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Rechtsprechung
   BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,2082
BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72 (https://dejure.org/1974,2082)
BSG, Entscheidung vom 13.11.1974 - 12 RJ 334/72 (https://dejure.org/1974,2082)
BSG, Entscheidung vom 13. November 1974 - 12 RJ 334/72 (https://dejure.org/1974,2082)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Beitragserstattungsbescheid - Aufhebung - Günstigerer Verwaltungsakt - Zufriedenheit mit Ergebnis - Urkunde - Auffinden einer Urkunde - Nachträgliches Auffinden

Papierfundstellen

  • BSGE 38, 207
  • NJW 1975, 752
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (3)

  • BSG, 30.08.1974 - 11 RA 69/73

    Beitragserstattung - Bescheid - Rechtswidrigkeit - Analoge Anwendung

    Auszug aus BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72
    Die Voraussetzungen des 5 1300 RVG lassen sich auch nicht damit begründen, daß die Beitragserstattung nach % 1303 Abs. 7 RVO das Recht zur freiwilligen Weiterversichérung ausschloß (BSG Urteil vom 30. August 1974 - 11 RA 69/73 -).

    Der Beitragserstattungsbescheid ist jedoch - jedenfalls überwiegend - begünstigender Natur (BSG Urteil vom 30. August l974 - 11 RA 69/73 -).

  • BGH, 20.03.1963 - IV ZR 147/62

    Restitutionsklage. Beschwer in Ehesachen

    Auszug aus BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72
    7 b ZPO;Baumbach/Lauterbach, % 580 Anm. 4 C; BGHZ 39, 179, 184).
  • BSG, 26.09.1972 - 11 RA 232/71
    Auszug aus BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72
    Das ist nur möglich, soweit besondere gesetzliche Vorschriften dies gestatten (BSG Urteil vom 26. September 1972 - 11 RA 232/71 -, DRV1973, 36).
  • BSG, 09.12.1981 - 1 RA 35/80

    Beitragserstattung - Rückgängigmachen einer Beitragserstattung - …

    Ein bindender Bescheid, mit dem der Träger der Rentenversicherung dem Versicherten antragsgemäß Beiträge nach RVO § 1303 aF erstattet hat, kann auf den Antrag des Versicherten weder nach RVO § 1744 Abs. 1 Nr. 6 aF, noch nach RVO § 1300, noch nach den allgemeinen Grundsätzen des Verwaltungsverfahrensrechts jedenfalls solange nicht zurückgenommen werden, als der Träger nicht zustimmt (möglicherweise Abweichung von BSG 13.11.1974 12 RJ 334/72 = BSGE 38, 207).

    Er gab dazu an, daß ihm seinerzeit die Beiträge zur Rentenversicherung der Arbeiter (ArV) nicht bekannt gewesen seien; nach der Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13. November 1974 - 12 RJ 334/72 - habe er daher Anspruch auf Aufhebung der Erstattung.

    Sie führt aus, die Grundsätze des Urteils des 12. Senats des BSG vom 13. November 1974 - 12 RJ 334/72 - könnten nur auf Fälle angewendet werden, in denen sich infolge nachträglich aufgefundener Unterlagen eine Berechtigung des Versicherten zur freiwilligen Weiterversicherung ergebe, dem Erstattungsanspruch also die materiell-rechtlichen Voraussetzungen entzogen seien.

    Soweit sich aus der Entscheidung des 12. Senats des BSG vom 13. November 1974 - 12 RJ 334/72 (BSGE 38, 207, 210 = SozR 2200 § 1744 Nr. 2), - die sich im übrigen auf einen anderen Sachverhalt bezieht, etwas anderes ergeben sollte, hält der erkennende Senat hieran nicht fest.

  • BSG, 22.03.1984 - 11 RA 22/83

    Rentenversicherung - Beitragserstattungsbescheid - Zulässigkeit der Aufhebung …

    Sie teilte dem Kläger auf dessen Widerspruch mit, nach einem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 13. November 1974 (BSGE 38, 207) könne ein Erstattungsbescheid aufgehoben werden, wenn später aufgefundene Urkunden die damalige Berechtigung zur freiwilligen Versicherung erwiesen und der Versicherte den Erstattungsbetrag wieder einzahle.

    Hätte die Karte damals vorgelegen, würde dies zur Ablehnung der Beitragserstattung und damit zu einem für den Versicherten günstigeren Verwaltungsakt geführt haben (Hinweis auf BSGE 38, 207).

    Soweit der nicht mehr für Rentenversicherungssachen zuständige 12. Senat des BSG in dem vom LSG angeführten Urteil vom 13. November 1974 (BSGE 38, 207, 209 = SozR 2200 § 1744 Nr. 2) eine andere Meinung vertreten hat, hat der 1. Senat diese Rechtsprechung in zulässiger Weise aufgegeben (…SozR 2200 § 1303 Nrn. 23 und 26; § 1744 Nr. 17; die erstgenannte Entscheidung war schon vor dem angefochtenen Urteil des LSG ergangen); der erkennende Senat schließt sich dem an.

  • BSG, 25.10.1995 - 5 RJ 40/93

    Berufung bei Anfechtung eines Beitragserstattungsbescheides, Rechtsweg beim …

    Aus diesem Grunde vermag der erkennende Senat auch nicht mehr den Urteilen anderer Senate des BSG zu folgen, die (wie früher der erkennende Senat) beim Streit über die Aufhebung eines Erstattungsbescheides entweder die Zulässigkeit der Berufung stillschweigend bejaht oder eine einmalige Leistung wegen der sich aus der Aufhebung ergebenden Rechtsfolgen ausdrücklich verneint haben (BSG, Urteile vom 8. Juli 1972 - 11 RA 224/71, vom 30. August 1974 - 11 RA 69/73 - SozR 2200 § 1303 Nr. 1, vom 13. November 1974 - 12 RJ 334/72 - BSGE 38, 207 = SozR 2200 § 1744 Nr. 2, vom 14. August 1978 - 11 RA 36/77 - SozR 2200 § 1303 Nr. 12, vom 9. Dezember 1981 - 1 RA 35/80 - SozR 2200 § 1303 Nr. 23, vom 19. Mai 1983 - 1 RA 35/82 - SozR 2200 § 1303 Nr. 26, vom 22. März 1984 - 11 RA 22/83 - SozR 1300 § 45 Nr. 7 …und vom 2. Dezember 1987 - 1 RA 23/87 - SozR 2200 § 1303 Nr. 33).
  • BSG, 22.03.1984 - 11 RA 9/83
    "Günstiger" sei ein Verwaltungsakt auch dann, wenn dem Antrag zwar voll entsprochen, eine günstigere Entscheidung aber wegen der Unkenntnis über die Urkunden nicht möglich gewesen sei, vorausgesetzt, den Antragsteller hätte das damalige Ergebnis nicht in jedem Falle zufriedengestellt (Hinweis auf BSGE 38, 207 : SozR 2200 % 17üü Nr. 2).

    Soweit der 12. Senat des BSG in seinem Urteil vom 13. November 197" (BSGE 38, 207, 209 : SozR 2200 $ 17üü Nr. 2), auf das das LSG seine Entscheidung gestützt hat, eine andere Meinung vertreten hat, ist sie überholt; der 1. Senat ist am 9. Dezember 1981 (…SozR 2200 5 1303 Nr. 23) in zulässiger Weise davon abgewichen, was das LSG übersehen hat.

  • LSG Baden-Württemberg, 11.11.2009 - L 6 VJ 3978/08

    Sozialgerichtliches Verfahren - Wiederaufnahme des Verfahrens - Restitutionsklage …

