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| OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19 |
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§ 11 VwKostG ND; § 114 VwGO; § 13 VwKostG ND; § 130a VwGO; § 24 GlüStVtr ND; § 3 SpielV; § 35 Abs 2 GlüStVtr ND; § 9 VwKostG ND
Allgemeine Gebührenordnung; Amtshandlung; Befristung; Billigkeitsentscheidung; Ermessensentscheidung; Ermessensfehler; Gebühren; Gebührenberechnung; Gebührenordnung; Gebührenrahmen; Gegenstandswert; Geldspielgerät; glücksspielrechtliche Erlaubnis; ... - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Braunschweig, 22.02.2019 - 1 A 8/17
- OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2020, 912
Wird zitiert von ... (29) Zitiert selbst (14)
- OVG Niedersachsen, 18.03.2004 - 7 LB 112/03
Ausstellung einer vorläufigen Gaststättenerlaubnis; Gebühr für die Ausstellung …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Es genügt vielmehr, einen Wahrscheinlichkeitsmaßstab anzulegen und die Gebühr am typischen Nutzen, den die Amtshandlung einbringt, zu orientieren (Niedersächsisches OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 23;… dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 52;… dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.2 und Ziff. 4.2 f.).Der gesetzliche Maßstab führt nicht zu einem einzigen exakt bestimmbaren Gebührenwert, sondern lässt die Möglichkeit mehrerer richtiger Gebührenwerte zu, die - gemessen an den im Gesetz genannten Faktoren - nur nicht grob übersetzt sein dürfen (Niedersächsisches OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 23;… dasselbe, Urt. v. 16.2.1972 - VII OVG A 73/72 -, OVGE 28, 415;… dasselbe, Urt. v. 2.3.1974 - VII OVG A 39/73 -, GewArch 1976, 93).
Mit dem Erfordernis, im Rahmen einer einheitlichen Ermessensbetätigung eine angemessene Wertrelation herzustellen, ist es unvereinbar, Teilbezugsgebühren für den Verwaltungsaufwand einerseits, den Wertanteil andererseits zu ermitteln und sodann Verwaltungsaufwands- und Wertanteils "gebühr" zusammenzurechnen (…Niedersächsisches OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 51; dasselbe, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 34 f.;… Hessischer VGH, Urt. v. 13.6.2007 - 5 UE 1179/06 -, juris, Rn. 39;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6, jeweils m.w.N.).
Denn auch die Frage, ob eine Mindestgebühr festgesetzt wird, ist eine originär von der Behörde und nicht den Gerichten zu treffende Ermessensentscheidung (vgl. Nds. OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 40).
Aufgrund des der Beklagten zustehenden Ermessensspielraums ist es zwar nicht Aufgabe des Senats, eine bestimmte Bemessungsmethode vorzugeben (vgl. dazu obige Ausführungen unter 3. sowie Nds. OVG, Urt. v 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 42).
Bei dem Wert des Gegenstands der Amtshandlung ist demgegenüber auf den Geltungsbereich des Gebührenrahmens abzustellen, sprich darauf, wie sich der Wert für vergleichbare Spielhallenbetriebe im gesamten Bundesland darstellt (vgl. Niedersächsisches OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 42, juris;… dasselbe, Urt. v. 16.2.1972 - VII OVG A 73/72 -, OVGE 28, 415, 418 f.).
- OVG Niedersachsen, 13.11.1995 - 12 L 492/95
Luftfahrtunternehmen; Aufsicht; Gebühr; Ermächtigungsgrundlage; …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Die Bestimmung der festzusetzenden Gebühr aus dem Gebührenrahmen ist eine durch die Bemessungsgrundsätze des § 9 Abs. 1 NVwKostG begrenzte Ermessens- bzw. Beurteilungsentscheidung (Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 51, m.w.N.).Es genügt vielmehr, einen Wahrscheinlichkeitsmaßstab anzulegen und die Gebühr am typischen Nutzen, den die Amtshandlung einbringt, zu orientieren (…Niedersächsisches OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 23; dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 52;… dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.2 und Ziff. 4.2 f.).
