Rechtsprechung
| OLG Karlsruhe, 25.11.1994 - 14 U 67/94 |
Zitiervorschläge
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1994,10768) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1995, 477
Wird zitiert von ... (3)
- OLG Nürnberg, 31.10.1995 - 3 U 2008/95
Schmerzensgeldanspruch wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts; Namentliche …
Zu ähnlichen Fragestellungen äußern sich: OLG Hamburg (Urteil - 3 U 238/93 - 10.2.1994, in NJW-RR 1994, 1439) - "Die (auch abgekürzte) Nennung des Namens eines Straftäters in der Presseberichterstattung über seine früheren Straftaten verletzt das allgemeine Persönlichkeitsrecht und ist nach der Güterabwägung im Einzelfall wegen des seit der Verurteilung verstrichenen langen Zeitraums trotz der Schwere der damaligen Taten nicht gerechtfertigt, wenn für die Berichterstattung kein aktueller Anlaß besteht und die Darstellung diesem Anlaß gerecht wird" [Leitsatz]; OLG Karlsruhe (Urteil - 14 U 67/94 - 25.11.1994, in NJW-RR 1995, 477) - Persönlichkeitsrechtsverletzung durch einen wahrheitswidrigen Pressebericht über strafbare Handlungen einer durch Namensnennung "angeprangerten" Person (falsche Tatsachenbehauptung, nicht bloße Meinungsäußerung). - LG Offenburg, 29.10.2020 - 2 O 177/20
Schmerzensgeld bei der Zugänglichmachung von Intimbildern
Ob eine schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliegt, die die Zahlung einer Geldentschädigung erfordert, hängt - insbesondere von der Bedeutung und Tragweite des Eingriffs, vom Ausmaß der Verbreitung der rechtswidrigen Veröffentlichung, der Nachhaltigkeit und Fortdauer der Interessen- und Rufschädigung des Verletzten, ferner von Anlass und Beweggrund des Handelnden sowie von dem Grad seines Verschuldens ab (OLG Karlsruhe, Urt. v. 25.11.1994 - 14 U 67/94, NJW-RR 1995, 477). - LG Ravensburg, 04.02.2026 - 5 NBs 15 Js 2905/24
Freispruch vom Vorwurf der Verleumdung in Tateinheit mit übler Nachrede; …
Rn. 84 Geht es um den Vorwurf einer strafrechtlichen Verfehlung oder ähnliches, entscheidet das Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers auch darüber, ob bei dem Vorwurf "nur" eine Bewertung vorliegt oder ob in ihm auch ein Tatsachensubstrat enthalten ist, wovon ausgegangen werden kann, wenn der Vorwurf mit konkreten Vorgängen belegt wird, die als solche der Überprüfung mit den Mitteln des Beweises zugänglich sind (BGH, NJW-RR 1990, 1058 - Wünschelrute; BGH, NJW 1982, 2248 (2249) - Geschäftsführer; OLG Karlsruhe NJW-RR 1995, 477).
dejure.org
Übersicht OLG Karlsruhe
Einloggen | Registrieren
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Externe Links öffnen jetzt in einem neuen Tab. Sie können dieses Verhalten auch auf Ihrer Einstellungsseite ändern.