Rechtsprechung
| VGH Bayern, 19.09.2011 - 11 CS 11.1527 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Amphetamin; Behauptung der unbewussten Einnahme dieser Droge
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (10)
- VG Bayreuth, 29.11.2012 - B 1 S 12.868
Methamphetaminkonzentration im Blut durch etwaige Beimischung in einem mehrere …
Rn. 26 Wie die Fahrerlaubnisbehörde zutreffend dargelegt hat, hätte der Antragsteller bei der Konzentration von 110.1 ng/ml Methamphetamin eine deutliche Wirkung des Methamphetamins bemerken müssen (vgl. insbesondere BayVGH vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527).Die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur Frage der Verabreichung von Betäubungsmitteln durch Dritte gegen den Willen oder ohne Kenntnis des Konsumenten (vgl. u.a. BayVGH vom 24.7.2012 Az. 11 ZB 12.1362, vom 31.5.2012 Az. 11 CS 12.807, vom 16.1.2012 Az. 11 ZB 11.2169, vom 28.10.2011 Az. 11 CS 11.1996, vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527, vom 24.3.2011 Az. 11 C 11.318, vom 4.10.2010 Az. 11 ZB 09.2973, vom 24.3.2009 Az. 11 CS 08.2881, vom 30.5.2008 Az. 11 CS 08.127, vom 4.3.2008 Az. 11 CS 07.3417, vom 10.12.2007 Az. 11 CS 07.2905, vom 4.9.2007 Az. 11 CS 07.308, vom 31.5.2007 Az. 11 CS 06.2694, vom 28.3.2007 Az. 11 CS 06.1478, vom 8.11.2006 Az. 11 CS 05.2688 und vom 13.9.2006 Az. 11 ZB 06.835) kann auf die hier vorliegende Fallkonstellation übertragen werden.
- VG Würzburg, 20.11.2013 - W 6 K 13.553
Fehlen des polizeilichen Erhebungsbogens ("Torkelbogen") und des ärztlichen …
Die obergerichtliche Rechtsprechung hat derartigen Behauptungen nur dann Beachtlichkeit zuerkannt, wenn überzeugend aufgezeigt werden konnte, dass der Kontakt von Betäubungsmitteln im Körper eines Fahrerlaubnisinhabers einen Kontakt mit Personen vorangegangen ist, die zumindest möglicherweise einen Beweggrund hätten, dem Betroffenen ein drogenhaltiges Getränk zugänglich zu machen, und dass es ferner nahe liegt, dass ihm die Aufnahme des Betäubungsmittels tatsächlich unbekannt blieb (BayVGH, B.v. 21.11.2012 - 11 CS 12.2171 - juris; B.v. 24.7.2012 - 11 ZB 12.1362 - juris; B.v. 22.9.2011 - 11 CS 11.1969/11 C 11.1970; B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527 - juris; B.v. 10.12.2007 - 11 CS 07.2905 - juris; OVG RhPf, B.v. 25.1.2012 - 10 B 11430/11.OVG - DÖV 2012, 447; SächsOVG, B.v. 14.12.2012 - 3 B 274/12 - DÖV 2013, 282; OVG LSA, B.v. 13.4.2012 - 3 M 47/12 - Blutalkohol 49, 327; OVG MV, B.v. 4.10.2011 - 1 M 19/11 - NJW 2012, 549).Hingegen kommt es bei den meisten Drogen gerade bei mehrmaligem Konsum zu einer raschen Toleranzwirkung, die eine Dosissteigerung und daher auch eine höhe Dosierung erforderlich macht (vgl. BayVGH, B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527 - juris).
- VG Würzburg, 20.11.2013 - W 6 K 13.399
Differenzen zwischen polizeilichem und ärztlichem Bericht zu festgestellten …
Hingegen kommt es bei den meisten Drogen gerade bei mehrmaligem Konsum zu einer raschen Toleranzwirkung, die eine Dosissteigerung und daher auch eine höhe Dosierung erforderlich macht (vgl. BayVGH, B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527 - juris).
