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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,74947
VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047 (https://dejure.org/2009,74947)
VGH Bayern, Entscheidung vom 09.01.2009 - 11 CE 08.3047 (https://dejure.org/2009,74947)
VGH Bayern, Entscheidung vom 09. Januar 2009 - 11 CE 08.3047 (https://dejure.org/2009,74947)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Eintragung eines deutschen Wohnsitzes im ausländischen EU-Führerschein; kein Recht, von einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis im Bundesgebiet Gebrauch zu machen, wenn sie unter Verstoß gegen die Wohnsitzvoraussetzung der Richtlinie 91/439/EWG erteilt wurde

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (7)

  • EuGH, 26.06.2008 - C-329/06

    Verkehr - Tschechische Führerscheine, die Deutschen nach dem Entzug ihrer …

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Rn. 5 Mit Schreiben vom 10. September 2008 teilte das Landratsamt dem Antragsteller mit, dass er aufgrund der aktuellen Entscheidungen des EuGH vom 26. Juni 2008 (Az. C - 329/06 und C - 334/06 bis C 336/06) nicht mehr berechtigt sei, von seiner tschechischen EU-Fahrerlaubnis auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland Gebrauch zu machen.

    Zur Begründung verwies es auf die Vorschriften des § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV und die Entscheidungen des EuGH vom 26. Juni 2008 (a.a.O.), die im Fall des Antragstellers einschlägig seien.

    Nach den bereits vom Verwaltungsgericht wiedergegebenen Entscheidungen des EuGH vom 26. Juni 2008 (a.a.O.) ist es einem Mitgliedstaat der Europäischen Union nicht verwehrt, die Anerkennung einer von einem anderen Mitgliedstaat erteilten Fahrerlaubnis in seinem Hoheitsgebiet abzulehnen, wenn auf der Grundlage von Angaben in diesem Führerschein oder von anderen vom Ausstellermitgliedstaat herrührenden unbestreitbaren Informationen feststeht, dass zum Zeitpunkt der Ausstellung dieses Führerscheins sein Inhaber seinen ordentlichen Wohnsitz nicht im Ausstellermitgliedstaat hatte und der Aufnahmemitgliedstaat in seinem Hoheitsgebiet auf den Inhaber dieses Führerscheins eine Maßnahme des Entzugs einer früheren Fahrerlaubnis angewendet hat, bevor die ausländische Fahrerlaubnis erteilt wurde.

    Rn. 15 c) Die weitere Behauptung des Antragstellers, dass sich die Anerkennungsversagungskompetenz an die Fahrerlaubnisbehörden, nicht aber an den Gesetz- und Verordnungsgeber richte, ist weder aus der Führerscheinrichtlinie noch aus den Urteilen des EuGH vom 26. Juni 2008 (a.a.O.) ableitbar.

    Die Entscheidung enthält auch keine Abweichung von den Urteilen des EuGH vom 26. Juni 2008 (a.a.O.).

    Der sachliche Differenzierungsgrund liegt in der vom EuGH in seinen Entscheidungen vom 26. Juni 2008 (a.a.O.) betonten besonderen Bedeutung eines Nachweises dafür, dass die in der Führerscheinrichtlinie geforderte Wohnsitzvoraussetzung erfüllt ist.

  • EuGH, 03.07.2008 - C-225/07

    Möginger - Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung - Richtlinie 91/439/EWG - …

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Dies ergebe sich auch aus der Entscheidung des EuGH vom 3. Juli 2008 (Az. C - 225/07 - Möginger).

    Rn. 16 d) Der Hinweis des Antragstellers auf die Entscheidung des EuGH vom 3. Juli 2008 (a.a.O.) gibt keinen Anlass zu einer anderen rechtlichen Beurteilung.

  • EuGH, 06.04.2006 - C-227/05

    Halbritter - Artikel 104 § 3 Absatz 1 der Verfahrensordnung - Richtlinie …

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Diesen Bescheid hob das Landratsamt mit Abhilfebescheid vom 28. Juni 2006 auf, weil es sich im Hinblick auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. April 2004 (Az. C - 227/05 Halbritter) nicht mehr für berechtigt hielt, dem Antragsteller das Recht abzuerkennen, von seiner EU-Fahrerlaubnis in Deutschland Gebrauch zu machen.
  • VGH Bayern, 07.08.2008 - 11 ZB 07.1259

    Eintragung eines deutschen Wohnortes im ausländischen EU-Führerschein

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Rn. 17 e) Wegen der sich unmittelbar aus § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV ergebenden Rechtsfolge, dass die dem Antragsteller in der Tschechischen Republik erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt, bedurfte es keines konstitutiv wirkenden Verwaltungsakts und damit auch keiner Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde, wie der Antragsteller zu Unrecht meint (vgl. BayVGH vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; vom 11.8.2008 Az. 11 CS 08.832; vom 22.12.2008 Az. 11 CE 08.2999; VGH BW vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 - juris).
  • VGH Baden-Württemberg, 16.09.2008 - 10 S 2925/06

    In der tschechischen Republik von Deutschem erworbene Fahrerlaubnis; Umdeutung …

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Rn. 17 e) Wegen der sich unmittelbar aus § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV ergebenden Rechtsfolge, dass die dem Antragsteller in der Tschechischen Republik erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt, bedurfte es keines konstitutiv wirkenden Verwaltungsakts und damit auch keiner Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde, wie der Antragsteller zu Unrecht meint (vgl. BayVGH vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; vom 11.8.2008 Az. 11 CS 08.832; vom 22.12.2008 Az. 11 CE 08.2999; VGH BW vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 - juris).
  • VGH Bayern, 11.08.2008 - 11 CS 08.832

