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Rechtsprechung
   LG Osnabrück, 03.03.2023 - 11 O 834/22   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2023,56014
LG Osnabrück, 03.03.2023 - 11 O 834/22 (https://dejure.org/2023,56014)
LG Osnabrück, Entscheidung vom 03.03.2023 - 11 O 834/22 (https://dejure.org/2023,56014)
LG Osnabrück, Entscheidung vom 03. März 2023 - 11 O 834/22 (https://dejure.org/2023,56014)
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Kurzfassungen/Presse

  • iprspr.mpipriv.de (Auszüge)

    EuGVVO 1215/2012 Art. 1; EuGVVO 1215/2012 Art. 6; EuGVVO 1215/2012 Art. 17; EuGVVO 1215/2012 Art. 18; EuGVVO 1215/2012 Art. 24
    Zuständigkeit --> Versicherungs-, Verbraucher-, Arbeitsgerichtsstand; Zuständigkeit --> Sonstige besondere Gerichtsstände

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Karlsruhe, 05.07.2023 - 10 W 5/23

    Scraping

    Denn dieser kann schon nach seinem Wortlaut nur zum Tragen kommen, wenn genügende Anhaltspunkte für eine Schätzung fehlen (vgl. BGH, Beschluss vom 17.12.2020, III ZR 60/20) Solche finden sich aber in den Feststellungen zum Wert der Klageanträge Ziffer 1 und 2. Von diesen ausgehend ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich der begehrte Unterlassungsausspruch nicht in den unmittelbaren Folgen einer einzigen Zuwiderhandlung in der Vergangenheit erschöpft, sondern auf die dauerhafte Abwehr einer unbestimmten Vielzahl künftiger Wiederholungen des klägerseits beanstandeten Verhaltens der Beklagten gerichtet ist; auch können die wirtschaftliche Bedeutung der Scraping-Vorfälle für die Beklagte insgesamt sowie deren wirtschaftliche Verhältnisse bei der Bestimmung des Streitwerts im Wege einer Gesamtabwägung aller relevanten Umstände des Einzelfalls mit berücksichtigt werden (vgl. auch LG Essen, Urteil vom 10.11.2022, 6 O 111/22; LG Ellwangen, Urteil vom 25.1.2023, 2 O 198/22; LG Aachen, Urteil vom 10.2.2023, 8 O 177/22; LG Osnabrück, Urteil vom 3.3.2023, 11 O 834/22; LG Berlin, Urteil vom 7.3.2023, 13 O 79/22).
  • LG Frankenthal, 22.02.2024 - 3 O 90/23
    Das Stützen eines Schmerzensgeldanspruchs auf einen derartigen gestreckten, aus aufeinander bezogenen Vorgängen und Verhaltensweisen der Beklagten bestehenden Lebenssachverhalt begegnet keinen Bedenken (vgl. hierzu beispielhaft OLG Dresden, Urteil vom 05.12.2023, zum Aktenzeichen 4 U 1094/23, Rnr 26, 27; LG Köln, Urteil vom 31.05.2023 zum Az. 28 O 138/22, Rnr 40/41; LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 zum Az. 11 O 834/22, Rnr 49; auch OLG Hamm, Urteil vom 15.08.2023 zum Az. 7 U 19/23, Rnr 48-53, zu einer dort noch nachgebesserten Fassung des Antrags; auch OLG Stuttgart, Urteil vom 22.11.2023 zum Az. 4 U 20/23, Rnr 228-232; OLG Köln, Urteil vom 07.12.2023 zum Az. 15 U 108/23, Rnr 25-27; zitiert nach Juris).

