Rechtsprechung
   LG Bamberg, 22.07.2016 - 11 O 62/16   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • autokaufrecht.info

    Anfechtung eines Kfz-Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung - VW-Abgasskandal

  • BAYERN | RECHT

    BGB § 123 Abs. 1, 2, § 166 Abs. 1, § 278
    Zu Anfechtung eines Kaufvertrages wegen des Einbaus von Manipulationssoftware durch den Automobilhersteller

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Rückabwicklung eines Kaufvertrags über einen gebrauchten VW Diesel-PkW der EU-Abgasnorm 5 nach Anfechtung des Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung über den Stickoxid-Ausstoß nach Bekanntwerden des VW-Abgasskandals; Anforderungen an den Nachweis des Klägers über das Vorliegen einer arglistigen Täuschung durch den beklagten Autoverkäufer; Zurechenbarkeit einer eventuell arglistigen Kenntis von der Abgasmanipulation innerhalb des Volkswagen-Konzerns für das Verhalten des Fahrzeughändlers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (7)  

  • OLG München, 03.07.2017 - 21 U 4818/16

    Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein gebrauchtes Kraftfahrzeug

    Eine Zurechnung einer etwaige arglistige Täuschung des Herstellers im Verhältnis zu der Beklagten als unabhängige Händlerin, die - wie vorliegend - einen von ihr erworbenen Gebrauchtwagen an einen Kunden verkauft hat, kommt damit nicht in Betracht (so z.B. LG Bamberg, Urteil vom 22.07.2016, Az. 11 O 62/16; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 21.06.2016, Az. 4 O 441/16; vgl. auch die von Beklagtenseite vorgelegten Beschlüsse des OLG Hamm vom 18.05.2017, Az. 2 U 39/17, OLG Karlsruhe vom 18.05.2017, Az. 19 U 5/17, Brandenburgisches OLG vom 31.01.2016, Az. 2 U 39/16 sowie die Verfügung des Vorsitzenden des OLG Naumburg vom 01.12.2016, Az. 5 U 129/16).
  • OLG Hamm, 18.05.2017 - 2 U 39/17

    Arglistanfechtung eines Kaufvertrages wegen Manipulation der Software zur

    Dementsprechend muss sich auch im Rahmen des § 123 BGB ein Automobilvertragshändler nicht das Wissen des Herstellers zurechnen lassen (vgl. OLG Celle, Beschluss vom 30.06.2016, 7 W 26/16, zitiert nach juris; LG Bamberg, Urteil vom 22.07.2016, 11 O 62/16, zitiert nach jurs; LG Regensburg, Urteil vom 15.06.2016, 3 O 2161/15, zitiert nach juris; LG München II, Urteil vom 15.11.2016, 12 O 1482/16, zitiert nach juris; LG Hechingen, Urteil vom 10.03.2017, 1 O 165/16, zitiert nach juris; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 21.06.2016, 4 O 441/16, zitiert nach juris; LG Landau (Pfalz), Urteil vom 11.07.2016, 2 O 17/16, zitiert nach juris; LG Düsseldorf, Urteil vom 23.08.2016, 6 O 413/15, zitiert nach juris; LG Frankenthal, Urteil vom 12.05.2016, 8 O 208/15, zitiert nach juris; LG Stralsund, Urteil vom 03.03.2016, 6 O 236/15, zitiert nach juris; LG Bielefeld, Urteil vom 02.05.2016, 3 O 318/15, zitiert nach juris).
  • OLG Hamm, 29.06.2017 - 2 U 74/17

    "Abgasskandal"

    Dementsprechend muss sich auch im Rahmen des § 123 BGB ein Automobilvertragshändler nicht das Wissen des Herstellers zurechnen lassen (vgl. OLG Celle, Beschluss vom 30.06.2016, 7 W 26/16, zitiert nach juris; LG Bamberg, Urteil vom 22.07.2016, 11 O 62/16, zitiert nach juris; LG Regensburg, Urteil vom 15.06.2016, 3 O 2161/15, zitiert nach juris; LG München II, Urteil vom 15.11.2016, 12 O 1482/16, zitiert nach juris; LG Hechingen, Urteil vom 10.03.2017, 1 O 165/16, zitiert nach juris; LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 21.06.2016, 4 O 441/16, zitiert nach juris; LG Landau (Pfalz), Urteil vom 11.07.2016, 2 O 17/16, zitiert nach juris; LG Düsseldorf, Urteil vom 23.08.2016, 6 O 413/15, zitiert nach juris; LG Frankenthal, Urteil vom 12.05.2016, 8 O 208/15, zitiert nach juris; LG Stralsund, Urteil vom 03.03.2016, 6 O 236/15, zitiert nach juris; LG Bielefeld, Urteil vom 02.05.2016, 3 O 318/15, zitiert nach juris).
  • LG Aurich, 02.09.2016 - 3 O 234/16

