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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.1999 - 12 A 5022/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,19228
OVG Nordrhein-Westfalen, 10.02.1999 - 12 A 5022/97 (https://dejure.org/1999,19228)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10.02.1999 - 12 A 5022/97 (https://dejure.org/1999,19228)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 (https://dejure.org/1999,19228)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beihilfe; Abrechnungsfähigkeit von ärztlichen Leistungen; Einzige Leistung

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2012 - 1 A 125/11

    Berechnungsfähigkeit der "eingehenden Beratung" nach Nr. 3 GOÄ bei Erbringung …

    Rn. 4 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, MedR 2000, 335 = juris, Rn. 4 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 7. April 2006 - 10 A 11692/05 -, RiA 2006, 236 = juris, Rn. 25; Hess/Klakow-Franck/Warlo, Kommentar zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), Lsbl., Stand: 1. Juli 2003, Nr. 3, Rn. 3; Lang/Schäfer/Stiel/Vogt, Der GOÄ-Kommentar, 2. Aufl. 2002, zu Nr. 3 GOÄ; Beschluss des Ausschusses "Gebührenordnung" der Bundesärztekammer vom 13. März 1997 = Blatt 114 der Gerichtsakte.

    Rn. 9 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, MedR 2000, 335 = juris, Rn. 7; Hess/Klakow-Franck/Warlo, Kommentar zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), Lsbl., Stand: 1. Juli 2003, Nr. 3, Rn. 3.

  • OVG Sachsen, 03.11.2015 - 2 A 247/14

    Beihilfe; zahnärztliche Leistung; Beratungsgebühr

    Da vorliegend die Nr. 3 GOÄ nicht als einzige Leistung und auch nicht im Zusammenhang mit einer Untersuchung nach den genannten Nummern der Gebührenordnung für Ärzte geltend gemacht werde, sondern im Zusammenhang mit Gebührennummern der Gebührenordnung für Zahnärzte, die auf einer zahnärztlichen Behandlung beruhten, sei diese Beratungsgebühr nicht beihilfefähig (vgl. OVG Rh.-Pf., Urt. v. 7. April 2006, ZBR 2006, 317 unter Verweis auf OVG NW, Urt. v. 10. Februar 1999, MedR 2000, 335).

    Die von der Ärzteschaft der Sache nach geforderte freie Kombinierbarkeit der Nr. 3 GOÄ mit allen anderen nach der Gebührenordnung für Ärzte abrechenbaren Leistungen habe offenbar nicht dem Willen des Verordnungsgebers entsprochen (vgl. OVG NW, Urt. v. 10. Februar 1999 a. a. O. und Beschl. v. 25. Juni 2012 - 1 A 125/11 -, juris).

    Rn. 17 aa) Der Senat verweist zur Begründung zunächst auf die zu dieser Frage ergangene obergerichtliche Rechtsprechung (vgl. OVG NRW, Urt. v. 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 - und Beschl. v. 25. Juni 2012 - 1 A 125/11 -, beide juris ;… OVG Rh.-Pf., Urt. v. 7. April 2006 - 10 A 11692/05 -, juris Rn. 25 ff.) und die übereinstimmenden Kommentierungen (…vgl. Klakow-Franck, Kommentar zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), Lsbl., Stand: 1. Juni 2013, Nr. 3, Rn. 2; Hoffmann/Kleinken, Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), Kommentar, 3. Aufl., August 2013, Nrn. 1-3, Rn. 14; Wezel/ Liebold, Kommentar zu EBM und GOÄ, Stand Oktober 2015, Nr. 3; Hermanns/Filler/ Roscher, GOÄ 2013, 7.

  • Verwaltungskammer der Evangelischen Kirche von Westfalen, 27.02.2004 - VK 6/02
    OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, in:.

    Medizinrecht 2000 S. 335.

  • VK der Evangelischen Kirche von Westfalen, 27.02.2004 - VK 6/02
    OVG NRW, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, in:.

    Medizinrecht 2000 S. 335.

  • OVG Rheinland-Pfalz, 07.04.2006 - 10 A 11692/05

    Beihilfefähigkeit einer eingehenden Beratung eines Zahnarztes nach GOÄ 1982; …

    Von dieser Verweisungsvorschrift wird auch die im mit angeführten Abschnitt B I nunmehr enthaltene Nummer 3 GOÄ für eine eingehende Beratung ungeachtet dessen erfasst, dass sie in der Gebührenordnung für Ärzte 1982 noch nicht als eingeständiger Gebührentatbestand aufgeführt war; denn sie ist insoweit lediglich Folge einer - im Rahmen der 4. Verordnung zur Änderung der Gebührenordnung für Ärzte vom 18. Dezember 1995 erfolgten - Aufteilung und Neubewertung, mit der der bis dahin geltende Grundsatz der gebührenrechtlichen Zusammenfassung von Beratungs- und Untersuchungsleistung abgeschwächt und die Beratung auch für die Zwecke der Abrechnung zu einer wesentlichen eigenständigen Leistung des Arztes erklärt wurde (vgl. dazu OVG Münster vom 10. Februar 1999, MedR 2000, S. 335).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.06.2021 - 1 L 20/21

    Anwendungsbereich d. Nr. 3 GOÄ

    Im Gegenteil: Es entspricht - soweit ersichtlich - einhelliger obergerichtlicher Fachjudikatur und Auffassung der einschlägigen Kommentarliteratur, dass der Anwendungsbereich der Nummer 3 GOÄ insofern eingeschränkt ist, als nach der ihr beigefügten Leistungslegende die eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Beratung (mit einer Dauer von mindestens 10 Minuten) nur berechnungsfähig ist als einzige Leistung oder im Zusammenhang mit einer Untersuchung nach Nummer 5, 6, 7, 8, 800 oder 801 GOÄ, mithin der Arzt diese Beratungsleistung nach Nummer 3 GOÄ gebührenrechtlich nicht mit anderen nach dem Gebührenverzeichnis abrechenbaren ärztlichen Leistungen frei kombinieren kann, sondern - im Gegenteil - dass diese Beratungsgebühr aufgezehrt wird, wenn der Arzt derartige andere Leistungen zusätzlich erbringt und er in diesem Fall lediglich auf die Gebühr für eine einfache Beratung nach Nummer 1 GOÄ zurückgreifen kann (siehe: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97-, juris Rn. 4 - 8, …und Beschluss vom 25. Juni 2012 - 1 A 125/11 -, juris Rn. 2 - 4 [jeweils m. w. N.]; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 7. April 2006 - 10 A 11692/05 -, juris Rn. 25; OVG Sachsen…, Urteil vom 3. November 2015 - 2 A 247/14 -, juris Rn. 17 ff [m. w. N.]).
  • VG Halle, 04.02.2021 - 5 A 177/19
    Diese Vorschrift ist so auszulegen, dass der Arzt die Beratungsleistung nach Nr. 3 GOÄ gebührenrechtlich nicht mit anderen nach dem Gebührenverzeichnis abrechenbaren ärztlichen Leistungen frei kombinieren kann; vielmehr gilt im Gegenteil, dass dann, wenn der Arzt derartige andere Leistungen zusätzlich erbringt, die Beratungsgebühr nach Nr. 3 GOÄ aufgezehrt wird, sodass er in diesem Fall lediglich auf die Gebühr für eine einfache Beratung nach Nr. 1 GOÄ zurückgreifen kann (vgl. OVG Münster, Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 - juris, Rn. 4, …und Beschluss vom 25. Juni 2012 - 1 A 125/11 - juris, Rn. 2; OVG Koblenz…, Urteil vom 7. April 2006 - 10 A 11692/05 - juris, Rn. 25; OVG Bautzen…, Urteil vom 3. November 2015 - 2 A 247/14 - juris, Rn. 18 ff.).
  • VK der Evangelischen Kirche von Westfalen, 08.06.2005 - VK 2/05
    Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, in: Medizinrecht 2000, S. 335.
  • VK der Evangelischen Kirche von Westfalen, 05.06.2002 - VK 6/01
    Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, in: Medizinrecht 2000 S. 335.
  • Verwaltungskammer der Evangelischen Kirche von Westfalen, 08.06.2005 - VK 2/05
    Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), Urteil vom 10. Februar 1999 - 12 A 5022/97 -, in: Medizinrecht 2000, S. 335.
  • Verwaltungskammer der Evangelischen Kirche von Westfalen, 05.06.2002 - VK 6/01
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