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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,36557
VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293 (https://dejure.org/2009,36557)
VGH Bayern, Entscheidung vom 11.11.2009 - 12 BV 08.1293 (https://dejure.org/2009,36557)
VGH Bayern, Entscheidung vom 11. November 2009 - 12 BV 08.1293 (https://dejure.org/2009,36557)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Ausbildungsförderung; Vermögen; Nichtangabe von Sparguthaben; Treuhandverhältnis; Gläubigerwechsel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 02.02.1994 - IV ZR 51/93

    Gläubiger einer Spareinlage bei Einrichtung eines Sparkontos für einen Dritten

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    Gleichzeitig verschafft er dem Kontoinhaber ein entsprechendes Recht gegen die Bank aus der Gutschrift (vgl. BGH vom 2.2.1994 NJW 1994, 931).

    Mündliche Vereinbarungen sind regelmäßig nichtig (vgl. BayVGH vom 28.1.2009 BayVBl 2009, 404 unter Hinweis auf BGH vom 2.2.1994 a.a.O.).

    Soweit sich die Klägerin insoweit auf mündliche Hinweise gegenüber einer Mitarbeiterin der Sparkasse beruft, was von ihrer Mutter bei deren Vernehmung ebenfalls angegeben wurde, führt das zu keinem anderen Ergebnis, weil solche mündlichen Abreden im Regelfall als nichtig anzusehen sind (vgl. BGH vom 2.2.1994 a.a.O;… BayVGH vom 28.1.2009 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 28.01.2009 - 12 B 08.824

    Zum Treuhandverhältnis unter Angehörigen im Zusammenhang mit beantragter …

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    Mündliche Vereinbarungen sind regelmäßig nichtig (vgl. BayVGH vom 28.1.2009 BayVBl 2009, 404 unter Hinweis auf BGH vom 2.2.1994 a.a.O.).

    Soweit sich die Klägerin insoweit auf mündliche Hinweise gegenüber einer Mitarbeiterin der Sparkasse beruft, was von ihrer Mutter bei deren Vernehmung ebenfalls angegeben wurde, führt das zu keinem anderen Ergebnis, weil solche mündlichen Abreden im Regelfall als nichtig anzusehen sind (…vgl. BGH vom 2.2.1994 a.a.O; BayVGH vom 28.1.2009 a.a.O.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (grundlegend BVerwG vom 13.1.1983 NJW 1983, 2829) und der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa Urteil vom 23.4.2008 BayVBl 2009, 22 m.w.N. und vom 28.1.2009 a.a.O.) handelt ein Auszubildender rechtsmissbräuchlich, wenn er im Hinblick auf eine konkret geplante oder schon begonnene Ausbildung, für die Ausbildungsförderung in Anspruch genommen werden soll, Vermögen an einen Dritten überträgt, anstatt es für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung einzusetzen, um durch die Übertragung eine Vermögensanrechnung im o. a. Sinne zu vermeiden.

  • VGH Bayern, 23.04.2008 - 12 B 06.1397

    Ausbildungsförderung; rechtsmissbräuchliche Vermögensübertragung

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (grundlegend BVerwG vom 13.1.1983 NJW 1983, 2829) und der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa Urteil vom 23.4.2008 BayVBl 2009, 22 m.w.N. …und vom 28.1.2009 a.a.O.) handelt ein Auszubildender rechtsmissbräuchlich, wenn er im Hinblick auf eine konkret geplante oder schon begonnene Ausbildung, für die Ausbildungsförderung in Anspruch genommen werden soll, Vermögen an einen Dritten überträgt, anstatt es für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung einzusetzen, um durch die Übertragung eine Vermögensanrechnung im o. a. Sinne zu vermeiden.

    In einem solchen Fall ist von einem Rechtsmissbrauch auszugehen (vgl. dazu auch BayVGH vom 23.4.2008 a.a.O.).

  • VGH Bayern, 11.12.2007 - 12 B 07.1091

    Ausbildungs- und Studienförderungsrecht

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    Dass sie nach ihrem Vortrag das einschlägige Sparbuch nie im Besitz gehabt habe (Hinweis auf BayVGH vom 11.12.2007 Az. 12 B 07.1091), stehe dem nicht entgegen, weil das nicht entscheidungserheblich sei.

    Soweit der Senat im Urteil vom 11. Dezember 2007 (Az. 12 B 07.1091) ausgeführt hat, es sei davon auszugehen, dass der Einleger im Regelfall selbst Gläubiger werde, wenn er das Sparbuch einbehalte, lag dem kein vergleichbarer Sachverhalt zugrunde.