    Damit wird deutlich, dass diese Voraussetzung die Restitutionsklage als einen außerordentlichen Rechtsbehelf vor einer missbräuchlichen Ausdehnung sichern soll (BGH, Urteil vom 28.05.1951 - IV ZR 6/50 - BGHZ 2, 245; BSG, Urteil vom 21.04.1959 - 2 RU 293/56 - BSGE 9, 266; BGH, Urteil vom 29.04.1959 - IV ZR 311/58 - BGHZ 30, 60; BGH; Entscheidung vom 14.12.1966 - IV ZR 241/65 - BGHZ 46, 300; BSG, 13.11.1974 - 12 RJ 334/72 - BSGE 38, 207;… juris Rz. 10; BGH, Beschluss vom 14.11.1974 - VII ZB 25/74 - VersR 1975, 260;… juris Rz. 5; BGH, Urteil vom 06.07.1979 - I ZR 135/77 - NJW 1980, 1000;… juris Rz. 19; BGH, Urteil vom 08.02.1984 - IVa ZR 203/81- VersR 1984, 453; KG Berlin, Urteil vom 15.11.1984 - 12 U 1150/84; BGH, Urteil vom 07.11.1990 - IV ZR 218/89 - NJW-RR 1991, 380;… juris Rz. 13; OLG Koblenz, Urteil vom 16.06.1994 - 5 U 325/94 - NJW-RR 1995, 1278;… juris Rz. 18 und 23; BAG, Urteil vom 22.01.1998 - 2 AZR 455/97 - NJW 1999, 82;… juris Rz. 9; BVerwG, Beschluss vom 07.07.1999 - 8 B 66/99 - NJW 2000, 1884;… juris Rz. 7; BFH…, Beschluss vom 08.07.1999 - III B 22/99 - BFH/NV 1999, 1628;… juris Rz. 9; OLG Köln, Urteil vom 31.03.2004 - 6 U 158/03 - BB 2004, 1134;… juris Rz. 10).
  • BSG, 07.09.1982 - 1 RA 53/81

    Rücknahme eines Beitragserstattungsbescheides

    Zwar gehören grundsätzlich auch Beitragserstattungsbescheide zu den Verwaltungsakten, denen gegenüber unter den Voraussetzungen des S 17uu RVO eine neue Prüfung beantragt oder vorgenommen werden kann (BSGE 38, 207, 209 : SozR 2200 5 17Uü Nr. 2 S U;… Urteil des Senats in BSG SozR 2200 5 1303 Nr. 23 S 66).

    Indes bietet, wie der Senat in seinem vorgenannten Urteil unter Aufgabe der gegenteiligen Rechtsansicht des 12. Senats des BSG (BSGE 38, 207, 209 f : SozR 2200 $ 17Uü Nr. 2 S 4 f) ausgesprochen hat, @ 174" Abs. 1 Nr. 6 BVG in seiner bis zum 31. Dezember 1980 geltenden Fassung keine Rechtsgrundlage für die Aufhebung eines Beitragserstattungsbescheides mit dem Ziel einer Rückgängigmaohung der Erstattung und ihrer Rechtsfolgen.

  • LSG Baden-Württemberg, 15.04.2011 - L 4 KR 1352/10
    Auffinden im Sinne des § 580 Nr. 7 Buchst. b ZPO liegt vor, wenn die Urkunde zur Zeit der Entscheidung über den bindend gewordenen Verwaltungsakt zwar vorhanden, ihre Existenz oder ihr Verbleiben den Beteiligten aber damals nicht bekannt waren (BSGE 38, 207).
  • BSG, 31.08.1976 - 12 RJ 136/75

    Beitragserstattung - Beschränkung - Rechtskräftiger Bescheid

    Der Bescheid kann auch nicht nach % 79 AVG aufgehoben werden; insoweit schließt sich der Senat der bisherigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts -BSG- (…SozR 2200 5 1303 Nr. 1; BSG 38, 207) an, wenngleich er die analoge Anwendung des 9 79 AVG für so fernliegend nicht hält,.
  • BSG, 01.04.1981 - 5a/5 RKn 2/80
    Die Unkenntnis von dem Vorhandensein einer Urkunde schließt die Möglichkeit der Benutzung auch dann aus, wenn der Rentenversicherungsträger sich bei Beachtung der gebotenen Sorgfalt die Kenntnis hätte verschaffen können (vgl BSG 1974-11-13 12 RJ 334/72 = SozR 2200 § 1744 Nr. 2).
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