Rechtsprechung
| BFH, 10.03.1969 - V 116/64 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Zur Rechtswirksamkeit der Vorschrift über die Beschränkung der Berlinhilfe-Vergünstigungen bei Zigaretten innerhalb eines bestimmten Zeitraumes
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Verfahrensgang
- BFH, 10.03.1969 - V 116/64
- BFH, 20.03.1969 - V 116/64
Papierfundstellen
- BFHE 95, 245
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (10)
- BVerfG, 07.07.1964 - 2 BvL 22/63
Errichtete Wohngebäude
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
In diesem Vertrauen wird der Bürger getäuscht, wenn der Gesetzgeber an zurückliegende oder in der Entwicklung befindliche Tatbestände andere, und zwar ungünstigere Folgen knüpft als diejenigen, auf welche sich der Betroffene bei seinen Dispositionen hatte einrichten dürfen" (Beschluß des BVerfG 2 BvL 22 und 23/63 vom 7. Juli 1964, BVerfGE 18, 135 [143, 144]).Es ist zwar richtig, daß das BVerfG wiederholt ausgesprochen hat, der Steuerpflichtige könne sich nicht auf den Fortbestand des jeweils geltenden Rechts für die Zukunft verlassen (vgl. z.B. BVerfG-Urteile 2 BvR 1/60 vom 7. November 1961, BVerfGE 13, 274 [278]; 1 BvL 31/58 vom 10. Mai 1962, BVerfGE 14, 76 [104]; BVerfG-Beschluß 1 BvR 228/65 vom 24. September 1965, BVerfGE 19, 119 [BVerfG 24.09.1965 - 1 BvR 228/65] [127]), er könne insbesondere "nicht darauf vertrauen, daß der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen, die er bisher mit Rücksicht auf bestimmte Tatsachen oder Umstände, insbesondere aus kulturpolitischen Erwägungen, gewährt hat, immer und uneingeschränkt auch für die Zukunft aufrechterhalten werde" (BVerfG-Beschluß 2 BvL 22 und 23/63 vom 7. Juli 1964, a.a.O.).
- BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59
Kostenrechtsnovelle
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Eine echte Rückwirkung liegt vor, wenn ein Gesetz nachträglich ändernd in abgewickelte, der Vergangenheit angehörende Tatbestände eingreift (BVerfG-Beschluß 2 BvL 4/59 vom 31. Mai 1960, Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 11 S. 139 [145 f.] - BVerfGE 11, 139 [145 f.] -). - BVerfG, 10.05.1962 - 1 BvL 31/58
Vergnügungssteuer auf Glücksspielgeräte
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Es ist zwar richtig, daß das BVerfG wiederholt ausgesprochen hat, der Steuerpflichtige könne sich nicht auf den Fortbestand des jeweils geltenden Rechts für die Zukunft verlassen (vgl. z.B. BVerfG-Urteile 2 BvR 1/60 vom 7. November 1961, BVerfGE 13, 274 [278]; 1 BvL 31/58 vom 10. Mai 1962, BVerfGE 14, 76 [104]; BVerfG-Beschluß 1 BvR 228/65 vom 24. September 1965, BVerfGE 19, 119 [BVerfG 24.09.1965 - 1 BvR 228/65] [127]), er könne insbesondere "nicht darauf vertrauen, daß der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen, die er bisher mit Rücksicht auf bestimmte Tatsachen oder Umstände, insbesondere aus kulturpolitischen Erwägungen, gewährt hat, immer und uneingeschränkt auch für die Zukunft aufrechterhalten werde" (…BVerfG-Beschluß 2 BvL 22 und 23/63 vom 7. Juli 1964, a.a.O.).
- BVerfG, 14.03.1963 - 1 BvL 28/62
Rückwirkende Gewerbesteuer
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Von einer "unechten Rückwirkung" spricht man, wenn ein Gesetz zwar unmittelbar nur auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, damit aber zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (BVerfG-Beschlüsse 1 BvL 22/57 vom 11. Oktober 1962, BVerfGE 14, 288 [297]; 1 BvL 28/62 vom 14. März 1963, BVerfGE 15, 313 [BVerfG 14.03.1963 - 1 BvL 28/62] [324]). - BVerfG, 24.09.1965 - 1 BvR 228/65
Couponsteuer
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Es ist zwar richtig, daß das BVerfG wiederholt ausgesprochen hat, der Steuerpflichtige könne sich nicht auf den Fortbestand des jeweils geltenden Rechts für die Zukunft verlassen (vgl. z.B. BVerfG-Urteile 2 BvR 1/60 vom 7. November 1961, BVerfGE 13, 274 [278]; 1 BvL 31/58 vom 10. Mai 1962, BVerfGE 14, 76 [104]; BVerfG-Beschluß 1 BvR 228/65 vom 24. September 1965, BVerfGE 19, 119 [BVerfG 24.09.1965 - 1 BvR 228/65] [127]), er könne insbesondere "nicht darauf vertrauen, daß der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen, die er bisher mit Rücksicht auf bestimmte Tatsachen oder Umstände, insbesondere aus kulturpolitischen Erwägungen, gewährt hat, immer und uneingeschränkt auch für die Zukunft aufrechterhalten werde" (…BVerfG-Beschluß 2 BvL 22 und 23/63 vom 7. Juli 1964, a.a.O.). - BVerfG, 11.10.1962 - 1 BvL 22/57
Selbstversicherung
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Von einer "unechten Rückwirkung" spricht man, wenn ein Gesetz zwar unmittelbar nur auf gegenwärtige, noch nicht abgeschlossene Sachverhalte für die Zukunft einwirkt, damit aber zugleich die betroffene Rechtsposition nachträglich im ganzen entwertet (BVerfG-Beschlüsse 1 BvL 22/57 vom 11. Oktober 1962, BVerfGE 14, 288 [297]; 1 BvL 28/62 vom 14. März 1963, BVerfGE 15, 313 [BVerfG 14.03.1963 - 1 BvL 28/62] [324]). - BVerfG, 19.12.1961 - 2 BvR 1/60
Steuererhöhung im Veranlagungszeitraum
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Es ist zwar richtig, daß das BVerfG wiederholt ausgesprochen hat, der Steuerpflichtige könne sich nicht auf den Fortbestand des jeweils geltenden Rechts für die Zukunft verlassen (vgl. z.B. BVerfG-Urteile 2 BvR 1/60 vom 7. November 1961, BVerfGE 13, 274 [278]; 1 BvL 31/58 vom 10. Mai 1962, BVerfGE 14, 76 [104]; BVerfG-Beschluß 1 BvR 228/65 vom 24. September 1965, BVerfGE 19, 119 [BVerfG 24.09.1965 - 1 BvR 228/65] [127]), er könne insbesondere "nicht darauf vertrauen, daß der Gesetzgeber steuerliche Vergünstigungen, die er bisher mit Rücksicht auf bestimmte Tatsachen oder Umstände, insbesondere aus kulturpolitischen Erwägungen, gewährt hat, immer und uneingeschränkt auch für die Zukunft aufrechterhalten werde" (…BVerfG-Beschluß 2 BvL 22 und 23/63 vom 7. Juli 1964, a.a.O.). - BFH, 18.11.1958 - I 176/57 U
Bindung des Finanzamtes an eine Zusage auch bei veränderten Tatsachen
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Anders als bei der Zusage, die ein FA hinsichtlich eines rechtlich zweifelhaften Sachverhalts einem Steuerpflichtigen nach Verhandlungen mit ihm für eine bestimmte Behandlung seines Falles gegeben hat (vgl. die BFH-Urteile I 176/57 U vom 18. November 1958, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 68 S. 137 - BFH 68, 137 -, BStBl III 1959, 52; V 264/58 U vom 21. Juli 1960, BFH 71, 619, BStBl III 1960, 480; VI 299/63 U vom 10. Juli 1964, BFH 80, 314, BStBl III 1964, 587), bedarf es bei Zusagen Angesetzlichen Vorschriften, um den Vertrauensschutz wirksam werden zu lassen, keiner besonderen geschäftlichen Dispositionen (z.B. Investitionen, Ausweitungen der Produktionsstätten) oder anderer wirtschaftlicher Maßnahmen. - BFH, 10.07.1964 - VI 299/63 U
Spareinlagen eines Privatbankiers bei seiner eigenen Bank als abzugsfähige …
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Anders als bei der Zusage, die ein FA hinsichtlich eines rechtlich zweifelhaften Sachverhalts einem Steuerpflichtigen nach Verhandlungen mit ihm für eine bestimmte Behandlung seines Falles gegeben hat (vgl. die BFH-Urteile I 176/57 U vom 18. November 1958, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 68 S. 137 - BFH 68, 137 -, BStBl III 1959, 52; V 264/58 U vom 21. Juli 1960, BFH 71, 619, BStBl III 1960, 480; VI 299/63 U vom 10. Juli 1964, BFH 80, 314, BStBl III 1964, 587), bedarf es bei Zusagen Angesetzlichen Vorschriften, um den Vertrauensschutz wirksam werden zu lassen, keiner besonderen geschäftlichen Dispositionen (z.B. Investitionen, Ausweitungen der Produktionsstätten) oder anderer wirtschaftlicher Maßnahmen. - BFH, 21.07.1960 - V 264/58 U
Zulässigkeit der durch den Vorsteher des Finanzamts, nicht im Namen der …
Auszug aus BFH, 10.03.1969 - V 116/64
Anders als bei der Zusage, die ein FA hinsichtlich eines rechtlich zweifelhaften Sachverhalts einem Steuerpflichtigen nach Verhandlungen mit ihm für eine bestimmte Behandlung seines Falles gegeben hat (vgl. die BFH-Urteile I 176/57 U vom 18. November 1958, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 68 S. 137 - BFH 68, 137 -, BStBl III 1959, 52; V 264/58 U vom 21. Juli 1960, BFH 71, 619, BStBl III 1960, 480; VI 299/63 U vom 10. Juli 1964, BFH 80, 314, BStBl III 1964, 587), bedarf es bei Zusagen Angesetzlichen Vorschriften, um den Vertrauensschutz wirksam werden zu lassen, keiner besonderen geschäftlichen Dispositionen (z.B. Investitionen, Ausweitungen der Produktionsstätten) oder anderer wirtschaftlicher Maßnahmen.
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Rechtsprechung
| BFH, 20.03.1969 - V 116/64 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BFH, 10.03.1969 - V 116/64
- BFH, 20.03.1969 - V 116/64
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Rechtsprechung
| BFH, 16.03.1965 - I 116/64 |
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Rechtsprechung
| VG Karlsruhe, 25.02.1966 - I 116/64 |
Verfahrensgang
- VG Karlsruhe, 25.02.1966 - I 116/64
- BVerwG, 07.07.1966 - VII B 92.66
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