  • VGH Bayern, 14.10.2009 - 12 ZB 08.1460

    Ausbildungs- und Studienförderungsrecht

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    Das Bundesverwaltungsgericht (vgl. BVerwG 18.7.1986 Buchholz 436.36 § 28 BAföG Nr. 1; vgl. auch BayVGH vom 14.10.2009 Az. 12 ZB 08.1460) geht im Regelfall davon aus, dass ein Auszubildender anrechenbares Vermögen auch tatsächlich verwendet, um seinen Lebensunterhalt und die Ausbildungskosten zu decken.
  • BGH, 18.10.1994 - XI ZR 237/93

    Zulässigkeit einer Kontensperre

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    2.2.1 Mit der Einzahlung auf das Sparkonto Nr. ... am 18. August 2000 sollte die Klägerin nach ihrem von der Bank allein erkennbaren Willen im Zeitpunkt der Einzahlung Gläubigerin des Guthabens werden (vgl. BVerwG vom 4.9.2008 BayVBl 2009, 407 = DVBl 2009 129 unter Hinweis auf BGH vom 18.10.1994 BGHZ 127, 229).
  • BVerwG, 04.09.2008 - 5 C 12.08

    Ausbildungsförderung; objektive Beweisanzeichen; Bewilligungszeitraum; …

    Auszug aus VGH Bayern, 11.11.2009 - 12 BV 08.1293
    2.2.1 Mit der Einzahlung auf das Sparkonto Nr. ... am 18. August 2000 sollte die Klägerin nach ihrem von der Bank allein erkennbaren Willen im Zeitpunkt der Einzahlung Gläubigerin des Guthabens werden (vgl. BVerwG vom 4.9.2008 BayVBl 2009, 407 = DVBl 2009 129 unter Hinweis auf BGH vom 18.10.1994 BGHZ 127, 229).
  • VGH Bayern, 30.11.2009 - 12 ZB 09.1232

    Ausbildungs- und Studienförderungsrecht

    Gleichzeitig verschafft er dem Kontoinhaber ein entsprechendes Recht gegen die Bank aus der Gutschrift (ausführlich dazu BayVGH vom 11.11.2009 Az. 12 BV 08.1293 unter Hinweis auf BGH vom 2.2.1994 NJW 1994, 931).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (grundlegend BVerwG vom 13.1.1983 NJW 1983, 2829) und der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. etwa Urteile vom 11.11.209 Az. 12 BV 08.1293, vom 23.4.2008 BayVBl 2009, 22 m. w. N. und vom 28.1.2009 BayVBl 2009, 404) handelt ein Auszubildender rechtsmissbräuchlich, wenn er im Hinblick auf eine konkret geplante oder schon begonnene Ausbildung, für die Ausbildungsförderung in Anspruch genommen werden soll, Vermögen an einen Dritten überträgt, anstatt es für seinen Lebensunterhalt und seine Ausbildung einzusetzen, um durch die Übertragung eine Vermögensanrechnung im o. a. Sinne zu vermeiden.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.11.2011 - 12 A 1809/10

    Rücknahme eines Bescheids über die Bewilligung von Ausbildungsförderung bei …

    vgl. u.a. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1983 5 C 103/80 -, DVBl 1983, 846, juris, und Beschluss vom 19. Mai 2009 - 5 B 111/08 -, juris; Bay. VGH, Beschlüsse vom 5. Oktober 2006 - 12 ZB 06.907 -, juris, vom 2. August 2006 - 12 C 06.491-, juris, vom 8. August 2007 - 12 ZB 07.475 -, juris, vom 20. August 2007 - 12 C 07.633 -, juris, vom 30. November 2009 - 12 ZB 09, 1232 -, juris, und Urteile vom 23. April 2008 - 12 B 06.1397 -, juris, vom 24. September 2008 - 12 B 08.1061 -, juris, vom 28. Januar 2009 - 12 B 08.824 -, BayVBl 2009, 404, juris, und vom 11. November 2009 12 BV 08.1293 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 21. Februar 1994 - 7 S 197/93 -, FamRZ 1995, 62, juris, und vom 29. April 2009 - 12 S 2493/06 -, juris; auch: Sächs. OVG, Urteil vom 26. November 2009 - 1 A 288/08 -, juris, sowie Beschlüsse vom 5. November 2010 - 1 A 600/09 -, juris, und vom 18. November 2010 - 1 A 136/10 -, juris; Nds. OVG, Beschluss vom 25. März 2010 - 4 ME 38/10 -, NVwZ-RR 2010, 527, juris; OVG NRW, Beschlüsse vom 22. Juli 2010 - 12 A 915/09 - und vom 10. Juni 2011- 12 A 2098/10 -.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.11.2011 - 12 A 2022/10

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Ausbildungsförderung für ein …

    Rn. 35 - 12 B 06.1397 -, juris, vom 24. September 2008 - 12 B 08.1061 -, juris, vom 28. Januar 2009 - 12 B 08.824 -, BayVBl 2009, 404, juris, und vom 11. November 2009 12 BV 08.1293 -, juris; VGH Bad.-Württ., Urteile vom 21. Februar 1994.
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