03.2205; v. 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433).

    Die Einholung eines solchen Gutachtens kann aber unterbleiben, wenn weder die Feststellung des Bestehens einer Krankheit oder eines Mangels nach der Anlage 4 zur FeV sachverständige Hilfe voraussetzt, noch ein Anhalt dafür besteht, dass die daran anknüpfende Regelfallbeurteilung im zu entscheidenden Fall keine Geltung beanspruchen kann (vgl. BayVGH v. 8.3.2003 Az. 11 CS 02.2775; v. 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433).

  • VG Augsburg, 07.07.2005 - Au 3 S 05.585

    Straßenverkehrsrecht: Entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen

    Der beim Antragsteller nachgewiesene Wert von 78, 6 ng/ml an THC-COOH anlässlich der unmittelbar nach der Fahrt durchgeführten Blutentnahme deutet auf einen wiederholten und damit gelegentlichen Konsum hin (BayVGH vom 3.2.2004, 11 CS 04.157; vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433; NdsOVG vom 11.7.2003, DAR 2003, 480 ; OVG NRW vom 7.1.2003, DAR 2003, 187 ; VG Augsburg vom 14.6.2004, Au 3 S 04.798).

    Durch die Blutuntersuchung unmittelbar nach der Verkehrskontrolle ergibt sich, dass der Antragsteller nicht bereit oder nicht fähig ist, den Konsum von Cannabis und das Führen von Kraftfahrzeugen zu trennen; dies hat er durch die Fahrt am 14. September 2004 belegt (BayVGH vom 28.4.2004, 11 CS 04.980 für einen THC-Wert von 2, 1 ng/ml; vom 14.10.2003, a.a.O. für einen THC-Wert von 3, 6 ng/ml; NdsOVG, a.a.O. für einen THC-Wert von 3, 8 ng/ml; VG Augsburg vom 23.11.2003, BA 2004, 294 für einen THC-Wert von 3, 4 ng/ml; vom 27.04.2004, Au 3 S 04.648 für einen THC-Wert von 2, 8 ng/ml; vom 13.8.2004, Au 3 S 04.1139 für einen THC-Wert von 2, 6 ng/ml).

  • VGH Bayern, 22.02.2010 - 11 CS 09.1934

    Tschechischer Führerschein mit eingetragenem Wohnort in Tschechien; Ausstellung

    Denn bei Blutproben, die nur wenige Stunden nach dem letzten Konsum abgenommen wurden, kann ab einer THC-Carbonsäure-Konzentration von 150 µg/L ein regelmäßiger Konsum als gesichert gelten (BayVGH vom 1.10.2003 Az. II ZB 03.2205, S. 4 AU; vom 14.10.2003 Az. 11 CS 03.2433, S. 5 f. AU; vom 27.7.2005 Az. 11 CS 05.801, S. 7 AU, jeweils unter Bezugnahme auf Daldrup/Käferstein/ Köhler/Maier/Musshoff, Blutalkohol Bd. 37 [2000], S. 39/44).
  • VG Augsburg, 23.12.2003 - Au 3 S 03.1931
    Der beim Antragsteller nachgewiesene Wert von 39, 0 ng/mL belegt einen wiederholten und damit gelegentlichen Konsum von Cannabis (BayVGH vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433; NdsOVG vom 11.07.2003, DAR 2003, 480 [= BA 2004, 183]; OVG NRW vom 07.01.2003, DAR 2003, 187 [= BA 2003, 332]).

    Darüber hinaus hat der Antragsteller neben dem gelegentlichen Konsum von Cannabis mit Kokain einen anderen psychoaktiv wirkenden Stoff konsumiert; dies führt nach Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zu FeV ebenfalls zur Fahrungeeignetheit (BayVGH vom 14.10.2003, 11 CS 03.2433 für gelegentlichen Cannabiskonsum und Beigebrauch von Amphetamin).

  • VG Köln, 14.01.2011 - 11 L 23/11

    Zum Entzug der Fahrerlaubnis bei gelegentlichem Cannabiskonsum und fehlendem

    BayVGH, Beschluss vom 14.10.2003 - 11 CS 03.2433 -;.
  • VGH Bayern, 30.05.2005 - 11 CS 04.1767
  • VG Sigmaringen, 09.02.2006 - 7 K 55/06

    Verkehrsteilnahme nach Einnahme von Drogen

  • VG Bayreuth, 31.05.2011 - B 1 K 09.714

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Amphetamin/Methamphetamin; Behauptung

  • VG Bayreuth, 29.09.2009 - B 1 K 09.418

    Entziehung der Fahrerlaubnis; gelegentlicher Cannabiskonsum; THC-Konzentration

  • VG München, 07.01.2013 - M 1 S 12.6236

    Fahrerlaubnisentziehung wegen Nichtbeibringung eines medizinisch-psychologischen

  • VG Bayreuth, 03.07.2012 - B 1 S 12.427

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Methamphetamin

  • VG Bayreuth, 14.05.2012 - B 1 S 12.301

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Methamphetamin

  • VG Bayreuth, 08.04.2009 - B 1 S 09.249

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Eignungsgutachten berechtigt gefordert; negatives

  • VG Köln, 05.07.2010 - 11 L 904/10

    Rechtmäßigkeit der Entziehung einer Fahrerlaubnis wegen des Konsums von

  • VGH Bayern, 21.02.2005 - 11 CS 04.3526
  • VG München, 31.03.2004 - M 6 b S 04.1161
  • VG München, 23.03.2010 - M 1 K 09.5978

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Cannabis; Verstoß gegen das

  • VG München, 02.03.2005 - M 6a K 04.3737
  • VG Köln, 21.11.2013 - 23 L 1614/13

    Rechtmäßigkeit einer Entziehung der Fahrerlaubnis aufgrund des Konsums von

  • VG Augsburg, 26.09.2006 - Au 3 K 06.168
  • VG Augsburg, 11.07.2005 - Au 3 S 05.591

    Straßenverkehrsrecht: entziehung der Fahrerlaubnis wegen gelegentlichen

  • VG München, 21.09.2004 - M 6b S 04.4226

    Gelegentlicher Cannabiskonsum

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