Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 06.07.1994 - 13 S 2153/92 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
Schreibweise des Familiennamens als Gegenstand eines Namensfeststellungsverfahrens; Beweiskraft der Personenstandsbücher
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)
Ein falscher Name kann durch Zeitablauf richtig werden
Verfahrensgang
- VG Sigmaringen, 27.07.1992 - 4 K 1788/91
- VG Schleswig, 07.12.1993 - 3 A 137/93
- VGH Baden-Württemberg, 06.07.1994 - 13 S 2153/92
- BVerwG, 20.04.1995 - 6 B 89.94
- BVerwG, 20.04.1995 - 6 B 89.95
- OVG Schleswig-Holstein, 02.10.1995 - 3 L 53/94
- BVerwG, 13.05.1996 - 6 B 89.95
Papierfundstellen
- ESVGH 45, 78 (Ls.)
- NJW-RR 1995, 1412
- VBlBW 1994, 458
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 07.03.1958 - VII C 109.57
Rechtsmittel
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 06.07.1994 - 13 S 2153/92
Das Bundesverwaltungsgericht hat in ähnlicher Weise, losgelöst von der besonderen Beweiskraft der Personenstandsbücher und -urkunden, dem Rechtsbegriff der "Zweifel" als "jedes bei natürlicher Betrachtung und bei objektiver Würdigung aller Tatsachen sich ergebende Bedenken" umschrieben (Urteil vom 7.3.1958, DVBl. 1958, 544;… ihm folgend: Raschauer, a.a.O., S. 243;… Loos, a.a.O., S. 125).Vielmehr muß es ausreichen, denjenigen Namen festzustellen, für den nach dem Ergebnis der behördlichen Untersuchungen die meisten Anhaltspunkte sprechen (BVerwG, Urteil vom 7.3.1958, a.a.O., Loos, a.a.O., S. 129).
- BVerwG, 26.05.1959 - VII C 135.57
Rechtsmittel
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 06.07.1994 - 13 S 2153/92
Es erscheint deshalb äußert zweifelhaft, ob die Behauptung zutreffen kann, andere Urkunden, wie Ausweise, Einbürgerungsurkunden etc., entfalteten in namensrechtlicher Beziehung keine Rechtswirkungen (BVerwG, Urteil vom 26.5.1959, BVerwGE 8, 317/322; Urteil vom 13.11.1959, BVerwGE 9, 320/322; Raschauer, Namensrecht, S. 240 m.w.N.). - BVerwG, 13.11.1959 - VII C 131.57
Rechtsmittel
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 06.07.1994 - 13 S 2153/92
Es erscheint deshalb äußert zweifelhaft, ob die Behauptung zutreffen kann, andere Urkunden, wie Ausweise, Einbürgerungsurkunden etc., entfalteten in namensrechtlicher Beziehung keine Rechtswirkungen (BVerwG, Urteil vom 26.5.1959, BVerwGE 8, 317/322; Urteil vom 13.11.1959, BVerwGE 9, 320/322; Raschauer, Namensrecht, S. 240 m.w.N.).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2016 - 5 A 987/14
Auskunftspflicht des Landesrechnungshofs über Prüfung des WDR
Rn. 90 vgl. zur Diskussion über die verfassungsrechtliche Zulässigkeit einer Kontrolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten durch die Rechnungshöfe: Knöpfle, in: von Arnim (Hrsg.), Finanzkontrolle im Wandel, 1989, S. 259 ff.; Haverkate, in: Zavelberg (Hrsg.), Die Kontrolle der Staatsfinanzen, 1989, S. 197, 212 ff.; Porzucek, Die Finanzkontrolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und ihrer Beteiligungsunternehmen, 2006, S. 114 ff. Siehe auch VG Stuttgart, Urteil vom 12. August 1992 - 3 K 2780/87 -, VBlBW 1994, 458 ff. (Leitsatz und Teile der Gründe).Rn. 114 Vgl. zur - bisher nicht abschließend geklärten - Frage der Grenzen der Prüfung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten durch die Rechnungshöfe: Knöpfle, in: von Arnim (Hrsg.), Finanzkontrolle im Wandel, 1989, S 259 ff.; Haverkate, in: Zavelberg (Hrsg.), Die Kontrolle der Staatsfinanzen, 1989, S. 197, 212 ff.; Jarass, Reichweite der Rechnungsprüfung bei Rundfunkanstalten, 1992, S. 5 f.; Porzucek, Die Finanzkontrolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und ihrer Beteiligungsunternehmen, 2006, S. 114 ff.; siehe auch VG Stuttgart, Urteil vom 12. August 1992 - 3 K 2780/87 -, VBlBW 1994, 458 ff. (Leitsatz und Teile der Gründe).
- OVG Sachsen, 19.10.2017 - 3 A 425/17
Namensänderung; Namensfeststellung; Zweifel an der Namensführung; Versteinerung; …
Verleihen sie mit den über Generationen hinweg währenden Gebrauch des "falschen" Namens diesem immer wieder den Anschein, der "richtige" Name zu sein, so kommt einmal der Tag, an dem es von der Ordnungsfunktion des Namens als Mittel der Unterscheidung und Individualisierung seines Trägers her widersinnig erscheint, diesen Namen durch die amtliche Feststellung des ursprünglichen Namens wieder zu eliminieren (VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 6. Juli 1994 - 13 S 2153/92 -, [...] Rn. 23 m. w. N.;… dem nachfolgend BVerwG, Beschl. v. 20. April 1995 - 6 B 89.94 -, [...] Rn. 2 ff.;… OVG NRW, Beschl. v. 21. Mai 2001 - 8 A 3373/99 -, [...] Rn. 7 m. w. N.). - VG Köln, 27.05.1999 - 20 K 1312/97 Rn. 28 vgl. hierzu BVerwG, Buchholz 402.10 § 3 NÄG Nr. 72; VGH Baden-Württemberg, NJW-RR 1995, 1412, 1413.
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