Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 12.02.2021 - 13 WF 123/20 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Gegenstandswert eines Scheidungsverbundverfahrens; Bestimmung des Verfahrenswerts für die Ehesache
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Zossen, 27.05.2020 - 6 F 485/19
- OLG Brandenburg, 26.11.2020 - 13 UF 106/20
- OLG Brandenburg, 12.02.2021 - 13 WF 123/20
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BVerfG, 09.05.1989 - 1 BvL 35/86
Verfassungsmäßigkeit der Berücksichtigung der Vermögens- und …
Auszug aus OLG Brandenburg, 12.02.2021 - 13 WF 123/20
Die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Einzelfall soll die Festsetzung angemessener Gebühren nach sozialen Gesichtspunkten ermöglichen (BVerfG, NJW 1989, 1985). - OLG Stuttgart, 12.12.2008 - 17 WF 283/08
Wertfestsetzung: Berücksichtigung von Vermögen bei der Bestimmung des …
Auszug aus OLG Brandenburg, 12.02.2021 - 13 WF 123/20
Sie reicht von 2, 5 % (OLG Stuttgart, FamRZ 2009, 1176) bis 10 % (z.B. OLG Düsseldorf, FamRZ 1994, 249; KG FamRZ 2010, 829). - KG, 03.11.2009 - 18 WF 90/09
Streitwertbemessung bei der Ehescheidung: Berücksichtigung von Freibeträgen für …
Auszug aus OLG Brandenburg, 12.02.2021 - 13 WF 123/20
Sie reicht von 2, 5 % (OLG Stuttgart, FamRZ 2009, 1176) bis 10 % (z.B. OLG Düsseldorf, FamRZ 1994, 249; KG FamRZ 2010, 829).
- OLG Frankfurt, 12.03.2024 - 2 WF 12/24
Verfahrenswert bei Scheidung und Versorgungsausgleich
Hierzu wird zum einen auf die von der Antragsgegnerin zitierte Entscheidung des OLG Braunschweig vom 18.7.2023, Az.: 1 WF 41/23 (60.000 EUR und 30.000 EUR) verwiesen sowie ferner auf die folgenden Beschlüsse (jeweils zitiert nach juris; bei Nennung nur eines Betrages bezieht sich dieser auf den Ehegattenfreibetrag, der zweite Betrag betrifft den Kinderfreibetrag): OLG Karlsruhe, Beschluss vom 21.9.2023, Az.: 5 UF 56/23 (15.000 EUR); OLG Brandenburg, Beschluss vom 9.8.2023, Az. 9 WF 65/23 (60.000 EUR); OLG Karlsruhe, Beschluss vom 31.3.2023, Az.: 5 UF 102/22 (30.000 EUR); OLG Karlsruhe, Beschluss vom 28.7.2022, Az. 20 WF 50/22 (15.000 EUR); OLG Brandenburg, Beschluss vom 19.5.2022, Az.: 13 WF 70/22 (60.000 EUR und 10.000 EUR); OLG Brandenburg, Beschluss vom 16.2.2022, Az.: 13 WF 3/22 (60.000 EUR und 10.000 EUR); KG Berlin, Beschluss vom 20.1.2022, Az.: 16 WF 4/22 (25.000 EUR und 0 EUR); OLG Brandenburg, Beschluss vom 12.2.2021, Az.: 13 WF 123/20 (60.000 EUR und 10.000 EUR); OLG Hamm, Beschluss vom 10.10.2019, Az.: 11 WF 224/19 (60.000 EUR); OLG Hamburg, Beschluss vom 8.3.2019, Az.: 12 WF 184/18 (60.000 EUR und 30.000 EUR); OLG Hamm, Beschluss vom 8.1.2019, Az.: 9 WF 232/18 (30.000 EUR); OLG Naumburg, Beschluss vom 24.8.2018, Az.: 9 WF 92/18 (60.000 EUR); OLG Schleswig, Beschluss vom 3.7.2018, Az.: 13 WF 57/18 (30.000 EUR); OLG Frankfurt, Beschluss vom 17.4.2018, Az.: 5 WF 65/18 (25.000 EUR); OLG Naumburg, Beschluss vom 24.8.2018, Az. 9 WF 92/18 (60.000 EUR); OLG Stuttgart, Beschluss vom 4.1.2018, Az.: 18 WF 149/17 (30.000 EUR und 0 EUR). - OLG Brandenburg, 16.02.2022 - 13 WF 3/22
Beschwerde gegen eine Wertfestsetzung; Wert einer Immobilie; Abzug nachgewiesener …
Der Betrag des beiderseitigen Vermögens ist nach ständiger Rechtsprechung des Senats nur in der Höhe zu berücksichtigen, in der es einen Freibetrag von 60.000 EUR pro Ehegatte und 10.000 EUR pro minderjährigem Kind übersteigt (vgl. nur Senat, B. v. 12.2.2021 - 13 WF 123/20, juris; B. v. 13.1.2021 - 13 WF 198/20 - BeckRS 2021, 1005).Vorliegend ergibt sich danach ein zu berücksichtigender Betrag von 8.703,23 EUR, der dem dreifachen Nettoeinkommen der Ehegatten hinzugerechnet wird (vgl. OLG Brandenburg, Senat, B. v. 12.2.2021 - 13 WF 123/20 - juris, BeckOK KostR/Neumann, a. a. O., § 43 FamGKG Rn. 60), so dass der Wert der anwaltlichen Tätigkeit in der Ehesache auf 21.535,28 EUR festzusetzen ist.
