Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2003 - 16 A 2789/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,611
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2003 - 16 A 2789/02 (https://dejure.org/2003,611)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09.05.2003 - 16 A 2789/02 (https://dejure.org/2003,611)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09. Mai 2003 - 16 A 2789/02 (https://dejure.org/2003,611)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2003,611) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Gewährung des bewohnerorientierten Aufwendungszuschusses für Investitionskosten vollstationärer Pflegeeinrichtungen (Pflegewohngeld) ; Voraussetzungen der Klagebefugnis; Kostenpflicht des Heimbewohners gegenüber dem Heimträger; Vererblichkeit eines subjektiv öffentlichen ...

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (95)Zitiert selbst (19)

  • BVerwG, 15.11.1985 - 8 C 43.83

    Klagebefugnis von Mietern einer öffentlich geförderten Wohnung bei Erteilung …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2003 - 16 A 2789/02
    Rn. 33 Vgl. BVerwG, Urteile vom 16. Juli 1968 - I A 5.67 -, BVerwGE 30, 135 (136), vom 15. November 1985 - 8 C 43.83 -, BVerwGE 72, 226 (227 ff.), und vom 21. Dezember 1995 - 3 C 34.94 -, BVerwGE 100, 230 (234 f.).

    Rn. 35 Vgl. zu diesen Voraussetzungen BVerwG, Urteile vom 15. November 1985 - 8 C 43.83 -, a.a.O., S. 229 f., m.w.N., vom 21. Dezember 1995 - 3 C 34.94 -, a.a.O., S. 233, und vom 3. August 2000 - 3 C 30.99 -, BVerwGE 111, 354 (357).

  • BVerwG, 21.12.1995 - 3 C 34.94

    Verwaltungsprozeßrecht: Klagebefugnis von selbstzahlenden Krankenhauspatienten …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2003 - 16 A 2789/02
    Rn. 33 Vgl. BVerwG, Urteile vom 16. Juli 1968 - I A 5.67 -, BVerwGE 30, 135 (136), vom 15. November 1985 - 8 C 43.83 -, BVerwGE 72, 226 (227 ff.), und vom 21. Dezember 1995 - 3 C 34.94 -, BVerwGE 100, 230 (234 f.).

    Rn. 35 Vgl. zu diesen Voraussetzungen BVerwG, Urteile vom 15. November 1985 - 8 C 43.83 -, a.a.O., S. 229 f., m.w.N., vom 21. Dezember 1995 - 3 C 34.94 -, a.a.O., S. 233, und vom 3. August 2000 - 3 C 30.99 -, BVerwGE 111, 354 (357).

  • BVerfG, 12.11.1958 - 2 BvL 4/56

    Preisgesetz

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 09.05.2003 - 16 A 2789/02
    Rn. 69 vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 12. November 1958 - 2 BvL 4, 26, 40/56, 1, 7/57 -, BVerfGE 8, 274 (307), und vom 17. Mai 1960 - 2 BvL 11/59, 11/60 -, BVerfGE 11, 126 (130),.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.10.2008 - 16 A 1409/07

    Bewohnerin eines Pflegeheims muss Geschenk nicht zurückfordern

    OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, www.nrwe.de, Rdnr. 34 ff. .

    Da der in der Vorschrift zum Ausdruck kommende "objektivierte Wille" des Gesetzgebers maßgebend ist, vgl. OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O., Rdnr. 98, m. w. N. der Rechtsprechung des BVerfG, lässt sich der Ausschluss nur so verstehen, dass das Landespflegegesetz NRW den allgemeinen Grundsatz der Nachrangigkeit der Sozialhilfe und der Leistungen der Kriegsopferfürsorge für das Pflegewohngeldrecht in weitem Umfang außer Kraft gesetzt hat, soweit Ansprüche gegen Dritte betroffen sind.

    Diese Regelungen brachten trotz der Zweifel an der Wirksamkeit der Erweiterung der gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen durch bloßes Verordnungsrecht, vgl. OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O., Rdnr. 59 bis 102, das seit seinem erstmaligen Erlass unverändert bestehende Grundanliegen des Landespflegegesetzes NRW hinreichend deutlich zum Ausdruck.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2007 - 16 A 3391/06

    Rücknahme eines Bescheids über die Bewilligung von Pflegewohngeld; Rückforderung …

    Rn. 8 Nachdem der Beklagte von dem Urteil des Senats vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, NWVBl. 2003, 440, Kenntnis erhalten hatte, wonach die Bewilligung von Pflegewohngeld nicht nur vom vorrangigen Einsatz des Einkommens, sondern auch des Vermögens abhängt, nahm er in einem an die Klägerin gerichteten Bescheid vom 25.6.2003 den Bescheid vom 29.10.2002 sowie den Bescheid vom 21.5.2003 an das A.-Heim über die Bewilligung des Pflegewohngeldes mit Wirkung vom 1.7.2003 zurück.