- VG Bayreuth, 09.10.2012 - B 1 S 12.787
Entziehung der Fahrerlaubnis
Hinzu kommt, dass angesichts der bei der Blutentnahme gemessenen hohen Wirkstoffkonzentrationen von Methamphetamin und Amphetamin im Blut des Antragstellers davon ausgegangen werden muss, dass er bei Fahrtantritt deutliche Beeinträchtigungen durch die Drogeneinnahme hätte bemerken müssen, so dass auch aus diesem Grund eine unbewusste Drogenaufnahme kaum vorstellbar erscheint (vgl. insbesondere BayVGH vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527). - VG Bayreuth, 14.05.2012 - B 1 S 12.301
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Methamphetamin
Wäre der Antragsteller nicht an Methamphetamin gewöhnt, hätte er vor Fahrtantritt deutliche Auswirkungen der Droge feststellen müssen (vgl. insbesondere BayVGH vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527) und die Fahrt gar nicht antreten dürfen. - VG Bayreuth, 12.12.2011 - B 1 S 11.792
Entziehung der Fahrerlaubnis; Konsum von Methamphetamin; Nachweis in Blutprobe; …
Den Anforderungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs an eine plausible Erklärung des Antragstellers für den in seiner Blutprobe festgestellten Methamphetamin- und Amphetamingehalt wird dies in keiner Weise gerecht (vgl. u.a. BayVGH vom 19.9.2011 Az. 11 CS 11.1527, vom 19.10.2010 Az. 11 CS 10.2330 zu VG Bayreuth vom 20.8.2010 Az. B 1 S 10.661, vom 21.4.2010 Az. 11 B 09.3229, vom 24.3.2009 Az. 11 CS 08.2881, vom 30.5.2008 Az. 11 CS 08.127, vom 4.3.2008 Az. 11 CS 07.3417, vom 10.12.2007 Az. 11 CS 07.2905, vom 4.9.2007 Az. 11 CS 07.308, vom 31.5.2007 Az. 11 CS 06.2694, vom 28.3.2007 Az. 11 CS 06.1478, vom 8.11.2006 Az. 11 CS 05.2688 und vom 13.9.2006 Az. 11 ZB 06.835), zumal er auch keine näheren Umstände zum angeblichen Bezug von Ephedrin-Tabletten genannt hat und den Namen der betreffenden Person nicht nennen will. - VG Bayreuth, 13.06.2013 - B 1 S 13.365
Entziehung der Fahrerlaubnis
Berücksichtigt man den natürlichen Abbauprozess im Körper, so hätte es sich bei der dem Antragsteller am Abend bzw. in der Nacht zuvor verabreichten Dosis somit um eine ganz erhebliche Menge an Methamphetamin handeln müssen, bei der es praktisch ausgeschlossen erscheint, dass dies beim Antragsteller - der nach seinem Vortrag niemals wissentlich Amphetamine konsumiere - nicht zu sehr deutlichen drogentypischen Auffälligkeiten bzw. angesichts fehlender Gewöhnung gar zu schweren Gesundheitsstörungen geführt hätte (vgl. BayVGH, B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527; B.v. 21.11.2012 - 11 CS 12.2171; B.v. 24.3.2011 - 11 C 11.318 - juris). - VG Würzburg, 20.11.2013 - W 6 K 13.437
Entziehung der Fahrerlaubnis; Kokain, Kokain-Metabolit (175 µg Eq/l); Kokain, …
Die obergerichtliche Rechtsprechung hat derartigen Behauptungen nur dann Beachtlichkeit zuerkannt, wenn überzeugend aufgezeigt werden konnte, dass der Kontakt von Betäubungsmitteln im Körper eines Fahrerlaubnisinhabers einen Kontakt mit Personen vorangegangen ist, die zumindest möglicherweise einen Beweggrund hätten, dem Betroffenen ein drogenhaltiges Getränk zugänglich zu machen, und dass es ferner nahe liegt, dass ihm die Aufnahme des Betäubungsmittels tatsächlich unbekannt blieb (BayVGH, B.v. 21.11.2012 - 11 CS 12.2171 - juris; B.v. 24.7.2012 - 11 ZB 12.1362 - juris; B.v. 22.9.2011 - 11 CS 11.1969/11 C 11.1970; B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527 - juris; B.v. 10.12.2007 - 11 CS 07.2905 - juris; OVG RhPf, B.v. 25.1.2012 - 10 B 11430/11.OVG - DÖV 2012, 447; SächsOVG, B.v. 14.12.2012 - 3 B 274/12 - DÖV 2013, 282; OVG LSA, B.v. 13.4.2012 - 3 M 47/12 - Blutalkohol 49, 327; OVG MV, B.v. 4.10.2011 - 1 M 19/11 - NJW 2012, 549). - VG Bayreuth, 02.08.2013 - B 1 S 13.467
Entziehung der Fahrerlaubnis
Rn. 29 Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Antragstellerin dann, wenn sie nicht drogengewöhnt wäre, bei einer kritischen Prüfung vor Fahrtantritt deutliche Auswirkungen hätte spüren müssen (vgl. BayVGH, B.v. 19.9.2011 - 11 CS 11.1527; B.v. 21.11.2012 - 11 CS 12.2171; B.v. 24.3.2011 - 11 C 11.318 - juris). - VG Würzburg, 23.03.2011 - W 6 K 11.584
Entziehung der Fahrerlaubnis; Amphetamin (680 ng/ml)
Dem Einwand des Klägers, dass er keine Wirkung von Amphetamin verspürt habe, ist entgegenzuhalten, dass es bei den meisten Drogen gerade durch mehrmaligen Konsum zu einer raschen Toleranzwirkung kommt, die eine Dosissteigerung und daher auch eine höhere Dosierung erforderlich machen (vgl. BayVGH, B.v. 19.09.2011, Az. 11 CS 11.1527).
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