Das gebührenrechtliche Äquivalenzprinzip und der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Gebührenerhebung erfordern, dass in besonders gelagerten Fällen mit niedrigerem oder höherem Aufwand bzw. Wert als im Durchschnittsfall ein Abweichen von der Durchschnittsveranlagung erfolgt (…sog. Differenzierungsgebot, vgl. Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.3;… Niedersächsisches OVG, Urt. v. 16.2.1972 - VII OVG A 73/72 -, OVGE 28, 415, 419;… dasselbe, Urt. v. 24.3.2003 - 1 LB 152/02 -, NVwZ-RR 2003, 613, juris, Rn. 22 f.;… dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244; dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 53).
Nach diesen Anforderungen ist es etwa zulässig, als Richtschnur für den Gebührensatz in Fällen "mittlerer Art" von der Mittelgebühr des jeweiligen Gebührenrahmens auszugehen und dann für besonders gelagerte Fälle Zu- oder Abschläge vorzunehmen (Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90, Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).
Mit dem Erfordernis, im Rahmen einer einheitlichen Ermessensbetätigung eine angemessene Wertrelation herzustellen, ist es unvereinbar, Teilbezugsgebühren für den Verwaltungsaufwand einerseits, den Wertanteil andererseits zu ermitteln und sodann Verwaltungsaufwands- und Wertanteils "gebühr" zusammenzurechnen (Niedersächsisches OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 51;… dasselbe, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 34 f.;… Hessischer VGH, Urt. v. 13.6.2007 - 5 UE 1179/06 -, juris, Rn. 39;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6, jeweils m.w.N.).
Durch die Multiplikation mit dem Mittelwert wird zudem sichergestellt, dass sich die ermittelte Gebühr in dem einschlägigen Gebührenrahmen bewegt und ein Fall "mittlerer Art" - also mit einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand und einem durchschnittlichen Wert des Gegenstands der Amtshandlung - auch Gebühren "mittlerer Art" generiert (vgl. Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).
- VG Oldenburg, 20.03.2018 - 7 A 23/17
Gebühr; Gebührenrahmen; Gebührentarif Nr. 57.1.7.1; glücksspielrechtliche …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Rn. 42 2. Anhaltspunkte dafür, dass der in Nr. 57.1.7.3 enthaltene Kostentarif gegen höherrangiges Recht verstoßen könnte, sind weder von der Klägerin konkret vorgetragen noch für den Senat ersichtlich (vgl. zur Rechtmäßigkeit des Gebührentarifs in Nr. 57.1.7.1 für die Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis umfassend: VG Oldenburg, Urt. v. 20.3.2018 - 7 A 23/17 -, juris, Rn. 21 ff., m.w.N.; vgl. zur Rechtmäßigkeit von Rahmengebühren: Loeser/Barthel, NVwKostG, Stand: Feb. 2016, § 9, Ziff. 3;… vgl. zur Rechtslage bei der Gebührenfestsetzung im Zusammenhang mit glücksspielrechtlichen Erlaubnissen in Nordrhein-Westfalen: VG B-Stadt, Urt. v. 16.11.2018 - 9 K 16288/17 -, juris, Rn. 547 ff., m.w.N.).Die von der Beklagten vorgenommene Wertrelation trägt zudem zugleich dem Umstand Rechnung, dass die in den Nrn. 57.1.7.1 und 57.1.7.3 enthaltenen Rahmengebühren in zulässiger Weise ganz maßgeblich am Wert der glücksspielrechtlichen Erlaubnis anknüpfen (so in Bezug auf den Tarif in Nr. 57.1.7.1: VG Oldenburg, Urt. v. 20.3.2018 - 7 A 23/17 -, juris, Rn. 32 ff. und Rn. 44).