    Gebrauchtwagenkaufvertrag: Rücktritt aufgrund manipulierter Abgassoftware

    Die Rücktrittsklage der Klägerin führt daher, wie bereits vielfach entschieden (vgl. LG Stralsund vom 03.03.2016, AZ.: 6 O 236/15; LG Münster vom 14.03.2016, AZ.: 11 O 341/15; LG Bochum vom 16.03.2016, Az.: I-2 O 425/15; LG Frankenthal (Pfalz) vom 05.04.2016, AZ.: 7 O 488/15; LG Flensburg vom 14.04.2016, AZ.: 7 O 97/15; LG Bielefeld vom 02.05.2016, AZ.: 3 O 318/15; LG Ellwangen vom 09.05.2016, AZ.: 4 o 21/16, LG Frankenthal (Pfalz) vom 12.05.2016, AZ.: 8 O 208/15, LG Dortmund vom 12.06.2016, AZ.: 25 O 6/16; LG Ravensburg vom 12.05.2016, AZ.: 6 O 67/16; LG Paderborn vom 09.06.2016, AZ.: 3 O 23/16; LG Ellwangen vom 10.06.2016, AZ.: 285/15; LG Regensburg vom 15.06.2016, AZ.: 3 O 2161/15; LG Nürnberg-Fürth vom 21.06.2016, AZ.: 4 O 441/16; LG München II vom 05.07.2016, AZ.: 14 O 404/16; LG Landau i. d. Pfalz vom 11.07.2016, AZ.: 2 O 17/16; LG Gießen vom 11.07.2016, AZ.: 2 O 397/15; LG Bamberg vom 22.07.2016, AZ.: 11 O 62/16) nicht zum Erfolg.
  • LG Dresden, 21.11.2017 - 7 O 1727/16

    Weitere Klagen im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal abgewiesen

    Das hebt aber weder die rechtliche und personelle Selbständigkeit der Beklagten zu 1 auf, noch nimmt es ihr die geschäftlichen Risiken und ist daher auch nicht geeignet, die Einstufung der Beklagten zu 2 als Dritte im Sinne des § 123 Abs. 2 BGB als schlechterdings nicht hinnehmbar anzusehen (vgl. hierzu: Landgericht Bamberg, Urteil vom 22.07.2016, AZ: 11 O 62/16; Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 21.06.2016, AZ: 4 O 441/16; OLG Celle, Beschluss vom 30.06.2016, AZ: 7 W 26/16; OLG Hamm, Beschluss vom 18.05.2015, AZ: 2 U 39/17; Urteil OLG Dresden vom 15.08.2017, AZ: 9 U 241/17).
  • LG Darmstadt, 16.01.2018 - 10 O 571/16
    Eine Wissenszurechnung nach §§ 166, 278 BGB scheidet demnach aus (vgl. u.a. LG Kleve, Urteil vom 31.03.2017, 3 O 252/16; LG Frankenthal, Urteil vom 12.05.2016, 8 O 208/15; LG Bamberg, Urt. vom 22. Juli 2016, 11 O 62/16; OLG Celle, Beschluss vom 30.6.2016, 3 O 101/16, zitiert nach juris).
  • LG Dresden, 21.11.2017 - 7 O 2359/16

    Weitere Klagen im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal abgewiesen

    Das hebt aber weder die rechtliche und personelle Selbständigkeit der Beklagten zu 1 auf, noch nimmt es ihr die geschäftlichen Risiken und ist daher auch nicht geeignet, die Einstufung der Beklagten zu 2 als Dritte im Sinne des § 123 Abs. 2 BGB als schlechterdings nicht hinnehmbar anzusehen (vgl. hierzu: Landgericht Bamberg, Urteil vom 22.07.2016, AZ: 11 O 62/16; Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 21.06.2016, AZ: 4 O 441/16; OLG Celle, Beschluss vom 30.06.2016, AZ: 7 W 26/16; OLG Hamm, Beschluss vom 18.05.2015, AZ: 2 U 39/17; Urteil OLG Dresden vom 15.08.2017, AZ: 9 U 241/17).
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