Rechtsprechung
   OLG Oldenburg, 15.01.2001 - 13 U 104/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,24291
OLG Oldenburg, 15.01.2001 - 13 U 104/00 (https://dejure.org/2001,24291)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 15.01.2001 - 13 U 104/00 (https://dejure.org/2001,24291)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 15. Januar 2001 - 13 U 104/00 (https://dejure.org/2001,24291)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2001,24291) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)

  • AG Brandenburg, 19.08.2019 - 31 C 227/18

    Bissverletzungen unter Hunden - Tiergefahr und Verursachungsbeiträge Tierhalter

    Für die entsprechend § 254 Abs. 1 BGB dann vorzunehmende Abwägung der Verursachungsbeiträge der beiden Tierhalter kommt es dann aber darauf an, mit welchem Gewicht konkret sich das in den Tieren jeweils verkörperte Gefahrenpotenzial in der Schädigung manifestiert hat ( BGH , Urteil vom 31.05.2016, Az.: VI ZR 465/15, u.a. in: NJW 2016, Seiten 2737 f.; BGH , Urteil vom Urteil vom 05.03.1985, Az.: VI ZR 1/84, u.a. in: NJW 1985, Seiten 2416 f.; OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; OLG Hamm , Urteil vom 24.11.1994, Az.: 6 U 236/93, u.a. in: NJW-RR 1995, Seiten 598 f.; AG Brandenburg an der Havel , Urteil vom 28.05.2018, Az.: 31 C 49/16, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 9460 = "juris"; Bocianiak , VersR 2011, Seiten 981 ff. ).

    Gegebenenfalls kann eine Tiergefahr aufgrund dieser Abwägung sogar gänzlich zurücktreten ( OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; OLG Hamm , Urteil vom 24.11.1994, Az.: 6 U 236/93, u.a. in: NJW-RR 1995, Seiten 598 f.; OLG Frankfurt/Main , Urteil vom 27.05.1999, Az.: 1 U 37/98, u.a. in: NJW-RR 1999, Seite 1255 ).

    So wird z.B. eine Mithaftung eines angeleinten Hundes, der dann durch einen freilaufenden Hund verletzt wird, in der Regel nicht durch die bloße Anwesenheit des dann geschädigten, jedoch angeleint gewesenen Hundes begründet ( OLG Koblenz , Beschluss vom 18.10.2018, Az.: 1 U 599/18, u.a. in: NJW 2018, Seiten 3596 f.; OLG Stuttgart , Urteil vom 16.04.2002, Az.: 10 U 205/01, u.a. in: NJW-RR 2003, Seite 242; OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; LG Hanau , Urteil vom 08.07.1986, Az.: 2 S 183/86, u.a. in: VersR 1987, Seite 166; AG Brandenburg an der Havel , Urteil vom 28.05.2018, Az.: 31 C 49/16, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 9460 = "juris"; Spindler , in: BeckOK zum BGB, 50. Edition, Stand: 01.05.2019, § 833 BGB, Rn. 39; Bocianiak , VersR 2011, Seiten 981 ff. ).

    Von einem Hund, der auf öffentlichen Straßen und Wegen mit relevantem Publikumsverkehr frei herum läuft, geht nämlich grundsätzlich eine weitaus größere Gefahr aus, als von einem Hund, der angeleint ist ( OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; LG Hanau , Urteil vom 08.07.1986, Az.: 2 S 183/86, u.a. in: VersR 1987, Seite 166; AG Brandenburg an der Havel , Urteil vom 28.05.2018, Az.: 31 C 49/16, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 9460 = "juris"; VGH München , Beschluss vom 13.11.2018, Az.: 10 CS 18.1780, u.a. in: BeckRS 2018, 30636; VGH München , Beschluss vom 17.10.2018, Az.: 10 CS 18.1717, u.a. in: BeckRS 2018, 28749; VG Ansbach , Beschluss vom 23.07.2018, Az.:15 S 17.2338, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 29188 ).