    Aberkennung des Rechts, von einer tschechischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet …

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Rn. 17 e) Wegen der sich unmittelbar aus § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV ergebenden Rechtsfolge, dass die dem Antragsteller in der Tschechischen Republik erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt, bedurfte es keines konstitutiv wirkenden Verwaltungsakts und damit auch keiner Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde, wie der Antragsteller zu Unrecht meint (vgl. BayVGH vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; vom 11.8.2008 Az. 11 CS 08.832; vom 22.12.2008 Az. 11 CE 08.2999; VGH BW vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 - juris).
  • VGH Bayern, 22.12.2008 - 11 CE 08.2999

    Eintragung eines deutschen Wohnsitzes im ausländischen EU-Führerschein

    Auszug aus VGH Bayern, 09.01.2009 - 11 CE 08.3047
    Rn. 17 e) Wegen der sich unmittelbar aus § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV ergebenden Rechtsfolge, dass die dem Antragsteller in der Tschechischen Republik erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt, bedurfte es keines konstitutiv wirkenden Verwaltungsakts und damit auch keiner Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde, wie der Antragsteller zu Unrecht meint (vgl. BayVGH vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; vom 11.8.2008 Az. 11 CS 08.832; vom 22.12.2008 Az. 11 CE 08.2999; VGH BW vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 - juris).
  • VGH Bayern, 15.01.2009 - 11 CE 08.3222

    Eintragung eines deutschen Wohnsitzes im ausländischen Führerschein, der nach …

    e) Wegen der sich unmittelbar aus § 28 Abs. 4 Nrn. 2 und 3 FeV ergebenden Rechtsfolge, dass die dem Antragsteller in der Tschechischen Republik erteilte Fahrerlaubnis im Bundesgebiet nicht gilt, bedurfte es keines konstitutiv wirkenden Verwaltungsakts und damit auch keiner Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde, wie der Antragsteller zu Unrecht meint (vgl. BayVGH vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; vom 11.9.2008 Az. 11 CS 08.832; vom 9.1.2009 Az. 11 CE 08.3047; VGH BW vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 - juris).
  • VG Bayreuth, 21.07.2009 - B 1 S 09.490

    Tschechischer Führerschein

    Damit aber kommt zumindest § 28 Abs. 4 Nr. 2 FeV zur Anwendung, so dass der Antragsteller auch ohne ausdrückliche Entziehung bzw. Aberkennung nicht berechtigt ist, mit seiner tschechischen EU-Fahrerlaubnis in Deutschland zu fahren (vgl. BVerwG vom 11.12.2008 Az. 3 C 26/07 in DAR 2009, 212, BayVGH vom 7.5.2009 Az. 11 CE 09.426, vom 28.4.2009 Az. 11 CS 09.350, vom 2.4.2009 Az. 11 CS 09.292, vom 28.3.2009 Az. 11 CE 09.324, vom 25.3.2009 Az. 11 CE 08.3395, vom 24.3.2009 Az. 11 CS 08.3273, vom 19.3.2009 Az. 11 CS 08.3273 zu VG Bayreuth vom 6.11.2008 Az. B 1 E 08.865, vom 15.1.2009 Az. 11 CE 08.3222, vom 9.1.2009 Az. 11 CE 08.3047, vom 22.12.2008 Az. 11 CE 08.2999, vom 16.12.2008 Az. 11 CE 08.3104, vom 12.12.2008 Az. 11 CS 08.1396, vom 11.8.2008 Az. 11 CS 08.832 und vom 7.8.2008 Az. 11 ZB 07.1259; VGH Baden-Württemberg vom 2.2.2009 Az. 10 S 3323/08, vom 16.9.2008 Az. 10 S 2925/06 in ZfSch 2009, 56, vom 9.9.2008 Az. 10 S 994/07 und vom 17.7.2008 Az. 10 S 1688/08; OVG Rheinland-Pfalz vom 23.1.2009 Az. 10 B 11145/08, OVG Nordrhein-Westfalen vom 25.8.2008 Az. 16 A 1200/07; BGH vom 11.9.2008 Az. III ZR 212/07).
  • VG Augsburg, 28.04.2009 - Au 7 S 09.414

    Ungültigkeit einer tschechischen Fahrerlaubnis; Entzug der (deutschen) …

    Eine solche Fehleinschätzung der Rechtslage durch die nationalen Behörden und Gerichte kann nach der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. Beschluss vom 9.1.2009 - 11 CE 08.3047) aber nicht dazu führen, dass eine kraft Gesetzes fehlende Fahrberechtigung contra legem neu entsteht.
  • VG München, 05.03.2009 - M 6a K 08.5690

    Feststellungsklage; tschechische Fahrerlaubnis; Eintragung eines deutschen …

    Rn. 27 Im Übrigen wird zur Vermeidung weiterer Wiederholungen auf die Begründung des Beschlusses des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 15. Januar 2009 (Az. ...) verwiesen (so auch bereits BayVGH vom 16.12.2008 11 CE 08.3104 und vom 9.1.2009 11 CE 08.3047), der sich das Gericht in vollem Umfang anschließt.
  • VG Augsburg, 08.04.2009 - Au 7 S 09.324

    Ungültigkeit einer tschechischen Fahrerlaubnis; Eintragung eines deutschen …

    Nach der Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (vgl. Beschluss vom 9.1.2009, 11 CE 08.3047) kann eine Fehleinschätzung der Rechtslage durch die nationalen Behörden und Gerichte nicht dazu führen, dass eine kraft Gesetzes fehlende Fahrberechtigung contra legem neu entsteht.
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