Soweit in der Rechtsprechung teilweise vertreten wird, dass ein Gebührenbescheid, in dem eine Rahmengebühr ermessensfehlerhaft festgesetzt wurde, in Höhe der Mindestgebühr aufrechterhalten werden könne (vgl. VG Oldenburg, Urt. v. 20.3.2018 - 7 A 23/17 -, juris, Rn. 47;… OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 12.4.2017 - 9 B 384/17 -, juris, Rn. 9;… wohl auch BVerwG, Beschl. v. 1.4.1993 - 11 B 79/92 -, juris, Rn. 4), folgt der Senat dem nicht.
- BSG, 25.04.2018 - B 5 R 22/18 B
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - Prozesskostenhilfe - …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Nach diesen Anforderungen ist es etwa zulässig, als Richtschnur für den Gebührensatz in Fällen "mittlerer Art" von der Mittelgebühr des jeweiligen Gebührenrahmens auszugehen und dann für besonders gelagerte Fälle Zu- oder Abschläge vorzunehmen (…Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90, Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14; BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).Durch die Multiplikation mit dem Mittelwert wird zudem sichergestellt, dass sich die ermittelte Gebühr in dem einschlägigen Gebührenrahmen bewegt und ein Fall "mittlerer Art" - also mit einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand und einem durchschnittlichen Wert des Gegenstands der Amtshandlung - auch Gebühren "mittlerer Art" generiert (…vgl. Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14; BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).
- LSG Sachsen-Anhalt, 29.09.2011 - L 2 SF 73/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Bestimmung der Gebühr …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Nach diesen Anforderungen ist es etwa zulässig, als Richtschnur für den Gebührensatz in Fällen "mittlerer Art" von der Mittelgebühr des jeweiligen Gebührenrahmens auszugehen und dann für besonders gelagerte Fälle Zu- oder Abschläge vorzunehmen (…Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90, Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20; LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).Durch die Multiplikation mit dem Mittelwert wird zudem sichergestellt, dass sich die ermittelte Gebühr in dem einschlägigen Gebührenrahmen bewegt und ein Fall "mittlerer Art" - also mit einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand und einem durchschnittlichen Wert des Gegenstands der Amtshandlung - auch Gebühren "mittlerer Art" generiert (…vgl. Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.;… OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20; LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).
- OVG Berlin, 25.08.1992 - 8 B 59.91
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Nach diesen Anforderungen ist es etwa zulässig, als Richtschnur für den Gebührensatz in Fällen "mittlerer Art" von der Mittelgebühr des jeweiligen Gebührenrahmens auszugehen und dann für besonders gelagerte Fälle Zu- oder Abschläge vorzunehmen (…Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90, Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.; OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).Durch die Multiplikation mit dem Mittelwert wird zudem sichergestellt, dass sich die ermittelte Gebühr in dem einschlägigen Gebührenrahmen bewegt und ein Fall "mittlerer Art" - also mit einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand und einem durchschnittlichen Wert des Gegenstands der Amtshandlung - auch Gebühren "mittlerer Art" generiert (…vgl. Nds. OVG, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 90;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 4.6;… BVerwG, Beschl. v. 27.2.1978 - I WB 156.76 -, juris, Rn. 14;… BSG, Beschl. v. 25.4.2018 - B 5 R 22/18 B -, juris, Rn. 2 ff.; OVG Berlin, Urt. v. 25.8.1992 - 8 B 59.91 -, juris, Rn. 20;… LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 29.9.2011 - L 2 SF 73/11 E -, juris, Rn. 17 ff.).
- OVG Niedersachsen, 24.03.2003 - 1 LB 152/02
Berücksichtigung von Verwaltungsaufwand und Gegenstandswert bei der …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Das gebührenrechtliche Äquivalenzprinzip und der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Gebührenerhebung erfordern, dass in besonders gelagerten Fällen mit niedrigerem oder höherem Aufwand bzw. Wert als im Durchschnittsfall ein Abweichen von der Durchschnittsveranlagung erfolgt (…sog. Differenzierungsgebot, vgl. Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.3;… Niedersächsisches OVG, Urt. v. 16.2.1972 - VII OVG A 73/72 -, OVGE 28, 415, 419; dasselbe, Urt. v. 24.3.2003 - 1 LB 152/02 -, NVwZ-RR 2003, 613, juris, Rn. 22 f.;… dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244;… dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 53).Der durchschnittliche Verwaltungsaufwand ist somit - neben dem konkreten Verwaltungsaufwand sowie dem durchschnittlichen und konkreten Wert der Amtshandlung - ein bei der Festsetzung einer Rahmengebühr nach § 9 Abs. 1 NVwKostG maßgeblicher Faktor (vgl. Nds. OVG, Urt. v. 24.3.2003 - 1 LB 152/02 -, a.a.O., juris, Leitsatz und Rn. 22 f., m.w.N.;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff.4.2).
- OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 12.06.1984 - 9 A 87/82
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Es genügt vielmehr, einen Wahrscheinlichkeitsmaßstab anzulegen und die Gebühr am typischen Nutzen, den die Amtshandlung einbringt, zu orientieren (…Niedersächsisches OVG, Urt. v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 -, juris, Rn. 23;… dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 52; dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244;… Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.2 und Ziff. 4.2 f.).Das gebührenrechtliche Äquivalenzprinzip und der Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Gebührenerhebung erfordern, dass in besonders gelagerten Fällen mit niedrigerem oder höherem Aufwand bzw. Wert als im Durchschnittsfall ein Abweichen von der Durchschnittsveranlagung erfolgt (…sog. Differenzierungsgebot, vgl. Loeser/Barthel, NVwKostG, a.a.O., § 9, Ziff. 3.3;… Niedersächsisches OVG, Urt. v. 16.2.1972 - VII OVG A 73/72 -, OVGE 28, 415, 419;… dasselbe, Urt. v. 24.3.2003 - 1 LB 152/02 -, NVwZ-RR 2003, 613, juris, Rn. 22 f.; dasselbe, Urt. v. 12.6.1986 - 9 OVG A 87/82 -, GewArch 1985, 244;… dasselbe, Urt. v. 13.11.1995 - 12 L 492/95 -, juris, Rn. 53).
- BVerwG, 28.09.2017 - 5 C 13.16
Anspruch auf Förderung; Antriebsfunktion; Art der Förderung; Ausgleichsfunktion; …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Die Verwaltungsgerichte haben lediglich zu überprüfen, ob sich die Behörde in den gesetzlichen Grenzen ihres Ermessens gehalten und von ihrem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat (BVerwG, Urt. v. 28.9.2017 - 5 C 13/16 -, juris, Rn. 11;… Riese, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: Juli 2019, § 114, Rn. 51). - OVG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2017 - 9 B 384/17
Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klage gegen einen …
Auszug aus OVG Niedersachsen, 16.06.2020 - 11 LC 138/19
Soweit in der Rechtsprechung teilweise vertreten wird, dass ein Gebührenbescheid, in dem eine Rahmengebühr ermessensfehlerhaft festgesetzt wurde, in Höhe der Mindestgebühr aufrechterhalten werden könne (…vgl. VG Oldenburg, Urt. v. 20.3.2018 - 7 A 23/17 -, juris, Rn. 47; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 12.4.2017 - 9 B 384/17 -, juris, Rn. 9;… wohl auch BVerwG, Beschl. v. 1.4.1993 - 11 B 79/92 -, juris, Rn. 4), folgt der Senat dem nicht. - VGH Hessen, 13.06.2007 - 5 UE 1179/06
Bemessung der Verwaltungsgebühr nach Bedeutung der Amtshandlung
- VG Köln, 16.11.2018 - 9 K 16288/17
- BVerwG, 01.04.1993 - 11 B 79.92
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
- VGH Baden-Württemberg, 04.12.1992 - 14 S 1253/91
Verwaltungsgebühren: Zur Bedeutung des Pachtzinses bei der Erhebung einer …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.07.2026 - 9 A 796/26
Keine Ermessensausübung nötig bei Festsetzung von Mindestgebühr
Rn. 45 Vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 10. Oktober 2023 - 9 B 18.23 -, BayVBl. 2024, 174, juris, Rn. 9 ff., unter Verweis auf BVerwG, Beschluss vom 1. April 1993 - 11 B 79.92 -, Buchholz 442.10 § 6a StVG Nr. 6, juris, Rn. 4; ferner OVG M.-V., Urteil vom 20. Dezember 2022 - 3 LB 851/17 -, juris, Rn. 90; Nds. OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, NdsVBl. 2021, 17, juris, Rn. 57.Rn. 50 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 14. Februar 2017 - 9 A 2655/13 -, NWVBl 2017, 338, juris, Rn. 108, sowie Beschluss vom 24. März 2017 - 9 E 197/17 -, juris Rn. 10, 13; siehe etwa auch: VG Düsseldorf, Urteil vom 1. Juli 2021 - 6 K 5836/20 -, juris, Rn. 35 f.; VG Aachen, Gerichtsbescheid vom 17. Februar 2020 - 10 K 1615/18 -, juris, Rn. 50 f.; VG Minden, Gerichtsbescheid vom 1. Juni 2021 - 3 K 1551/20 -, juris, Rn. 43; anders: Nds. OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, NdsVBl. 2021, 17, juris, Rn. 57; siehe etwa auch: VG Gelsenkirchen, Gerichtsbescheid vom 23. Oktober 2025 - 15 K 3941/22 -, juris, Rn. 53 ff., VG Aachen, Urteil vom 31. März 2025 - 5 K 1496/24 -, juris, Rn. 62 f.; VG Köln, Urteile vom 15. Juni 2022 - 22 K 7177/19 -, juris, Rn. 85, und vom 2. November 2020 - 22 K 2379/20 -, juris, Rn. 49; zu der Teilaufhebung eines Gebührenbescheids siehe im Übrigen auch BVerwG, Beschluss vom 10. Oktober 2023 - 9 B 18.23 -, BayVBl. 2024, 174, juris, Rn. 9 ff.
- OVG Niedersachsen, 27.05.2024 - 11 LB 508/23
Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis und des Jagdscheins wegen persönlicher …
Nach der Rechtsprechung des Senats (Beschl. v. 16.6.2020 - 11 LC 138/19 - juris Rn. 45) ist es zulässig, als Richtschnur für den Gebührensatz in Fällen "mittlerer Art" von der Mittelgebühr des jeweiligen Gebührenrahmens auszugehen und dann für besonders gelagerte Fälle Zu- oder Abschläge vorzunehmen. - OVG Niedersachsen, 24.06.2024 - 10 LA 2/24
Klage des Betreibers einer Spielhalle gegen die Erhebung von Gebühren für die …
Ausweislich des Verwaltungsvorgangs legte der Beklagte der Gebührenfestsetzung die Berechnungsformel zugrunde, die der - seinerzeit zuständige - 11. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts in seinem Beschluss vom 16. Juni 2020 (Az.: 11 LC 138/19, veröffentlicht bei juris) als beispielhafte, den rechtlichen Anforderungen entsprechende Methode bezeichnet hat.Unter "II." wird sodann referiert, welche Überlegungen aus Sicht der Klägerin der Entscheidung des 11. Senats des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (Beschluss vom 16. Juni 2021 - 11 LC 138/19 -, juris) zugrunde liegen und ausgeführt, diese Überlegungen seien nicht bzw. nicht hinreichend in die Ermessensentscheidung bzgl. der Gebührenhöhe eingeflossen.
Dass er bei dieser einzelfallbezogenen Berechnung eine Bemessungsmethode angewandt hat, die der 11. Senat des beschließenden Gerichts in dem Beschluss vom 16. Juni 2020 (- 11 LC 138/19 -, juris Rn. 58 ff.) als beispielhafte Methode, die den gesetzlichen Anforderungen entspreche, bezeichnet hat, führt nicht dazu, dass sie nicht mehr als konkrete Ermessensentscheidung des Beklagten qualifiziert werden kann.
Unabhängig davon hat der 11. Senat in seiner bereits mehrfach angeführten Entscheidung (Beschluss vom 16.6.2020 - 11 LC 138/19 -, juris) in einem wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache zugelassenen Berufungsverfahren ausführlich die Maßstäbe, die bei der Bemessung der Gebühr für die Erteilung einer glücksspielrechtlichen Erlaubnis anzulegen sind, erläutert und - wie oben dargelegt - beispielhaft eine den Anforderungen entsprechende Berechnungsmethode aufgezeigt.
- VGH Hessen, 12.08.2026 - 5 A 2511/25
Gebühren für gutachterliche Stellungnahmen gemäß § 31 Abs. 3 LuftVG bei …
Auch im Übrigen ist anerkannt, dass eine Behörde ihren Verwaltungsaufwand für die konkrete Amtshandlung nicht durch eine bis ins Einzelne gehende betriebswirtschaftliche Kostenberechnung ermitteln muss (Nds. OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19-, juris Rdnr. 44).Dabei muss die Höhe der Gebühr, die ihrem Wesen nach eine Gegenleistung für eine besondere Leistung der öffentlichen Hand ist, den im Einzelfall angefallenen Verwaltungsaufwand sowie den im Einzelfall generierten Wert widerspiegeln (Nds. OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris Rdnr. 45).
- VGH Bayern, 02.03.2023 - 23 ZB 22.2639
Gebühren für glücksspielrechtliche Spielhallenerlaubnis bei Befreiung vom …
Nach der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Niedersachsen (…NdsOVG, U.v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 - juris Rn. 42; B.v. 16.6.2020 - 11 LC 138/19 - juris Rn. 59) sei bei dem Wert des Gegenstands der Amtshandlung darauf abzustellen, wie sich der Wert für vergleichbare Spielhallenbetriebe im gesamten Bundesland darstellt.Rn. 32 Die seitens der Klägerin unter Verweis auf Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Niedersachsen (…U.v. 18.3.2004 - 7 LB 112/03 - juris Rn. 42; B.v. 16.6.2020 - 11 LC 138/19 - juris Rn. 59) vorgebrachten Einwände, es sei darauf abzustellen, wie sich der Wert für vergleichbare Spielhallenbetriebe im gesamten Bundesland darstelle, wobei wertprägende Faktoren jeweils zu gleichen Teilen sowohl die Dauer der erteilten Erlaubnis als auch die Anzahl der von der Erlaubnis erfassten Geldspielgeräte seien und bei Erlaubnissen nach dem GlüStV von einer durchschnittlichen Erlaubnisdauer von zehn Jahren auszugehen sei, sich eine Erlaubnisdauer von weniger als zwei Jahren aber jedenfalls als erheblich unterdurchschnittlich darstelle, setzen sich mit den insoweit tragenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts zur lediglich hälftigen Ausschöpfung des Gebührenrahmens und zum Verwaltungsaufwand nicht auseinander.
Rn. 34 Im Übrigen legt die Klägerin auch nicht dar, dass die angeführte Entscheidung des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 16. Juni 2020 (11 LC 138/19 - juris Rn. 59 ff. zu § 9 Abs. 1 NVwKostG), wonach mit Blick auf den Geltungsbereich des Gebührenrahmens darauf abzustellen sei, wie sich der Verwaltungsaufwand und der Wert für vergleichbare Spielhallenbetriebe im gesamten Bundesland darstellten, wobei von einer durchschnittlichen Anzahl von zwölf Spielgeräten auszugehen und wertprägende Faktoren jeweils zu gleichen Teilen die Dauer der erteilten Erlaubnis als auch die Anzahl der Geldspielgeräte seien, auf die Rechtslage nach dem Kostengesetz übertragbar wäre.
- VG Magdeburg, 28.03.2024 - 4 A 106/22
Beurteilungszeitpunkt bei nach Zeitabschnitten teilbaren Dauermaßnahmen der …
Rn. 228 Bei der vorzunehmenden Ermessensentscheidung hat die zuständige Behörde die Bemessungsgrundsätze gemäß § 10 VwKostG LSA als gesetzliche Grenze und Zweck, deren Einhaltung durch das Gericht nach § 114 Satz 1 VwGO zu überprüfen ist, zu berücksichtigen (vgl. OVG des Landes Sachsen-Anhalt…, Urteil vom 30. Januar 2024 - 2 L 134/21 -, juris, Rn. 26 unter Bezugnahme auf Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris, Rn. 44 zu § 9 Abs. 1 NVwKostG).Denn die Behörde muss ihren Verwaltungsaufwand für die konkrete Amtshandlung nicht durch eine bis ins Einzelne gehende betriebswirtschaftliche Kostenberechnung ermitteln und ist vielmehr grundsätzlich berechtigt, von einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand auszugehen (vgl. Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris, Rn. 44).
- VG Magdeburg, 27.06.2024 - 4 A 25/23
Gefahrenabwehrrechtliche und kostenrechtliche Verantwortlichkeit für den Abbruch …
Hierbei hat die zuständige Behörde die Bemessungsgrundsätze gemäß § 10 VwKostG LSA als gesetzliche Grenze und Zweck, deren Einhaltung durch das Gericht nach § 114 Satz 1 VwGO zu überprüfen ist, zu berücksichtigen (vgl. OVG des Landes Sachsen-Anhalt…, Urteil vom 30. Januar 2024 - 2 L 134/21 -, juris, Rn. 26 unter Bezugnahme auf Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris, Rn. 44 zu § 9 Abs. 1 NVwKostG).Denn die Behörde muss ihren Verwaltungsaufwand für die konkrete Amtshandlung nicht durch eine bis ins Einzelne gehende betriebswirtschaftliche Kostenberechnung ermitteln und ist vielmehr grundsätzlich berechtigt, von einem durchschnittlichen Verwaltungsaufwand auszugehen (vgl. Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris, Rn. 44).
- VGH Bayern, 05.09.2022 - 23 ZB 19.1985
Verwaltungsgebühren für Errichtung und Betrieb von Spielhallen
Rn. 26 Mit Schriftsatz vom 17. August 2020 trägt die Klägerin unter Verweis auf den Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 16. Juni 2020 (11 LC 138/19 - juris zu § 9 Abs. 1 NVwKostG) weiter vor, dass bei der Festsetzung einer Gebühr nach dem Maß des Verwaltungsaufwands und dem Wert des Gegenstands gewährleistet sein müsse, dass Abweichungen im Einzelfall berücksichtigt würden (Grundsatz der speziellen Entgeltlichkeit).Rn. 38 (c) Ebenso wenig verfängt die Rüge, das angegriffene Urteil widerspreche dem Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 16. Juni 2020 (11 LC 138/19 - juris Rn. 45, 49 zu § 9 Abs. 1 NVwKostG), in der die Berechnung der Gebühr je Geldspielgerät allein anhand des Gebührenhöchstwerts ohne Berücksichtigung des Mindestwerts beanstandet und ausgeführt worden sei, dass die Gebührenbemessung im Einzelfall dem Grundsatz der speziellen Entgeltlichkeit und dem Differenzierungsgebot Rechnung zu tragen habe.
- OVG Sachsen-Anhalt, 30.01.2024 - 2 L 134/21
Abfallrecht; Widerspruchsgebühr; Verwaltungsgebühr; mehrere Amtshandlungen; …
Insoweit ist die Ermessensentscheidung durch die Bemessungsgrundsätze des § 10 Abs. 1 VwKostG LSA begrenzt (vgl. NdsOVG, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 - juris Rn. 44).Rn. 36 Zwar kommt bei ermessensfehlerhafter Festsetzung von Verwaltungsgebühren, für die die Gebührenvorschriften eine Rahmengebühr vorsehen, grundsätzlich eine Teilaufhebung des Gebührenbescheids in Betracht, soweit die festgesetzte Gebühr die als Untergrenze des Gebührenrahmens festgelegte Mindestgebühr übersteigt und die verbleibende Gebührenfestsetzung in Höhe der zwingend festzusetzenden Mindestgebühr bei der gebotenen objektiven Auslegung dem Willen der Behörde entspricht (BVerwG…, Beschluss vom 10. Oktober 2023 - 9 B 18.23 - juris Rn. 9; vgl. auch BVerwG…, Beschluss vom 1. April 1993 - 11 B 79.92 - juris Rn. 4; OVG NRW…, Beschluss vom 12. April 2017 - 9 B 384/17 - juris Rn. 9; OVG MV…, Urteil vom 20. Dezember 2022 - 3 LB 851/17 - juris Rn. 90; a.A. allerdings: NdsOVG, Beschluss vom 16. Juni 2020, - 11 LC 138/19 - juris Rn. 43 f.).