    Aus diesem Grunde könnte - wenn die Mischlings-Hündin der Klägerin tatsächlich zum Zeitpunkt des hier streitigen Vorfalls angeleint gewesen war (wie von der Klägerseite behauptet) - vorliegend auch eine Haftung der Beklagten von 60 % ( OLG Koblenz , Urteil vom 25.05.1983, Az.: 7 U 1572/82, u.a. in: VersR 1984, Seiten 394 f.; Bocianiak , VersR 2011, Seiten 981 ff. ) bzw. von 80 % ( AG Brandenburg an der Havel , Urteil vom 28.05.2018, Az.: 31 C 49/16, u.a. in: BeckRS 2018, Nr. 9460 = "juris" ) oder sogar von 100 % ( OLG Stuttgart , Urteil vom 16.04.2002, Az.: 10 U 205/01, u.a. in: NJW-RR 2003, Seite 242; OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; LG Hanau , Urteil vom 08.07.1986, Az.: 2 S 183/86, u.a. in: VersR 1987, Seite 166; Bocianiak , VersR 2011, Seiten 981 ff. ) als gerechtfertigt angesehen werden, da die Riesenschnauzer-Hündin der Beklagte zu diesem Zeitpunkt unstreitig gerade nicht angeleint war ( OLG Stuttgart , Urteil vom 16.04.2002, Az.: 10 U 205/01, u.a. in: NJW-RR 2003, Seite 242; OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539; OLG Koblenz , Urteil vom 25.05.1983, Az.: 7 U 1572/82, u.a. in: VersR 1984, Seiten 394 f.; LG Dessau-Roßlau , Urteil vom 13.08.2013, Az.: 2 O 661/12, u.a. in: BeckRS 2014, Nr. 22625; LG Hanau , Urteil vom 08.07.1986, Az.: 2 S 183/86, u.a. in: VersR 1987, Seite 166 ).

  • AG Brandenburg, 28.05.2018 - 31 C 49/16

    Zur Haftungsverteilung bei Realisierung der Tiergefahr auch durch das Tier des

    Nur wenn ein unzureichend beaufsichtigter Hund einen anderes angeleintes Tier angreift, ohne dass die von dem angeleinten Tier ausgehenden Reize eine für den Schaden mitursächliche Tiergefahr darstellen würden, würde den Beklagten als Halter seines Rüden jedoch ein so erhebliches Verschulden treffen, dass die von dem angeleinten Hund des Klägers ausgehende allgemeine Tiergefahr daneben vollständig zurück treten und der Beklagte als Hundehalter zu 100 % haften müsste ( OLG Oldenburg , Urteil vom 15.01.2001, Az.: 13 U 104/00, u.a. in: ZfSch 2001, Seite 539 ).
  • OLG Hamm, 13.03.2002 - 13 U 109/00

    Ersatz aller zukünftigen Kosten der Heilung sowie aller zukünftigen

    Wegen der Feststellungen und Krankheitsverläufe in diesen Fällen wird auf die beigezogenen Akten M3/M4 u.a. 13 U 129/00, V/G GmbH - 13 U 109/00, L/G GmbH 13 U 190/00 - und E2/M4 u.a. - 13 U 107/00 - und N/G GmbH u.a. - 13 U 104/00 - Bezug genommen.

    Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird auf den Inhalt des Berichterstattervermerks in Sachen 13 U 104/00 vom 15.03.2002 Bezug genommen.

    Im übrigen hat der Senat im Einverständnis der Parteien das Ergebnis der Beweisaufnahme in dem führenden Verfahren 13 U 104/00 verwertet.

    Der Kläger zu 1) hat als Zeuge in den genannten Parallelverfahren sein Parteivorbringen bestätigt (vgl. Berichterstattervermerk in Sachen 13 U 104/00).

  • LG Göttingen, 23.02.2017 - 8 O 200/15

    Tierhalterhaftung: Schadensersatzanspruch wegen Verletzung eines Hengstes

    Die Tiergefahr kann, z.B. bei fehlender Beaufsichtigung des Tieres durch den Beklagten, gegenüber der Tiergefahr eines anderen Tieres auch gänzlich zurücktreten (OLG Oldenburg, r+s 2002, 155, 156; OLG Stuttgart, NJW-RR 2003, 242) oder den klägerischen Anspruch lediglich zu einem Teil mindern (OLG Hamm, NJW-RR 1995, 598, 599, 1/3; OLG Koblenz, NJW-RR 2002, 1106, Minderung um 1/3; OLG München, VersR 2011, 1412, 30 Prozent).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht