Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.1991 - 15 A 77/89 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Arglistige Täuschung; Rücknahme der Lehrerbefugnis; Habilitationsschrift; Verfasser
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 03.11.1988 - 1 K 1408/87
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.1991 - 15 A 77/89
Wird zitiert von ... (12)
- ArbG Bonn, 24.04.2024 - 2 Ca 345/23
Kündigung einer Professorin wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens rechtmäßig
(OVG NRW, Urteil vom 20.12.1991 - 15 A 77/89 - juris Rdn. 11). - VG Düsseldorf, 20.03.2014 - 15 K 2271/13
Plagiatsaffäre: Schavan bleibt ohne Doktor-Titel
Diese Anforderungen entsprechen auch der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), das hierzu in seinem Urteil vom 20. Dezember 1991 (15 A 77/89) im Zusammenhang mit einer Täuschung bei einer im Jahre 1976 angefertigten Habilitationsschrift das Folgende ausgeführt hat (…vgl. juris, Rdnr. 11):.vgl. zu den Anforderungen: OVG NRW, Urteil vom 20. Dezember 1991, 15 A 77/89, a. a. O.
vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 20. Dezember 1991, 15 A 77/89, a .a. O., juris (…Rdnr. 25).
- LAG Köln, 16.05.2025 - 10 SLa 289/24
Kündigung einer Bonner Universitätsprofessorin ist wirksam
An dieser Stelle verweise seinerseits das Arbeitsgericht auf ein Urteil des OVG NRW, Urteil vom 20.12.1991 - 15 A 77/89 - juris, Rn. 11. Die Kritik der Klägerin Kritik fuße darauf, dass die Klägerin den isolierten Begriff "Gedanken anderer Autoren" aus dem Kontext entfernt habe.Unterbleibt in diesem Fall die Kenntlichmachung der fremden Leistung, so muss der unbefangene Leser in dem selbstverständlichen Vertrauen, dass jede grundlegende Regel wissenschaftlicher Arbeit eingehalten ist, einen falschen Eindruck von den Wert der eigenen Leistung des Verfassers gewinnen; zumindest aber gerät er in die Gefahr, einem solchen Irrtum zu erliegen (vergleiche Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20.12.1991 - 15 A 77/89, Rz. 11).
- VG Düsseldorf, 09.10.2017 - 15 K 2493/16
Ungültigerklärung der Promotionsleistung und Rücknahme des Doktorgrades
Rn. 66 Diese Anforderungen entsprechen auch der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW), das hierzu in seinem Urteil vom 20. Dezember 1991 (15 A 77/89) zur Täuschung bei einer im Jahre 1976 angefertigten Habilitationsschrift Folgendes ausgeführt hat (…vgl. juris, Rdnr. 11):.Rn. 98 Vgl. zu diesen Anforderungen: OVG NRW, Urteil vom 20. Dezember 1991, 15 A 77/89, juris, Rdnr. 11; Urteil der Kammer vom 20. März 2014, 15 K 2271/13, juris.
Rn. 122 Vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 20. Dezember 1991, 15 A 77/89, juris, Rdnr. 25; siehe auch Urteil der Kammer vom 20. März 2014, 15 K 2271/13, juris.
- VG Berlin, 27.10.2020 - 12 K 68.19 Denn es ist ein grundlegendes, für jeden einsichtiges und anerkanntes Gebot der Redlichkeit, in einer wissenschaftlichen Arbeit Gedanken anderer Autoren dergestalt kenntlich zu machen, dass beim Leser nicht der falsche Eindruck von Umfang und Wert der eigenen Leistung des Verfassers erweckt wird (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Dezember 1991 - 15 A 77/89 - juris Rn. 11).
