Rechtsprechung
| OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2005 - 18 B 2005/05 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Geltendmachung von Abschiebungsschutzgründen wegen Erkrankung des Antragstellers im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes; Weiterführbarkeit der medikamentösen Therapie im Heimatland bei Abschiebung eines Asylbewerbers
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Düsseldorf - 7 L 1803/05
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2005 - 18 B 2005/05
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (1)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 01.09.2004 - 18 B 2560/03
Anspruch auf Gewährung von Abschiebungsschutz; Anerkennung als ausländischer …
Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2005 - 18 B 2005/05
Rn. 9 Vgl. hierzu nur Senatsbeschlüsse vom 1. September 2004 - 18 B 2560/03 - und vom 16. September 2004 - 18 B 1499/04 - m.w.N.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.07.2006 - 18 B 586/06
Reisefähigkeit Gesundheitsgefahr Suizidalität Abschiebung Versorgung Betreuung …
Vielmehr handelt es sich dann, wenn es an einer ausreichenden Behandelbarkeit einer Erkrankung im Heimatland fehlen sollte, um ein zielstaatsbezogenes Abschiebungshindernis, - vgl. hierzu OVG NRW, Beschluss vom 13.12.2005 - 18 B 2005/05 - das sich nach der insofern mit Ausländergesetz 1990 deckenden Gesetzessystematik des Aufenthaltsgesetzes - vgl. zum AuslG 1990 OVG NRW, Beschluss vom 27.11.2003 - 18 B 662/03 - nach dessen § 60 Abs. 7 beurteilt. - OVG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2006 - 18 E 1534/05
Aufenthaltserlaubnis Abschiebung humanitäre Gründe freiwillige Ausreise …
hierzu nur OVG NRW, Beschluss vom 13.12.2005 - 18 B 2005/05 - m.w.N. - VG Freiburg, 28.06.2019 - A 1 K 423/17
Abschiebungsverbot; Gambia; HIV; Homosexualität
Ein Ausländer muss sich vielmehr auf den Standard der Gesundheitsversorgung im Heimatland verweisen lassen, auch wenn dieser dem entsprechenden Niveau in Deutschland nicht entspricht (OVG NRW, Beschluss vom 13.12.2005 - 18 B 2005/05 - juris; VG Arnsberg, Beschluss vom 23.02.2016 - 5 L 242/16.A - InfAuslR 2016, 185; VG München, Beschluss vom 04.07.2016 - M 16 S 16.31358 - juris).
- VG Kassel, 31.03.2021 - 7 K 4213/17
Afghanistan: Mazar-e-Sharif als inländische Fluchtalternative
Ein Ausländer muss sich vielmehr auf den Standard der Gesundheitsversorgung im Heimatland verweisen lassen, auch wenn dieser dem entsprechenden Niveau in Deutschland nicht entspricht (OVG NRW, Beschluss vom 13.12.2005 - 18 B 2005/05 -, juris; VG Arnsberg, Beschluss vom 23.02.2016 - 5 L 242/16.A -, InfAusIR 2016, 185; VG München, Beschluss vom 04.07.2016 - M 16 S 16.31358 -, juris). - OVG Nordrhein-Westfalen, 03.07.2006 - 18 E 702/06
Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung wegen rechtlicher Unmöglichkeit der …
Rn. 7 Vgl. hierzu nur Senatsbeschlüsse vom 1. September 2004 - 18 B 2560/03 -, vom 16. September 2004 - 18 B 1499/04 - m.w.N. und vom 13. Dezember 2005 - 18 B 2005/05 -. - VG Halle, 03.07.2019 - 2 A 873/16
Benin, psychische Erkrankung, paranoide Schizophrenie, Attest, medizinische …
Ein Ausländer muss sich vielmehr auf den Standard der Gesundheitsversorgung im Heimatland verweisen lassen, auch wenn dieser dem entsprechenden Niveau in Deutschland nicht entspricht (OVG NRW, Beschluss vom 13. Dezember 2005 - 18 B 2005/05 - juris; VG Arnsberg, Beschluss vom 23. Februar 2016 - 5 L 242/16.A - InfAuslR 2016, 185; VG München, Beschluss vom 4. Juli 2016 - M 16 S 16.31358 - juris; VG Freiburg (Breisgau)…, Urteil vom 28. Juni 2019 - A 1 K 423/17 -, Rn. 36 - 39, juris). - OVG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2006 - 18 B 1534/05
D (A), Ausreisehindernis, Aufenthaltserlaubnis, Serbien und Montenegro, Kosovo, …
Soweit die Kläger sich auf eine unzureichende medizinische Versorgung für drei ihrer Kinder in ihrem Heimatland berufen, sei ergänzend noch angemerkt, dass nach ständiger Senatsrechtsprechung ein Ausländer grundsätzlich auf den in medizinischer und therapeutischer Hinsicht allgemein üblichen Standard in seinem Heimatland zu verweisen ist und deshalb eine wünschenswerte, aber nicht zur Vermeidung einer erheblichen konkreten Gefahr für Leib und Leben erforderliche Weiterführbarkeit einer im Bundesgebiet aufgenommenen medikamentösen Therapie im Heimatland grundsätzlich nicht auf ein Abschiebungsverbot nach § 60 Abs. 7 Satz 1 AufenthG führt (vgl. hierzu nur Senatsbeschluss vom 13. Dezember 2005 - 18 B 2005/05 - m.w.N.). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.07.2006 - 18 B 586.06 - vgl. hierzu nur Senatsbeschluss vom 13. Dezember 2005 - 18 B 2005/05 -.
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