Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 24.03.2011 - 13 WF 38/11 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages ist maßgebend für die Wertberechnung i.R.e. Versorgungsausgleichssache; Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages als maßgebend für die Wertberechnung i.R.e. Versorgungsausgleichssache
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Nauen, 18.02.2011 - 24 F 76/10
- OLG Brandenburg, 24.03.2011 - 13 WF 38/11
Papierfundstellen
- FamRZ 2011, 1797
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (1)
- OLG Brandenburg, 15.03.2011 - 13 WF 30/11
Verfahrenseinleitung ist entscheidener Zeitpunkt für die Bestimmung des für die …
Auszug aus OLG Brandenburg, 24.03.2011 - 13 WF 38/11
Für die danach maßgebliche Wertberechnung ist gemäß § 34 S 1 FamGKG der Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung, hier also der Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages maßgebend (vgl. Senat, Beschluss vom 16.03.2011 - 13 WF 30/11 m.w.N.).Für die danach maßgebliche Wertberechnung ist gemäß § 34 S 1 FamGKG der Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung, hier also der Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages maßgebend (vgl. Senat, Beschluss vom 16.03.2011 - 13 WF 30/11 m.w.N.).
- OLG Celle, 29.05.2012 - 10 UF 279/11
Bestimmung des Verfahrenswertes in Anpassungsverfahren; Aussetzung einer …
Allerdings gehen die Meinungen darüber auseinander, ob die erste oder die zweite Alternative des Abs. 1 S. 1 anzuwenden ist, ob also für jedes verfahrensgegenständliche Anrecht 10 % (so OLG Schleswig, Beschluss vom 27. Oktober 2011 - 10 WF 178/11 - [juris]) oder 20 % des in drei Monaten erzielten Nettoeinkommens der Ehegatten (so OLG Hamm FamRZ 2011, 815, 818; OLG Frankfurt FamRZ 2011, 1595;OLG Brandenburg FamRZ 2011, 1797; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 7. November 2011 - 2 UF 227/10 - [juris]; Krause FamRB 2009, 321; Keske FuR 2010, 433, 439) maßgebend sind. - OLG Dresden, 12.08.2014 - 19 WF 783/14
Gegenstand eines ausgesetzten und wieder aufgenommenen Verfahrens über den …
Maßgeblich für die Bewertung sind jedoch nicht die aktuellen Einkünfte der ehemaligen Ehegatten, sondern deren Einkünfte zum Zeitpunkt der Einreichung des Scheidungsantrages (vgl. Thüringer Oberlandesgericht, Beschluss vom 28.10.2010 - 1 WF 359/10, FamRZ 2011, 585; OLG Brandenburg, Beschluss vom 15.03.2011 - 13 WF 30/11, FamRZ 2011, 1812 und Beschluss vom 24.03.2011 - 13 WF 38/11, FamRZ 2011, 1797; AG Ludwigslust, Beschluss vom 22.04.2010 - 5 F 296/09, zitiert nach juris;… Schneider/Thiel, Streitwertkommentar für Zivilprozess und FamFG-Verfahren, 13. Auflage, Rn. 8790 ff.;… Schneider in Schneider/Volpert/Fölsch, FamGKG, 2. Auflage, § 34 Rn. 63; a. A. nur Grabow, Kosten- und gebührenrechtliche Konsequenzen aus den Übergangsvorschriften zum Versorgungsausgleich, FamRB 2010, 93-96). - KG, 18.03.2019 - 19 WF 24/19
Versorgungsausgleichsverfahren: Verfahrenswert für Abänderungsverfahren
Rn. 13 Nach anderer Auffassung bestimmt sich der Verfahrenswert nach § 50 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 FamGKG mit 20 Prozent des dreifachen Nettomonatseinkommens (…so OLG Hamm v. 27.7.2017, 10 UF 72/17, Rn. 9; OLG Schleswig v. 19.6.2013, 15 WF 200/13;… MüKo-Schindler, FamFG 3. A., Anhang zu §§ 80-85 FamFG, Teil 2, Rn. 248; wohl auch Brandenburgisches OLG v. 24.3.2011, 13 WF 38/11 Rn. 7). - OLG Schleswig, 27.10.2011 - 10 WF 178/11
Gegenstandswert im Versorgungsausgleichsverfahren
Entgegen der Ansicht des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (Beschluss vom 24. März 2011, Az. 13 WF 38/11, zitiert nach juris) und des Oberlandesgerichts Hamm (FamRZ 2011, 815) ist nicht § 50 Abs. 1 Satz 1, 2. Alternative FamGKG anwendbar, wonach der Verfahrenswert für jedes verfahrensgegenständliche Anrecht 20 Prozent des in drei Monaten erzielten Nettoeinkommens der Ehegatten beträgt. - OLG München, 02.01.2012 - 4 UF 1892/11
Versorgungsausgleichsverfahren: Besserstellungsverbot bei Versterben eines …
Maßgeblich ist das Einkommen bei Eingang des Scheidungsantrags (OLG Brandenburg, Beschluss vom 24.3.2011,13 WF 38/11, zitiert nach juris).
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