Denn eine Täuschung liegt auch dann vor, wenn nur einzelne Amtswalter, die an der Entscheidung maßgeblich beteiligt waren, von der ordnungsgemäßen Zitierweise ausgegangen sind (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Dezember 1991 - 15 A 77/89 - juris Rn. 25; VG Düsseldorf…, Urteil vom 9. Oktober 2017 - 15 K 2493/16 - juris Rn. 119; VG Regensburg…, Urteil vom 31. Juli 2014 - RO 9 K 13.1442 - juris Rn. 47).
- VG Hamburg, 24.06.2016 - 2 K 2209/13
Entziehung der Promotion - Rückforderung der Promotionsurkunde
In der obergerichtlichen Rechtsprechung war bereits bei Abgabe der Dissertation des Klägers als ein grundlegendes, jedermann einsichtiges und allseits anerkanntes Gebot der Redlichkeit anerkannt, in einer wissenschaftlichen Arbeit Gedanken anderer Autoren, selbst wenn sie nur Ausgangspunkt eigener Überlegungen sein sollen, als solche kenntlich zu machen, sei es im Text oder in den beigefügten Zitaten; unterbleibt in diesem Fall die Kenntlichmachung der fremden Leistung, so muss der unbefangene Leser in dem selbstverständlichen Vertrauen, dass jene grundlegende Regel wissenschaftlichen Arbeitens eingehalten ist, einen falschen Eindruck von Umfang und Wert der eigenen Leistung des Verfassers gewinnen; zumindest aber gerät er in die Gefahr, einem solchen Irrtum zu erliegen (OVG Münster, Urt. v. 20.12.1991, 15 A 77/89, NWVBl 1992, 212, juris Rn. 11, daran anschließend VG Düsseldorf, Urt. v. 20.3.2014, 15 K 2271/13, juris Rn. 70 ff.;… vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 18.11.1980, ESVGH 31, 54, daran anschließend Beschl. v. 13.10.2008, 9 S 494/08, NVwZ-RR 2009, 285, juris Rn. 8). - OVG Schleswig-Holstein, 27.03.2018 - 3 LA 50/16 In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass eine Täuschung auch dann vorliegt, wenn nur einzelne Amtswalter, die an der Entscheidung maßgeblich beteiligt waren, irregeführt worden sind (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 20.12.1991 - 15 A 77/89 -, juris Rn. 25).
- VG Düsseldorf, 17.09.1999 - 15 K 5989/97
Gesuch um Zulassung zur Habilitation und Verleihung der Venia legendi zur …
Rn. 34 vgl. hierzu für den Fall der Rücknahme einer Lehrbefugnis: Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NW), Urteil vom 20. Dezember 1991 - 15 A 77/89 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl.) 1992, S. 212 ff.Rn. 72 OVG NW, Urteil vom 20. Dezember 1991, a. a. O., S. 213 m. w. N. aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts.
- VG Berlin, 29.11.2021 - 12 K 63.19 Die Voraussetzung dafür ist, dass wenigstens ein Teil der Mitglieder der Promotionskommission von der ordnungsgemäßen Zitierweise ausgegangen ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Dezember 1991 - 15 A 77/89 -, juris Rn. 25; VG Düsseldorf…, Urteil vom 9. Oktober 2017 - 15 K 2493/16 -, juris Rn. 119; VG Regensburg…, Urteil vom 31. Juli 2014 - RO 9 K 13.1442 -, juris Rn. 47).
- VG Regensburg, 31.07.2014 - RO 9 K 13.1442
Nachträgliche Ungültigerklärung der Promotionsprüfung und Entziehung des …
Ein durch die Täuschungshandlung hervorgerufener Irrtum liegt auch bereits dann vor, wenn nur einzelne Amtswalter, die an der Entscheidung maßgeblich beteiligt waren, irregeführt worden sind (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, U. v. 20.12.1991 - 15 A 77/89 - juris;… VG Düsseldorf, a.a.O.). - VG Berlin, 31.08.2021 - 12 K 65.19
- VG Würzburg, 08.02.2024 - W 2 K 22.160
Entziehung des akademischen Grades "Dr. rer. pol.", Entziehungsverfahren, …
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