- VG Frankfurt/Oder, 19.09.2023 - 7 K 606/18
Zur Erhebung von Baugebühren für Werbeanlagen in Brandenburg
Stattdessen müssen die beiden Gebührenmaßstäbe in verhältnismäßiger Weise einander zugeordnet werden; die Gebühr muss aus einer Abwägung der Faktoren gewonnen werden (vgl. zur identischen Rechtslage in Niedersachsen OVG Lüneburg…, Urteil vom 18. März 2004 - 7 LB 112/03 -, juris Rn. 35; vgl. zur weitgehend identischen Rechtslage in Hessen ferner VGH Kassel…, Urteil vom 13. Juni 2007 - 5 UE 1179/06 -, juris Rn. 39; vgl. ferner VG Berlin…, Urteil vom 26. Juni 2019 - 4 K 207.17 -, juris Rn. 32 und OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris Rn. 46 jeweils m.w.N.).e) Da der Gebührenrahmen aus den oben dargelegten Gründen unwirksam ist, kommt es abschließend nicht darauf an, ob im Fall der fehlerhaften Ausübung des behördlichen Gebührenermessens zumindest die Mindestgebühr aufrechterhalten bleiben kann und eine Aufhebung des Gebührenbescheides folglich nur in Höhe des den Mindestbetrag übersteigenden Betrags erfolgen darf (vgl. zum Streitstand etwa OVG Lüneburg, Beschluss vom 16. Juni 2020 - 11 LC 138/19 -, juris Rn. 57 m.w.N.).
- VG Hamburg, 17.08.2022 - 14 E 4615/21
Erfolgreicher Eilantrag gegen Bescheide über Verwaltungsgebühren für die …
- VG Magdeburg, 17.05.2024 - 4 A 266/22
Baubeseitigung wegen Eingriffs in die Freifläche eines Baudenkmals
- VG Köln, 25.10.2022 - 22 K 5324/19
- VG Gelsenkirchen, 25.08.2021 - 10 K 3676/18
Klageerweiterung, Unzulässigkeit, Klagefrist, Klagebegehren, Gebührenbescheid, …
- VG Köln, 25.10.2022 - 22 K 5323/19
- VG Magdeburg, 12.08.2025 - 4 A 101/24
Verjährung von Verwaltungskosten
- VG Magdeburg, 26.02.2025 - 7 A 295/24
Erhebung von Gebühren und Auslagen für den Einsatz der Polizei
- VG Gelsenkirchen, 23.10.2025 - 15 K 3941/22
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.12.2022 - 3 LB 851/17
Heranziehung zu Verwaltungsgebühren für Antrag auf Erteilung eines …
- VG Halle, 02.07.2025 - 4 A 211/23
Abfallbeseitigungsrecht
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 01.06.2021 - 1 LB 488/20
Kosten einer Abschleppmaßnahme - Abrechnung von Personalkostenanteil und …
- VG Köln, 06.12.2022 - 22 K 6077/19
- VG Aachen, 31.03.2025 - 5 K 1496/24
Empfehlung des DStGB-NW zu Baugebührenbemessung ist rechtswidrig!
- VG Cottbus, 17.11.2022 - 5 L 155/22
- VG Köln, 17.08.2022 - 22 K 2618/20
- VG Greifswald, 05.05.2021 - 3 B 508/21
Festsetzung von Verwaltungsgebühren für eine bauordnungsrechtliche …
- VG Köln, 15.06.2022 - 22 K 7177/19
- VG Hamburg, 11.11.2025 - 5 K 1106/24
- VG Köln, 30.08.2023 - 22 K 2545/22
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