- OLG Brandenburg, 19.05.2022 - 13 WF 70/22
Beschwerde gegen eine Wertfestsetzung; Wert für ein Scheidungsverbundverfahren; …
Der Senat schließt sich der Auffassung an, nach der der Betrag des beiderseitigen Vermögens der Ehegatten nur in der Höhe berücksichtigt wird, in der es einen Freibetrag von 60.000 EUR pro Ehegatte und 10.000,- EUR pro minderjährigem Kind übersteigt (vgl. Senat, Beschluss vom 12.02.2021, 13 WF 123/20, juris).
- OLG Karlsruhe, 28.07.2022 - 20 WF 50/22
Festsetzung des Verfahrenswertes in einer Verbundsache (Scheidung und …
Im Rahmen der Wertfestsetzung sind daher grundsätzlich alle Vermögenswerte zu berücksichtigen, unabhängig von der Frage ob und gegebenenfalls in welcher Form sie im Verfahren berücksichtigt wurden (…vgl. Neumann in: BeckOK Kostenrecht, Dörndorfer/Wendtland/Gerlach/Diehn, 37. Edition, Stand: 01.04.2022 § 43 FamGKG Rn. 54 f; Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 12. Februar 2021 - 13 WF 123/20 -, juris Rn. 8; OLG Frankfurt…, Beschluss vom 24. Mai 2017 - 2 WF 93/17 -, juris Rn. 9). - OLG Brandenburg, 25.10.2022 - 10 WF 57/21
Festsetzung des Werts für die Ehesache; Berücksichtigen der …
Ungeachtet der Auffassung des Senats ist von anderen Oberlandesgerichten weiterhin die Auffassung vertreten worden, von dem jeweiligen Vermögenswert sei ein Freibetrag - in unterschiedlicher Höhe - abzusetzen (so neben den vom Amtsgericht angeführten Entscheidungen des 4. Familiensenats - OLG Brandenburg…, Beschluss vom 13.01.2021 - 13 WF 198/20, BeckRS 2021, 1005 Rn. 9 ff., beck-online; OLG Brandenburg Beschluss vom 12.02.2021 - 13 WF 123/20, BeckRS 2021, 2653, beck-online - auch OLG Bamberg…, Beschluss vom 13.04.2017 - 2 WF 51/17, BeckRS 2017, 108562 Rn. 16 ff., beck-online; OLG Hamm…, Beschluss vom 08.01.2019 - 9 WF 232/18, BeckRS 2019, 6824 Rn. 22 ff., beck-online; KG…, Beschluss vom 25.08.2016 - 19 WF 143/15, BeckRS 2016, 119384 Rn. 8 ff., beck-online). - OLG Brandenburg, 13.03.2024 - 13 WF 38/24
Beschwerde gegen einen Verfahrenswertfestsetzungsbeschluss
Hiervon abzuziehen sind für die gegenüber den beiden Kindern bestehenden Unterhaltsverpflichtungen Beträge in Höhe von 300 EUR für jedes Kind (vgl. OLG Brandenburg, 2. Familiensenat, 10 WF 71/15 - BeckRS 2016, 4621; Senat - 13 WF 20/10 - BeckRS 2010, 16587; Senat - 13 WF 3/22 - BeckRS 2022, 5796; Senat - 13 WF 123/20 - BeckRS 2021, 2653;… BeckOK KostR/Neumann, a. a. O., § 43 FamGKG Rn. 85). - OLG Brandenburg, 15.04.2025 - 15 WF 112/24 Die Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Einzelfall soll die Festsetzung angemessener Gebühren nach sozialen Gesichtspunkten ermöglichen (BVerfG, Beschluss vom 09.05.1989 - 1 BvL 35/86 -, BeckRS 1989, 319; Brandenburgisches OLG - 4. Familiensenat - Beschluss vom 12.02.2021 - 13 WF 123/20, BeckRS 2021, 2653 Rn. 6).
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