    Rn. 30 (Vgl. zum Ganzen LG Köln, Urteil vom 31.05.2023 zum Az. 28 O 138/22, Rnr 48-52; LG Fulda, Urteil vom 14.03.2023 zum Az. 3 O 73/22, Rnr 48-51; LG Bielefeld, Urteil vom 10.03.2023 zum Az. 19 O 147/22, Rnr 52+54+56; LG Memmingen, Urteil vom 09.03.2023 zum Az. 35 O 1036/22, Rnr 87-94; LG Itzehoe, Urteil vom 09.03.2023 zum Az. 10 O 87/22, Rnr 84-89; LG Offenburg, Urteil vom 28.02.2023 zum Az. 2 O 98/22, Rnr 39-47; LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 zum Az. 11 O 834/22, Rnr 56-72; LG Münster, Urteil vom 07.03.2023 zum Az 2 O 54/22, Rnr 65- 70; OLG Hamm, Urteil vom 15.08.2023 zum Az. 7 U 19/23, Rnr 162-174 und 189-200; OLG Stuttgart, Urteil vom 22.11.2023 zum Az. 4 U 20/23, Rnr 272-346; OLG Köln, Urteil vom 07.12.2023 zum Az. 15 U 108/23, Rnr 33-50; OLG Dresden, Urteil vom 05.12.2023, zum Aktenzeichen 4 U 1094/23, Rnr 47-49; zitiert nach Juris.).

    Rn. 35 Er wäre im Übrigen jedenfalls unbegründet, weil eine hinreichende Wahrscheinlichkeit für einen materiellen Schadenseintritt in Anbetracht der vorliegend erwähnten Umstände nicht angenommen werden kann (vgl. LG Offenburg, Urteil vom 28.02.2023 zum Az. 2 O 98/22, Rnr 54; LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 zum Az. 11 O 834/22, Rnr 73; zitiert nach Juris).

    (Vgl. zum Ganzen LG Köln, Urteil vom 31.05.2023 zum Az. 28 O 138/22, Rnr 46; LG Bonn, Urteil vom 07.06.2023 zum Az. 13 O 126/22, Rnr 46; LG Lübeck, Urteil vom 25.05.2023 zum Az. 15 O 74/22, Rnr 139-140; LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 zum Az. 11 O 834/22, Rnr 77; OLG Hamm, Urteil vom 15.08.2023 zum Az. 7 U 19/23, Rnr 235-240; OLG München, Verfügung vom 14.09.2023 zum Az. 14 U 3190/23, GRUR-RS 2023, 24733, Rnr 104-106; OLG Köln, Urteil vom 07.12.2023 zum Az. 15 U 108/23, Rnr 75-78; OLG Dresden, Urteil vom 05.12.2023, zum Aktenzeichen 4 U 1094/23, Rnr 64; zitiert nach Juris).

  • LG Hannover, 14.08.2023 - 18 O 89/22

    Verstöße des sozialen Netzwerks Facebook gegen die Datenschutzgrundverordnung im …

    Dessen Wert beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von 500,- EUR (vgl. LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 - 11 O 834/22 -, Rn. 45, juris; LG Itzehoe, Urteil vom 27.02.2023 - 10 O 159/22 -, juris; LG Essen…, Urteil vom 10.11.2022 - 6 O 111/22 -, Rn. 44, juris).
  • AG Meppen, 06.08.2024 - 3 C 153/24
    Bezieht sich ein Feststellungsantrag auf alle "zukünftig noch" entstehenden Schäden, sind bei der Wertfestsetzung lediglich die ab Klageeinreichung mutmaßlich entstehenden Schäden zu berücksichtigen (vgl. LG Osnabrück, Urt. v. 03.03.2023 - 11 O 834/22 -, Rn. 43, juris), so dass das Gericht einen Abschlag von 50 % von dem begehrten Zahlbetrag vornimmt.

    Das Erfordernis des Nachweises eines tatsächlich erlittenen Schadens ist auch der Sache nach erforderlich, um ein vom Verordnungsgeber nicht gewolltes Ausufern von Schadensersatzforderungen in allen Fällen eines - tatsächlich für den Betroffenen folgenlosen - Datenschutzverstoßes zu vermeiden (vgl. LG Osnabrück, Urt. v. 03.03.2023 - 11 O 834/22 -, Rn. 61, juris).

  • LG Hannover, 05.02.2024 - 18 O 42/23

    Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Scrapingvorfalls auf einer …

    Dessen Wert beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von 500,- EUR (vgl. LG Osnabrück, Urteil vom 03.03.2023 - 11 O 834/22 -, Rn. 45, juris; LG Itzehoe, Urteil vom 27.02.2023 - 10 O 159/22 -, juris; LG Essen…, Urteil vom 10.11.2022 - 6 O 111/22 -, Rn. 44, juris).
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