    Rn. 36 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, NWVBl 2003, 440- 443.

    Rn. 38 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, a.a.O.

    Rn. 44 Vgl. zu Letzterem das Senatsurteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, a.a.O.

    Rn. 62 Vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 -, a.a.O.

    Rn. 98 vgl. das Senatsurteil vom 9.5.2003 - 16 A 2789/02 - a.a.O.,.

  • VG Münster, 08.08.2006 - 5 K 476/04

    Rechtmäßigkeit der Rücknahme einer Bewilligung von Pflegewohngeld für den …

    Rn. 9 Nachdem die Hauptfürsorgestelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe von dem Urteil des OVG NRW vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 -, NWVBl. 2003, 440 = ZfSH/SGB 2003, 692 Kenntnis erhalten hatte, in dem Heimbewohner auf den vorrangigen Einsatz nicht nur ihres Einkommens, sondern auch ihres Vermögens verwiesen worden waren, nahm die Hauptfürsorgestelle des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in einem an die Klägerin gerichteten Bescheid vom 25. Juni 2003 den Bescheid vom 29. Oktober 2002 und das Schreiben vom 21. Mai 2003 an das Heim über die Bewilligung des Pflegewohngeldes mit Wirkung vom 1. Juli 2003 zurück und ordnete im öffentlichen Interesse gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO die sofortige Vollziehung dieser Entscheidung an.

    Rn. 31 Da der Heimbewohner in einem auf Gewährung von Pflegewohngeld an den Heimträger gerichteten Verwaltungsstreitverfahren klagebefugt ist (OVG NRW, Urteil vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O.), ist der Heimbewohner, mithin die Klägerin, auch dann klagebefugt, wenn der Bescheid über die Gewährung von Pflegewohngeld an das Heim - wie hier - zurückgenommen wird.

    Rn. 38 Rechtsgrundlage für die Bewilligung von Pflegewohngeld im Juli 2003 war § 14 Abs. 1 Satz 1 des Landespflegegesetzes Nordrhein-Westfalen vom 19. März 1996, GV NRW 1996, S. 137, S. 139. Nach dieser Vorschrift in der Auslegung durch das OVG NRW in seinem Urteil vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 - a. a. O. stand zugelassenen vollstationären Pflegeeinrichtungen ein Anspruch auf Zahlung des Pflegewohngeldes nur zu, wenn der Heimbewohner nicht durch den vorrangigen Einsatz von Einkommen oder Vermögen in der Lage war, diesen Betrag aus eigenen Mitteln aufzubringen.

    Rn. 46 Zwar hat das OVG NRW in seinem Urteil vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 - a. a. O. zu § 188 VwGO in der vorgenannten Fassung von 1991/2001 entschieden, dass Verfahren über die Bewilligung von Pflegewohngeld nach dem PfG NRW nicht zum Sachgebiet der Sozialhilfe zu rechnen sind mit der Begründung, dass das Pflegewohngeld keine dem Heimbewohner zustehende Fürsorgeleistung, sondern lediglich ein an dessen wirtschaftlichen Voraussetzungen orientierter Aufwendungszuschuss zu den Investitionskosten der Pflegeeinrichtung sei.

    Dies folgt aus denselben Gründen, die das OVG NRW in seinem Urteil vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O. veranlasst haben, dem Heimbewohner in einem auf Gewährung von Pflegewohngeld gerichteten Verwaltungsstreitverfahren die Klagebefugnis zuzusprechen.

    Dieses Ziel wird auch durch die Begründung des Gesetzentwurfes der Landesregierung bestätigt (…Landtags-Drucksache 12/194, S. 424, zitiert nach OVG NRW, Urteil vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O., S. 11 des Urteilsabdrucks).

    Bei der Gewährung von Pflegewohngeld kommen - gerade und erst recht seit dem Urteil des OVG NRW vom 9. Mai 2003 - 16 A 2789/02 -, a. a. O. - mittellose oder minderbemittelte Kläger häufiger vor, weil, wie die Gerichtspraxis der Kammer seit Bekanntwerden des vorgenannten Urteils belegt und im vorliegenden Fall bestätigt wird, in der Regel die Heimbewohner und nicht (mehr) die Heimträger auf Gewährung des Pflegewohngeldes mit der Begründung klagen, dass sie mittellos sind, weil sie nicht über (ausreichendes) Einkommen und Vermögen verfügen, das sie vorrangig einzusetzen hätten, um den auf sie entfallenden Investitionskostenanteil zahlen zu können.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OVG Nordrhein-Westfalen
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht